Die ideologischen Wurzeln des Genderismus

Mathias von Gersdorff

Genderisten werfen nicht selten Gender-Kritikern vor, sie würden übertreiben. Die Gender-Ideologie behaupte nämlich gar nicht, die Geschlechter seien reine kulturelle und soziale Konstruktionen, sondern es ginge lediglich um Gleichberechtigung und Verständnis für andere Lebensweisen.

Das stimmt aber nicht: Gender ist eine Weltanschauung, die eine völlig neue und antichristliche Anthropologie durchsetzen will. In der Tradition des Neomarxismus vertritt Gender die Auffassung, der Mensch sei eine Kreation der Umwelt bzw. der kapitalistischen Gesellschaft; sie würde dem Einzelnen vorgeben, was er von sich selbst halten soll.

Das betrifft übrigens nicht nur die Geschlechtlichkeit, sondern alle Merkmale, die entscheidend für die Bildung der Persönlichkeit sind.

Marxisten und Neomarxisten (die sog. 1968er) vertreten eine radikale Milieutheorie, wonach der Mensch keine Individualität besitzt, sondern komplett von den sozialen Strukturen geprägt ist, in denen er lebt. Für Karl Marx ist dies der Ursprung der Entfremdung. Diese kann nur durch die Zerstörung der Strukturen, die den Einzelnen eingrenzen, erreicht werden.

Was für Karl Marx der Klassenkampf zur Überwindung des Privateigentums über die Produktionsmittel war, ist für Gender-Ideologen der Kulturkampf gegen die Natur (die sie als Biologismus bezeichnen).

Weil beide Kämpfe sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge richten, können sie eine neue Ordnung nur über die Errichtung einer Diktatur und die Ausschaltung der Freiheit erreichen.

Ein Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ mit Lann Horscheidt, einer Professorin für Gender-Studies in Berlin, zeigt deutlich, wie radikal und weltfremd diese Ideologie tatsächlich ist. Das Geschlecht ist für Hornscheidt kurzerhand eine „Erfindung des Sexismus“.

Wir zitieren und kommentieren einige ihrer markantesten Aussagen:

Lann Hornscheidt: Ich verstehe mich nicht als weiblich oder männlich, und die Konsequenz daraus ist, dass ich auch keine Ansprache haben möchte, die mich als eines von beidem herstellt. Das ist eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe.

Kommentar: Sie akzeptiert nicht, dass der Mensch mit einer bestimmten Natur auf die Welt kommt. Sie will sich im Grunde ihre eigene Realität entsprechend ihrer Phantasie „machen“ und strebt auch an, dass ihre Mitmenschen sich entsprechend verhalten. Weil Menschen sich in der Regel nicht den Phantasien anderer fügen wollen, müssen die Gender-Ideologen Wege finden, um der Gesellschaft ihre absurden Vorstellungen aufzuzwingen: Per Gesetze, über das Schulsystem, per Verordnungen supranationaler Organisationen.

Hornscheidt: Wir nehmen in dieser Gesellschaft selbstverständlich an, dass es zwei Geschlechter gibt, sodass eine Infragestellung dessen höchst irritierend ist. Wir werden von Geburt an so orientiert, lernen das im Kindergarten und in der Schule, und wenn alles gut läuft, identifizieren wir uns damit, sind auch zufrieden und versuchen, die Rolle auszufüllen.

Kommentar: Prof. Hornscheidt behauptet, dass der Mensch von Geburt an gleichsam einer Gehirnwäsche unterzogen wird; sie soll nach dem Wunsch der Gender-Ideologen in KITAS und Schulen rückgängig gemacht werden – gegen den Willen der Eltern natürlich. Das Ziel der Gender-Lehrpläne in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin etc. soll genau diesen Zweck erfüllen: Die Gender-Indoktrination der Kinder, also die Auslöschung des natürlichen Empfindens der Realität in der kindlichen Weltanschauung  und im Grunde eine Aufstachelung der Kinder gegen die Ehe. In gewisser Weise ist Gender ein Klassenkampf der Kinder (von Gender-Ideologen angetrieben) gegen die Eltern, die noch an der Existenz natürlicher Gegebenheiten „glauben“.

