Israel hilft jesidischen IS-Opfern therapeutisch

Von den 500.000 Jesidinnen, die im Norden Iraks nahe der syrischen Grenze in der Stadt Sinjar und anliegenden Dörfern lebten, flüchteten die meisten, nachdem die Region vom Islamischen Staat im August 2014 übernommen wurde. Sie wurden in improvisierten Lagern mit Zelten und keiner Infrastruktur untergebracht.

Über 6.500 Frauen und Kinder wurden vom IS gefangen genommen. Einige konnten flüchten oder wurden befreit, als die Region im Jahre 2018 wieder von der Organisation genommen wurde. Aber ungefähr 3.000 Menschen sind noch verschwunden.

Israelische Experten haben einen speziellen Kurs zur Bewältigung komplexer posttraumatischer Belastungsstörungen vor allem für Jesidinnen entwickelt, welche die Gefangenschaft des Islamischen Staats überlebt haben.

Die Frauen  – es gehören auch einige Christinnen dazu  –  werden aus dem Irak zur Ausbildung nach Israel gebracht und kehren anschließend in den Irak zurück, um anderen dabei zu helfen, die tiefen emotionalen Wunden zu lindern, die durch die Besetzung des Nordiraks durch den Islamischen Staat entstanden sind. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-hilft-Jesidinnen,-Traumata-zu-%C3%BCberwinden.aspx

 


1/3 Zustimmung zur Asylpolitik der Kanzlerin Die Hälfte lehnt sie ab

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentantiven Umfrage von Bundesbürgern wissen, wie sie über die Politik von Angela Merkel in der Flüchtlingskrise denken. Merkel

Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten (49 %) hat angegeben, dass sie den Kurs der Bundeskanzlerin nicht unterstützt. Der Anteil der Männer liegt mit 53 Prozent höher als der der Frauen (46 %). Etwa jeder dritte Befragte (28 %) unterstützt den Kurs von Angela Merkel. Jeder Fünfte (22 %) ist unentscheiden: er weiß keine Antwort (12 %) oder möchte keine Angabe machen (10 %).

Hier gehts zur Webseite des Instituts: www.insa-consulere.de