Kira Grünberg aus Tirol: lebensfroh und tapfer trotz schweren Unfalls

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen. Ein Mensch, der dieses Wort verwirklicht, ist die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg aus Tirol. Facebook-Zitat-Stein

Die heute 22-Jährige war die Leichtathletik-Hoffnung Österreichs, sie sammelte Medaillen wie andere Leute Pilze, hält den nationalen Rekord in der Disziplin. Bis zu dem schweren Trainingsunfall Ende Juli, der Kira ab Brusthöhe abwärts lähmte. Ihre Karriere dahin, die Träume zerplatzt, das ganze weitere Leben ein Fragezeichen.

Aber Kira kämpft: „Ich bin nicht krank. Ich bin nur querschnittsgelähmt“, sagt sie lebensfroh. „Ich sehe den Unfall als Bestimmung und Schicksal.“

In der Reha im Kurzentrum Bad Häring macht sie Fortschritte, hat gelernt, fast ohne fremde Hilfe alleine zu essen, zu trinken und sich die Zähne zu putzen. Durch Spezialtraining gewinnt sie Kraft im Oberkörper, wodurch sie sich besser mit dem Rollstuhl bewegen kann. Ihr knuddeliger Assistenzhund geht gerade in die Hundeschule.

Jetzt freute sie sich auf das Christfest bei ihren Eltern, denn bis Anfang Januar durfte sie nach Hause. Kira will eine Stiftung gründen, „damit auch andere Leute Unterstützung erhalten, so wie ich. Es ist mir ein Anliegen, anderen zu helfen.“  –  Stark.

Christian Rudolf in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Allyson Felix sprintert zur Ehre Gottes

Mit 16 Olympia- und WM-Medaillen ist Allyson Felix aus Kalifornien eine herausragende Sportlerin an der Leichtathletik-WM in Moskau. Die US-Amerikanerin bekennt: „Der Glaube ist der Grund, warum ich laufe. Das Sprinten ist ein Geschenk Gottes, und es ist an mir, ihn durch das Rennen zu ehren.“

Die 27-Jährige reiste mit drei Olympia-Gold-Medaillen aus London (2012) an  –  sowie einmal Gold und zweimal Silber aus Peking (2008) und Athen (2004).

Zudem holte sie acht Mal WM-Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Dazu schaffte sie bei den US-Trials als erste Athletin in der Geschichte der US-Meisterschaften den Hattrick über die ganze Bahn und holte die Titel über 100, 200 und 400 Meter.

Die Spitzensportlerin erklärte, der Ruhm gebühre nicht ihr: „Ich möchte, dass alles, was ich tue, Gott widerspiegelt, sei es auf der Laufbahn oder privat. Der Glaube an Jesus Christus schenkt mir tiefen Frieden und Sinn. Das möchte ich nicht für mich behalten.“

Gott sei das Wichtigste in ihrem Leben, erklärt die evangelische Christin und erläutert: „Ich bin auch durch schwierige Phasen gegangen und habe Entscheidungen getroffen, die falsch waren. Auch jetzt gehe ich immer wieder durch Höhen und Tiefen. Aber es ist mein Ziel, Jesus jeden Tag ein bisschen ähnlicher zu werden – auch wenn das nicht leicht ist. Mein Ziel ist es, Gott zu verherrlichen. Mein Glaube hilft mir ausserdem, nicht unter Leistungsdruck zu kommen. Denn ich weiss, es geht im Leben nicht darum, Goldmedaillen zu gewinnen. Es geht um das Ganze, es geht um Gott.“

Webseite: Allyson Felix

Quelle: http://www.jesus.ch/magazin/people/241168-gott_laesst_uns_nie_im_stich.html

Foto: Facebook