Fragen über Fragen in Zeiten von Greta

Ein uns persönlich gut bekannter Leser des CHRISTLICHEN FORUM aus NRW stellt folgende ironische Fragen an das linke und feministische Lager „bezüglich aktueller Entwicklungen“:

Ich lebe von Harz IV (danke, Gehard Schröder!) und hatte für Freitagmittag eine „Einladung“ ins Jobcenter bekommen. Ich wollt aber lieber für den Umweltschutz demonstrieren, das ist doch gerade voll angesagt. Da ich den Termin beim Jobcenter schwänzte, flatterte prompt eine Kürzung der Bezüge ins Haus. 
Frage: Dürfen die das unter den allgegenwärtigen Umständen überhaupt?

Als ich diesen Vorfall im Büro der Linkspartei erzählte, hieß es dort nur lapidar: „Jeder ist für sich selbst verantwortlich!“ – Frage: „Warum eigentlich?“, denn eine Begründung bekam ich dafür nicht…

Ich bin ein Mann, lebe aber im Zeitalter der Geschlechtergleichberechtigung. Eben diese nutzend, möchte ich unbedingt im Frauenbuchladen arbeiten, weil ich dort meine Fähigkeiten optimal zur Geltung bringen kann. Doof ist nur, dass ich als Mann dort nicht mal rein darf…
Frage: Ist das rechtens, ist das mit unserem Grundgesetz vereinbar?

Ein dufte Kumpel von mir ist Azubi, er wollte nun dem Berufsschulalltag entfliehen und stiess nach dem Vorbild der großen Greta mit 90 % seiner Klasse ebenfalls eine zugegebenermaßen eher kleine Demo an, aber was zählt ist ja, dass man auffällt!

Doch er bekam von seinem angenervten Chef allen Ernstes eine Abmahnung dafür, statt dass der sich dankbar zeigt, weil sein junger Azubi so viel über Klimawandel und -katastrophen weiss und sich zudem persönlich voll einbringt!
Frage: Was passiert, wenn meinem Kumpel tatsächlich gekündigt wird?

Denn er will auch weiterhin dem öden Berufsschulalltag entfliehen und lieber weiter demonstrieren  – für unser aller Umwelt! Hallo…?! Wie kann man nur dagegen sein?


Deutsche Bischöfe veränderten das kirchliche Arbeitsrecht: Dem Zeitgeist untertan

Mathias von Gersdorff Dieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Mit erschütternder Geschwindigkeit und Entschlossenheit setzt die katholische Kirche in Deutschland ihre Selbstsäkularisierung fort.

Nun lockert sie das kirchliche Arbeitsrecht – aus freien Stücken, wie in einer Presseerklärung der Deutschen Bischofskonferenz zu lesen ist. In keiner Weise ist sie dazu verpflichtet.Die Deutsche Bischofskonferenz erledigt das, was Napoleon nicht geschafft hat.

Begründet beispielsweise ein Paar eine homosexuelle Lebenspartnerschaft, so soll dies nicht mehr zu einer Kündigung führen. Dadurch geben die katholischen Verbände sogar ihre eigene Identität preis.

In vielen Ländern kämpft die katholische Kirche, damit sie nicht per staatliches Gesetz zu solchen Maßnahmen gezwungen wird – aber in Deutschland knickt man bereitwillig vor dem Zeitgeist ein.imageCATKHONRGewerkschaften können von nun an „am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen organisatorisch“ beteiligt werden. Die Kirche verzichtet auf diese Weise freiwillig auf jene Freiheit, die sie für die Erfüllung ihrer Mission braucht.

Eine zweite Zivilehe nach einer Scheidung soll nur in Ausnahmefällen zu einer Kündigung führen. Hier wird schon das vollzogen, was sich manche Bischöfe von der Familiensynode im Oktober 2015 wünschen: Die Schleifung der katholische Lehre über die Ehe.

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen werden katholische Verbände wie Caritas oder „Sozialdienst katholischer Frauen“ praktisch zu weltlichen Unternehmen. Der katholische Geist, der in diesen Verbänden leben sollte, kann unter diesen Umständen kaum noch existieren.

Diese Maßnahmen sind erschütternd, weil sie praktisch nicht mehr rückgängig zu machen sind. Sie sind Symptom eines völligen Mangels an historischem Bewusstsein.

Die katholische Kirche in Deutschland verzichtet freiwillig auf einen Status, der fast einmalig auf der Welt ist. Hier vollbringt die Bischofskonferenz, was in anderen Ländern nur durch liberalistische Revolutionen möglich war.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Dr. David Berger flog wegen Islamkritik aus der Chefetage des „Männer“-Magazins

Bereits der vierte Fall in den letzten zwei Wochen, in dem Kritik am Islam zu negativen Konsequenzen führte

Heute ging die Nachricht rund (auch unser Christliches Forum berichtete darüber), daß der konservative Politiker Irmer als stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender im hessischen Landtag zurücktrat, weil seine Islamkritik von der eigenen Partei nicht geteilt, ja nicht einmal toleriert wurde.   IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Vor zwei Wochen wurde der katholische Pfarrer Paul Spätling von Bischof Genn mit Predigtverbot belegt, weil er auf einer PEGIDA-Kundgebung der Aussage von Kanzlerin Merkel widersprach, der Islam gehöre zu Deutschland.

Vorige Woche gab es einen Riesenwirbel im Blätterwald vom „Spiegel“ bis zur „Süddeutschen Zeitung“, weil ein protestantischer Pastor sich in einer Predigt ebenfalls islamkritisch äußerte. (Wir haben über beide Vorgänge ausführlich berichtet.)

Steht der Islam unter politischem Denkmalschutz?

Kaum hat man seine Überraschung darüber „verdaut“ (oder auch nicht), daß der Islam offenbar neuerdings unter Denkmalschutz steht und sogar bloße Sachkritik schon zu übelster Verunglimpfung und beruflichen Nachteilen führen kann, wird man bereits mit einer weiteren Meldung dieser Art bzw. Abart konfrontiert:  Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

Dr. David Berger, bekannter Publizist, Buchautor und Theologe, erhielt heute die fristlose Kündigung des Gmünder-Verlags, der ihn vor zwei Jahren als Chefredakteur seines Magazins „Männer“ eingestellt hat.

Unter dem 46-jährigen Berger gingen die Auflagenzahlen der Homosexuellen-Zeitschrift nach oben, zumal er dem vorher eher seichten und erotisch aufgezogenen Blatt ein höheres Niveau bzw. eine politisch-intellektuelle Note und Brisanz verlieh.

Diese Kündigung hängt vor allem mit Bergers islamkritischer Denkweise zusammen; ihm wird „Islamophobie“ vorgeworfen. Mit diesem dummdreisten Schlag-Wort wird seit Jahren zunehmend auch eine durchaus sachliche, berechtigte und seriös dokumentierte Kritik am Islam diffamiert.

Dr. Berger fordert eine „Allianz gegen den Islamismus“

In der vorigen Woche hat sich unser CHRISTLICHE FORUM insoweit mit Bergers Ansichten solidarisiert (trotz erheblicher Meinungsverschiedenheiten bei anderen Themen). Wir haben seinem Aufruf für eine „Allianz gegen den Islamismus“ ausdrücklich zugestimmt.

Außerdem beurteilt Berger das PEGIDA-Phänomen zwar skeptisch, aber differenzierter, als dies in den meisten Medien üblich ist  –  und er kritisiert auch linksgepolte Gegendemonstrationen und ihre Gewaltprovokationen.

(Näheres hierzu in unserem Beitrag: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/30/dr-david-berger-pladiert-fur-eine-gemeinsame-allianz-gegen-islamismus/)pc_pi

Vermutlich hatte Dr. Berger schon zuvor keinen leichten Stand in einem beträchtlichen Teil der „schwulen Szene“, weil er sich nicht einseitig auf eine stur-linke Zeitgeist-Welle festlegen läßt, wie sie vom politischen Mainstream immer strikter eingefordert wird. Zudem distanzierte er sich von einer überhandnehmenden Gender-Ideologie.

(Näheres hier: http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/homo-szene-streitet-ueber-gender-ideologie/

Bereits vorigen November veröffentlichte Elmar Kraushaar seinen Anti-Berger-Rundumschlag in der linksalternativen Zeitung „taz“ aus Berlin: Publizistischer Lautsprecher der neuen Sichtbarkeit schwuler Rechter ist David Berger…Innerhalb kürzester Zeit hat er es geschafft, das einst politisch indifferente Blatt auf strammen Rechtskurs zu bringen.“

Bergers „Querdenkereien“ und der Druck von links wurden dem Verlag jetzt wohl endgültig zu „bunt“, nachdem der Chefredakteur in einer von ihm betreuten Rubrik in der Huffington-Post mit Daniel Krause einen Gastautor zu Wort kommen ließ, der für seine deutliche Islamkritik bekannt ist.

Linker Bett-Boykott: „Kein Sex mit Nazis“

Die ultralinke Tageszeitung „Junge Welt“ (ein früheres „DDR“-Blatt) freut sich natürlich über den Rauswurf Bergers: Dessen „Männer“-Magazin sei eine „rechte Postille“ geworden, was freilich blühender Unsinn ist.

„Antimuslimischer Rassismus war Standard“, behauptet der schwule Linkspartei-Vertreter Frank Laubenburg in einem Interview vom heutigen 2. Februar.

Bereits im Untertitel des Beitrags ist von „rassistischer Stimmungsmache“ die Rede. Natürlich sind dies absurde Vorwürfe, die aber aufzeigen, wie unsachlich, ja geradezu hysterisch die Islam-Debatte mittlerweile geführt wird.

Dieser intolerante Feldzug gipfelt im Laubenburgs Interview allen Ernstes in der strikten Forderung an die schwule Männerwelt: „Kein Sex mit Nazis“. 

Zuvor war z.B. von der AfD die Rede, deren Mitglieder damit ebenfalls als „Nazis“ verunglimpft werden  – und dies ausgerechnet von einem Sprachrohr der spätkommunistischen LINKS-Partei, ihres Zeichens Nachfolgeorganisation der diktatorischen SED.

Am ideologisch-verbohrtem Fanatismus von damals bis heute hat sich jedenfalls nicht viel geändert.

Außerdem gilt hier wohl das Motto: „Rache ist süß“, denn Dr. Berger hatte sich die Linkspartei wegen ihrer israelfeindlichen Aktionen und Entgleisungen bereits kritisch vorgeknöpft: http://www.huffingtonpost.de/david-berger/die-linke-antisemitisch-homophob_b_5668309.html

Es läßt tief blicken, wenn eine Partei einerseits gegen Israel agitiert und andererseits den Islam hätschelt…

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

INFO-Tip: Unser Bericht über den Streit zwischen Dr. Berger und der deutschen Aidshilfe im vorigen November: https://charismatismus.wordpress.com/2014/11/25/kontroversen-im-homosexuellen-spektrum-aids-hilfe-contra-manner-magazin/

Fotos: IGFM (1,2), PI-News (3)