Vor 25 Jahren: Die Künstlerin Evita Gründler illustrierte als erste Frau der Welt die Bibel

Von Felizitas Küble

Mit der christlichen Malerin Evita Gründler sind wir seit Ende der 90er Jahre freundschaftlich verbunden.

Die Regensburgerin steht im Guiness-Buch der Rekorde, weil sie weltweit als erste Frau die gesamte Heilige Schrift mit ihren eigenen Gemälden illustriert hat.

Vor 25 Jahren erschien mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren die Evita-Gründler-Bibel im katholischen Pattloch-Verlag auf der Basis der ökumenischen Einheitsübersetzung.

Das farbenstark und glaubensfroh gestaltete Werk umfaßt 1540 Seiten, enthält 84 Illustrationen der Künstlerin zum AT und NT –  und ist leider längst vergriffen, doch nach wie vor sehr gefragt.

Evita Gründler mit ihrem Mann

Die evangelische Christin pflegte immer schon gute Kontakte zur katholischen Seite.

So veröffentlichte z.B. das PUR-Magazin aus dem oberschwäbischen Kissleg ein ausführliches Porträt der Künstlerin, die in ihrem Schaffen seit jeher von ihrem Ehemann – einem pensionierten Offizier – unterstützt und ermutigt wird (siehe 2. Foto: Eine Grußkarte des Ehepaars heute).

Bereits seit 1946 erscheint der Ecclesia-Plakatdienst, der alle zwei Wochen ein neues Poster herausbringt. Unsere „Bildpredigt“ wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vor allem in den Schaukästen katholischer Pfarrgemeinden ausgehängt.

Dabei haben wir schon seit Jahrzehnten dutzende unserer Plakate mit den Gemälden von Frau Gründler bestückt, die besonders guten Anklang finden, vor allem ihre zeitgemäßen Motive dem Kirchenjahr entlang: Advent – Weihnachten – Ostern – Pfingsten.

Auch eindrucksvolle Mariengemälde gehören dazu – und das nicht nur zur Weihnachtszeit, ebenso ein Bilderzyklus über die Zehn Gebote.

Die bibelfeste bayerische Künstlerin mit einer Vorliebe für die Bücher von Peter Hahne verfügt nicht „nur“ über ein großartiges Malertalent, sondern auch über eine ganz unkomplizierte Hilfsbereitschaft.

Mehrfach hat sie uns an Infoständen besucht – etwa bei Kongressen oder dem Katholikentag in Regensburg – und ermutigte uns nicht nur mit einem freundlichen „Schulterklopfen“, sondern brachte großzügig und höchst praktisch reichlich Kaffee und Kuchen, Eis, Erdbeeren und sonstige Köstlichkeiten an unseren Stand bzw. zum Infozelt (siehe 3. Foto: Die Künstlerin mit unserer Helferin Cordula Mohr an unserem Infozelt auf dem Katholikentag 2015).

Evita Gründler – 1945 in Nienburg an der Weser geboren – ist eine engagierte und erfolgreiche Frau, aber sie sieht sich nicht als Feministin: „Ich nahm mir vor, die Bibel mit den Augen einer Frau zu lesen: Feminin, aber nicht feministisch“.

Vielmehr stellt sie ihre Talente in den Dienst des Glaubens, inspiriert von ihrer Liebe zur Botschaft Gottes, wie sie uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird. Dabei beachtet sie aufmerksam auch die weiblichen Gestalten und Glaubenszeuginnen aus der Heilsgeschichte des Alten und Neuen Bundes.

BILD: Frau Gründler bei der Präsentation ihrer selbst illustrierten Bibel

Nachdem Frau Gründler die Bibel gründlich studiert hatte, schuf sie Mitte der 90er Jahre innerhalb von nur 12 Monaten weit über 100 Gemälde für den biblischen Prachtband, der 1996 zum 50. Jubiläum des Pattloch-Verlags erschien.

Vor allem die Psalmen haben es der Künstlerin angetan, viele ihrer Bilder – mit Acryl auf Holz gemalt – passen gut zu Kerngedanken bzw. Versen aus dem Psalterium.

Noch vor kurzem haben wir in unserem CHRISTLICHEN FORUM ein ansprechendes, farben- und formenkräftiges Beispiel dafür veröffentlicht – und zwar zu dem Leitsatz „Gerechtigkeit und Friede küssen sich“ (siehe HIER).

BILD: Frau Gründler überreicht dem katholischen Bischof Manfred Müller 1996 ihre Bibel

Ihren ersten Kunstpreis hat die weltweit erste Bibel-Illustratorin bereits mit kindlichen 12 Jahren gewonnen.

Ein Kunststudium war ihr nicht möglich, aber seit ihrem 41. Lebensjahr widmet sie sich ganz dem Malen in ihrem eigenen Atelier; sie gestaltet Kalender und Postkarten, illustriert Bücher und Zeitschriften, veranstaltet zudem zahlreiche Ausstellungen, auch in kirchlichen Museen und Bildungshäusern, z.B. in der Bischöflichen Zentralbibliothek von Regensburg (vgl. Bericht dazu HIER.)

Zudem hielt sie jahrelang honorarfrei Vorträge – auch in Kirchengemeinden – über ihre Bibel-Bilder und ihre Glaubensüberzeugung.

In unserem Blog CHRISTLICHEN FORUM haben wir schon hunderte von Artikeln mit ihren Fotos bebildert.

Die meisten ihrer Gemälde sind quadratisch geformt und fallen durch starke, oft leuchtende Farben und ausdrucksstarke Formen sowie eine glaubensfrohe Grundstimmung auf.

BILD: Fernseh-Interview mit Gründler über ihre Bibel-Illustration

Für Frau Gründler ist die menschenfreundliche Botschaft Gottes in der Schöpfungs- und Heilsordung ein starker Ansporn für den „gemalten“ Lobpreis des Ewigen, so daß sie ihr künstlerisches Schaffen nicht zuletzt als einen Dank an Gott versteht, unter dessen Schutz wir unser Leben stellen dürfen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Popstar Nena äußert sich Lockdown-kritisch

Wie zu erwarten war, wird die in den 80er Jahren als Pop-Ikone bekanntgewordene Sängerin Nena derzeit von linker Seite scharf kritisiert, etwa von der Illustrierten „Stern“ (dort wird sie als „verirrte Figur“ geschmäht).

Die Künstlerin, die der alternativen Szene zuneigt (sie ist Veganerin und hat in Hamburg eine anti-autoritäre Schule mitgegründet), äußert sich zunehmend kritischer über die Corona-Politik und den Lockdown hierzulande; kürzlich hat sie sich mit der Protest-Demonstration in Kassel solidarisiert und dies auf Instragram kundgetan.

Bereits im Vorjahr schrieb sie zum Umgang mit der Coronakrise:

„Ich habe meinen tiefen Glauben an Gott. Daher kommt mein Vertrauen ins Leben. Und ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt.“

Weiter heißt es, sie wolle sich „nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen lassen“. Im Februar 2021 äußerte sie sich kritisch über eine „Zweikassengesellschaft“ infolge der Impfungsfrage.

Quelle für die Zitate: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/danke-kassel-saengerin-nena-richtet-solidaritaetsadresse-an-corona-proteste-a3479091.html


JINY LAN verteidigt die „alten weißen Männer“

Unter dem Titel „Werden die Falschen gecancelt? – Lob der alten weißen Männer“ veröffentlicht die klassisch-liberale Kulturzeitschrift CICERO-online einen nonkonformen Gastbeitrag der aus China stammenden Künstlerin Jiny Lan.

Die Malerin hat ein Atelier aus Düsseldorf und lebt seit Jahrzehnten bewußt in Deutschland, weil sie die hiesigen Werte und die Kultur der „alten weißen Männer“ zu schätzen weiß – jene Mentalität also, die von ultralinker, radikalfeministischer und „anti-rassistischer“ Seite gerne ins Zwielicht gerückt wird.

Diese sogenannte „Cancel Culture“ (die von jedweder Dialog-Kultur weit entfernt ist) läßt nur eine stramme rotgrüne Ideologie gelten, alles Konservative und Unangepaßte gilt als anrüchig.

Die Autorin widerspricht dieser intoleranten Ausgrenzungs-Strategie:

„Zu dieser „Böse-Menschen-Liste“ gehören auch ein paar Namen, die fast jeder in Deutschland kennt. Zum Beispiel Christian Lindner, der von der Zeitschrift Emma zum „Sexist Man Of The Year“ gekrönt wurde, mit dem ich mich dennoch freiwillig immer wieder treffe. 

Dieter Nuhr, der von verschiedenen Medien offiziell als Rassist bezeichnet worden ist…. Ich habe ihn einmal bei einer Reise nach China begleitet; er ist einer der wenigen weißen oder nicht weißen Männer, bei dem ich keine geringste Spur von Rassismus bemerkt habe. 

Till Brönner, bei dem ich gar nicht verstanden habe, aus welchen Grund er zu den Schlimmsten gehört, vielleicht weil er schon einmal ein Weihnachtkonzert gemacht hat?“

Sie fährt fort: „Diese Menschen seien böse, weil sie die Werte alter weißer Männer bewahren wollen. Warum haben diese schlimmen Menschen aber meinen Alarm für Rassismus und Sexismus nicht ausgelöst? Meine Sensoren für solche Dinge sind eigentlich relativ empfindlich. Vielleicht mag ich unterbewusst sogar diese Alte-Weiße-Männer-Werte?“

Schließlich habe sie doch gerade wegen dieser von linker Seite so verdächtigten Kultur ihre Heimat verlassen und sei ganz allein nach Deutschand gekommen: „Ich stimme zu, dass ich zurzeit in dieser von alten weißen Männern dominierten Gesellschaft lieber lebe als in einer anderen“, denn es handle sich bei ihnen um „Gentlemen im klassischen Sinn“.

Quelle für die Zitate: https://www.cicero.de/kultur/cancel-culture-lob-alte-weisse-maenner-dieter-nuhr-christian-lindner?utm_source=cicero_newsletter

Aktuelles BEISPIEL für die links-fanatische Cancel-Culture: https://philosophia-perennis.com/2020/12/03/aus-furcht-vor-linker-hexenjagd-literaturpreis-abgelehnt/


Münster: Pfarrei Hl. Kreuz stellt den Hl. Josef ins Eck und eine „Maria 2.0“ aufs Podest

Von Felizitas Küble

Von der katholischen Pfarrgemeinde Heilig-Kreuz in Münster ist man seit Jahrzehnten Kummer gewohnt, Experimente sind im Gotteshaus dieses vornehmen Stadteils an der Tagesordnung, ob man z.B. Kniebänke durch Stühle ersetzte, Kunstwerke direkt in der Kirche verkaufte oder ob wie jetzt merkwürdige Gemälde ausgestellt werden.

Genau in dieser Pfarrei ist passenderweise die „reformkatholische“ Initiative Maria 2.0 entstanden, die mit ihrer Forderung nach einer „zeitgemäßen“ Sexualmoral, Abschaffung des Zölibats und Einführung des Frauenpriestertum im Vorjahr viel von sich reden machte und sogar von einigen progressiven Bischöfen unterstützt wurde.

Somit verwundert es wenig, daß die Statue des Heiligen Josef in der Pfarrkirche offenbar nur störte und der Nährvater Jesu daher kurzerhand seinen Abstieg vom Podest antreten mußte, um sich mit einem hinteren Eck in der Kirche zu begnügen, wo er regelrecht „abgestellt“ wurde (siehe 1. Foto).

Schließlich brauchte man wieder einmal Platz für „Kreatives“, nämlich eine gewöhnungsbedürftige Gemäldeausstellung (darunter ein naseputzender Bubi), wobei das Bild, das an Josefs Stelle gesetzt wurde, besonders merkwürdig anmutet.

Offensichtlich handelt es sich um eine modern sein wollende und sollende Darstellung der Madonna, die unbändig lacht und grinst, was eher abschreckend als anziehend wirkt.

Daß es sich wohl um eine „Marienbild“ handelt soll, ergibt sich erstens aus der mehrfach eingearbeiteten Schriftzeile „Magnificat“, zweitens aus einer daneben aufgehängten Erklärung, die von einer der fünf Gründerinnen von „Maria 2.0“ verfaßt und unterzeichnet ist.

Die Künstlerin Lisa Kötter nennt dabei zugleich ihre Gründe, weshalb sie gemeinsam mit gleichgesinnten Frauen die Aktion „Maria 2.0“ ins Leben rief.

Theologisch ist der Text ebenfalls reichlich durchwachsen, etwa wenn es dort heißt: „Jesus wollte keine neue Religion gründen. Jesus war ein frommer Jude. Er wollte den Menschen eine neue Gottesbeziehung schenken…“

Ja, Christus war ein frommer Jude – und eben deshalb hat er eine neue Religion gegründet, das Christentum nämlich, das seine Wurzel freilich im Alten Testament hat. Auf dem Fundament der Erwählung Israels gründete ER einen neuen Bund, der sich nicht auf das „Haus Israel“  beschränkt, sondern Juden und andere Völker umfaßt, die an IHN glauben.

ER wollte den Menschen nicht nur eine „neue Gottesbeziehung schenken“, sondern sie vor allem erlösen und ihnen durch sein Heilswerk und seinen Opfertod das Tor des Himmels öffnen. Aber diese „alte“ biblische Theologie paßt vermutlich nicht so ganz ins Konzept von „Maria 2.0“.

Fotos: Felizitas Küble

 

 


Zum Comeback der „Kelly Family“ erschien eine erw. Biografie von Patricia Kelly

Es ist das Comeback des Jahres: Die legendäre „Kelly Family“ veröffentlichte jüngst eine neue CD und gibt im Mai gleich drei große Hallen-Konzerte. Für die im Januar 2018 beginnende Tour wurden bereits 50.000 Tickets verkauft.

Zum Comeback der Gruppe erscheint am 24. April 2017 die erweiterte Neuausgabe der SPIEGEL-Bestseller-Biografie „Der Klang meines Lebens“ von Patricia Kelly – mit mehreren unveröffentlichten Geschichten aus ihrem Familienleben und zahlreichen neuen Fotos.

„Wir gingen nie auf eine konventionelle Schule. Wir haben in der Schule des Lebens gelernt“, beschreibt Patricia Kelly die Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist. Schon als 5-Jährige stand sie auf der Bühne.

Rund 20 Jahre reiste die „Kelly Family“ als Straßenmusiker durch die USA und Europa, bevor sie 1994 ihren großen kommerziellen Durchbruch erzielte. Es folgten weltweite TV-Auftritte und Konzerte vor bis zu 280.000 Fans.

Mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Kellys zu den erfolgreichsten Musikern in Europa. Anfang der 2000er-Jahre löste sich die Gruppe auf. Seit 2008 ist Patricia als Solo-Künstlerin unterwegs.

Im Jahr 2009 wurde bei Patricia eine aggressive Brustkrebs-Vorstufe diagnostiziert, und erfolgreich operiert. Heute ist Patricia Kelly – die sechs Sprachen spricht – Mutter zweier Söhne und steht seit Frühjahr 2017 wieder gemeinsam mit einigen ihrer insgesamt elf Geschwister als „Kelly Family“ auf der Bühne.

In der Neuausgabe ihrer Biografie erzählt die Künstlerin u. a. von der Gastfreundlichkeit ihrer Eltern, interessanten Begegnungen im Backstage-Bereich usw.

Bestellungen online hier: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details&sku=835175


Wandlungen der EHE: Wenn der Begriff bleibt, aber der Inhalt sich ändert…

Von Lucia Tentroptentrop_neu

Wie ändert man möglichst unauffällig ein gesellschaftliches System?  –  Indem man über die Umdeutung bedeutsamer sprachlicher Begriffe das kollektive Bewusstsein ändert.

Es ist unglaublich, wie unreflektiert wir den auf natürlichen Grundlagen beruhenden, Jahrtausende alten Begriff „Ehe“ mit neuen Inhalten zu füllen bereit sind, weil es politisch angesagt ist und Anpassung die sachliche Diskussionen ersetzt.

Wie brav haben wir unter unserem kulturell gewachsenen Begriff „Bildung“ die Entwicklung unserer positiven geistig-seelischen Kräfte bis in die Kitas hinein durch Computer- und Medienkenntnisse ersetzt!

Das neue System ist clever: Mit der Hülle des alten Begriffs wahrt es dessen numinose Bedeutung, von der sich ja materielle Ansprüche ableiten lassen, aber wenn man die Verpackung öffnet, ist etwas Anderes darin.

Wie lange wird angesichts unserer unterwerfungslustigen Gesellschaft mein mit religiöser Beteuerung geleisteter Eid auf unser Grundgesetz noch gültig sein? 

Unsere Autorin Lucia Tentrop ist Theologin, Musikerin, Malerin und Pädagogin; sie lebt in Berlin; hier ihre Homepage: www.lucia-tentrop.de

 


München: Werke der Künstlerin Rimma Arslanov in der Galerie Campoi ausgestellt

Die Galerie Campoi in München zeigt vom 10. Oktober bis 27. November 2014 einige Arbeiten der israelischen Künstlerin Rimma Arslanov. (Foto (c) Rimma Arslanov)

Rimma Arslanov wurde in Tadschikistan geboren und ist in Usbekistan aufgewachsen. Im Jahr 2000 emigrierte sie nach Israel.

Die Kultur, die sie in Usbekistan kennenlernte, zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus orientalischen und muslimischen Elementen aus; es werden zudem auch sowjetische Einflüsse deutlich.

Die Auswanderung nach Israel förderte einen weiteren prägenden Einfluß, als die westliche Kultur durch das israelische Leben für sie sichtbar und erfahrbar wurde.

Campoi Gallery
Viktoriastraße 9  in 80803 München
Tel.: 089 / 127115-99

Quelle: Israelische Botschaft