U-21-EM: Deutsche Mannschaft übt Schulterschluß mit Israel durch Trikots

Die deutsche Auswahl mußte am gestrigen Donnerstag in ihrem ersten Spiel eine Niederlage hinnehmen: Die Niederländer besiegten das Team um Lewis Holtby mit 3:2.

Viel Sympathie erntete die deutsche Mannschaft, als sie zum Aufwärmen Trikots mit dem hebräischen Schriftzug „Margishim ba-Bayit“ (Wir fühlen uns wie zu Hause) trug.

BILD: Das Trikot der deutschen Mannschaft (Foto: DFB)

„Der DFB und der Israelische Fußball-Verband pflegen seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Mit den T-Shirts wollen wir unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen und uns bei den Israelis für die tolle Gastfreundschaft bedanken“, erklärt U-21-Teammanager Joti Chatzialexiou dazu.

In der zweiten Partie des Abends mußte sich die Russische Föderation gegen Spanien mit 0:1 geschlagen geben.

Heute stehen keine Spiele an. Am Samstag geht es dann weiter um 18 Uhr mit England gegen Norwegen. Um 20:30 Uhr muß Israel sich gegen Italien behaupten.

Der Sonntag ist der zweite Spieltag der Gruppe B, dann stehen Russland gegen Niederlande (18 Uhr) und Spanien gegen Deutschland (20:30 Uhr) auf dem Spielplan.

Quelle: UEFA/DFB/Israelische Botschaft


Deutsch-englischer Fußballprofi Lewis Holtby: „Der Kern meines Glaubens ist die Dankbarkeit“

Die ersten Pflichtspiele der Fußball-Bundesliga sind vorbei  – und obwohl die Saison noch jung ist, gibt es schon „Helden“ auf dem Rasen, darunter Lewis Holtby (siehe Foto), Mittelfeld-Spieler bei FC Schalke 04.

Der Deutsch-Engländer zeigt sich bescheiden  –  und er betont, wie viel er in seinem Leben dem Allmächtigen verdankt.

Deutsch: Lewis Holtby

Deutsch: Lewis Holtby (Photo credit: Wikipedia)

Wenn Holtby auf dem Spielfeld das Kreuzzeichen macht, erlebt er Kritik für solche Bekenntnisse, auch von Ex-Profi Mehmet Scholl oder Bundestrainer Jogi Löw. Doch der Sportler bleibt dabei: „Gott ist mein treuer Begleiter.“Fragt man Lewis Holtby, was den Kern seines Glaubens ausmacht, antwortet er:

„Vor allem empfinde ich Dankbarkeit. Ich glaube, dass Gott alle Menschen liebt und dass die Dinge, die in meinem Leben passieren, kein Zufall sind, sie haben einen Grund! Ich habe schon Dinge erlebt, die schwer zu beschreiben sind, weil ich selbst es einfach nicht fassen konnte.

Wenn ich allein bin, spreche ich oft mit Gott, ob ich nun traurig oder glücklich bin – und ich bedanke mich jeden Tag bei ihm für das Leben, für meine Gesundheit, für meine Familie und mein Wohlbefinden. Der Glaube hilft mir in meinem Fussball-Alltag sehr, schwierige Situationen vernünftig einzuschätzen und nicht zu sehr aus der Emotion heraus zu handeln, sondern Geduld zu bewahren und vor allem dankbar für Kleinigkeiten zu sein.“

Quelle: www.jesus.ch