Aktion gegen AfD in Münster: Probelauf mit antidemokratischer Stoßrichtung?

Wir haben kürzlich über eine Anti-AfD-Kundgebung in Münster mit linksradikaler Beteiligung berichtet, wobei schon der Name des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“ zeigte, daß hier eine Verleumdungskampagne gegen die demokratisch-konservative AfD im Gange war (https://charismatismus.wordpress.com/2017/02/10/lauter-protest-mit-linksfrontbeteiligung-gegen-den-afd-empfang-in-muenster/). Faire Sachkritik sieht anders aus. logo-afd-small

Der katholische Religionspädagoge Thomas May aus Sendenhorst bei Münster verfaßte zu dem Thema einen Leserbrief, der am 14. Februar 2017 etwas gekürzt in den „Westfälischen Nachrichten“ erschienen ist.

Wir veröffentlichen hier die Stellungnahme von Herrn May:

„Der Name des Bündnisses verrät das Programm: „Keinen Meter“ den als „Nazis“ geächteten politisch Andersdenkenden von der AfD. Will heißen: ihnen den Boden entziehen, indem man  Platz wegnimmt, sie zurückdrängt usw.

Die Demo auf dem Prinzipalmarkt erscheint daher auch als Teil einer großangelegten Offensive, die jenseits legitimer Streitkultur nicht weniger als die politische Auslöschung der AfD will.

Die Partei sei „in Münster unerwünscht“, so der Organisator vom „Bündnis“. Das wirkt wie die verhüllend-enthüllende Sprache der Nazis: „Judenfrei“ hieß es damals, heute steht „AfD-frei“ an – Parteienhygiene in der „guten Stube“.

Sofern die „Alternativen“ die Schnauze noch nicht voll haben und auf Veranstaltungen in Münster verzichten, werde man sie „auch künftig so empfangen“.

Einen Vorgeschmack, wie „so“ ein Empfang ausgestaltet sein könnte, liefern die Vorgänge um das von der AfD für ihren Parteitag im April gebuchte Maritim-Hotel in Köln: In terrorisierender SA-Manier wurden hier arbeitswillige Angestellte durch anonyme Anrufer mit dem Tod bedroht, „der ganze Bau (!) werde brennen (!)“.

Trotz verschiedentlicher Distanzierungen hält die Protestfront unbeirrt daran fest, zu Tausenden die Zugänge zum Hotel zu blockieren, um den Parteitag zu verhindern.

Unter diesem Vorzeichen wirkt die Freitags-Demo in Münster wie ein Probelauf.

Nur: Wer sich betont unter den Anspruch von „Toleranz“ und „Dialogbereitschaft“ stellt und dann den politisch Anderen mit feindseligen Slogans wie „Ganz Münster hasst die AfD!“ niedermacht, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt und verdient den geschlossenen Widerstand der Demokraten jeglicher Couleur.“


Widerspruch zur Predigt von Bischof Genn und zu Äußerungen von Dr. Sonja Strube

Die „Westfälischen Nachrichten“ aus Münster veröffentlichten am 18. Januar 2017 einen Leserbrief von Thomas May aus Sendenhorst, in dem sich der katholische Theologe kritisch mit der Silvesterpredigt von Bischof Dr. Felix Genn befaßt. May

Der katholische Oberhirte hatte in dieser Ansprache erklärt, es gäbe keinen Grund, eine Islamisierung in Deutschland zu befürchten oder sich vor einer Vermischung von Religionen und Kulturen abzuschotten.

Der Autor (siehe Foto) schreibt über diese Bischofspredigt folgendes:

„Die durch „Islamisierung“ beunruhigten Menschen haben sich ihre Angst nicht ausgesucht. Sie ihnen zum Vorwurf zu machen oder gar über sie zu spotten ist unanständig und kränkend. Da hat Bischof Genn noch reichlich pastorale Luft nach oben.

Sein Versuch, der Angst mit dem biblischen Appell „Fürchtet euch nicht“ entgegenzutreten, greift zu kurz und ist ebenso der Wirklichkeitsferne geschuldet wie jener, mit der Bergpredigt Realpolitik betreiben zu wollen.

