St. Pölten: Bischof Dr. Kurt Krenn ist heute im Alter von 77 Jahren verstorben

Von Felizitas Küble

Der emeritierte (im Ruhestand befindliche) Bischof von St. Pölten, Dr. Kurt Krenn, ist am heutigen Samstagabend, den 25. Januar 2014, im Alter von 77 Jahren auf der Pflegestation des Gerersdorfer Schwesternkonvents verstorben.

Der frühere Oberhirte von St. Pölten war seit längerem erkrankt und daher nicht mehr öffentlich aufgetreten.  bildma1

Dr. Kurt Krenn wirkte 12 Jahre als Professor für Systematische Theologie in Regensburg. Danach war er als Weihbischof in Wien tätig, bevor ihn Papst Johannes Paul II. im Herbst 1991 zum Diözesan-Bischof von St. Pölten ernannte.

Im Jahre 2001 erhielt der Bischof das Goldene Ehrenzeichen mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich.

Der glaubenskonservative und romtreue Kirchenmann leitete das niederösterreichische Bistum St. Pölten bis zu  seinem Rückritt am 7. Oktober 2004.

Während seiner Amtszeit wurde der unbeugsame Oberhirte wegen seiner klaren Ausrichtung in theologischen und moralischen Fragen von modernistischen und linkskatholischen Kreisen massiv bekämpft.

Das anhaltende Kesseltreiben gegen Bischof Krenn verstärkte sich durch eine sensationslüsterne, von zahlreichen Lügen gezeichnete Medienkampagne gegen sein Priesterseminar, das im Sommer 2004 durch einen vermeintlichen „Sexskandal“ in die Schlagzeilen geraten war.  

Hierzu eine Kurz-Analyse aus jener Zeit, veröffentlicht in der Zeitschrift „Theologisches“: http://www.theologisches.net/index.php?option=com_content&view=article&id=70&catid=4041pOTGC200L__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

Wie das fundierte Buch „Der Wahrheit die Ehre“, das die Klagenfurter Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Gabriele Waste verfaßte, im einzelnen erläutert und belegt, handelte es sich hierbei um eine gezielte Großintrige unter Beteiligung von innerkirchlichen Gegnern Bischof Krenns.

(Näheres dazu siehe hier: http://www.kvgk.de/dokumente.php?file=poelten_0a)

Diese ebenso gründliche wie scharfsinnige Medienanalyse erschien im Juni 2008 im Verlag des Kardinal-von-Galen-Kreises.

(Hier können Sie in dem faktenstarken Buch „blättern“: http://www.weltbild.de/3/16105398-1/buch/der-wahrheit-die-ehre.html)

In der Berliner Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT wurde seinerzeit meine Rezension dieses Buches veröffentlicht: https://jungefreiheit.de/kultur/2008/raffinierte-innerkirchliche-grossintrige/    41K5btz22VL__

Derselbe katholische Verlag brachte nun im Vorjahr ein ergänzendes Sachbuch  –  ebenfalls von Dr. G. Waste verfaßt  – heraus, das sich eingehend mit der lügenreichen Kampagne gegen den Wiener Erzbischof Hans Hermann Groer befaßt. Damals war Dr. Kurt Krenn noch Weihbischof in Wien; er stellte sich öffentlich hinter den attackierten Kardinal Groer.

Diese Analyse erschien unter dem Titel „Realität und Mythos“ (siehe Foto).

Hierzu unsere Besprechung aus dem Vorjahr:  https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/19/buch-tip-exzellente-analyse-des-vernichtungsfeldszugs-gegen-kardinal-groer/

Interessierte können beide Werke (Causa Krenn / Causa Groer) beim Kardinal-von-Galen-Kreis (http://www.kvgk.de) oder bei uns anfordern:  je 15,50 Euro pro Buch. Wir liefern portofrei:  Tel. 0251-616768 oder per Mail: felizitas.kueble@web.de


Dr. Kurt Krenn wurde vor genau 25 Jahren zum Bischof geweiht

Bischof Kurt Krenn empfing am 26. April 1987, also heute auf den Tag genau vor 25 Jahren, im Stephansdom die Bischofsweihe; er war damit Weihbischof der Erzdiözese Wien.

Der Wiener Oberhirte, der 1962 in Rom zum Priester geweiht wurde, war als Professor in Linz und später in Regensburg tätig.  Am 3. März 1987 wurde er zum Weihbischof ernannt,  zuständig für Kunst, Kultur und Wissenschaft.                                                                                                      

Von linkskatholischer Seite gab es massive Proteste nach seiner Ernennung, weil der romtreue Kirchenmann in Glaubens- und Sittenfragen als konservativ galt. Auch seine klare Kritik am Islam und seine Warnung vor einer „Islamisierung Europas“ löste auf dialogisierender Seite  erheblichen Unmut aus.

Am 11. Juli 1991 erfolgte die Ernennung Krenns zum Bischof der Diözese St. Pölten. Ähnlich wie Erzbischof Johannes Dyba (Fulda) war Krenn medienwirksam tätig und wurde oft in Talkshows eingeladen, wo er den kirchlichen Standpunkt ohne Wenn und Aber vertrat.

Im Sommer 2004 wurde das Priesterseminar von St. Pölten durch eine unfaire, kirchenfeindliche Medienkampagne attackiert, die von linkskatholischer Seite und von internen Krenn-Gegnern aus der Hierarchie unterstützt wurde, wobei dieser unbrüderliche Druck letztendlich zu seinem Rücktritt führte.

Bischof Krenn ist gesundheitlich stark angeschlagen und lebt im Ruhestand in St. Pölten.

Näheres hierzu lesen Sie in diesem Artikel aus der JUNGEN FREIHEIT:

http://www.jungefreiheit.de/Raffinierte-innerkirchliche-Gr.525.98.html?&cHash=5e39afdc8062c7f35ee845212f46528a&tx_ttnews%5BbackPid%5D=432&tx_ttnews%5Btt_news%5D=74300