Prälat Imkamp erinnert an tapfere Geschiedene, die auf Wiederheirat verzichten

„Fühlte mich schon als Kaplan ganz klein vor solchem Lebenszeugnis“

Der Direktor des bayerisch-schwäbischen Wallfahrtsortes „Maria Vesperbild“, Wilhelm Imkamp, hat heute auf dem amtlichen bischöflichen Portal „katholisch.de“ an jene Frauen und Männer erinnert, die getrennt oder geschieden sind und bewußt auf eine eine weitere Heirat verzichten, um in charakterstarker Treue an der Unauflöslichkeit ihrer Ehe festzuhalten. borMedia1742201

Der Prälat stellt hierzu fest:

„Sie kommen nicht vor, man sieht sie nicht, man hört sie nicht, sie haben keine Lobby und sind nicht populär…Die Frauen und Männer – es sind gar nicht so wenige – die sich oft unter schweren Qualen entschieden haben, nach einer gescheiterten Ehe in Treue zu Gottes Geboten, so wie sie vom Lehramt der Kirche in eindeutiger Kontinuität vorgelegt werden, auf eine zweite Partnerschaft zu verzichten; häufig verlassen, oft alleinerziehend, haben sie attraktive „Angebote“ abgelehnt!“

Der Wallfahrtsdirektor fügt hinzu: „Schon als junger Kaplan fühlte ich mich vor solchen Lebenszeugnissen klein, ganz klein, aber auch geistlich bereichert.“

Den vollständigen Text von Prälat Imkamp lesen Sie hier:  http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/standpunkt/standpunkt_mittwoch.php


Volker Jordans Interview-Buch bietet ein Kompendium christlicher Konfessionen und ihrer Besonderheiten

Von Ursula Hoffmann

Dieses Buch „Endlich zuhause  –  Mein Weg zur Kirche“ ist geradezu ein Kompendium christlicher Religionsgemeinschaften und Sekten; es vermittelt eine umfangreiche Kenntnis der vielen verschiedenen Religionsgruppen und deren Besonderheiten.

Über Volker Jordans Glaubensweg steht das Augustinus-Wort: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir. „ –  Der Autor ist ein radikaler Gott-Sucher, der sich nicht mit Teil-Wahrheiten zufrieden gibt. Volker Jordan, Endlich zuhause

Auf seinem ernsthaften Glaubensweg entdeckt er in den verschiedenen Gruppen Samenkörner der Wahrheit. Trotz freundlich-sympathischer Aufnahme durch die Mitglieder ist sein Herz und sein Verstand ganz wach  – und er erkennt jeweils die Defizite und Widersprüche.

Staunenswert ist Jordans profunde Bibelkenntnis und sein lebenslanges Studium des „Wortes des lebendigen Gottes“ in der Hl. Schrift. Daß sein unermüdliches Bemühen um die Fülle der Wahrheit seine stattliche Bibliothek anwachsen ließ, wird besonders eindrucksvoll sichtbar an seinem Erwerb und Studium eines Werkes von 3200 Seiten (wenngleich er dafür nur 1 Euro bezahlen mußte).

Ihm ging es um dogmatische Klarheit. Wie Volker Jordan (siehe Foto) diese zeitraubende Suche nach der Wahrheit mit dem anspruchsvollen Beruf als Übersetzer von christlichen Sachbüchern verbinden konnte  – und dies bei eingeschränkter Gesundheit  –  zeugt von seiner Konsequenz und diszipliniertem Lebensstil.  imm012_11A - Kopie

Bewegende Ereignisse erzählt er im Gespräch mit Felizitas Küble so natürlich, auch seine Wallfahrt nach Lourdes in der Hoffnung auf Heilung von seinem Krebsleiden.

Wunderbar ist auch die „Wirkung“ der Wunderbaren Medaille, die ihm jemand schenkt, als „Station“ auf dem Weg zur kath. Kirche. Die Begegnung und das Gespräch mit gläubigen Katholiken erweist sich ihm als sehr hilfreich.

Nach vielen Umwegen, die Wege der Erkenntnis sind, ist seine Glaubenssuche in der hl. katholischen und apostolischen Kirche am Ziel. Die Fülle der Sakramente, die Klarheit der Lehre, die mit dem Petrusamt eine göttliche Bestätigung erweist, ist das irdische Zuhause für Volker Jordan geworden.

Sein Sterben mit 40 Jahren ist der Heimgang in die Ewigkeit zur Anschauung des lebendigen Gottes. Der Hl. Geist, der „in die volle Wahrheit einführt“, spricht aus diesem Werk der Gnade.

Dieses wunderbare Buch gehört in die Hand vieler gläubiger und suchender Menschen.

Buchdaten:
Endlich zuhause  –  Mein Weg zur Kirche
Felizitas Küble im Gespräch mit einem Konvertiten
352 Seiten, bebildert, 14,80 €, Dominus-Verlag (Augsburg)
 
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