Der 17. Juni soll wieder Feiertag werden / Linkspartei-OB verteidigt Lenin-Denkmal

Der FDP-Politiker Holger Zastrow will den 17. Juni wieder zum gesetzlichen Feiertag machen. An diesem Tag erreichte der antikommunistische Volksaufstand in der „DDR“ 1953 seinen Höhepunkt. 163538-dg-original

Der 17. Juni wurde vor der Wiedervereinigung in der alten Bundesrepublik als „Tag der deutschen Einheit“ begangen.  1990 wurde er zugunsten des 3. Oktober abgeschafft, weil an diesem Tag die „DDR“ der Bundesrepublik beitrat.

Nun fordert Zastrow, der Fraktionschef seiner Partei im sächsischen Landtag, daß der 17. Juni wieder ein Feiertag wird. 

Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird über das Gedenken an den Volksaufstand von 1953 gestritten. In der Landeshauptstadt Schwerin wird am 17. Juni ein Lenin-Denkmal verhüllt werden.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linkspartei) wollte die Aktion mit der Begründung verhindern, die Teilnehmer der Aktion könnten von der Leiter stürzen und sich dabei verletzen. Außerdem werde das Erscheinungsbild durch die Aktion beeinträchtigt. Doch die Klage der Oberbürgermeisterin wurde vom Verwaltungsgericht abgeschmettert.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de