Union gegen linksextreme 1.-Mai-Aktionen

Anarchisten erfreut über die Maskenpflicht

Rund um den 1. Mai planen zahlreiche vor allem linksextremistische Bündnisse Aktionen und Demonstrationen in deutschen Großstädten. Trotz Corona-Krise sollen die Proteste nicht heruntergefahren, sondern „dezentral“ angepasst werden: Für Berlin kündigte die linke Szene eine räumlich verteilte Aktion an, um für den „Repressionsapparat unkontrollierbarer“ zu sein.

Auch in anderen Städten wie Hamburg, Frankfurt/Main, Karlsruhe, München, Greifswald und Stuttgart wurden ähnliche Aufrufe auf einschlägigen Plattformen veröffentlicht.

Hierzu erklärt der Vize-Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

„Die Corona-Krise zwingt jeden Bürger momentan zu drastischen Einschränkungen – vor allem das Kontaktverbot macht vielen Familien zu schaffen. Trotzdem hält die überwältigende Mehrheit der Deutschen diese Maßnahme ein, denn sie dient am Ende unser aller Gesundheit.

Es ist daher in hohem Maße zynisch, menschenverachtend und rücksichtslos, wenn linke Gruppen in ganz Deutschland großen Aufwand betreiben, um am 1. Mai die pandemiebedingten Hygieneregeln bis an die Grenze auszureizen oder bewusst zu umgehen.

Besonders belastend ist diese Situation für die polizeilichen Einsatzkräfte in vielen Großstädten Deutschlands, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen, um Provokationen aus der Anarcho-Szene im Zaum zu halten.

Dass die bundesweit eingeführte Schutzmaskenpflicht zur Corona-Prävention von der linken Szene als willkommene Vermummungs-Option begrüßt wird, unterstreicht die von der Verachtung gegenüber der Gemeinschaft geprägte Grundhaltung dieser Gruppierungen.“


Info-Bus für Kinderschutz und gegen Genderkunde auf Deutschland-Tour

Hedwig von Beverfoerde

Vom 8. bis 15. September wird der „Bus der Meinungsfreiheit“ mit einem Team junger Leute vom Aktionsbündnis für Ehe & Familie, DemoFürAlle und CitizenGO erneut unterwegs sein.

Als rollendes Großplakat wird der Bus mit der Botschaft der Tour einmal quer durch Deutschland fahren: „Stoppt übergriffigen Sex-Unterricht! Schützt unsere Kinder! Aufklärung ist Elternrecht.“

In immer mehr Bundesländern werden Lehr- und Bildungspläne im Sinne „Sexueller Vielfalt“ umgeschrieben. Fächerübergreifend werden Kinder und Jugendliche so mit der unwissenschaftlichen Gender-Ideologie und der hoch problematischen „Sexualpädagogik der Vielfalt“ konfrontiert und dadurch teilweise schwer verunsichert und in ihrer Intimsphäre verletzt.

Ursula Enders, Leiterin der Beratungsstelle „Zartbitter“ in Köln, sagt über die sog. Sexualpädagogik der Vielfalt:

„Dies ist eine neue Form sexualisierter Gewalt,
die zudem sexuelle Übergriffe durch Jugendliche fördert.“

Ideologisierung unserer Kinder und übergriffige pädagogische Methoden haben an Schulen und in Kitas nichts zu suchen.

Kindgerechte Sexualerziehung ist möglich. Mit Infoständen und Kundgebungen in acht deutschen Städten will das Busteam mit interessierten Bürgern, Journalisten und Politikern ins Gespräch kommen und über die Ziele und Hintergründe der Sexualpädagogik der Vielfalt“ aufklären.

Wir zeigen Flagge für das Grundrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder. Wir wollen, daß die ‚Sexualpädagogik der Vielfalt‘ und ihre schamverletzenden Methoden wieder aus den Schulen und Kitas verschwinden.

