Blickt auf zu GOTT und euer Gesicht leuchtet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 34 (33),2-3.4

Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HERRN;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den HERRN,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HERRN und ER hat mich erhört,
ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief und der HERR erhörte ihn.
ER half ihm aus all seinen Nöten.

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Gedicht: Die Liebe und das Antlitz der Welt

Stumm
muß die Erde dir bleiben,
du nur ihr einsamer Gast,
läßt du vom Strome dich treiben,
wenn du dich selbst nur umfaßt.

Nur die – sich opfernd – ihr dienen,
sind in ihr Leuchten gestellt.
Erst von der Liebe beschienen
erhellt sich das Antlitz der Welt.

Fritz Woike

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Der drei-fache SEGEN aus dem Alten Bund

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Numeri 6,22-27.

Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen:

So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne und behüte Dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über Dir leuchten und sei Dir gnädig.
Der HERR wende Dir sein Antlitz zu und schenke Dir Frieden.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen
und ich werde sie segnen.

HINWEIS: Dieser Segen des alttestamentlichen Hohenpriesters Aaron wird auch als „aaronitischer Segen“ bezeichnet. Er enthält durch seinen drei-fachen Segen einen indirekten Hinwes auf die Dreieinigkeit Gottes. Bisweilen wird er auch als „Segen des hl. Franziskus“ (von Assisi) bezeichnet, geht aber nicht auf ihn zurück, sondern dieser Heilige hat ihn nur verwendet.


EWIGKEIT in die Zeit leuchte hell herein

Brich herein, heller Schein
selger Ewigkeit!
Leucht in unser armes Leben,
unsern Füßen Kraft zu geben,
unsrer Seele Freud.

Hier ist Müh morgens früh
und des Abends spät,
Angst, davon die Augen sprechen,
Not, davon die Herzen brechen;
kalter Wind oft weht.

Jesus Christ, du nur bist
unsrer Hoffnung Licht.
Stell uns vor und lass uns schauen
jene immer grünen Auen,
die dein Wort verspricht,

Ewigkeit, in die Zeit
leuchte hell herein,
dass uns werde klein das Kleine
und das Große groß erscheine,
selge Ewigkeit.

Marie Schmalenbach (1835 – 1924)


Der HERR segne und behüte dich…

Heutige liturgische Festtags-Lesung der kath. Kirche: Num 6,22-27: 

Der HERR sprach zu Moses: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne dich und behüte dich. ER lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Der HERR  wende dir sein Angesicht zu und schenke dir sein Heil.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen  –  und ich werde sie segnen.

HINWEIS: Dieser „Aaronitische Segen“ (auch „Priestersegen“ genannt) wird bisweilen dem Ordensgründer Franz von Assisi zugeschrieben; in Wirklichkeit stammt er aus dem Alten Testament (Buch Numeri) – Franziskus hat ihn lediglich von dort übernommen.

 


HERR, laß Dein Angesicht über uns leuchten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 4,2.3-4.7-8.

Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig, und höre auf mein Flehen!

Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre,
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?
Erkennt doch: Wunderbar handelt der HERR an den Frommen;
der HERR erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.

Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?»
HERR, lass dein Angesicht über uns leuchten!
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.