Polizeigewerkschaft beklagt Silvester-Attacken gegen Polizisten und Feuerwehr

In der Silvesternacht wurden in vielen deutschen Städten Polizisten, Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte mit Böllern angegriffen. Zahlreiche von ihnen wurden verletzt. „Die Attacken gegen Einsatzkräfte haben lebensbedrohliche Ausmaße angenommen“, sagt der Vorsitzende der Dt. Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), gegenüber der Tageszeitung DIE WELT.

Immer wieder wurden Silvesterraketen gezielt auf Personen oder Fahrzeuge gerichtet und die Einsatzkräfte dadurch „mindestens in die Gefahr schwerster Verletzungen“ gebracht.

Wendt: „Letztlich muss die Justiz mit entsprechenden Urteilen dafür sorgen, dass auch der letzte Verrückte begreift, dass dies kein Spaß ist, sondern hier schwere Gewaltdelikte begangen werden.“

Zum WELT-Artikel

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/wendt-attacken-gegen-einsatzkraefte-haben-lebensbedrohliche-ausmasse-angenommen/

Weiterer Bericht von Dr. Berger über die besonders schlimme Lage in Berlin an Silvester: https://philosophia-perennis.com/2018/01/01/silvester-in-berlin/


Berlin: Südländischer Fahrer sticht Jungen aus Bolivien lebensgefährlich nieder

Berliner Polizeimeldung # 0017 – Friedrichshain-Kreuzberg:

Bei einem Streit zwischen einem Fußgänger und einem Autofahrer erlitt ein Jugendlicher in der vergangenen Nacht in Kreuzberg lebensbedrohliche Verletzungen.

Der 16-Jährige gehörte zu einer fünfköpfigen Gruppe bolivianischer Austauschschüler und hielt sich über den Jahreswechsel zu Besuch in Berlin auf. Nach bisherigen Erkenntnissen fühlte sich der Autofahrer aufgrund des Überquerens der Straße von dem Jugendlichen an der Weiterfahrt gehindert, und es entstand ein Wortgefecht.

Im Verlauf des Streits war der Autofahrer dann  aus dem Wagen gestiegen und hatte den 16-Jährigen geschlagen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 25 bis 35 Jahre alten, auffällig großen (ca. 195 cm),  südländischen, nach Zeugenaussagen vermutlich türkischen Mann handeln.

Mit dem Tatverdächtigen zusammen befanden sich drei offenbar ebenfalls südländische Frauen im Fahrzeug, die während des Streits auch ausgestiegen waren. Die Frauen waren ca. 25  –  30 Jahre alt, zwei trugen Kopftücher, und eine dritte Frau hatte blonde, lange, lockige Haare.

Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige mit seinen drei Begleiterinnen in seinem Auto. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen hellen, viertürigen PKW mit abgerundeter Heckpartie handeln. Auffällig an dem Fahrzeug waren glänzende, neu wirkende Felgen.

In Anbetracht der Feststellung, dass hier ein jugendlicher Schüler schwerste Verletzungen aus nichtigem Anlass erhielt, wird insbesondere an die drei Frauen appelliert, sich bei der Polizei zu melden. 

Es muss erwähnt werden, dass  –  falls sich die Begleiterinnen nicht bei der Polizei melden sollten  –  auch gegen sie ermittelt werden kann.

Eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 222 entgegen.

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Quelle: http://www.polizei.berlin.de