ZEIT-Wissen: Geschlecht ist für Sie nichts als eine soziale Kategorie?
Hornscheidt: Es ist eine Erfindung von Sexismus. Bei Rasse würden alle sagen: Die Rasseneinteilung gibt es nur, weil es Rassismus gibt. Keine Person sagt das bei Frauen und Männern, aber diese Unterteilung gibt es auch nur, weil es Sexismus gibt. Dasselbe gilt für Trans. Ich bin ja nicht authentisch Trans, sondern Trans ist in einer Gesellschaft, die die soziale Kategorie Geschlecht so wichtig setzt, eine der wenigen Möglichkeiten jenseits von Weiblichkeit und Männlichkeit.

Kommentar: Hier versucht Hornscheidt, der Gender-Revolution eine moralische Rechtfertigung zu geben und warum sie politisch aktiv sein muss: Die Vorstellung, es gäbe nur Männer und Frauen, ist nichts als eine soziale Konstruktion mit einer politischen Zielsetzung. Mit diesem Postulat verlässt Hornscheidt den rein psychologischen und subjektiven Bereich und geht ins Politische über und liefert die Rechtfertigung für den oben beschriebenen Kampf, um die Mentalitäten der Kinder im Sinne der Gender-Ideologie zu prägen. Dieser Kampf richtet sich notwendigerweise gegen die menschliche Natur, gegen die Eltern und das Christentum. Papst Benedikt XVI. bezeichnete Gender als eine anthropologische Revolution, also eine Auflehnung gegen die eigene Natur, um sie durch ein Phantasiegebilde zu ersetzen.

Dass eine solche Revolution in eine schlimme Diktatur münden kann, die sogar die Psychologie dominieren will, falls sie vorher nicht gestoppt wird, liegt auf der Hand.

Hornscheidt: Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen.

Kommentar: Damit legt sie klar das Ziel der Gender-Revolution fest. Diese Aussage ist dermaßen radikal und fanatisch, dass sie einen Aufschrei auslösen müsste. Doch die Gender-Revolution hat offenbar machtvolle Alliierte.

ZEIT-Wissen: Geschlechtlichkeit hat aber doch auch etwas mit Begehren und Sex zu tun.
Hornscheidt: Sexualität, Körperlichkeit und Gefühle sind für uns etwas ganz Ursprüngliches: Ich fühle mich so, und dann muss es auch so sein. Ich liebe nun mal Frauen, oder Männer, also gibt es die auch. Wir glauben, es gibt ein natürliches Empfinden. Aber in einer konstruktivistischen Denkweise gibt es das nicht. Es ist spannend, darüber nachzudenken, was wir glauben, was Lieben ist. Welche Anteile davon vielleicht gesellschaftlich gewollt und konstruiert sind.

Kommentar: In dieser Aussage wird das Utopische der Gender-Ideologie deutlich. Von Anbeginn fühlen sich Menschen zum anderen Geschlecht hingezogen. Dies zu leugnen, erfordert einen fanatischen Glauben an die eigenen Fantasievorstellungen. Wer so denkt, erhebt sich letzlich selbst zu einem Götzen, der über die Realität bestimmt.

Hornscheidt: Die kapitalistische Logik ist Abhängigkeit und der Glaube, dass das, was gut ist, was uns fühlen lässt, von außen kommt.

Kommentar: Hier wird der eigentliche Feind namentlich genannt: Der Kapitalismus. Dieser soll angeblich die Normen vorgeben, nach denen wir uns unsere Weltanschauung basteln, inklusive der eigenen Geschlechtlichkeit. Dies ist einer der Kerngedanken der „Frankfurter Schule“ und damit der sog. 1968er-Revolution. Diese Sicht der Dinge übernahmen Herbert Marcuse und die weiteren Denker der 1968er vom Marxismus, den sie um die Psychoanalyse Sigmund Freunds erweiterten. Daher werden sie als Neomarxisten bezeichnet. Der Klassenkampf wird nicht mehr durchgeführt, um das Eigentum an den Produktionsgütern zu kollektivieren, sondern um die Kultur umzustürzen.

ZEIT Wissen: Was halten Sie von der Idee der Zweierbeziehung? Ein Auslaufmodell?

Hornscheidt: Sie ist auf jeden Fall ein großer kapitalistischer Markt.

