England will sein liberales Abtreibungsgesetz auf Nordirland ausweiten

Das britische Unterhaus hat sich dafür ausgesprochen, die eigene Abtreibungsgesetzgebung auf Nordirland auszuweiten. Das berichtet das Online-Portal der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“.

Am Dienstag stimmte eine breite Mehrheit der Abgeordneten für eine entsprechende Vorlage. Nordirland hat seit über zwei Jahren keine eigene Regierung und wird geschäftsführend von London aus regiert.

Abtreibungen sind dort bisher allein dann erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder das Risiko besteht, dass deren psychische oder körperliche Gesundheit ernsthaft beeinträchtigt sein könnte.

Dem Bericht zufolge könnte das nordirische Parlament die Klausel aber wieder rückgängig machen, wenn es bis Ende Oktober wieder zusammentritt. Derzeit ist die „Northern Ireland Assembly“ suspendiert.

Quelle: ALfA-Newsletter


Sachsens CDU-Fraktionschef fordert eine inhaltliche und personelle Erneuerung

Der CDU-Fraktionschef im sächsischen Landtag, Christian Hartmann, erklärt zur Ankündigung von Angela Merkel, nicht mehr für Parteivorsitz zu kandidieren:

„Die Entscheidung von Angela Merkel, nicht wieder für den Parteivorsitz zu kandidieren, ist das richtige Signal. Es braucht jetzt die personelle Erneuerung an der Spitze. Angela Merkel hat die CDU Deutschlands viele Jahre sicher auch durch stürmische Fahrwasser gelenkt, dafür zolle ich ihr großen Respekt. Nun ist es jedoch Zeit, dass Steuerrad vertrauensvoll in andere Hände zu legen.“

Zur Wahl in Hessen sagt Hartmann: „Das Ergebnis ist ein deutlicher Weckruf für unsere Partei. Eine ‚Weiter so‘ kann und darf es nach den schlechten Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen nicht geben. Neben Korrekturen in sachpolitischen Fragen müssen wir auch daran arbeiten, mit Problemstellungen besser umzugehen. Denn politische Entscheidungen sind niemals alternativlos. Nicht umsonst versteht sich die CDU nach wie vor als Volkspartei.“

Abschließend stellt er fest: „Wollen wir als CDU unseren Anspruch als Volkspartei ausfüllen, dann brauchen wir wieder erkennbare politische Flügel: einen christlichen, einen liberalen, einen sozialen und einen konservativen. Jeder dieser Flügel muss zu seinem Recht kommen und in seinem politischen Wirken erkennbar sein. Gelingt uns das, sind wir auch als Volkspartei wieder erkennbar und glaubhaft.“


Aufbruch oder Abbruch in der kath. Kirche?

Von Gregor-Maria Röhr

Wer am heutigen Sonntag die gut besuchte sonntägliche Mittagsmesse um 11,30 Uhr in der St. Lamberti-Kirche von Münster besuchte, konnte einer Predigt lauschen, die viel Zündstoff in sich hatte.

Neben dem Paulus-Dom ist die Lambertikirche die zentralste und herausragende katholische Kirche der westfälischen Metropole Münster.

Am Sonntag, dem 7. Oktober 2018, zelebrierte der emeritierte Pfarrer und Professor Hugo Goeke eine würdevolle Messe. Wie so oft spielte Prof. Tomasz Adam Novak virtuos und gekonnt die Orgel.

Überregional bekannt ist dieses Gotteshaus einmal durch die drei Käfige im Turm als Relikt der Widertäuferzeit und zweitens durch Bischof Clemens August Graf von Galen, der hier 1941 zwei seiner drei Predigten gegen das NS-Regime gehalten hat.

BILD: Mosaik im Nazarener-Stil an der Außenfront der Lamberti-Kirche von Münster

Seit 2017 werden die fusionierten Innenstadtgemeinden u.a. St. Lamberti von einer Doppelspitze geführt: Pfarrer Dr. Detlef Ziegler und Domkapitular Hans-Bernd Köppen.

Im Dom zu Münster und auch in der Lambertikirche ist es seit einiger Zeit üblich, dass nicht der Zelebrant, sondern ein anderer Geistlicher die Predigt hält – in diesem Falle Dr. Ziegler, während Hugo Goeke die Meßfeier übernahm. Die Predigt bezog sich auf die Lesung (Markus 10,2: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen?) und ging dann schnell zum Thema Sexualität über.

Pfarrer Ziegler erwähnte, dass es gerade innerhalb der Katholiken sehr unterschiedliche Einstellungen dazu gäbe. Die konservativen Katholiken würde diesbezüglich schon bei der kleinsten Veränderung  davon sprechen, dass ´das´ nicht ´katholisch´ sei. Die eher linken Katholiken würden der Kirche vorhalten, dass die Vorlieben in der Sexualgestaltung einzig und allein ihnen selber überlassen seien und die Kirche sich da nicht einzumischen habe, denn alles wäre erlaubt, solange es dem Wohl der beiden Partner diene.

Der Prediger selber wollte sich nicht weiter dazu äußern, sonst bestände leicht die Gefahr, dass er gleichsam in eine Falle zwischen diesen Fronten laufen würde.

Besonders angesichts der aktuellen Aufdeckungen sexueller Schandtaten sei es dringend erforderlich, dass die Kirche sich öffne und verändere, so Pfr. Ziegler, „bevor uns der ganze Kasten um die Ohren fliegt“ .

Er stelle fest, dass die Kirche zwar immer wieder betone, wie liberal sie innerhalb ihrer Bildungseinrichtungen sei, auch hinsichtlich eher kirchenfremder Einstellungen und Personen. Aber de facto würde dies nicht mit der Praxis übereinstimmen, vielmehr sei man gegenüber andersorientieren Menschen ausgrenzend eingestellt.

Er sähe keinen anderen Ausweg als eine grundlegende Reform der Sexualmoral innerhalb der Kirche und dazu gehöre die überfällige Zulassung der Homosexualität und die Abschaffung des Zölibates. Nach der Predigt fing ein Großteil der Gemeindemitglieder an zu klatschen und ein tosender Applaus stimmte Dr. Zieglers Predigt zu.

Für den, der diese Messe nicht selbst erlebt hat, muß das klingen wie ein abwegiger Traum aus einer fiktiven Welt.

Ist nicht gerade das Zölibat ein sehr eindrucksvolles Zeichen und eine Auszeichnung gegenüber der säkularisierten Welt? Sollte man nicht der gleichgeschlechtlichen Praxis in jener ablehnenden Weise gegenüber stehen, wie es die Hl. Schrift tut? Es gibt so viele Bibelstellen, die dies bestätigen (Gen 19,1-29 , Röm 1,24-27,  Kor 6,10,  1 Tim 1,10).

Ist es nicht immer wieder vermessen, wie viele Deutsche meinen, dass unser vermeintlich ´moderner´ Lebensstil und unsere ´westliche´ Einstellung zu vielen gesellschaftlichen Fragen die Wahrheit und die erstrebenswerte Wertvorstellung der Menschheit und auch der katholischen Kirche sein muß? Wer mal etwas über den Tellerrand geschaut hat, weiß, dass dem nicht so ist.


Warum ich aus der CDU ausgetreten bin

Von Dr. David Berger

Spätestens seitdem die CDU gestern auf dem Bundesparteitag mit in die jüngsten Vereinbarungen zu einer Regierungskoalition fast einstimmig eingewilligt hat, war mir klar, dass ich es mit meinem Gewissen nicht mehr länger vereinbaren kann, Mitglied dieser Partei zu sein.

Gleich nach dem Beschluss des Bundesparteitags habe ich nun die Konsequenzen gezogen und habe meine Austrittserklärung an die CDU abgeschickt. Hier der inhaltliche Teil meines Schreibens:

Hiermit erkläre ich meinen sofortigen Austritt aus der CDU. Ich habe diese Partei viele Jahre gewählt, bin dann verhältnismäßig spät in die Partei eingetreten. Zu einem Zeitpunkt, als die derzeitige schwere Krise unseres Vaterlandes immer deutlicher wurde und ich noch die große Hoffnung hatte, das Aufgreifen wichtiger Themen, die derzeit nur rechts von der Union oder im konsequent liberalen Spektrum vertreten werden, in der letzten verbliebenen Volkspartei zu unterstützen:

Einen gewissenhaften, von der Realität und nicht von Ideologien geprägten Umgang mit den schweren Gefahren der Masseneinwanderung
Damit verbunden einen konsequenten Einsatz für den Erhalt unserer Sozialsysteme
Einen Kampf gegen den fatalen Linksrutsch unserer Gesellschaft und eine Stärkung der bürgerlichen Mitte.
Einen kritischen Blick der Christ(!)demokraten auf die Islamisierung Europas
Den Schutz unseres Grundgesetzes und fundamentaler Bürgerrechte wie der Meinungsfreiheit
Das bedingungslose Ja zu Rechtsstaat und Demokratie

Zu meinen strategischen Hoffnungen: Schaut man sich die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl und besonders auch der jüngsten Sonntagsfragen an, muss man zunächst konstatieren, dass die CDU keine Volkspartei mehr ist. Und man muss kein Pessimist oder Politikwissenschaftler sein, um vorherzusagen, dass sie es nach dem gestrigen Parteitagsbeschluss auch nie mehr sein wird.

Dazu ist der unbedingte Wille dieser Partei, sich selbst aufzugeben, mit Merkel in den verdienten Untergang zu marschieren, viel zu ungebrochen. Wer also gesellschaftlich etwas erreichen möchte, dem wird dies ohnehin immer weniger über die Union gelingen.

Zu meinen inhaltlichen Hoffnungen: Natürlich wusste ich bereits bei meinem Eintritt in die CDU, dass all die genannten Punkte mit Merkel und den Ihren nicht zu erreichen waren.

Wie soll auch eine Frau den Rechtsstaat aufrecht erhalten helfen, die sich in den letzten Jahren, spätestens seit der Grenzöffnung 2015, immer wieder über geltendes Recht hinweggesetzt hat?

Aber ich hatte damals noch die Hoffnung, dass die CDU nicht Merkel ist. Diese Hoffnung rührte daher, dass ich vor allem mit merkelkritischen Kreisen in der CDU Kontakt hatte.

Sehr schnell wurde mir aber klar, dass diese nichts auszurichten vermögen, außer dass sie die wenigen verbliebenen konservativen Christdemokraten bei der Stange halten, indem sie ihnen und sich selbst immer wieder versichern, dass es bald eine bessere Zeit nach Merkel geben wird…

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/02/27/cdu-austritt-2/

 


Liberal-islamische Frauenrechtlerin Ates kritisiert türkisches Kindergefängnis

In der Türkei existiert nach Meinung der muslimischen Frauenrechtlerin Seyran Ateş das „größte Kindergefängnis zur Zeit“. Unter den Inhaftierten, denen Terrorunterstützung vorgeworfen wird, seien hunderte Mütter mit ihren Kindern. Manche seien im Gefängnis zur Welt gekommen, sagte sie in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“, in der es um die angespannten deutsch-türkischen Beziehungen ging.

Zu den betroffenen Inhaftierten gehört die deutsche Journalistin Meşale Tolu aus Neu-Ulm; ihr zweieinhalbjähriger Sohn ist mit ihr im Gefängnis. Ateş forderte, „harte Kante“ gegenüber dem türkischen Präsidenten Erdogan zu zeigen.

Sie nannte es „hanebüchen“, wie in der Türkei mit dem Rechtsstaat umgegangen und was an Anklageschriften vorgelegt werde. Die Anwältin sprach in diesem Zusammenhang von Rechtsbeugung.

Im Juni hatte die in Istanbul geborene Ateş die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin eröffnet. Die unter Personenschutz stehende Frauenrechtlerin ist seit 1997 als Anwältin tätig. Schon während ihres Studiums arbeitete sie in einer Beratungsstelle für Frauen aus der Türkei.

1984 wurde sie Opfer eines politischen Anschlags und lebensgefährlich verletzt. 2006 schloss Ateş nach mehreren Morddrohungen ihre Kanzlei. Seit 2012 arbeitet sie wieder als Anwältin.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/in-der-tuerkei-existiert-das-groesste-kindergefaengnis-102192.html


Westlich geprägte Muslime und ihr illusionärer Traum von einem Reform-Islam

Von Dr. Udo Hildenbrand

Im Artikel „Ein aufgeklärter Islam“ berichtete das Magazin Focus (Nr. 43/2016) über eine Erklärung von Muslimen zum Islam:  „In der ‚Freiburger Deklaration‘ entwerfen liberale Muslime eine Alternative zu den traditionellen Vorstellungen von Verbänden, die ideologisch der Türkei folgen. Ihre Idee: ihren Glauben mit deutscher Leitkultur zu versöhnen.“

Die „Freiburger Deklaration“ ist laut Focus unterzeichnet von liberalen Muslimen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Aus dieser Deklaration von sieben als „liberal“ bezeichneten Muslimen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ergeben sich folgende Fragen:

  • Wie viele liberale bzw. säkulare Muslime gibt es in diesen Ländern unter den zwischen fünf und sechs Millionen Muslimen mit ihrem primär traditionalistischen, rückwärtsgewandten Glaubensverständnis? Wie groß ist diese Zahl? Haben sie sich organisiert, um ihr „liberales“ Verständnis des Koran und der Scharia wirksam in der Öffentlichkeit, insbesondere aber in der islamischen Öffentlichkeit vorbringen zu können?
  • Welchen Einfluss haben „liberale Muslime“ auf die überwiegend orthodox geprägten Muslime und muslimischen Institutionen und Verbände in den drei genannten Ländern?
  • Sind nicht die Protagonisten des sog. Reform-Islams in Wahrheit gutmeinende, aber letztlich einflusslose Exoten unter den Muslimen, die innerhalb der islamischen Gesellschaften z. T. massiv angefeindet, zumindest nicht erst genommen werden, bei vielen Nichtmuslimen aber unerfüllbare Hoffnungen wecken?
  • Besonders aber: Welche Einflussmöglichkeiten haben die sieben Unterzeichner und ihre Bundesgenossen gegenüber dem weltweit prägenden und alles bestimmenden, traditionalistischen Mainstream-Islam in den islamisch dominierten Ländern?
  • Mit welchen Konsequenzen für Leib und Leben müssten sie rechnen, würden sie in einigen dieser Ländern ihre Wunschträume vom aufgeklärten, säkularen, liberalen, progressiven Islam veröffentlichen, der dort als eine Verfälschung und Bedrohung des wahren Islam bewertet, dessen Verbreitung als Verrat verurteilt und auch hart bestraft wird?

In diesem Kontext ist auch zu fragen:

− Ist nicht bereits der Muslim Prof. Bassam Tibi mit seinem vor über 25 Jahren in die Welt gesetzten Konstrukt vom liberalen „Europäischen Islam“ nach eigenen Angaben gescheitert?
– Ist seine jahrelang bejubelte Traumvorstellung nach eigenem Bekunden nichts anderes als eine pure „Vision“ geblieben, ein Traum, der wie eine Seifenblase zerplatzt ist?
– Warum sollte ausgerechnet jetzt dieser neue, in Wahrheit aber alte „Traum“ vom aufgeklärten, europäischen, gar deutsch- bzw. national eingefärbten Islam plötzlich Realität werden, wo doch zeitaktuell riesige Probleme mit islamtreuen Muslimen noch viel deutlicher sichtbar werden als in den zurückliegenden 25 Jahren?
– Ist es im Zeitalter der Globalisierung überhaupt sinnvoll und erfolgversprechend, eine globalisierte Religion wie den Islam auf einen bestimmten Kontinent einzugrenzen, z. B. einen demokratiekompatiblen „europäischen Islam“ zu kreieren? Wie ist die bereits artikulierte Vorstellung zu beurteilen, in heutiger Zeit, in der fatalerweise das Ende der Nationalstaaten vielfach gefordert wird, die Weltreligion Islam zu nationalisieren und so etwa einen „deutschen Islam“ einzuführen? Ist dieses Vorhaben nicht genauso absurd wie der Versuch, ein „deutsches Christentum“ zu proklamieren?

Bei diesen Fragen sind vier entscheidenden Problembereiche überhaupt noch nicht im Blick:

− Verbietet nicht der „ewig gültige“, unveränderliche Koran von vornherein die Erfüllung von Wunschträumen nach einem „liberalen Islam“?
– Würde sich ein Islam mit der historischen Auslegung des Koran nicht selbst aufheben?
Wäre der erträumte „weichgespülte“ Islam nicht gleichbedeutend mit der Selbstaufgabe und dem Ende dieser Religion?
– Stehen nicht die Fülle der koranischen Gewaltaussagen sowie die äußerst problematischen Verhaltensweisen des höchst verehrten Religionsstifters Mohammed den Wunschträumen der sieben säkularen Muslime diametral entgegen?
– Wäre der „Islam light“ noch der Islam Mohammeds?

Quelle und FORTSETZUNG dieses Beitrags von Dr. Udo Hildenbrand (katholischer Priester) hier: http://philosophia-perennis.com/2017/06/18/ein-aufgeklaerter-liberaler-islam-pure-illusion-realitaetsfern-irrelevant/


Studien belegen: Dreimal weniger Selbstmorde bei heterosexuellen Ehepaaren

Schweden und Dänemark: Hohe Suizidrate in Homo-Ehen

Eine neue Studie aus Schweden hat die Häufigkeit der Selbstmorde im Vergleich von homo- und heterosexuellen Ehen in Schweden untersucht. Demnach ist das Selbstmordrisiko unter denen, die in einer «Homo-Ehe» leben, fast dreimal so hoch wie unter heterosexuellen Vermählten. Edith-Breburda

In der Fachzeitschrift «European Journal of Epidemiology» erschien eine neue Studie, deren Fragestellung zur Untersuchung lautete: «Selbstmord bei verheirateten Paaren in Schweden: Ist das Risiko bei gleichgeschlechtlichen Paaren grösser?»

Die Wissenschaftler untersuchten 6000 «verheiratete» homosexuelle Paare, die zwischen 1996 und 2009 eine eingetragene Partnerschaft oder eine «Homo-Ehe» eingegangen sind, und beobachteten diese bis 2011. Parallel dazu wurden für denselben Zeitraum mehr als eine Million heterosexuelle Ehepaare untersucht.

Das Hauptergebnis der Studie: Bei homosexuellen kommt der Suizid 2,7-mal häufiger vor als bei heterosexuellen Paaren. Unter männlichen Homosexuellen ist die Wahrscheinlich mit 2,9 noch etwas höher als unter weiblichen Homosexuellen, die mit 2,5-mal erhöhter Wahrscheinlichkeit aber ebenfalls weit über dem Selbstmordrisiko heterosexueller Frauen liegen. 

Bereits 2013 hatte die Langzeit-Studie «Ehe, Zusammenleben und Sterblichkeit» in Dänemark 6,5 Millionen Personen in drei Jahrzehnten untersucht. Auch hier ergab die Auswertung, daß das Selbstmordrisiko für Personen in einer homosexuellen Beziehung um 300 Prozent höher ist als bei Heterosexuellen.

Der Standard-Einwand von homophiler Seite lautet, daß sich diese betroffenen Menschen nicht wegen eigener Probleme das Leben nehmen, sondern wegen des «homophoben Klimas, in dem sie leben müssten.“  –  Die Tatsache aber, daß beide Studien in betont liberalen und toleranten Ländern durchgeführt wurden, widerlegt diese These. Bei der schwedischen Studie konnte zudem kein signifikanter Zusammenhang zwischen Aids bzw. HIV-Erkrankungen und der Suizidrate festgestellt werden.

Gegen das Argument, die «Gesellschaft» sei letztlich schuld, spricht auch, daß andere gesellschaftliche Gruppen, die tatsächlich objektiv diskriminiert werden, keine höheren psychischen Probleme an den Tag legen. Dazu gehören auch aktive Christen, die in vielen Staaten massiv benachteiligt oder sogar unterdrückt werden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/ethik/296458-homoehe_dreimal_so_hohes_selbstmordrisiko.html

Foto: Dr. Edith Breburda