Laos: Autorin zu fünf Jahren Haft verurteilt

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der laotischen Bloggerin Houayheuang Xayabouly. Auch bekannt unter dem Namen Muay Littlepig, wurde die 30-Jährige im vergangenen Monat zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20 Millionen Kip (ca. 2000 Euro) verurteilt.

Muay Littlepig soll angeblich „Propaganda“ gegen das linkssozialistische Einparteien-Regime in Laos verbreitet und versucht haben, „die Partei, den Staat und die Regierung zu stürzen“. Sie hatte auf Facebook über Versäumnisse der Regierung beim Krisenmanagement von Überflutungen informiert.

„Muay Littlepig hat kein Verbrechen begangen, sondern ein Thema von öffentlichem Interesse angesprochen. In einem Land, in dem die Berichterstattung so stark eingeschränkt wird, hat sie damit großen Mut bewiesen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr:

„Die Vorwürfe gegen Muay Littlepig sind haltlos. Das Urteil ist eine Warnung an die gesamte laotische Bevölkerung.“

Muay Littlepig wurde am 12. September festgenommen, weil sie auf Facebook ein Video veröffentlicht hatte, in dem sie Versäumnisse der Regierung während Überschwemmungen in den Provinzen Champasak und Salavan Ende August und Anfang September thematisierte.

Ihr Video wurde mehr als 170.000 Mal angesehen. Muay Littlepig hatte zuvor bereits Videos über Fälle von Korruption und dem Versagen der Behörden nach einem verheerenden Dammbruch in der Provinz Attapeu im Juli 2018 veröffentlicht.

Die Laotische Revolutionäre Volkspartei (LPRP) kontrolliert die offiziellen Medien mit besonderer Härte. Seit einem Gesetz von 2014 droht Internetnutzenden bei Kritik an Regierung und LPRP eine Gefängnisstrafe. Das gleiche Gesetz verpflichtet sie dazu, im Internet ihren Klarnamen anzugeben.

Seit 2016 dürfen ausländische Medien in Laos ein Büro eröffnen, wenn sie sich den Zensurvorgaben der LPRP unterwerfen. Nur die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua und die vietnamesische Nachrichtenagentur Nhan Dan berichten seither aus der Hauptstadt Vientiane.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Laos auf Platz 171 von 180 Staaten. 
Mehr zur Lage der Pressefreiheit in Laos finden Sie hier.


Christenverfolgung im kommunistischen Laos

Im kommunistischen Laos werden immer wieder Christen vertrieben und ihrer Existenz beraubt. Neben der generell verstärkten Überwachung durch die Behörden trägt dazu die massive Ablehnung der Christen durch weite Teile der Bevölkerung bis hin zur eigenen Familie bei.

Am 20. Januar 2017 wurde das Haus von Pastor Yeng um 1 Uhr nachts durch eine Brandstiftung völlig zerstört. Die Familie von Yeng war an dem Abend unterwegs und konnte das Feuer deshalb nicht rechtzeitig löschen. Der Brand vernichtete die ganze Existenz der Familie inklusive ihres Motorrollers und des Reisvorrats. Das Einzige, was ihnen blieb, war die Kleidung, die sie trugen.

Im September letzten Jahres wurden 10 christlichen Familien von anderen Dorfbewohnern sowie einigen Familienmitgliedern aufgefordert, ihren Glauben zu verleugnen. Hierfür bekamen die Christen drei Tage Bedenkzeit. Am zweiten Tag wurde der Bruder des Gemeindeleiters erschossen, woraufhin die Entscheidung noch hinausgezögert werden konnte. Die Christen spüren deutlich, dass ihre Anwesenheit nicht erwünscht ist, und stehen unter starkem Druck, das Dorf zu verlassen.