Kommentar: Hier übernimmt sie Vorstellungen des Kommunisten Wilhelm Reich und der „Frankfurter Schule“: Die Zweierbeziehung, insbesondere die Ehe, ist lediglich vorhanden, um das bürgerlich-kapitalistische Produktionssystem aufrecht zu erhalten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt ist katholischer Buchautor und Publizist; er leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt u. a. diese Webseite: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/ 


Machtpoker um die Malteser – ein „Kulturkampf“ innerhalb der Kirche?

Eine „geistliche und moralische Reform“ des Souveränen Ordens der Malteser soll er überwachen, besonders der zölibatär lebenden Profess-Ritter: Papst Franziskus hat Erzbischof Giovanni Becciu zu seinem „besonderen Bevollmächtigten“ ernannt. Burke-EWTN-Foto

Dieser sei der „ausschließliche Sprecher“ des Papstes und werde eng mit dem Leiter des Ordens, Großkomtur Ludwig Hoffmann von Rumerstein, zusammenarbeiten. 

Offiziell amtiert jedoch der Kardinalspatron als Vertreter des Papstes beim Malteser-Orden, bekleidet seit 8. November 2014 vom theologisch konservativen Kurien-Kardinal Raymond Leo Burke (siehe Foto).

Im 900 Jahre alten Souveränen Malteser-Orden stellt die kleine Gruppe der Profess-Ritter, die Gelübde wie Mönche ablegen, eine kleine aber wichtige Rolle. Der Orden, der seine eigene Währung, Pässe und Nummernschilder hat, und diplomatische Beziehungen zu über 100 Nationen pflegt, zählt rund 13.500 Mitglieder; doch nur 55 gehören diesem „ersten Stand“ des Ordens an. Bislang stellen sie auch die Führung. 

Die am 4. Februar veröffentlichte Beauftragung von Erzbischof Becciu ist das jüngste Kapitel einer Geschichte, bei der es zum Konflikt zwischen dem Vatikan und dem Orden über die Absetzung des Großkanzlers, Albrecht von Boeselager, im vergangenen Dezember gekommen war, nachdem der deutsche Ordensmann einen Rücktritt verweigert hatte. 

Foto: Radio VatikanNach einer mehrfachen Intervention des Papstes und einer zum Teil öffentlichen geführten, robusten Korrespondenz mit dem bisherigen Großmeister, Fra‘ Matthew Festing, hatte Franziskus am 24. Januar den Großmeister zum Rücktritt aufgefordert. Dieser war daraufhin sofort zurückgetreten, was der Orden per Gremium später bestätigte. Freiherr von Boeselager kehrte wieder in das Amt des Großkanzlers zurück.

Geht es im Hintergrund um einen Richtungsstreit?

Verhandelt wurde jedoch nicht nur die eine oder andere Personalie. Es ist Beobachtern zufolge ein Richtungsstreit, der internationale Wellen schlug.

In der linksliberalen Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb Julius Müller-Meiningen, es werde ein „Kampf der Kulturen ausgetragen, wie er in vergleichbaren Zügen in der gesamten katholischen Kirche zu beobachten“ sei.

Der bekannte Journalist fährt fort:

„Ein Armdrücken um die Wahrheit, das nun in einer päpstlichen Blutgrätsche im Namen der Barmherzigkeit sein vorläufiges Ende findet. Müssen sich Katholiken in aller Welt auf Verhältnisse wie im Malteserorden gefasst machen nach der Devise: Wer nicht spurt, fliegt raus?

Der letztendlich mit dem Recht des Stärkeren ausgetragene Streit im Orden geht ums Ganze, um die richtige Balance und das rechte Verständnis von Katholizität, Tradition, Dogma und Pastoral. Mit besonderer Teilnahme des deutschen Katholizismus„.

Daß es sich im Hintergrund um einen Richtungsstreit handelt, wird auch von der progressiven Seite so gesehen:

Im „NCR“ sprach der Präsident der deutschen Malteser, Prinz Erich von Lobkowicz,  von einer „Schlacht zwischen all dem, wofür Papst Franziskus steht, und einer kleinen Clique ultrakonservativer, rüschentragender Hardliner in der Kirche, die den Zug in jeder Hinsicht verpasst haben“.

Quelle und vollständiger Text hier: http://de.catholicnewsagency.com/story/dieser-mann-soll-die-malteser-spirituell-erneuern-franziskus-ernennt-erzbischof-becciu-1570#.WJX05_2CuNA.twitter


Fulda: Bischof Algermissen spricht vom „Kulturkampf um die Ehe“

Einen „ideologischen Kulturkampf zur Relativierung der treuen und lebenslangen Ehe“ beklagt Bischof Heinz Josef Algermissen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Ehe gelte heute nur noch theoretisch, kritisierte der Oberhirte von Fulda in einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Beitrag für die Bistumszeitung „Bonifatiusbote“. In der Praxis gerate die Ehe immer stärker unter Druck.

Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften sei die Bresche gewesen, um den „Konsens über die Besonderheit und Bedeutung der Ehe als Verantwortungsgemeinschaft für Fruchtbarkeit, Generationensolidarität und gesellschaftliches wie staatliches Wohl sozusagen amtlich endgültig zu zerbrechen“, schreibt der Bischof.

Christen seien gefordert, die Ehe zu schützen, auch weil die in der Eheschließung versprochene Liebe und Treue der Ehepartner ein sakramentales Zeichen der Liebe Christi zu seiner Kirche sei.

Quelle: Kultur und Medien online


Gabriele Kuby weist Anschuldigungen des homosexuellen Theologen David Berger zurück

„Wir befinden uns in einem Kulturkampf“

Als Verleumdung hat die katholische Publizistin Gabriele Kuby (siehe Foto) Vorwürfe des Theologen und Chefredakteurs des Schwulen-Magazins „Männer“, Dr. David Berger, gegen ihre Person zurückgewiesen.

Berger hatte sich 2010 als praktizierender Homosexueller bekannt. Im April dieses Jahres forderte der 45-Jährige in einem Kommentar: „Homohasser raus aus den Talkshows!“   –  Darin bezeichnete er Kuby, aber auch den Chefredakteur des katholischen Fernsehsenders K-TV, Martin Lohmann, und die CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche als „homofeindliche Protagonisten“. kuby

Gegenüber dem christlichen Internetforum „Medrum“ sagte Kuby in einem Interview: „Ich weise entschieden zurück, dass ich von Hass motiviert bin oder je etwas gegen Homosexuelle gesagt hätte, was als Hass gedeutet werden kann.“  –  Dies sei eine Verleumdung, so Kuby.

Die Schriftstellerin erklärte weiter: „‚Homo-Hasser‘ ist ein Begriff, den die Homo-Lobby erfunden hat, um Kritik an den kulturrevolutionären Strategien und Methoden der Homo-Bewegung zu diffamieren und zu kriminalisieren.“

Im Blick auf die Forderung Bergers, sie nicht mehr in Talkshows auftreten zu lassen, sagte die Publizistin:

„Man stelle sich vor, ein prominenter Katholik würde fordern, David Berger oder Volker Beck aus den Talkshows auszuschließen, weil sie gegen die Kirche und den Papst hetzen, was sogar nachweisbar wäre“.

Zu ihrer Haltung gegenüber Homosexuellen äußerte Kuby, sie habe nichts gegen einen Menschen mit homosexuellen Neigungen: „Ich habe etwas gegen die homosexuelle Indoktrination von Kindern. Ich habe etwas gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau.“

Wegen ihrer Positionen erhält Kuby nach eigenen Angaben Schmähungen per E-Mail:

„Sie zeigen, wo der Hass tatsächlich regiert. Wir befinden uns in einem Kulturkampf, in dem es um die Zukunft der Familie, der Freiheit, der Humanität, des Christentums, der kulturellen Identität und des physischen Fortbestands der Nationen geht. Jeder ist aufgerufen, sich in diesem Kampf für eine lebensfähige und lebenswerte Zukunft zu engagieren.“

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de


Kroatien: Referendums-Erfolg pro Verfassungsänderung für die klassische Ehe

Von Tomislav Cunovic

Zwei Wochen lang war Zeit, um 415.000 Unterschriften zu sammeln und so die kroatische Regierung zur Einleitung eines Referendums zu veranlassen.