Die Redeweise von der angeblich als unaufhaltsam hinzunehmenden Vermischung der Religionen kommt nicht nur einer Kapitulation vor dem Islam gleich, sondern steht auch im Widerspruch zur kirchlichen Lehre von der Einzigartigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi (vgl. z. B. die Erklärung „Dominus Iesus“ der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2000).“

Außerdem widerspricht der Verfasser einem Leserbrief von Dr. Sonja Strube aus Osnabrück; die linkskatholische Dozentin lehrt dort „Islamische Theologie“ am Institut für Kath. Theologie. Wenig erstaunlich also, daß sie die Silvesteransprache des Bischofs heftig verteidigt und zugleich den Eindruck zu erwecken versucht, als gäbe es keine seriöse Sachkritik an dieser Predigt, sondern nur ultrarechte Hetze.

Dazu stellt Thomas May folgendes fest:

„In ihrer Ereiferung verfällt Frau Dr. Strube selbst genau in den Modus der „verbalen Gewalt“, die sie „Rechten“ vorwirft, und bringt sich so um ihre Glaubwürdigkeit. Das Feindwort „rechts“/„Rechte“ dient der katholischen Dozentin dabei durchgängig als Dreschflegel.

Wer jedoch die Legitimität einer politischen Rechten bestreitet, offenbart ein reduziertes Demokratieverständnis. Denn erst das gesamte politische Parteienspektrum ist in der Lage, Meinungen und Willen des Volkes differenziert und vollständig abzubilden.

„Hetze“, sofern es sich um solche handelt und sie nicht bloß unterstellt wird, ist ausnahmslos strafrechtlich zu verfolgen: Hetze von „rechts“ wie Hetze gegen „rechts“. Hier ist wohl nicht nur im Kopf der Autorin eine „Normalitätsverschiebung“ vonnöten.“

 

 

 


Gläubige Katholiken sind entsetzt über ein Tanztheater im Dom zu Münster

Wie bereits mehrfach im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, werden in Münster vermehrt Gotteshäuser für rein weltliche Lustbarkeiten (z.B. Luxus-Menüs, Theateraufführungen, Tänze) verwendet; in Amelsbüren finden sogar seit Wochen Yoga-Kurse im Altarraum der Kirche direkt vor dem Tabernakel statt. imm027_26 - Kopie

Die Kritik aus den Reihen katholischer Gläubiger wird stärker und äußert sich in Beschwerdebriefen an Bischof Felix Genn, in Verteilaktionen, Protesten und Leserbriefen. 

FOTO: Die Erpho-Pfarrei in Münster bot mitten in der Kirche ein teures Luxusessen – Nähere Infos dazu HIER

Auch der Dom von Münster bleibt vor derlei Zweckentfremdung nicht verschont. Die „Westfälischen Nachrichten“ haben dazu am 4. Juni 2016 einen Leserbrief von Norbert Vogt unter dem Titel „Tanztheater im Dom – Gotteslästerliches Spektakel“ abgedruckt.

Wir veröffentlichen hier leicht gekürzt diese eindeutige Stellungnahme von Herrn Vogt aus Münster:

„Nach sakrilegischen Veranstaltungen in mehreren Münsterischen Kirchen ist nun auch der Dom auf dieser untersten Stufe angekommen. Dem dortigen Organisten Schmitz, so liest man, ist die Idee gekommen, das Tanztheater Münster in seine (?) Kirche einzuladen. 026_23A

Und tatsächlich: da sprangen sie herum, die Tänzer, verbogen sich mit allerlei Verrenkungen auf den Stufen direkt vor dem geweihten Hauptaltar mit seinen Reliquien, auf dem täglich das heilige Messopfer dargebracht wird, unweit der Sakramentskapelle.

FOTO: Einer der Türme des monumentalen Domes von Münster

Eine rein weltliche Veranstaltung im Hause Gottes, unfassbar! Jesus hat bei ähnlichen Entweihungen des Tempels die Händler rausgeworfen…

Mit welcher Begründung will man jetzt noch fotografierenden Touristen das Betreten des Altarraumes verwehren? Jedenfalls nicht mehr mit der Heiligkeit des Ortes. Natürlich war der Dom voll, dicht gedrängt starrten die Massen mit zum Teil offenen Mündern nach vorn, Theaterbesucher eben, kaum regelmäßige Kirchgänger.

Der Beifall war genauso schamlos wie das Tun der Aktiven und der Verantwortlichen. Ob die vielen hundert Teilnehmer der feierlichen Priesterweihe am hochheiligen Pfingstfest wohl wussten, welch gotteslästerliches Spektakel kurz vorher dort stattgefunden hat?

Und der Bischof? Schweigen. Fazit: Die Kirche braucht keine Feinde mehr von außen, sie macht sich selbst kaputt – und sei es unter dem Deckmantel der Kunst.“


Münster: Das Schlemmermahl in der Erpho-Kirche entweiht diese heilige Stätte

In der katholischen Zeitung „Tagespost“ wurde in der vorigen Woche ein Leserbrief von Andreas Grochtmann veröffentlicht. Der Diplom-Theologe und gelernte Küster aus Münster befaßt sich kritisch mit dem Schlemmermahl, das am vergangenen Sonntag in der Erpho-Kirche (Münster-Innenstadt) veranstaltet wurde  –  siehe hierzu unser Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/28/muenster-katholische-erpho-pfarrei-bietet-luxusmahl-im-gotteshaus/

Hier folgt ergänzend dazu die Stellungnahme Grochtmanns zu diesem Thema:

„In den Pfarrnachrichten der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Mauritz stieß ich auf eine Einladung „der besonderen Art“. Die Großgemeinde im Osten von Münster setzt sich aus mehreren Kirchorten mit ihren jeweiligen Kirchen zusammen.   chrkn

Am Sonntag den 28. Februar wird dort zu einem Verwöhn – Menü „Paradiesisch schlemmen“ eingeladen. Ich konnte dieser Einladung ferner entnehmen, dass es sich um ein 4 Gänge Menü mit „begleitenden Weinen“ handelt. Das Catering übernimmt eine Weinhandlung. Kostenpunkt 50 Euro pro Person. Um persönliche Anmeldung per Telefon wird gebeten.

Einige kurze Anmerkungen zur theologischen Einordnung. Nach katholischem Kirchenverständnis ist die Kirche das Herzstück der Gemeinde. Die Kirche ist ein Gott geweihter Raum und damit auch ein heiliger Ort. Als sakraler (heiliger) Raum grenzt er sich so ganz bewusst vom profanen (weltlichen) Räumen ab. In liturgischen Handlungen (z. B. Gottesdiensten) dient Gott zunächst und vor allen Dingen den Menschen. Die Antwort des Menschen ist der Lobpreis Gottes, die Danksagung für die eigene Existenz, das pure Leben, ein Dach über den Kopf und noch vieles mehr…

Als praktizierender Katholik bin ich über diese Veranstaltung entsetzt und erschüttert! Solche Events haben in einer Kirche nichts zu suchen.

Wenn in einer Gott geweihten katholischen Kirche solch ein opulentes „Mahl mit Weinausschank“ stattfindet, das ja gut andernorts seinen Platz haben kann, wird dieser Heilige Ort entweiht. Falls diese Veranstaltung nicht doch noch kurzfristig abgesagt wird, möchte ich an dieser Stelle alle Christen guten Willens einladen, diese Veranstaltung zu meiden. Um der Ehre Gottes willen, zur Bewahrung unseres Gespürs für Seine Heiligkeit und Seine außergewöhnliche Liebe zu uns.“


Erzbischof Johannes Dybas vorbildlicher Einsatz für eine „Kultur des Lebens“

Die katholische Zeitung „Die Tagespost“ veröffentlichte am 29. Dezember 2015 einen Leserbrief von Pfarrer Karl-Hans Köhle aus Siegen, in dem der Geistliche sich zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom äußert. Papst Franziskus hatte die angereisten Oberhirten in seiner Ansprache zur Mission und zum verstärkten Einsatz für den Lebensschutz aufgerufen. Der Autor schreibt weiter:

„Die Kirche dürfe nie müde werden, Anwältin des Lebens zu sein und keine Abstriche darin machen, dass das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod uneingeschränkt zu schützen sei, so der Papst. Zahlreich sind seine Appelle, für die ungeborenen Kinder und für die Menschen in den letzten und kritischen PhasenFürs CF verwenden ihres Lebens einzutreten.

Das mag an den früheren, vor 15 Jahren verstorbenen Bischof von Fulda, Johannes Dyba, erinnern. Zum Jahresende ist der Leiterin des Münsteraner KOMM-MIT-Verlages, Felizitas Küble, ein großer Wurf gelungen: 

Sie konnte 33 namhafte Autoren aus Kirche, Kultur, Kunst, Theologie, Wissenschaft und Publizistik für ein neues Werk über Johannes Dyba gewinnen. In teils sehr persönlich gehaltenen Beitragen drücken sie ihre Wertschätzung gegenüber dem zu früh verstorbenen Bischof aus.

Das Buch mit dem programmatischen Titel „Der Löwe von Fulda“ hat dazu noch einen ökumenischen Charakter, denn auch Vertreter der evangelischen Kirche würdigen Johannes Dyba. Zu seinen Lebzeiten hat er Glaubende wie Nicht-Glaubende durch seine an der katholischen (Sozial-)Lehre orientierte Standfestigkeit beeindruckt, immer gepaart mit einem Schuss Humor.

Dabei war ihm der Lebensschutz von der Zeugung bis zum natürlichen Tod immer ein besonderes Anliegen, und das verbindet ihn posthum mit unserem heutigen Lebensschützer-Papst.“

Buch-Daten: Der Löwe von Fulda: Ökumenische Würdigung eines guten Hirten.  –  Herausgeber: Felizitas Küble, KOMM-MIT-Verlag in Münster, 208  Seiten, Umschlag: Hardcover, vierfarbig, zahlreiche Fotos, ISBN: 978-3-921090-98-5

Bestellungen bitte an KOMM-MIT-Verlag (48041 Münster, Postfach 7680), per Tel. 0251 – 616768, Fax 0251-614020 oder E-Mail: felizitas.kueble@web.de
Einzelpreis je 14,80 €  –   Mengenrabatte: ab 4 Expl. je 13,80 €  –   ab 10 Expl. je 11,80 €

Weitere INFOS über diesen Gedenkband hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/12/08/loewe-von-fulda-dyba-gedenkband-erinnert-an-einen-grossartigen-hirten/


FAZ-Leserbrief gegen Frühsexualisierung

Unter dem Titel „Der Staat macht sich strafbar“ erschien am Samstag, den 11. Juli 2015,  in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ folgender nachdenkenswerter Leserbrief von Christian Hausen aus Neumünster.

Er wendet sich gegen eine Frühsexualisierung der Kinder in den Schulen (fächerübergreifende Sexualkunde), die durch „Bildungspläne“ in rotgrün regierten Bundesländern staatlich vorangetrieben wird, ohne das Erziehungsrecht der Eltern zu berücksichtigen und ohne eine ungestörte psychosexuelle Entwicklung der Kinder zu respektieren.

Die hier erwähnte Prof. Elisabeth Tuider gehört zu den führenden linksorientierten Kräften, die diese verhängnisvolle Sexualpolitik beeinflußt haben:

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Ali Ashraff beklagt Wertezerfall bei Christen

Die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) veröffentlichte am heutigen Montag, den 22.6.2015, folgenden Leserbrief des Hamburger Politikwissenschaftlers Dr. Ali Ashraff unter dem Titel  „Lebensgrundsätze“:  Lebensgrundsätze

Die Mehrheit der Iren hat für die Gleichstellung der „Homo-Ehe“ plädiert, und das in einem streng katholischen Land. Daniel Deckers bewertet dieses Votum als eine Niederlage der christlichen Prinzipien (F.A.Z. vom 28. Mai).

Die schleichende Erosion der christlichen Lebensgrundsätze geschieht jedoch seit vielen Jahren, insbesondere in den wirtschaftlich hochentwickelten westlichen Ländern. Man denke an den vorehelichen Geschlechtsverkehr, häufige Wechsel des Partners, Exhibitionismus, Zusammenleben nicht verheirateter Paare, übertriebener Feminismus, Legalisierung der Prostitution und so weiter.

Nun sollen gleichgeschlechtliche Gemeinschaftlichen der „Ehe“ gleichgestellt werden. Der EKD-Präsident und die Luther-„Botschafterin“ empfehlen den Christen, dem irischen Votum auch in Deutschland nachzueifern. Der Streit über die Homo-Ehe sei ja nur eine „Randfrage“ und soll als solche behandelt werden.

Man hat den Eindruck, dass sich die evangelischen Christen schleichend von den biblischen Lebensgrundsätzen entfernen. Traurig!

Ali Ashraff, Hamburg