Der israelische Regierungschef zum Unabhängigkeitstag: “Wiedergeburt der nationalen Freiheit”

Israels Unabhängigkeitstag ist ein Tag aufrichtiger Freude. Juden feiern die Wiedergeburt der nationalen Freiheit in ihrer historischen Heimat, dem Land Israel. Wir feiern, dass das jüdische Volk nicht länger staaten- und machtlos ist, sondern dass wir wieder Herr über unser eigenes Schicksal sind.

Wir feiern den Umstand, dass Juden, wo auch immer sie sind, das Recht genießen, das ihnen über Generationen verwehrt war, und zwar das Recht der Einwanderung, um auf diese Weise ein Teil des modernen Staates Israel zu sein.

FOTO: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu

Aber wir können auch die vielen Leistungen Israels feiern. Wir haben Einwanderer aus allen Ecken dieser Erde in unsere Gesellschaft integriert. Wir haben erfolgreich unsere Freiheit gegen Angriffe feindlicher Nachbarn verteidigt. Wir haben buchstäblich die Wüste zum Blühen gebracht und eine florierende und dynamische High-Tech-Industrie aufgebaut.

Wir haben eine stabile und gesunde Demokratie etabliert, in der die Freiheit unantastbar ist und in der die Menschenrechte in unseren Gesetzen für alle verankert sind. Wir haben eine Gesellschaft errichtet, in der alle Bürger Israels vor dem Gesetz gleich sind, Araber genauso wie Juden.

Wir sind Zeugen einer echten Renaissance unserer nationalen Kultur geworden. Wir sind stolz auf das, was Israel erreicht hat.

Auch wenn noch viel zu tun ist, können wir an diesem Tag vereint die vielen Erfolge Israel feiern. Und dies machen wir ausgehend von Jerusalem, der Hauptstadt des modernen Staates Israel seit 67 Jahren, und der historischen Hauptstadt des jüdischen Volkes seit 3000 Jahren.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Archäologische Funde belegen den Einfluß der ägyptischen Kultur auf die Israeliten

Einzigartige Entdeckungen in einer israelischen Höhle

“Die Israeliten haben Ägypten verlassen, dennoch sieht es so aus, als ob Ägypten auch nach ihrer Rückkehr die Israeliten und ihre Nachfahren nicht losgelassen hatte“, sagte Archäologe Amir Ganor der Israelischen Antiquitätenbehörde, der im vergangenen Jahr eine Ausgrabung in einer Höhle in der Umgebung des Kibbutz Lahav geleitet hat.

Auf einer Pressekonferenz, die kurz vor dem Pessachfest in Jerusalem stattfand, präsentierte die Israelische Antiquitätenbehörde einen einzigartigen archäologischen Fund, der das Bestehen eines ägyptischen Verwaltungszentrums in der Region vor 3400 Jahren beweist.

Die Ausgrabung offenbarte beeindruckende archäologische Funde vor allem aus der späten Bronzezeit (ca. 1500 v. Chr.) und der Eisenzeit (1000 v. Chr.).

In der Höhle wurden mehr als 300 Tongefäße verschiedener Art gefunden, einige von ihnen unversehrt. Ebenfalls wurden Dutzende Schmuckstücke aus Bronze, Perlmutt und Fayencen gefunden, einzigartige Gefäße aus gelblichem Alabaster, Siegel, Siegelabdrücke und kosmetische Gefäße. Die Objekte waren in die Höhle gelegt worden und hatten sich dort über Jahrhunderte hinweg angesammelt.

Der Archäologe Amir Ganor berichtete zu dem Fund: 1426245_577880468934571_1029821405_n

„Unter den Artefakten, von denen die meisten charakteristisch sind für die judäische Kultur im Süden des Landes, fanden wir Dutzende von Steinsiegeln. Einige davon haben die Form eines geflügelten Käfers (Skarabäus) und weisen Symbole und Bilder auf, die typisch sind für die ägyptische Kultur, die in der Region in der späten Bronzezeit vorherrschte. Einige der Siegel befinden sich zudem auf Halbedelsteinen, die aus Ägypten und von der Sinaihalbinsel kamen.“

Dr. Daphna Ben-Tor, Kuratorin für ägyptische Archäologie am Israel Museum, sagte:

„Die Mehrheit der in der Ausgrabung gefundenen Skarabäus-Siegel können auf das 15. bis 14. Jahrhundert vor Christus datiert werden. In dieser Zeit wurde Kanaan von Ägypten regiert. Die Namen von Königen tauchen auf einigen Siegeln auf.

Neben anderen Dingen konnten wir eine Sphinx identifizieren, die gegenüber dem Namen von Pharao Thutmose liegt, der von ungefähr 1504 bis 1450 v.Chr. regierte. Ein anderer Skarabäus zeigt Ptah, den Hauptgott der Stadt Memphis.“       

Ganor erklärte dazu: „Es stimmt, dass die Israeliten Ägypten verließen, aber die Zeugnisse der Ausgrabung zeigen, dass die Ägypter die Israeliten und ihre Nachfahren nicht losließen. Dies kann durch archäologische Ausgrabungen bewiesen werden, wo wir Zeugnisse aus den Jahren nach dem ‘Exodus’ fanden, die einen Einfluss der ägyptischen Kultur auf die judäische Bevölkerung des Landes beweisen.“

Text und Foto: Israelische Antiquitätenbehörde


Leipziger Buchmesse: Schwerpunkt sind die deutsch-israelischen Beziehungen

Aufgrund des Jubiläums „50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ widmet auch die Leipziger Buchmesse diesem Thema einen Schwerpunkt. deutschland-israel-flag-300x214

Vom 12. bis 15. März 2015 reisen rund 40 Autoren aus Israel und Deutschland zu insgesamt 74 Lesungen, Paneldiskussionen und Lesepartys nach Leipzig. Sie präsentieren unterschiedliche Facetten des deutsch-israelischen Verhältnisses und spiegeln das Leben der jeweils anderen Gesellschaft.

Am Stand der Botschaft in Halle 4, D 400 können Messebesucher aktuelle israelische Literatur kennenlernen und das Reiseland Israel entdecken.

In einem speziellen Forum neben dem Messestand sind Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen mit Autoren und Experten geplant. Die Zeichnerin Merav Salomon und die Autoren Hila Blum, Fredy Gareis, Carlos Strenger und Chaim Noll freuen sich am Donnerstag auf die Begegnung mit dem Messepublikum in Leipzig. israeltag2

Am Freitag sind Prof. Dan Diner, Lizzie Doron, Amichai Shalev, Norbert Kron, Meir Shalev und Fania Oz-Salzberger zu Gast am Stand der Botschaft.

Den Samstag nutzen die Schriftsteller Ron Segal, Yishai Sarid, Ayelet Gundar-Goshen, Anat Talshir und der Filmhistoriker Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann zur Vorstellung ihrer Bücher.

Am Sonntag schauen Sebastian Engelbrecht und Johannes Reichert am Stand vorbei.

Am Donnerstagabend gibt es außerdem die „Lange Nacht der deutsch-israelischen Literatur“ und den „Club Tel Aviv“ im Schauspiel Leipzig. Die Lange Nacht ist eine gemeinsame Veranstaltung von Deutschlandradio Kultur/Deutschlandfunk, dem Bertelsmann Club und der Botschaft des Staates Israel. Der Club Tel Aviv wird gemeinsam von der WELT, dem Bertelsmann Club und der Botschaft des Staates Israel in Berlin veranstaltet.

Ein E-Book mit Leseproben aller am Messeschwerpunkt beteiligten 40 Autoren ist kostenfrei auf allen gängigen Plattformen downloadbar.


Goethe: “Die Ehe ist der Gipfel aller Kultur”

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“Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild  –  und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. cropped-ZIM_5640
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Unauflöslich muß sie sein; denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.
 .
Und was will man von Unglück reden? Ungeduld ist es, die den Menschen von Zeit zu Zeit anfällt, und dann beliebt er, sich unglücklich zu finden.
 .
Lasse man den Augenblick vorübergehen, und man wird sich glücklich preisen, daß ein so lange Bestandenes noch besteht!”
 .
Quelle: Johann Wolfgang von Goethe: “Die Wahlverwandtschaften” (I,9)

“Kultur pur” beim Regensburger Katholikentag

Über 300 kulturelle Schmankerl in fünf Tagen

Konzerte, Kino Kunst- und Literaturprojekte, Ausstellungen, Kabarett und Theater – rund 300 kulturelle Veranstaltungen laden beim Katholikentag in Regensburg zum Erleben und Staunen ein. Das sind fünf Tage Kultur pur. DSC00001

Im Regensburger Mehrgenerationenhaus stellte der Katholikentag nun diese Fülle vor.

„Das Kulturprogramm ist nicht schmuckes Beiwerk, sondern eine Chance für die Kirche“, erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises Musik, Theater und Kleinkunst, Domkapitular Thomas Pinzer, in Regensburg.

BILD: Dieses Gemälde der Regensburger Künstlerin Evita Gründler zeigt die schöne Altstadt mit ihren wesentlichen Wahrzeichen.

„Wir möchten mit dem vielfältigen Kulturprogramm auch jene begeistern, die zunächst den Katholikentag nicht als ihre Veranstaltung sehen. Daher wurde ein vielfältiges und kreatives Programm auf die Beine gestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein müsste“, erläutert Dr. Maria Baumann, Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur.

Der Katholikentag setzt sich mit Zukunftsfragen der Gesellschaft und der Zukunft von Glaube und Kirche kritisch auseinander. Auch das kulturelle Angebot „soll anstößig sein – im doppelten Sinn – und Sicherheiten infrage stellen“, so Baumann.

Ein Schwerpunkt sei die Musik. Es soll ein klingender Katholikentag werden. So eröffnen die Regensburger Domspatzen im Dom St. Peter am Donnerstag eine Konzertreihe, in der die „Säulen der Kirchenmusik“ präsentiert werden.Plakat

Die Nacht der Musik klingt am Freitag Abend in Krypten, Kapellen, im Kreuzgang und in der Basilika St. Emmeram.

Und am Samstag wird die Nacht der Glocken einen besonderen Akzent setzen: mit einem Schellenflug, bei dem Tauben mit Schellen im Gefieder zu Antonin Dvoraks sinfonischer Dichtung “Holoubek. Die Waldtaube” während eines Gottesdienstes aufsteigen, mit Carillonspiel auf der Donau, mit einer Glocken-Klang- Performance in der Niedermünsterkirche und dem Regensburger Te-Deum, das zum Abschluss des Kulturprogramms von den Glockentürmen erklingt.

Aber auch Jazz, Rock, Pop und südländische Rhythen kommen nicht zu kurz. Neben bekannten Headlinern wie den Wise Guys, Judy Bailey, Quadro Nuevo und dem Jugendkonzert treten die Künstlerin Dotschy Reinhard mit Band und die in Tschechien berühmte Rockband Traband auf.

Highlights sind die Lesungen in der „Literaturarche“, einem Ausflugsschiff auf der Donau: von Harald Grill über Andreas Meier, der Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff, die aus ihrem Roman Blumenberg liest über Alois Prinz, Petra Morsbach, Ulrike Draesner und viele andere.

Dutzende Theater- und Kinovorstellungen, an jeder Ecke Kleinkunst, Improvisationstheater und mehr als 50 Kabarettvorstellungen runden das Programm ab.

Während des gesamten Katholikentages gibt es vier große Ausstellungen mit Werken von insgesamt 37 internationalen Künstlern, in der gotischen Dominikanerkirche, im Donaueinkaufszentrum, im Museum Obermünster und im ehem. Kloster St. Klara. Die Ausstellung „Geburt und Tod und das Dazwischen“ dort stellt zahlreiche Facetten der menschlichen Existenz in den Mittelpunkt.

Eduard Winklhofer ist einer der Künstler. Er beantwortete Fragen u. a. zu seinem Werk „Ohne Titel“, ein Refektoriumstisch mit zwölf Stühlen, für das er 2005 den Premio David di Michelangelo erhielt.

