Lebensrechtler auf dem Katholikentag aktiv

Wer den Katholikentag in Münster besucht und auf der Kirchenmeile mit den vielen Infoständen – die meisten befinden sich auf dem riesigen Schloßplatz – flaniert, findet auch einige Verbände von Lebensrechtlern, die Interessenten über Abtreibung und ihre Folgen für die Frauen aufklären. 

Neben der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) ist auch der BVL (Bundesverband Lebensrecht) mit einem Infozelt vertreten. Zum BVL-Dachverband gehört auch die CDL (Christdemokraten für das Leben), die auch mit Landes- und Kreisverbänden überall in Deutschland an der Basis aktiv ist. Auf den Tischen liegen die vielseitigen Materialien der Mitgliedsverbände, darunter auch der Plastik-Embryo (Modell eines ungeborenen Kindes im 3. Monat).

Das zweite Foto zeigt die CDL-Bundesgeschäftsführerin Odila Carbanje (links) im Gespräch mit der BVL-Vorsitzenden und ALfA-Chefin Alexandra Linder; in der Mitte steht die CDL-Vorständlerin Hildegard Bosch.

Die gut gestalteten Stände der Lebensrechtler werden rege besucht und regen zu lebhaften Diskussionen an.

 

 

 

 

 

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Skandalfall Alfie: Darf der Staat in Europa über Leben und Tod entscheiden?

Alfie Evans, dessen Schicksal in den vergangenen Tagen viele Menschen europaweit bewegte, ist in den frühen Morgenstunden des 28. April 2018 im Alder-Hey-Kinderkrankenhaus in Liverpool verstorben.

Susanne Wenzel, Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben (CDL), erklärt dazu:

Alfie Evans ist in der Nacht zum Samstag verstorben  –  fünf Tage, nachdem ihn die Ärzte von der künstlichen Beatmung getrennt und jede weitere Behandlung eingestellt hatten. Den Eltern war es aufgrund der Entscheidung des Krankenhauses und des Gerichtes nicht möglich, alternative Behandlungen für die nicht ausdiagnostizierte Erkrankung ihres Kindes zu finden.

BILD: CDL-Pressesprecherin Susanne Wenzel (Mitte) – links: Odila Carbanje (stellv. CDL-Bundesvorsitzende)

Nachdem seine Eltern Alfie vor Monaten nach Hause holen wollten, was das Krankenhaus ihnen untersagte, sollte nun auf Initiative von Papst Franziskus, den der Vater Tom Evans um Hilfe gebeten hatte, die weitere Untersuchung und Behandlung von Alfie in der Kinderklinik Bambino Gesu in Rom fortgesetzt werden.

Doch das Krankenhaus verhinderte mit Hilfe des Gerichtes die Verlegung des schwerkranken Jungen. Auch die Anrufung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) brachte keine Wendung. Der EGMR erklärte den Antrag der Eltern für unzulässig, da er keine Rechte und Freiheiten aus der Konvention über die Menschenrechte in Europa verletzt sah.

In der daraufhin entstandenen öffentlichen europaweiten Debatte zeigt sich die deutliche Erschütterung vieler Bürger darüber, dass sich in einem geradezu beispiellosen Fall Staat und Medizinwesen eines europäischen Landes anmaßen, gegen den erklärten Elternwillen über die Behandlung ihres Kindes zu entscheiden und in autoritärer Weise den Eltern die Elternrechte abzusprechen und auch noch aktiv Hilfsangebote einer der führenden Kliniken Europas zu unterbinden.

Die Auseinandersetzung um die Behandlung von Alfie Evans ist ein Fanal, wie elementarste Elternrechte und damit Grundrechte inzwischen ausgehebelt werden, wenn es um Entscheidungen zwischen Leben und Tod geht. 

Der Supreme Court, das höchste britische Gericht, erklärte in seiner Entscheidung am 20. April, dass entsprechend dem „Custody of Children Act“ Elternrechte als nicht absolut anzusehen sind. Das ist zwar dann durchaus sinnvoll, wenn Gefahr für das Kind von den Eltern ausgeht.

Im Falle von Alfie Evans aber stellte die Fürsorge der Eltern zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für den Jungen dar. Das Gericht erklärte weiter, dass Tom und Kate Evans kein Recht haben, über die weitere Behandlung ihres schwerstkranken Kindes zu entscheiden. Das Krankenhaus aber habe „im besten Sinne“ von Alfie entschieden, seine Behandlung einzustellen.

Den Eltern, die ausschließlich das Wohl von Alfie im Blick hatten, zu unterstellen, nicht rechtsmündig zu sein und im Sinne ihres Kindes entscheiden zu können, ist ein rechtlicher Dammbruch mitten in Europa, das doch als Garant der Freiheit gelten soll, der zu Recht zum Skandal wird.

Der Staat spielt Schicksal über das Leben seiner Bürger, wenn er den erklärten Fürsorgewillen der Eltern, und damit deren elementarstes Grundrecht aushebelt und sich an die Stelle der Eltern setzt.

Alfie Evans ist nach Charlie Gard im vergangenen Jahr und Isaiah Haastrup im März nun das dritte Kind, das aufgrund einer auch noch durch Gerichte gestützten Entscheidung der Ärzte gegen den erklärten Elternwillen sterben musste. Und es ist davon auszugehen, dass nur diese drei Fälle öffentlich wurden.

Die CDL begrüßt deshalb die Initiative einiger Abgeordneter des britischen Parlaments, ein Gesetz zu verabschieden, das die Elternrechte vor allem in diesem Punkt stärkt. „Alfie’s Law“ soll künftig schwerkranke Kinder und auch deren Eltern vor einer Allmacht des Staates beschützen, in der Menschenrechte zum Ermessensspielraum werden.


Europäischer Gerichtshof weist Klage der Lebensrechtsaktion „One of us“ zurück

Zur gestrigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in Bezug auf die Bürgerinitiative „One of us“ (Einer von uns) erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), Bundesvorsitzende der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle):

Seit dem 1. April 2012 gibt es das direktdemokratische Instrument der europäischen Bürgerinitiative.

Sofort gründete sich eine Bürgerinitiative mit dem Namen One of Us (Einer von uns), um das Instrument zu nutzen: Ziel war unter anderem ein Verbot der Vergabe von Fördermitteln für Forschungsprojekte, die das Töten menschlicher Embryonen erfordern.

Diese Forschung ist in Deutschland verboten, dennoch finanzieren deutsche Steuerzahler sie über den europäischen Topf mit.

One of Us sammelte 1,9 Millionen Unterschriften, um eine Verbesserung des Schutzes menschlichen Lebens zu erreichen. Das erforderliche Quorum war damit deutlich übererfüllt. One of us ist die erfolgreichste Bürgerinitiative, die es bisher in der EU gegeben hat – was die Europäische Kommission nicht daran hinderte, dieses Votum zu ignorieren, mit dem Hinweis darauf, dass man die derzeitige Gesetzeslage für ausreichend halte.

Doppelmoral der EU: Tierschutz JA, Menschenschutz NEIN

Anders sieht das bei Bürgerinitiativen aus, die sich dem Schutz von Tieren verschrieben haben. Die Initiative Stop Vivisection zum Beispiel, mit 1,1 Millionen Unterschriften deutlich weniger unterstützt, hat dazu geführt, dass die EU-Kommission sich intensiv mit dem Thema befasst und eine Konferenz zur Vermeidung von Tierversuchen einberufen hat.

„Hier wird der Tierschutz über den Menschenschutz gestellt“, so Alexandra Linder: „Es ist zynisch, Tierversuche aus berechtigten ethischen Gründen einzustellen, Menschenversuche aber zuzulassen und großzügig zu finanzieren.“

Die Initiative One of Us gab sich nicht geschlagen und legte gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission Beschwerde ein. Gestern nun wies der Europäische Gerichtshof die Klage ab, mit der Begründung, es sei Sache der Kommission, wie sie mit Bürgerinitiativen verfahre.

„Das bedeutet: Wenn die Ziele großer demokratischer Bürgerinitiativen denen der nicht demokratisch bestellten Kommission entsprechen, werden sie akzeptiert, andernfalls nicht. Damit wird jede Bürgerinitiative zur Farce“, kommentierte Linder.

 

 


Frankreich debattiert über die Euthanasie

In Frankreich mobilisieren Euthanasie-Befürworter für ein neues Gesetz, wie das Wiener IMABE-Institut berichtet.

Demnach hatten 155 Abgeordnete Ende Februar in einem Offenen Brief dafür plädiert, im kommenden Jahr die Tötung auf Verlangen zu legalisieren. Zur Begründung führten die Abgeordneten an, es entspräche dem Respekt vor der Autonomie des Menschen, dass er frei über seinen Körper verfügen könne.

Die Präsidentin der Französischen Gesellschaft für Begleitung und Palliative Care (SFAP), Anne de la Tour, die 10.000 Pflegende und 6000 Ehrenamtliche vertritt, den Vorstoß.

Eine Entkriminalisierung der Euthanasie führe dazu, dass jede Familie und Einzelperson Stellung beziehen müsse. Die Folge seien nicht mehr Rechte, sondern „mehr innere Konflikte, familiäre Spannungen und Schuldgefühle“.


Münster: Prof. Dr. med. Paul Cullen verteidigt den § 219a im Deutschen Ärzteblatt

Unter dem Titel „§ 219 a STGB: Keine normale Dienstleistung“ veröffentlichte das Deutsche Ärzteblatt eine Zuschrift von Prof. Dr. Paul Cullen (siehe Foto). Der Mediziner aus Münster ist Vorsitzender der Vereinigung „Ärzte für das Leben“.  

Hier folgt seine Stellungnahme, die sich auf einen vorherigen Beitrag der Autorin Petra Bühring bezieht und ihr widerspricht. Prof. Cullen verteidigt darin den §219a, der Ärzten die Werbung für Abtreibungen verbietet:

„In ihrem Artikel … scheint Frau Bühring leider den Anstiftern der Causa Hänel vollends auf den Leim gegangen zu sein. Denn in diesem Fall geht es, wie die Autorin Birgit Kelle am 19. Dezember 2017 auf dem Webportal von welt.de schrieb, um die „perfide Inszenierung eines Skandals, um mit einem Musterprozess ein Gesetz zu kippen“.

Frau Hänel wird mit den Worten zitiert, dass „Frauen in Notlagen immer weniger Möglichkeiten [haben], einen Arzt zu finden – vor allem auf dem Land“. Hiervon kann keine Rede sein: Gibt man in Google „Abtreibung in me“ ein, so komplettiert der Algorithmus „in meiner Nähe“ ganz von allein – und zeigt dann automatisch die Kontaktinformation von nahe liegenden Ärzten und Organisationen an, die Abtreibungen anbieten.

Dazu ist Deutschland mit einem dichten Netz von 1600 registrierten Beratungsstellen überzogen, die sich mittels eines von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereitgestellten Beratungsstellensuchers mit GPS-basiertem Ortungsdienst überaus leicht finden lassen.

Auch die „Allerweltswaffe Nazi-Karte“ (Kelle) stimmt nicht mal inhaltlich. Der besagte Paragraf stammt nämlich aus dem Strafgesetzbuch des Deutschen Reiches von 1871. Zwar wurde er auf Druck der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD), der Kommunisten (KPD) und Teilen der SPD in den Jahren 1926 bis 1933 außer Kraft gesetzt, doch wurde er in die Gesetzgebung der Bundesrepublik aktiv aufgenommen und mehrfach (1976, 1993) angepasst und bestätigt.

Nebenbei bemerkt scheinen gerade die Befürworter der Abschaffung des Abtreibungsverbots kein Problem mit anderen Regelungen im Gesundheitssektor zu haben, die im Gegensatz zu § 219 a originär von den Nationalsozialisten stammen, so etwa die Steuerbefreiung für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge in der Pflege, die 1940 primär eingeführt wurde, um einen finanziellen Anreiz für Arbeiter in der Waffenproduktion zu schaffen.

Abtreibung ist keine normale medizinische Dienstleistung, sondern bestenfalls eine menschliche Tragödie. Wollen wir sie durch Werbung wirklich normalisieren?“

Prof. Dr. med. Paul Cullen, 48163 Münster

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/196009/219-a-STGB-Keine-normale-Dienstleistung


CDL Bayern: 30-j. Jubiläum mit Weihbischof Wörner und Staatsminister Bausback (CSU)

Ermutigende Feier mit Prominenten in München

Mit zahlreichen Gästen aus Politik und Kirchen feierte der bayerische Landesverband der CDL (Christdemokraten für das Leben) sein 30-jähriges Jubiläum.
In der vollbesetzten St. Peterskirche in München dankte Weihbischof Florian Wörner aus Augsburg, der selbst schon mehrfach beim „Marsch für das Leben“ teilnahm, der CDL für ihren mutigen Einsatz gegen Abtreibung und Euthanasie. Gerade zu Ostern erkennen wir Christus als Anführer des Lebens. So könnte man ihn geradezu als den ersten Lebensrechtler ansehen.
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Bei der anschließenden Festveranstaltung im Hofbäuhaus erklärte die CDL-Landesvorsitzende Christiane Lambrecht: „Wer das Lebensrecht und die Würde aller Menschen nicht anerkennt, lebt in einer ‚ethischen Steinzeit‘! Denn allein mit dem normalen Menschenverstand kann jeder erkennen, dass man niemanden das Recht auf Leben absprechen kann.“

Family-Mainstreaming ist angesagt

Zudem forderte sie in „drei Geburtstagswünschen an die Politik“ ein Verbot der vorgeburtlichen Selektion, einen Kinderbonus bei Steuern für Familien im Sinne eines neuen Politikstils namens ‚Family-Mainstreaming‘ sowie eine Trendwende in allen ethisch-politischen Fragen des Lebensschutzes „hin zu einer solidarischen humanen Gesellschaft für alle“.
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Der frühere Behindertenbeauftragte und CDU-Parlamentarier Hubert Hüppe (siehe Foto) überbrachte die Grüße der CDL-Bundesvorsitzenden Mechthild Löhr und des Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU).
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Hüppe wünschte sich eine stärkere Unterstützung von den Kirchen, besonders von den evangelischen Kirchen, sieht aber dennoch den Lebensschutz im Kommen. Laut INSA Umfrage sei die größte Gruppe der Abtreibungsgegner heute bei jungen Leuten zu finden.

Immer mehr junge Leute pro Lebensrecht

Tatsächlich waren gut ein Drittel der Gäste der vollbesetzten Festveranstaltung im Hofbräuhaus junge Leute unter 30 Jahren, die am Ende der Veranstaltung in zwei Redebeiträgen engagiert ihre Forderungen an die Politik vortrugen.
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Bei den anwesenden Politikern, darunter das CSU-Vorstandsmitglied Bernd Posselt, der CSU-Bundestagsabgeordneter Bernhard Loos und CSU-Landtagsabgeordneter Alex Dorow, rannte die CDL-Jugend offene Türen ein. Loos bekräftigte, dass es mit der CSU kein Aufweichen des § 219a StGB geben wird.
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Die Festrede hielt der bayerische Staatsminister der Justiz, Prof. Winfried Bausback.  Er erörterte die juristischen Hintergründe zum §219a StGB, dem Werbeverbot fürAbtreibung; er stimmte der CDL mit ihrer Kritik an Abtreibungsbefürwortern zu, welche behaupteten, ein Werbeverbot sei ein Informationsverbot – dies sei „reine Propaganda“, erklärte der Justizminister.
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Professor Bausback dankte der CDL Bayernfür die wichtige und sachliche Impulsgebung in Staat und Gesellschaft.   

Ehrung für ein Mutter-Kind-Heim

Für Ihren Einsatz für das Lebensrecht aller Menschen wurden zahlreiche Gründungsmitglieder und Unterstützer der CDL-Bayern geehrt, darunter Hildegard Regensburger, die vor über 20 Jahren mit dem CDL-Kreisverband Günzburg ein Mutter-Kind-Haus organisierte, indem bereits über 150 Schwangere Unterschlupf und Hilfe erfuhren konnten.
Besonders gewürdigt wurde auch der Gründungsvater der CDL-Bayern, Richter und Medizinrechts-Experte Dr. Rainer Beckmann (Würzburg).

Der CSU-Landtagsabgeordnete Alex Dorow sagte, in der Politik und auch bei der  CSU sei „noch Luft nach oben“ im Engagement für bessere Alternativen für Mütter im Schwangerschaftskonflikt, damit die Abtreibungszahlen sinken.

Auf die Frage, warum so wenige Bischöfe zum jährlich stattfindenden Marsch für das Leben nach Berlin kommen, meinte der Augsburger Weihbischof Wörner, dass man wegen der vollen Terminkalender der Oberhirten den Termin zwei Jahre zuvor im Sinne eines „Safe the Date“ verkünden sollte.

Angelika Doose von der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) stellte für die Jugend fest:

„Wir sind eine Generation, die nicht akzeptieren möchte, dass bei uns mehrere hunderttausend Kinder jährlich getötet werden, dass entsprechend viele Mütter und Väter die Tötung ihrer Kinder als Lösung verkauft bekommen und mit den Problemen, dem Leid und Schmerz darüber alleine gelassen werden. Die Jugend ist Pro Life!“


Südkorea: Kath. Kirche sammelte eine Million Unterschriften gegen Abtreibung

In Südkorea hat die katholische Bischofskonferenz dem Verfassungsgericht mehr als eine Million Unterschriften übergegeben, mit denen sich Bürger gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung aussprechen, wie KNA meldet.

Dem Bericht zufolge will das Oberste Gerichtes des Landes am 24. April eine Überprüfung der geltenden Abtreibungsgesetzgebung vornehmen.

Der Grund: Im Jahr 2017 hatten 230.000 Abtreibungsbefürworter in einer Petition die Freigabe vorgeburtlicher Kindstötungen gefordert.

In Südkorea sind Abtreibungen grundsätzlich verboten. Ausnahmen sieht das Gesetz aber vor, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet oder diese zuvor vergewaltigt wurde.

Quelle: ALfA-Newsletter