Nun ist es offiziell: Mehr als 700.000 kroatische Bürger haben mit Ihrer Unterschrift binnen zwei Wochen ein politisches Signal gesetzt; sie bringen damit ihren Wunsch zum Ausdruck, dass die Kroatische Verfassung zukünftig die Ehe als eine „ausschließliche Vereinigung zwischen Mann und Frau“ schützt und daß hierüber auf dem Wege eines Referendums abgestimmt wird. 120505393_BV_July und Mike

Hiernach würde Kroatien  –  das erst zum 1. Juli 2013 Mitglied der EU wird  –  eine gewisse Vorbildfunktion übernehmen und dazu beitragen können, dass auch andere EU-Länder der mentalen Genderdiktatur einen gesetzlichen Riegel vorschieben.

Am 22. Mai 2013  erklärte das kroatische  Verfassungsgericht das hochgradig umstrittene Gesetz zur Einführung des Schulfaches „Geschlechtserziehung“ für verfassungswidrig.

Vorausgegangen war ein monatelang anhaltender Kulturkampf, der jedoch mit ungleichen Mitteln geführt worden ist. Die sozialistische Regierung, das staatlich kontrollierte Fernsehen, linke Medien und ebensolche LGBT-Gruppen, welche mit üppigen Staatsmitteln ausgestattet sind, versuchen mit allen Mitteln, der kroatischen Mehrheitsgesellschaft ihr sexualrevolutionäres Gesellschaftsbild aufzuzwingen.

Das neue, umstrittene Schulfach propagiert eine Gesellschaft, in der jegliche sexuelle Orientierung bzw. Lebensform der heterosexuellen Orientierung bzw. der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen ist  – und jegliche Kritik an dieser absurden Ideologie verboten werden soll.

Dies ist de facto letztlich nichts anderes als ein neuer Klassenkampf à la Marx und Engels. Wurden früher die Arbeiterklassen gegen Unternehmer aufgehetzt, später die Frauen gegen Männer, so versucht man jetzt, den Keil in die naturgegebene Geschlechtsidentität der Kinder zu treiben und gleichsam Menschenmaterial für den neuen Klassenkampf zu rekrutieren.

Kroatiens Bevölkerung, die sich zu aus 86% aus Katholiken zusammensetzt bzw. weiteren 10% Gläubigen anderer Konfessionen (überwiegend  orthodoxe Christen und Muslime), hat das wahre Gesicht der Genderideologie und die drohenden Gefahren jedoch bereits erkannt.

Die Gender-Propagandisten leugnen die Vorgegebenheit des biologischen menschlichen Geschlechts; sie möchten die durch Geburt festgelegten Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau durch systematische, aber schleichende Indoktrination der Kinder aufheben.

Hierbei sollen Vaterschaft, Mutterschaft und Familie (Mann + Frau + Kinder) zunächst aus dem Sprachgebrauch der Kinder verschwinden und somit die Basis für eine spätere traditionelle Vaterschaft, Mutterschaft und Familie vernichtet werden.

Quelle und Fortsetzung des Info-Artikels hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/06/kroatien-halt-die-stellung-im-kampf.html


Alle Jahre wieder tobt in den USA ein Kulturkampf um das Christfest

Noch 2011 war im kalifornischen Santa Monica die Weihnachtsgeschichte in einem öffentlichen Park aufgebaut  –  mit Krippe, Stroh und lebensgrossen Figuren von Maria und Josef. Die Krippenszene wurde von der katholischen St. Anne-Kirche gestiftet, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».  Madonna

In der Platzierung der Krippe auf einem städtischen Grundstück sahen atheistische Gruppen einen Verstoss gegen die in der Verfassung festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat und zogen vor Gericht. Mit Erfolg: In diesem Jahr wurden die Figuren nicht ausgestellt, derzeit wird nach einem privaten Grundstück für den Aufbau der Krippenszene gesucht.

Fälle wie dieser sind in den USA keine Seltenheit: Seit Jahren tobt zur Weihnachtszeit ein Kulturkampf zwischen gläubigen Christen und entschlossenen Atheisten, die auch im Advent nicht mit christlichen Traditionen und Symbolen behelligt werden möchten.