In der Stadt Kham Gerd wurden sieben christliche Familien ebenfalls aufgefordert, ihren Glauben zu verleugnen. Die Familien flohen aus ihren Häusern und suchten Schutz bei Verwandten und Freunden. Einige der Christen entschieden sich schließlich dafür, in ihr Dorf zurückzukehren, wo sie ihre ganze Existenzgrundlage zurückgelassen hatten. Sie sagten: „Wenn wir sterben müssen, dann lieber zu Hause.“

Letztendlich nahmen drei der Familien ihren buddhistischen Stammesglauben wieder an, um unbedroht in ihrem Dorf leben zu können.

Im Sommer 2016 wurde ein Lehrer in der Provinz Luang Prabang schwer krank. Nach seinen eigenen Worten ging es ihm besser, nachdem er die Entscheidung traf, an Christus zu glauben. Zwei Monate darauf erfuhr dies der Schulleiter dieses Lehrers und forderte von ihm, seinen Glauben zu verleugnen oder seine Stellung aufzugeben. Der Lehrer blieb treu und wurde daraufhin von der Polizei verhaftet.

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors nimmt Laos den 24. Platz ein und gehört damit zu den Ländern in Asien, wo Christen einem sehr hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind.

Quellen: World Watch Monitor, Open Doors


Laos: Medizinische Behandlung verweigert – verfolgter Christ stirbt im Gefängnis

Infolge einer schweren Diabetes-Erkrankung starb der Christ Tiang aus dem Dorf Huey (Distrikt Atsaphangthong) im sozialistisch beherrschten Laos im Gefängnis. Tiang war von einem Gericht in Savannakhet zu neun Monaten Haft verurteilt worden. 027_24

Wie “Human Rights Watch for Lao Religious Freedom” (HRWLRF) berichtet, hätte Tiang wegen der diabetesbedingten Komplikationen einer besonderen Behandlung bedurft, die er im Gefängnis nicht erhielt. Tiang hatte um eine Behandlung im Krankenhaus gebeten, die ihm jedoch verweigert worden war. Tiang hinterlässt eine Frau und sechs Kinder.

Tiang wurde zusammen mit vier weiteren Christen verurteilt, weil er gegen das Gesetz über medizinische Hilfeleistung verstoßen habe: die Anklage lautete “Missbrauch des Arztberufs”. Die Gläubigen hatten eine schwerkranke Frau besucht und gemeinsam mit ihr um Genesung gebetet. Nach dem Ableben der sterbenskranken Frau wurden die Christen für deren Tod verantwortlich gemacht. Gegen das Urteil hatten die Christen Berufung eingelegt.

Quelle: Fidesdienst


Laos: Fünf Pastoren wegen ihrer Gebete für eine sterbende Frau verurteilt

Fünf christliche Pastoren wurden vom sozialistischen Provinzialgericht von Savannakhet in Laos verurteilt, weil sie sich des Mordes an der Christin Chansee schuldig gemacht hätten. Die Pfarrer hatten sie aufgesucht, um ihr Trost zu spenden und mit ihr zu beten, da sie im Sterben lag. media-390606-2 - Kopie

Wie der Fidesdienst erfuhr, gründete das „Volksgericht“ seinen Richterspruch vom 12. Februar 2015 auf Art. 82 des Strafgesetzbuches („ärztliche Leistungen ohne Lizenz“) und erklärte, die Geistlichen hätten versucht, die Frau zu heilen und sie dabei getötet.

Die fünf Pastoren Kaithong, Puphet, Muk, Hasadee und Tiang wurden vor acht Monaten von der Provinzpolizei verhaftet.

Wie die Menschenrechtsvereinigung “Human Rights Watch for Lao Religious Freedom” (HRWLRF) erklärte, hatte Frau Chansee die Pastoren ausdrücklich gerufen, damit sie die letzten Stunden ihres Lebens bei ihr verbringen. Die fünf Christen haben lediglich für die Frau gebetet, ohne zu irgendwelchen Medikamenten zu greifen.

Außerdem sei die Kranke nicht im Beisein der Pfarrer gestorben, sondern erst nachdem sie ins Krankenhaus gebracht und dort von einem Arzt behandelt worden sei.

