NRW: Mehrere Polizei-Einsätze gegen Kämpfe zwischen Migranten-Clans

Am Wochenende haben Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen von Clans zu mehreren Polizeieinsätzen in Nordrhein-Westfalen geführt. In Köln, Unna und Kamen gingen laut Polizei Mitglieder der Großfamilien mit Waffen aufeinander los.

In Köln-Kalk kämpften am Freitag abend 15 bis 20 Libanesen zunächst mit Fäusten, dann mit Baseballschlägern und Messern gegeneinander. Fünf Personen wurden während der Auseinandersetzung schwer verletzt. Die Polizei nahm mehrere Beteiligte in Gewahrsam.

Ebenfalls am Freitag eskalierte in Unna und Kamen ein Streit zwischen zwei Clans aus dem ehemaligen Jugoslawien. Angehöriger einer Großfamilie verfolgten Mitglieder der rivalisierenden Gruppe mit Autos und bedrängten deren Fahrzeuge. Anschließend griffen sie die Wagen an und bedrohten die Insassen. Den Opfern gelang in beiden Fällen die Flucht in Polizeiwachen.

Bei den folgenden Einsätzen nahmen die Beamten insgesamt sechs Personen vorläufig fest. Sie leiteten Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein und beschlagnahmte bei Durchsuchungen mehrere Schlag- und Stichwaffen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Essen: Polizistin von libanesischer Gruppe schwer verletzt – Zeugen gesucht

1. Meldung der Polizei Essen:

Am Freitagabend (7. September 2018), gegen 23.50 kontrollierten zwei Polizeibeamte die „Buddy Bar“ am Kopstadtplatz im Rahmen der #0-Toleranz-Einsätze. Die Beamten überprüften, ob die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes eingehalten wurden. Nach Beendigung der Kontrollen wurde einer der Beamten von einem Unbekannten geduzt. Als dieser das Duzen nach mehrfacher Aufforderung nicht unterließ, sollte er sich ausweisen und seine Personalien festgestellt werden.

Der Unbekannte flüchtete und wurde von einer Polizeibeamtin zu Fuß verfolgt. Dabei wurde ihr von hinten in die Beine getreten, worauf sie zu Boden stürzte. Nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, stand ein 17-jähriger Südländer vor ihr, stieß die Beamtin weg und schlug auf sie ein.

BILD: Aufkleber der Deutschen Polizeigewerkschaft

Als dann beide Polizeibeamte den Täter zu Boden brachten und ihn fesseln wollten, wurden sie von weiteren 4-5 Südländern angegriffen, geschlagen und getreten. Durch den Einsatz von Pfefferspray, des Einsatzmehrzweckstockes und körperlicher Gewalt konnten sie sich verteidigen.

Zwei Zeugen von der Tierrettung Essen eilten den Beamten zu Hilfe. Mit ihrer Unterstützung gelang es schließlich, den 17-Jährigen festzunehmen. Die anderen Täter flüchteten bei Eintreffen weiterer Streifenwagen. Sie können nur vage beschrieben werden: ebenfalls Südländer, ca. 20 – 25 Jahre alt, eine Person trug ein weißes T-Shirt und Jeanshose. Eine weitere Person trug rote Oberbekleidung…

Kurze Zeit später erschienen der Bruder und der Vater des festgenommen 17-Jährigen auf der Polizeiwache in der Innenstadt und forderten lautstark die Freilassung des Schlägers. Sie drohten ihre Familie zu mobilisieren und wollten dadurch die Beamten einschüchtern. Sie wurden der Wache verwiesen. Der Schläger kam anschließend in das Polizeigewahrsam. Beide Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt, die Beamtin so schwer, dass sie ihren Dienst nicht fortführen konnte. Die Essener Polizei dankt ganz besonders den beiden Helfern der Tierrettung Essen, die den Polizisten so tatkräftig zur Seite standen.

2. Meldung der Polizei Essen:

Am Freitagabend (7. September 2018), gegen 23.50 Uhr eskalierte eine Kontrolle der „Buddy-Bar“ am Kopstadtplatz (wir berichteten). Nach Beleidigungen der Polizeibeamten und mehrfacher Aufforderung, diese zu unterlassen, sollten die Personalien des Täters festgestellt werden. Die Situation eskalierte, die Beamten wurden sofort von mehreren libanesisch-stämmigen Personen angegriffen, geschlagen, getreten und gewürgt. Nur mit Unterstützung beherzter Bürger konnte schließlich ein 17-Jähriger festgenommen werden.

Die Fahndung nach den flüchtigen Mittätern verlief in der Nacht ergebnislos. Die Ermittler der Kriminalpolizei suchen Zeugen, die das Geschehen an der Shisha-Bar beobachtet haben und teils mit ihren Handys filmten. Diese Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden und ihre Handyfilme zur Auswertung zur Verfügung zu stellen. 

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/4057524


Eklat im Bus: Libanesen brüskieren Israelis vor der Olympia-Eröffnungsfeier

Zu Szenen, die mit dem Olympischen Geist unvereinbar sind, kam es im Vorfeld der Eröffnungsfeier am Freitag (5.8.): Mitglieder der libanesischen Delegation weigerten sich, in einem Bus gemeinsam mit der israelischen Delegation zur Eröffnungsfeier zu fahren.

Der Leiter der libanesischen Delegation, Salim al-Haj Nicolas, die sich bereits im Bus befand, blockierte nach eigenen Angaben den Eingang zum Bus, um die Israelis nicht hineinzulassen.

Nach Diskussionen mit den Organisatoren mussten die israelischen Teilnehmer auf einen anderen Bus ausweichen. Al-Haj Nicolas wurde für sein Verhalten in den libanesischen Medien gefeiert. Das IOC hat ihn mittlerweile verwarnt.  

BILD: Olympia-Briefmarken der israelischen Post

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin