Israel: Erfolgreichstes Tourismus-Halbjahr seit der Staatsgründung 1948

Die ersten sechs Monate des Jahres 2017 waren für den Tourismus in Israel das beste Halbjahr seit Staatsgründung. Der Juni war ein besonders erfolgreicher Monat; mit 303.000 aus dem Ausland eingereisten Touristen lag deren Zahl um 28% mehr als im Juni des vergangenen Jahres.

Der israelische Tourismus-Minister Yariv Levin erklärte dazu:

„Die Statistik vom Juni zeigt uns Rekordzahlen für den Tourismus aus dem Ausland für die ersten sechs Monate des Jahres. Unsere Politik beweist sich weiterhin selbst und trägt Früchte, und wir können sehen, dass die richtige Marketing-Strategie Israel in neue Höhen führen kann.

Der signifikante Anstieg im Einreisetourismus trägt außergewöhnlich stark zur israelischen Wirtschaft und zur Lage am Arbeitsmarkt bei. Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Monaten weiter gute Ergebnisse sehen werden.“

So verlief das erste Halbjahr 2017:

Dem Zentralen Statistikamt zufolge gab es zwischen Januar und Juni 2017 1,74 Millionen touristische Einreisen, 26% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im Touristikbereich lag damit bei 9,4 Milliarden Shekeln (etwa 2,3 Milliarden Euro).

Besonders stark stieg der Tourismus aus China (76%), Russland (30%) und den USA (20%) an. Die USA sind das Land, aus dem die größte Gruppe ausländischer Touristen kommt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel will Christen im Land stärker fördern: „Unsere natürlichen Verbündeten“

In Israel gibt es mittlerweile eine rechtliche Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Arabern. Ende Februar 2014 wurde von der Knesset (israelisches Parlament) ein Gesetz verabschiedet, durch das Christen stärker gefördert werden. imm032_31A

Jariv Levin, der  Likud-Abgeordnete, der das Gesetz vorgeschlagen hatte, sagte laut „epd“:

„Ziel ist, uns Juden mit den Christen zu verbinden, und ich achte sorgsam darauf, sie nicht Araber zu nennen, denn sie sind keine Araber.“

FOTO: Pro-Israel-Demo vor dem Kölner Dom unter Beteiligung zahlreicher Christen

Die Christen seien „unsere natürlichen Verbündeten, ein Gegengewicht zu den Muslimen, die unser Land von innen zerstören wollen“, so Levin.

Das neue Gesetz sieht vor, dass zehn Minderheitsgruppen einen eigenen Vertreter im beratenden Ausschuss für Chancengleichheit bekommen.

Die arabische Bevölkerung hat nach der Regelung drei Vertreter: einen für Christen, einen für Muslime und einen für Drusen. Bisher wurden in dem Komitee fünf benachteiligte Bevölkerungsgruppen durch je einen Vertreter repräsentiert.

Quellen: Evangelische Allianz, Israelnetz.com