Bildungsministerin Karliczek (CDU) wünscht Langzeitstudie über Kinder in „Homo-Ehen“

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek wünscht eine wissenschaftliche Langzeitstudie über Auswirkungen für Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. In der N-TV- Sendung „Klamroths Konter“ sagte die Politikerin, dass sie bei diesem Thema noch offene Fragen habe.

Wie wirkt es sich für Kinder aus, in einer gleichgeschlechtlichen Ehe aufzuwachsen? Diese Frage würde sie gerne wissenschaftlich aufarbeiten lassen. „Wir verschieben eine ganze Gesellschaft und reden gar nicht darüber“, bedauerte die Unionspolitikerin. Viele politische Entscheidungen seien übereilt getroffen worden.

In der Sendung sagte sie, dass Fragen immer aus Sicht der Erwachsenen beantwortet würden: „Schauen Sie doch mal aus Sicht der Kinder“.  – Zudem hätten Frauen und Männer einen unterschiedlichen Einfluss auf die Kinder. Für die Entwicklung von Kindern sei ein emotionales Spannungsfeld zwischen Vater und Mutter wichtig.

Die Art, wie der Beschluss zur „Ehe für alle“ im Bundestag 2017 herbeigeführt wurde, sei nicht richtig gewesen. Das Land habe grundsätzliche Strukturen mit einem Federstrich geändert. Die CDU-Politikerin hatte 2017 gegen die „Ehe für alle“ gestimmt.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2018/11/21/bildungsministerin-wuenscht-sich-studie-ueber-kinder-in-homo-ehen/


Kanadische Studie über seelisch-soziale Schäden des TV-Konsums bei Kindern

Kinder, die viel fernsehen, haben als Jugendliche stärkere Probleme im sozialen Umgang, so lautet das Ergebnis einer neuen kanadischen Studie.

Linda Pagani, Studienautorin und Professorin an der University of Montreal, erklärt: „Noch ist ungeklärt, in welchem Ausmaß Fernsehen im Kleinkindalter nachteilige Auswirkungen auf die soziale Interaktion hat“. Scannen0004

Die Leiterin der Studie erklärt weiter: „Im ersten Jahr der Mittelschule sind sie gefährdeter, antisoziales und aggressives Verhalten anzunehmen, als ihre Mitschüler. . . . Wir beobachteten auch, dass exzessives Fernsehen mit 13 Jahren die Situation noch schlimmer macht.“

BILD: Kreative Aktivitäten (hier eine Tanzgruppe) sind besser als das passive Fernsehen

Über einen Zeitraum von elf Jahren begleiteten die Forscher Eltern von rund 2000 Kindern: 991 Mädchen und 1.006 Jungen, die zwischen 1997 und 1998 geboren wurden. Die Eltern der damals Zweijährigen wurden am Anfang zu den kindlichen Fernsehgewohnheiten befragt. Zehn Jahre führten sie Gespräche mit den Kindern, vor allem über ihre Erfahrungen mit Gleichaltrigen, ihren Umgang in der Gruppe. Eine besondere Rolle spielten Zugehörigkeitsgefühl und Freundschaft.

Es wurde darauf geachtet, dass die Ergebnisse von anderen Variablen  –  wie etwa einer belastenden Familiensituation  –  getrennt werden.

Die besorgniserregenden Ergebnisse verwundern kaum. In der frühkindlichen Entwicklung wird das Fundament für emotionale Intelligenz und soziale Kompetenzen, etwa die Fähigkeit zu Teilen und Dankbarkeit, angelegt. Starker Fernsehkonsum erschwert die Aneignung dieser „sozialen Kompetenzen“.

Studienautorin Pagani dazu: „Im Kleinkindalter ist die Wachzeit der Kinder noch sehr begrenzt. Je mehr Zeit sie vor dem Fernseher verbringen, desto weniger Zeit haben sie für das freie und kreative Spiel, für Interaktion und andere bedeutende kognitive Erfahrungen.“
Quelle: Webseite „Kultur und Medien online“ der Aktion „Kinder in Gefahr“

Lanzeit-Studie belegt: Konsum von Hasch/Marihuana verringert die Intelligenz

Die Resultate aus einer Langzeitstudie zeigen, daß durch den Konsum von Cannbis die Intelligenz unwiderruflich verkümmert.
Je eher Menschen Cannabis konsumieren, desto stärker nimmt auch der IQ im Laufe der Zeit ab, wie die Forscher im US-Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (Pnas) berichten.

Langzeitkonsumenten der Droge neigen demnach vermehrt zu Konzentrationsschwierigkeiten und Einschränkungen im Erinnerungsvermögen. Besonders Jugendliche sind in Gefahr, wenn sie Cannabis über längere Zeit zu sich nehmen. Bestimmte Bereiche im Gehirn können sich bei ihnen nur schlecht regenerieren, wodurch das Nervensystem in der Wachstumsphase der Jugendlichen nachhaltig geschädigt werden kann.

Für die Studie wurden 1000 Probanden untersucht, die zu Beginn der 1970er-Jahre in Neuseeland geboren und 38 Jahre lang vom Mediziner-Team begleitet worden waren.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur