Die HEILIGEN preisen GOTT und haben ihre Gewänder gewaschen im BLUT des LAMMES

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Offb 7,4.9-14:

Ich, Johannes, erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel Gottes auf ihrer Stirn gekennzeichnet waren. Es waren 144.000 aus allen Stämmen der Söhne Israels.

Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.

Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.

Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.

Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?
Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


„Wir haben den Messias gefunden“

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche:  Joh  1,35-42:

In jener Zeit stand Johannes wieder am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!  –  Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus.  kleines-rituale

Jesus aber wandte sich um, und als ER sah, daß sie ihm folgten, fragte ER sie: Was wollt ihr?

Sie sagten zu ihm: Rabbi, wo wohnst du?

ER antwortete: Kommt und seht!  –  Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.

Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. 

Er führte ihn zu Jesus. Dieser blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas (der Fels) heißen.


„Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil ER vor mir war“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 1,29-34:

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sprach: 

Seht, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt. ER ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil ER vor mir war.

Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen.

Und Johannes bezeugte:PAX

Ich sah, daß der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber ER, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, ER hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem ER bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.

Das habe ich gesehen und ich bezeuge: ER ist der Sohn Gottes.


Die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem: „Ihre Leuchte ist das Lamm“

Aus der heutigen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Offenbarung 21,10-14.22-23:

Da entrückte ER mich in der Verzückung                  0013
auf einen großen, hohen Berg
und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem,
wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam,
erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.
Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein,
wie ein kristallklarer Jaspis.
 
Die Stadt hat eine große und hohe Mauer
mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf.
Auf die Tore sind Namen geschrieben:
die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore
und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine;
auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
 
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt.
Denn der HERR, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung,
ist ihr Tempel, ER und das Lamm.
Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten.
Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie,
und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
 

Eine Johannes-Vision auf Patmos: „Sie haben ihre Kleider weiß gewaschen im Blut des Lammes“

Aus der heutigen Sonntagslesung der kath. Kirche: Buch der Offenbarung 7,9.14b-17:

Danach sah ich eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen0013

ER sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen.

Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.

Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt  –  und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.