Papua Neuguinea: Nonne rettete bereits neunzig Frauen vor „Hexen“-Verfolgung

Auch in der heutigen Zeit gibt es Hexenverfolgungen und sogar Verbrennungen, z.B. in Papua Neuguinea. Dagegen setzen sich katholische Ordensschwestern ein, darunter die Schweizerin Lorena Jenal.

Schwester Lorena ist seit 1979 im Hochland als Missionarin aktiv. Papua Neuguinea liegt im südwestlichen Pazifik. Der Bischof beauftragte sie mit dem Einsatz gegen Hexenwahn: „Das sollte ich angehen, und so habe ich mich da voll in diesem Bereich eingearbeitet, weil dies im Moment die größte und tragischste Ungerechtigkeit hier ist.“

Vor allem junge Frauen würden verfolgt; es werde ihnen vorgeworfen, „magischen Rituale und Kulte“ ausgeführt zu haben. Wie Schwester Lorena berichtet, würden die betroffenen Frauen gefoltert und bei lebendigem Leibe verbrannt.

Die Nonne erklärt: „Ich konnte bisher 90 Frauen das Leben retten. Viele von ihnen konnte ich wieder zurück in ihre Gemeinschaft und Familien integrieren. Selbstverständlich begleite ich sie bis zum heutigen Tag weiter.“

Die meisten der befreiten Frauen unterstützen Schwester Lorena jetzt bei ihrer Arbeit, um weitere Frauen zu retten. Doch nicht immer kann Sr. Lorena die grausamen Praktiken abwenden: „Zehn Frauen, die ich retten wollte, wurden getötet. Gerade vor einem Monat ist die bisher letzte Frau gestorben, die ich retten wollte.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2021-03/schweiz-papua-neuguinea-itv-schwester-lorena-hexenverfolgung-not.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


UNFPA ehrt israelische Hilfsaktion für Kinder

Die israelische humanitäre Hilfsorganisation „Save a Child’s Heart“ (SACH) ist am 26. Juni mit dem Bevölkerungspreis des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ausgezeichnet worden – und zwar für ihren herausragenden Beitrag zur öffentlichen Gesundheit.  

Mit Hilfe von SACH wurde seit der Gründung 1996 fast 5000 Kindern aus 57 Ländern, die an einer Herzerkrankung leiden, das Leben gerettet.

Die SACH-Organisation half ihnen, da sie in ihren Heimatländern nicht oder schlecht behandelt werden konnten. Darunter waren auch palästinensische Kinder aus dem Gazastreifen und Westjordanland sowie aus dem Irak und Syrien.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin