Menschenhandel: Die Kehrseite der Migration

Schwester Neusa de Fatima Mariano, die Generaloberin der Scalabrini-Missionsschwestern erklärte anlässlich des Weltgebetstages gegen Menschenhandel am 8. Februar, Einwanderungen könnten zwar grundsätzlich auch der Völkerverständigung dienen:  

„Aber heute verbirgt sich dahinter ein negatives und monströses Element, nämlich der Menschenhandel. Hier verbergen sich die internationale Mafia, Gewalt, Ausbeutung und neue Formen der Sklaverei.“

In diesem Jahr feiere „Talitha Kum“, ein 2009 von der Internationalen Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) gegründetes internationales Netzwerk das zehnjährige Jubiläum im Kampf gegen den Menschenhandel auf fünf Kontinenten.

Das Netzwerk ist heute in 77 Ländern auf 5 Kontinenten in den Bereichen Prävention, Bewusstseinsbildung, Schutz, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Gebet tätig (13 in Afrika, 13 in Asien, 17 in Amerika, 31 in Europa, 2 in Ozeanien).

In den 34 Ländern, in denen es keine nationalen Netzwerke gibt, verfügen die regionalen oder kontinentalen Büros über Referenzgruppen oder Kontaktpersonen. In dieser Zeit wurden 34 Kurse für den Aufbau von Netzwerke sowie ein Pilotkurs für die Schulung von 22 Verantwortungsträgern bei „Talitha Kum“ für gemeinsame Aktionen gegen den Menschenhandel durchgeführt.

Mehr als 1.000 ausgebildete Ordensschwestern, die in 65 Ländern tätig sind und über 2.000 Teilnehmer wirken in den von den Ordensfrauen geführten Netzwerken auf verschiedenen Ebenen am Kampf gegen den Menschenhandel mit.

Weltweit verfügt „Talitha Kum“ über 150 operative Gruppen. Zu den nationalen Gruppen kommen Untergruppen, die durch 17 nationalen Netzwerke verbunden sind.

Quelle: Vatikanischer Nachrichtendienst Fides


Universitätsmedizin Mainz bietet im Juni einen fundierten Raucher-Entwöhnungskurs an

Kostenlose Infoveranstaltung am 26. Mai 2018

Um ohne Stress und große Gewichtszunahme erfolgreich Nichtraucher zu werden, bietet die Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Spezialisten zur Tabakentwöhnung einen von den Krankenkassen anerkannten Raucherentwöhnungskurs an.

Eine kostenlose Infoveranstaltung für den Kurs findet vorab am Samstag, den 26. Mai, von 14 bis 15 Uhr, im kleinen Hörsaal des Gebäudes 207 (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1 in 55131 Mainz) statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei Sandra Zimmermann, Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine besonders große Herausforderung. Die Schwere der Nikotinsucht wird oft unterschätzt und so schafft es im ersten Versuch nur jeder zwanzigste alleine sein Ziel zu erreichen.

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen das Programm

Das von der Universitätsmedizin Mainz angebotene Raucherentwöhnungs-Programm ist für erwachsene Raucher/innen ein guter Weg, das einmal gesetzte Ziel gemeinsam und ohne große Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und Gereiztheit zu erreichen.

Erst nach einer gründlichen Vorbereitung auf ein rauchfreies Leben erfolgt die individuelle Entscheidung für den Rauchstopp. Da es leichter ist, mit dem Rauchen aufzuhören, als Nichtraucher zu bleiben, werden die Kursteilnehmer dabei unterstützt, ihre persönlichen Risikosituationen rechtzeitig zu erkennen und rauchfrei zu bewältigen.

Das Konzept wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und wird, da es den Anforderungen aller gesetzlichen Krankenkassen entspricht, von diesen finanziell unterstützt.

Der Kurs beginnt am Samstag, dem 2. Juni 2018, und findet jeweils samstags von 14 bis 16 Uhr (letzter Termin: Samstag, 30. Juni 2018) in der Universitätsmedizin Mainz statt.

Kontakt:
Sandra Zimmermann, Betriebliche Sozialberatung der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Quelle: Pressemeldung der Universitätsmedizin Mainz