Quelle: Fidesdienst


Laos: Familien nach Konversion zum Christentum aus ihren Dörfern vertrieben

Sieben Christen aus dem Volk der Hmong wurden am vergangenen 2. November in der Provinz Luang Namtha im Norden des fernasiastischen und sozialistischen Staates Laos festgenommen, nachdem sie zum Christentum konvertiert waren. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Nach der Unterzeichnung einer Erklärung, in der sie sich verpflichteten, die Entscheidung wieder rückgängig zu machen, wurden fünf der Inhaftierten freigelassen, während die beiden anderen, die dies ablehnten, in das Provinzgefängnis verlegt wurden. Als Grund für die Festnahme wurde „Störung des sozialen Friedens“ angegeben.

Unterdessen wurden sechs christliche Hmong-Familien aus ihren Dörfern in der Landesmitte vertrieben, da sie nicht auf den christlichen Glauben verzichten wollten. Insgesamt 25 Personen wurden bei dieser Aktion aus dem Dorf Ki Hai in der Provinz Borikhamxay vertrieben.

Zuvor waren zwei Familienoberhäupter wegen ihrer Konversion zwei Monate lang im Gefängnis festgehalten worden. Nachdem sie an ihrem Glauben festhielten, wurden ihre Familien des Dorfes verwiesen. Heute leben die Familien Hoi Keo in der Nähe von Lak Sao und mussten ihre Häuser, Grundstücke und landwirtschaftlichen Betriebe verlassen.

Gegenüber Radio France International erklärte der Gouverneur der Provinz, er wisse nichts von diesen Vorfällen und werde Ermittlungen wegen Verstoßes gegen die Verfassung auf den Weg bringen.

Die laotischen Behörden stehen der Hmong-Bevölkerung seit langem misstrauisch gegenüber, da dieser Volksstamm sich während des Krieges zwischen Vietnam und den USA dem Kommunismus widersetzte. 

Quelle: Fidesdienst


Sozialistische Dikatur in Laos unterdrückt Christen und beschlagnahmt Bibeln

Tapferer Christ weigert sich, seinem Glauben abzuschwören

Fünf Sicherheitsbeamte holten im laotischen Dorf Loynam (Distrikt Nong, Savannakhet) einen Christen namens Sort aus seiner Wohnung und fesselten ihn an einen Pfahl, um ihn anschließend lächerlich zu machen: er solle dem christlichen Glauben abschwören. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Der Mann weigerte sich jedoch, dieser Aufforderung nachzukommen und wird heute im Distriktgefängnis in Nong festgehalten.

Der 40-jährige Sort wurde vor einem Jahr gläubig und ist der erste Christ in dem aus rund 20 Dörfern bestehenden Distrikt Nong.

Da man nun befürchtet, das Christentum könne sich „wie ein Virus“ verbreiten, drohten die sozialistischen Polizeibeamten Sort, falls er dem christlichen Glauben nicht abschwöre, werde man sein Eigentum beschlagnahmen und ihn aus der Gegend vertreiben.

“Ich habe mich nur für den christlichen Glauben entschieden und gegen kein Gesetz verstoßen”, erklärte Sort darauf, weshalb er schließlich am 29. Mai festgenommen wurde.

“Human Rights Watch for Lao Religious Freedom” (HRWLRF) fordert unterdessen die Regierung auf, Sort umgehend freizulassen und die Polizeibeamten wegen Amtsmissbrauchs zu bestrafen  –   und erinnert in diesem Zusammenhang an die von der laotischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit.

In den Tagen davor war es in der Provinz Savannakhet, die oft Schauplatz von Maßnahmen gegen Christen ist, drei Schülerinnen im Alter von 14 und 15 Jahren wegen ihres christlichen Glaubens daran gehindert, die Jahresabschlussprüfung anzulegen.