Das gesamte Programm durchstöbern können Sie unter http://www.katholikentag.de/pgd sowie ab Mitte April in der Programm-App des Katholikentags (www.katholikentag.de/app).

Bildmaterial und die Pressemappe zur Kultur-PK finden Sie unter http://www.katholikentag.de/presse

Kontakt:  Silke Jäger, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 941.584 390 152
Fax +49 941.584 390 155
silke.jaeger@katholikentag.de


Das gesamte deutsche Kabinett reiste nach Israel zu Regierungskonsultationen

“Israel und Deutschland geben der Welt ein Beispiel”

Am 25.2.2014 fanden in Jerusalem unter der Leitung von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Bundeskanzlerin Angela Merkel die fünften Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen statt. Für die Konsultationen war fast das gesamte deutsche Kabinett nach Israel gereist.

BILD: Gruppenfoto mit den Regierungen beider Länder (Foto: Shlomi Amsalem)

In der gemeinsam veröffentlichten Erklärung beschlossen die Regierungen beider Länder, die Zusammenarbeit weiter zu stärken, u.a. in den Bereichen Wirtschaft, Verteidigung, Energie, Umweltschutz, Landwirtschaft, Verkehr, Forschung, Sport, Kultur und Gesundheit.

Auch auf konsularischer Ebene wollen beide Seiten noch enger kooperieren: israelische Staatsangehörige können sich zukünftig in Drittstaaten, in denen Israel über keine diplomatische Vertretung verfügt, an die deutschen Kontaktstellen vor Ort wenden.

Künftig mehr Arbeitschancen für junge Menschen

Zudem beschlossen die Regierungen, ein Working-Holiday-Programm ins Leben zu rufen. Dank dieses neuen Programms können sich junge Menschen von 18 bis 30 länger im jeweils anderen Staat aufhalten und dort für ihren Lebensunterhalt arbeiten.

Ein weiteres Thema der Erklärung ist die Erhaltung und Restaurierung der sog. „Weißen Stadt“ in Tel Aviv, dem weltweit größten Ensemble von Bauhaus-Architektur. Hier planen das deutsche Bundesbauministerium und die Stadtverwaltung von Tel Aviv-Jaffo eine Kooperation bei der Erforschung, Dokumentation und Erhaltung.

Den Wortlaut der gesamten Erklärung finden Sie hier: http://bit.ly/Regierungskonsultationen2014

Gemeinsame Entwicklungshilfe in Afrika

Ein weiterer Schwerpunkt bestand im Ausbau der deutsch-israelischen Afrika-Initiative. Bereits 2012 wurde diese gemeinsame Initiative des Entwicklungsministeriums und der israelischen Entwicklungshilfeorganisation MASHAV auf den Weg gebracht und heute in drei Ländern, Kenia, Äthiopien und Ghana, in Umweltschutz- und Landwirtschaftsprojekten umgesetzt.

Neu hinzukommen sollen nun Projekte in Burkina Faso, Burundi und Kamerun. Dabei geht es unter anderem um die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels, wie der Austrocknung von Böden, unter denen insbesondere die ländliche Bevölkerung leidet. 

BILD: von links: Daniel Carmon, Leiter von MASHAV; Zeev Elkin, stellv. Außenminister Israels; Gerd Müller, Entwicklungshilfeminister; Dr. Elke Lobel. (Foto: MFA)

Nach dem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich Ministerpräsident Netanyahu u.a. zum Boykott gegen Israel. Er sagte:

„Entscheidend ist, dass wir einen sehr komplexen Konflikt mithilfe von Verhandlungen lösen und wir hoffen, dabei weiter Fortschritte zu machen. Boykotte sind kein moralischer oder produktiver Weg, den Frieden voranzubringen. Es wirft den Friedensprozess sogar zurück. Darum hoffe ich, dass andere in Europa Ihrem Beispiel, Angela, folgen werden, Boykotte abzulehnen und stattdessen die Bemühungen von Außenminister Kerry zu unterstützen.“

BILD: Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Netanyahu während der Pressekonferenz (Foto: Shlomi Amsalem)

Weiterhin sagte der israelische Ministerpräsident:

„Ich denke, dass unsere Verbindungen ein Beispiel dafür liefern, wie sich die Beziehung unserer beiden Völker  –  trotz der Schrecken der Vergangenheit, die wir nie vergessen werden  –  in eine besondere und konstruktive Freundschaft verwandeln.

Und ich denke, dass Israel und Deutschland hier der ganzen Welt ein Beispiel geben. Wir zeigen, wie sich Geschichte wandeln lässt, um die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen – besser und, wie ich meine, sicherer und prosperierender.

In unseren Beziehungen praktizieren wir das auf vielen Ebenen und Gebieten, und ich möchte nochmals meinen Dank für diese einzigartige Kooperation und für Ihre Führung aussprechen.“ 

FOTO: Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Peres während der Zeremonie (Foto: Shlomi Amsalem)

“Möge GOTT Sie segnen!”

Ein Höhepunkt des Besuches der Bundeskanzlerin in Israel war die Verleihung der Ehrenmedaille des Präsidenten durch Präsident Shimon Peres. In seiner Laudatio brachte Präsident Peres die hohe Wertschätzung Israels zum Ausdruck. Er sagte:

„Für Ihren Beitrag zu Israels Erblühen und seiner Sicherheit. Für Ihren Beitrag zum Frieden in der Region und für Ihren unermüdlichen Einsatz zur Schaffung einer besseren Welt. Dafür, dass Sie eine Staatsfrau mit großem Mut, Bescheidenheit und einer Vision nicht nur für jetzige, sondern auch für zukünftige Generationen sind.

Als Präsident des Staates Israel verleihe ich die Ehrenmedaille des Präsidenten an die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel. Möge Gott Sie segnen.“

Quellen: Israelische Botschaft / Außenministerium des Staates Israel / Präsidialamt in Jerusalem


Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat

Eine groß angelegte Studie weist nach, daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.

Jahrzehntelang wurde Mission in einem Atemzug mit Kolonialisierung und Unterdrückung genannt. Diese weit verbreitete These ist nun widerlegt. 305fe9127f

Der amerikanische Soziologe Robert Woodberry erstellte in 14-jähriger Arbeit die bisher umfassendste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Mission und der Gesundheit einer Zivilisation.

Woodberry verknüpfte bisher nicht bekannte Fakten, grub in Archiven, bereiste die ganze Welt und kommt 2002 zu der eindeutigen Erkenntnis: 50 Jahre Forschung über die Entstehung von Demokratien hat bisher den wichtigsten Faktor schlichtweg übersehen, nämlich den Einfluß christlicher  – in dieser Studie speziell evangelischer  –  Mission:

Zunächst will niemand diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Aber 2002 erhält der Forscher ein Stipendium einer Stiftung, das ihm ermöglicht, 50 Assistenten anzustellen und die Datenbasis nach allen Seiten hin zu erweitern und abzusichern.

Der Unterschied zwischen Ursache und Korrelation wird streng beachtet. Das Ergebnis ist eindeutig:

“Gebiete,  in denen evangelische Missionare in der Vergangenheit eine bedeutende Arbeit verwirklichten, sind im Durchschnitt heute wirtschaftlich besser entwickelt, mit besserer Gesundheit, niedrigerer Kindersterblichkeit, weniger Korruption, mehr Alphabetisierung, höherer Durschnittsbildung (vor allem für Frauen) und mehr Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen.”

Christliche Missionare sorgten für Bildung für Frauen und Arme und förderten den Druck von Büchern. In China arbeiteten Missionare daran, den Opiumhandel zu beenden; in Indien schränkten sie Mißbräuche von Landbesitzern ein; in Westindien und anderen Kolonien spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Sklavenbefreiung.

Missionare sorgten dafür, dass Xhosa in Südafrika und eingeborene Stämme in Australien und Neuseeland ihr Land als Wohnraum zurückerhalten – dies nur einige von unzähligen Beispielen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248502


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