Unsere Tour-Daten:

Samstag 8.9. ab 13 Uhr Regensburg, Domplatz
Sonntag 9.9. ab 13 Uhr Dresden, Postplatz
Montag 10.9. ab 15 Uhr Berlin, Potsdamer Platz
Dienstag 11.9. ab 15 Uhr Fulda, Universitätsplatz
Mittwoch 12.9. ab 15 Uhr Köln, Bahnhofsvorplatz/Domplatte
Donnerstag 13.9. ab 15 Uhr Wiesbaden, Dern’sches Gelände
Freitag 14.9. ab 15 Uhr Stuttgart, Marktplatz
Samstag 15.9. ab 13 Uhr München, Karl-Stützel-Platz

Kontakt für Auskünfte und Interviews: 0172 / 8880198, hedwigbeverfoerde@demofueralle.de

Weitere Infos und kurzfristige Änderungen: www.bus-der-meinungsfreiheit.de


Sexual-Lehrplan der CDU in Hessen: Sucht sich diese Partei eine neue Basis?

Mathias von Gersdorff

Wir hier bereits mehrmals angekündigt, wird am 30. Oktober 2016 in Wiesbaden eine „Demo für Alle“ stattfinden, die gegen den schulischen Sexual-Lehrplan von Hessens CDU-Kultusminister Ralph A. Lorz protestiert.  podium5

Wer solche Demonstrationen in Stuttgart gegen den sog. „Bildungsplan 2015“ besucht hat, der weiß, wer daran teilnahm: Familien, Eltern von Schulkindern, diverse christliche Gruppierung, manchmal ganze Gemeinden, die mit ihrem Pfarrer kommen.

Kurz: Das christliche und bürgerliche Deutschland protestierte gegen den Bildungsplan – und somit der typische Wähler der CDU.

In Stuttgart gab es parallel zu jeder Kundgebung gegen den „Bildungsplan 2015“ eine sogenannte Gegen-Demo jener, die den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung befürworten.

Dieser linke Aufmarsch bestand aus wilden Schreien, ohrenbetäubendem Lärm, Blasphemien und Plakaten mit Sprüchen, die hier nicht wiedergegeben werden können.

Viele dieser Teilnehmer gehörten oder standen der Antifa nahe, sind also dem linksradikalen Spektrum zuzuordnen. Auch beteiligten sich daran viele Aktivisten der LSBTIQ-Bewegung, die schon mit ihrem Aussehen und ihrem Benehmen ihren Abscheu vor der bürgerlichen Lebensweise zum Ausdruck bringen.

Derartige Leute gehörten in der Vergangenheit beileibe nicht zu den typischen Wählern der CDU. Ganz im Gegenteil: Wenn Bundeskanzler Helmut Kohl irgendwo auftrat, rückten sie in der gleichen Art und Weise an, wie sie das in Stuttgart getan haben und brüllten wild „Kohl muss weg“.demo-aufruf_30_10_16

An diesem Sonntag, wenn die „Demo für Alle“ in Wiesbaden stattfindet, wird sich ein geradezu surrealistisches Bild bieten. Denn gerade die oben erwähnten Chaoten und Antifa-Anhänger werden FÜR den Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Lorz eintreten, indem sie gegen die „Demo für alle“ protestieren.

BILD: Stuttgarter Eltern-Kundgebung gegen rotgrüne Bildungspläne und Frühsexualisierung in den Schulen

Sicherlich werden nicht nur Chaoten und Linksradikale an dieser Gegendemo teilnehmen, denn auch Grüne und Linkspartei unterstützen den Gender-Lehrplan der hessischen CDU.

Aber auch hier wird deutlich: Mit dem neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ betreibt die CDU keine Politik für ihre eigene Basis, sondern gerade für jene Kreise, welche die CDU-Basis ansonsten stets verabscheuen und verspotten.

Die Strategen der CDU Hessens sollten sich fragen, ob sie sich mit diesem Gender-Lehrplan nicht zu „nützlichen Idioten“ einer familienfeindlichen Linksfront gemacht haben.

Unser Autor, der katholische Publizist Mathias von Gersdorff, leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt  – und betreibt die Webseite „Kultur und Medien online“