Israelischer Soldat bei Hebron ermordet

Die Israelis trauern um Dvir Sorek (19). Die Leiche des Studenten wurde am vergangenen Donnerstag in der Nähe von Hebron ermordet gefunden; sie wies Stichwunden auf.

Dvir Sorek aus der jüdischen Ortschaft Ofra war Schüler einer Talmud-Schule und hatte gerade seinen Militärdienst begonnen. Er war zum Zeitpunkt seines Todes nicht bewaffnet und trug keine Uniform.

Israelische Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit das Gebiet auf der Suche nach den Tätern und Hintermännern; die Regierung geht von einem Terroranschlag aus.

Der Fall erinnert an die Ermordung der drei jungen Jeschiwa-Studenten Naftali Frenkel, Gilad Schaer und Eyal Jifrach vor etwa fünf Jahren.

Quelle: Israelische Botschaft u.a.  – Foto: IDF


Nigeria: Entführter Pfarrer Ugwu ermordet aufgefunden. – Blieb die Polizei untätig?

Die Entführung von Pfarrer Clement Ugwu von der  kath. Gemeinde des hl. Markus in Obinofia Ndiuno im Bundesstaat Enugu im Süden Nigeria endete tragisch.

Die Leiche des Priesters wurde am 20. März im Wald nicht weit vom Ort der Entführung entfernt gefunden. Am Abend des 13. März wurde Pfarrer Ugwu von bewaffneten Männern aus dem Pfarrhaus verschleppt.

Bischof Callistus Onaga von Enugu bat die Polizei, nach den Mördern des Priesters zu suchen und beklagte die Serie von gewalttätigen Morden im ganzen Land. Die Christen bat der Bischof um ihre Gebete für Frieden im Land.

Bischof Onaga drückte zudem sein Bedauern über das Versagen der Polizei aus, der es nicht gelungen war, Pfarrer Ugwu zu befreien, obwohl man ihm versichert hatte, den Entführern auf der Spur zu sein, während diese jedoch weiter unerkannt Geld vom Konto des Priesters abhoben.

„Wir haben die Entführung von Pfarrer Ugwu umgehend bei der Polizei gemeldet und seitdem war ich dreimal im Kommissariat, wo mir immer wieder versichert wurde: ‚Wir sind nahe dran an den Entführern‘.  – Heute bezweifle, dass irgendetwas getan wurde, denn Pfarrer Ugwus Leiche wurde unweit seiner Wohnung gefunden“, so Bischof Onaga abschließend.

Quelle: Fidesdienst


Ägypten: Koptischer Ex-Mönch Tawadros gesteht Mord an Bischof Epiphanius

Der Ägypter Wael Saad Tawadros, der noch bis vor wenigen Tagen Mönch des Klosters St Makarios war, wurde von den ägyptischen Justizbehörden als Täter des Mordes am koptischen Bischof Epiphanius identifiziert.

Der 64-jährige Bischof war in den frühen Morgenstunden des 29. Juli in dem Kloster tot aufgefunden wurde, das er als Abt leitete. Laut ägyptischen Medienberichten gestand der ehem. Mönch das Verbrechen und erklärte, dass er Bischof Epiphanius mit einer Eisenstange getötet hatte.

Am vergangenen 5. August wurde Tawadros, der bis dahin unter dem Ordensnamen Jesaja al Makary ein Mönch von San Makarios war, aus dem Kloster verwiesen und mit einer vom koptischen Patriarchen Tawadros II. unterzeichneten Anweisung aus dem Mönchsstand entlassen.

In den frühen Morgenstunden des 29. Juli wurde die Leiche von Bischof Epiphanius auf dem Weg zur Klosterkirche in einer Blutlache gefunden. Der Bischof wollte wie gewöhnlich den Tag mit Morgengebeten starten, bevor der Sonntagsgottesdienst beginnen sollte.

Der Bischof hatte als Wissenschaftler an der Übersetzung mehrerer Bibelwerke vom Griechischen ins Arabische mitgearbeitet. Die Mönche des Klosters St. Makarios hatten ihn am 3. Februar 2013 mehrheitlich zu ihrem Abt gewählt. Er pflegte intensive Beziehungen mit Freunden und Klostergemeinschaften der katholischen Kirche.

Quelle: Fidesdienst