Ein weiteres Streitthema rund ums Fest ist die zugehörige Grußformel. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Firmen ihre Mitarbeiter angewiesen, aus Gründen religiöser Neutralität statt «Merry Christmas» lieber «Happy Holidays» zu sagen.

Das hat immer wieder zu Protesten und Boykottaufrufen geführt – wo an der Kasse nicht «Merry Christmas» gewünscht wird, sollen Christen nicht einkaufen. Das meint auch der konservative Radio- und Fernsehmoderator John Gibson: Er veröffentlichte 2006 das Buch «The War on Christmas»  (Krieg gegen Weihnachten). Untertitel: «Der linke Plan, Weihnachten zu verbannen, ist schlimmer, als Sie denken».

Gibson moderierte bis 2008 ein Nachrichtenmagazin auf Fox News, wo sich heute sein Kollege Bill O’Reilly der Verteidigung des Weihnachtsfestes annimmt.

„Feiertagsbaum“  –  der Neutralität wegen…

Sein jüngster Fall: Der Gouverneur des Bundesstaates Rhode Island, Lincoln Chafee, hatte den «Weihnachtsbaum» seines Büros in «Feiertagsbaum» umbenannt. Während Chafee erklärte, der Staat solle keine einzelne Religion bevorzugen, erklärte Reilly: «Ich will, dass unsere Traditionen respektiert werden.»  

Das Weisse Haus in Washington positioniert sich bisher zwischen den Fronten: Der Weihnachtsschmuck der Präsidentenresidenz wird auf der offiziellen Homepage mal als «Feiertagsdekoration», mal als «Weihnachtsdekoration» bezeichnet.

Quelle: PRO-Medienmagazin


USA: Prominente Prediger rufen zu „zivilem Ungehorsam“ auf

Evangelikaler Erfolgsautor Rick Warren solidarisiert sich „hundertprozentig“ mit empörten Katholiken

«Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen»: Diesen Grundsatz der Urkirche wollen führende Christen in den Vereinigten Staaten ernst nehmen  –  auch wenn sie ins Gefängnis wandern.

Die Obama-Regierung hat in einer Klausel zur Gesundheitsreform vorgesehen, daß auch kirchliche Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser etc) für ihre weiblichen Beschäftigten die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel, Sterilisation und Pille-danach (Frühabtreibung) übernehmen müssen.

Dagegen hat nun auch Amerikas berühmtester Prediger Rick Warren protestiert, der bei der Amtseinführung von Präsident Obama 2009 das öffentliche Gebet sprach.

Der weltweit bekannte Erfolgsautor („Leben mit Vision“) gilt innerhalb der evangelikalen Bewegung als gemäßigt und eher liberal. Doch selbst er geht jetzt geistig auf die Barrikaden und probt den uneingeschränkten Schulterschluß mit empörten Katholiken.

Über Twitter erklärte sich Warren «100-prozentig solidarisch mit meinen Brüdern und Schwestern», den Katholiken, die zuerst gegen die staatliche Anweisung  protestierten.

Der bekannteste Pastor des Landes zitierte den Grundsatz  «Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen», den der Apostel Petrus in einem Verhör gesprochen hatte (Apostelgeschichte 5,29).

Er werde „eher ins Gefängnis gehen als einer Weisung der Regierung nachgeben, die verletzt, was Gott uns zu tun gebietet. Und du?“, twitterte Rick Warren.

Ähnlich äußerte sich Richard Land, ein führender Evangelikaler der Südlichen Baptisten. In seinem Artikel für die Webseite der „Ethics & Religious Liberty Commission“ heißt es umstandslos: „Die Regierung Obama hat der Religion und der Gewissensfreiheit den Krieg erklärt.“ – Er rief seine Baptisten-Prediger dazu auf, von der Kanzel herab zum Widerstand gegen das geplante Gesetz aufzufordern.

In den Vereinigten Staaten steht ein Kulturkampf bevor, der kirchentreue Katholiken und bibelorientierte Protestanten vereint wie nie zuvor in der Geschichte der USA.

Der Druck auf US-Präsident Obama kann dadurch so stark werden, daß er möglicherweise „zurückrudert“.

Quelle hinsichtlich des Warren-Twitter-Zitats:  evangelischer Nachrichtenseite http://www.jesus.ch