Christen aus der Region legten Berufung bei den Schulbehörden ein, die eine Untersuchung auf den Weg brachte. Wie HRWLRF berichtet drang die Polizei am 25. Mai im Dorf Donpalai in der Provinz Savannakhet in einen Gebetssaal ein, wo 53 Bibeln evangelischer Christen ohne offiziellen Grund beschlagnahmt wurden.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Sozialistisches Laos unterdrückt Christen

Christliche Gläubige in dem laotischen Dorf Natahall im Verwaltungsdistrikt Phin (Provinz Savannakhet) kämpfen friedlich um Religionsfreiheit und um das Eigentum ihrer Wohnungen. f759565311

Wie Beobachter berichten, werden acht Familien des Dorfes seit über drei Monaten systematisch eingeschüchtert. Eine Beschwerde beim zuständigen kommunistischen Büro für religiöse Angelegenheiten blieb bisher unbeantwortet.

Dorfvorsteher Amka und Beamte der örtlichen Polizei ließen die acht Familien am 11. März vorladen. Die Beamten forderten die Christen auf, ihrem Glauben abzuschwören: es handle sich um einen “ausländischen Glauben, den der Amerikaner”.

Die Dokumente für die Umsiedlung der acht Familien seien bereits ausgestellt, so der Dorfvorsteher, denn “es gibt für sie keinen Platz in Natahall”. Nach Ansicht der Dorfältesten verstoße das Bekenntnis zu einem anderen Glauben als dem einheimischen animistischen Kult gegen antike Bräuche, was verheerende Folgen für die Dorfgemeinschaft haben könnte.

Der Beschluss für die Umsiedelung der christlichen Familien wurde bereits am 2. Dezember 2013 erstellt. Die Familien wollen jedoch nicht aufgeben und sich an die zuständigen Stellen der Provinzverwaltung und der Regierung wenden. 

Die Nichtregierungsorganisation “Human Rights Watch for Lao Religious Freedom” (HRWLRF) fordert in diesem Zusammenhang von der laotischen Regierung ebenfalls die Achtung von Laos 2009 ratifizierten UNO-Konvention über Bürgerrechte und Religionsfreiheit etc.

Quelle: Fidesdienst – Foto: HMK


Laos: Wachsende Proteste gegen das UNO-Sterilisationsprogramm

Immer mehr Christen in dem fernasiatischen Land protestieren gegen ein von der UNO gefördertes Sterilisationsprogramm. Bisher hätten in der Provinz Huaphan rund 60 Frauen den chirurgischen Eingriff vornehmen lassen, den der UNO-Bevölkerungsfonds „UNFPA“ kostenlos anbiete und den die laotische Provinzregierung empfohlen habe.

Demnach ermutigt die zuständige Gesundheitsbehörde die Frauen zur Sterilisation, die laut offiziellen Zahlen im Schnitt sechs Kinder zur Welt bringen.

Gegen die Sterilisationskampagne und die staatliche Propagierung künstlicher Verhütungsmitteln wachse der Widerstand christlicher Gruppen, die von der katholischen Organisation „Human Life International“ (HLI) gefördert würden. Die Kritiker setzten stattdessen auf soziale und pastorale Unterstützung für Frauen und Kinder.

Quelle: katholischer Fidesdienst


Laos: weltweit erste Riesenkrabbenspinne ohne Augen entdeckt

Ein Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt hat in Laos die erste augenlose Riesenkrabbenspinne der Welt entdeckt. Die zugehörige Studie ist im Fachjournal Zootaxa erschienen.

Mit nur sechs Zentimetern Beinspannweite und einer Körpergröße von etwa zwölf Millimetern zählt die Spinne Sinopoda scurion sicherlich nicht zu den größten Vertretern der Riesenkrabbenspinnen. Doch sie ist weltweit die erste augenlose Spezies dieser über 1100 Arten fassenden Gattung.

„Ich habe die Spinne in einer Höhle in Laos gefunden, etwa 100 Kilometer von der bekannten Xe Bang Fai-Höhle entfernt“, berichtet Peter Jäger, Leiter der Sektion Arachnologie am Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt:

„Spinnen dieser Gattung waren uns schon aus anderen Höhlen bekannt, aber sie hatten immer Augen und eine komplette Pigmentierung. Sinopoda scurion ist die erste Riesenkrabbenspinne ohne Augen.“

Die Zurückentwicklung der Augen sei auf das dauerhafte Leben ohne Tageslicht zurückzuführen, so Jäger.  Diese Anpassung konnte auch bei weiteren höhlenlebenden Spinnenarten der Gattung beobachtet werden.

„Die von mir beschriebenen Sinopoda-Arten zeigen alle möglichen Übergänge zur Höhlenanpassung – von acht funktionierenden Augen über Formen mit sechs, vier und zwei Linsen bis hin zu blinden Spinnen“, erklärt Jäger.

Die Spinnen sind dabei in guter Gesellschaft: In den Höhlen von Laos wurden bereits an Höhlen angepaßte Fische, Skorpione und Krabben entdeckt.

Insgesamt hat der Frankfurter Spinnenforscher neun neue Arten der Gattung Sinopoda beschrieben. Daß alle Arten in Höhlen gefunden wurden, bestätigt die Vorliebe der Tiere für unterirdische Lebensräume.

Anhand der nur kleinräumig vorkommenden Spinnenarten kann die Anpassung an den Lebensraum Höhle untersucht werden  –  durch die Anzahl der vorhandenen Augen und das Sehvermögen können möglicherweise Aussagen über den Zeitpunkt der Besiedlung getroffen werden.

„Außerdem können die Spinnen als Indikator für die Gefährdung ihrer Habitate herangezogen werden. Nicht selten sind diese durch Tourismus oder Abbau der Kalkfelsen für die Zementgewinnung in Gefahr“, sagt Jäger.

Die augenlose Riesenkrabbenspinne wurde nach der Schweizer Firma für Höhlen-Stirnlampen „Scurion“  benannt.

„Sinopoda scurion ist die erste Art, die ich im Biopatenschaftenprogramm für eine Firma beschreibe“, erläutert der Forscher:

„Die Stirnlampen von Scurion helfen mir auf meinen Höhlentouren, die dunkelsten Winkel auszuleuchten, und so Gefahren wie giftige Schlangen und Skorpione rechtzeitig zu erkennen, aber auch ganz kleine Organismen aufzuspüren.“

Mit einer einmaligen Spende an den gemeinnützigen Verein BIOPAT kann man einen Namen seiner Wahl „verewigen“ lassen, indem man eine neu entdeckte Tier- oder Pflanzenart „taufen“ lässt (www.biopat.de).

Quelle: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (idw)


Kommunistische Religionsverfolgung: Polizei in Laos verhaftete vier Christen wegen privaten „Bibelunterrichts“

Im Norden des fernasiatischen, kommunistisch regierten Laos hat die Polizei im Juni vier Christen verhaftet,  weil sie einem Einheimischen im Haus eines Christen die Bibel erklärten.

Zwei der vier Verhafteten sind Thailänder. Was sie bei sich hatten, wurde konfisziert, bevor man sie ins Provinzgefängnis von Luang Namtha brachte. Die Behörden haben laut Hilfswerk Christian Solidarity Worldwide (CSW) keinen Kontakt zu den Gefangenen erlaubt.  .

Am 6. Juni 2012 wurde ein 53-jähriger Pastor, bekannt unter dem Namen Asa, in seinem Dorf Peeyeur in derselben Provinz verhaftet. 2010 hatte die Polizei ihn gezwungen, zu unterschreiben, daß er Christus nicht weiter verkündigen noch Menschen zum christlichen Glauben führen werde.

Am 24. März 2012 hatte die Polizei sechs Christen aus Thailand aufgegriffen. Sie waren missionarisch unterwegs. Nach Zahlung hoher Bussen wurden sie einige Wochen später freigelassen.

Quelle: CSW, Schweizer evang. Nachrichtenseite http://www.jesus.ch