Christlicher Sportstar George Weah wurde zum Präsidenten Liberias gewählt

Der gläubige Christ und Ex-Fußballer George Weah (siehe Foto) schreibt Weltgeschichte: Erstmals seit 73 Jahren ist im afrikanischen Staat Liberia friedlich gewählt worden. Der einstige Sport-Star ist in diesen Tagen in Monrovia vereidigt worden   –  natürlich im Fussballstadion mit 35.000 Anwesenden.

Weah, der u.a.Weltfußballer des Jahres (1995), Europas Fußballer des Jahres (ebenfalls 1995), Torschützenkönig der Champions League (1995), Afrikas Fußballer des Jahres (1989, 1994 und 1995) sowie Afrikas Fußballer des Jahrhunderts wurde, wechselte danach in die Politik.

2014 gelang ihm der Einzug in den Senat. Im Dezember 2017 gewann er die Präsidentschaftswahlen mit 60 % der Stimmen. 

Weah machte in seiner Antrittsrede keinen Hehl aus seinem christlichen Glauben: „Ich habe einen Eid vor euch und vor Gott geschworen. Seid versichert, dass ich euch nicht fallen lasse.“  –  Wiederholt sagte er in seiner Ansprache: „Jesus ist mit uns.“

Der evangelikale Dachverband Evangelische Allianz Liberias (AEL) setzt große Hoffnungen in den neuen Präsidenten. 

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/afrika/322687-exfussballer_george_weah_als_praesident_liberias_vereidigt.html

Foto: Flickr


Franziskus trifft die Friedensnobelpreisträgerin und Präsidentin von Liberia

Afrikas erstes weibliches Staatsoberhaupt hält sich derzeit in Rom auf. Die Präsidentin des westafrikanischen Staates Liberia und Nobelpreisträgerin Ellen Johnson-Sirleaf hat am heutigen Samstag Papst Franziskus getroffen und sich auch mit Kardinalstaatssekretär Parolin und Vatikan-Außenminister Erzbischof Mamberti unterhalten. 

Die herzlichen Gespräche zeigen die gute Beziehung zwischen Heiligen Stuhl und Liberia, bekräftigt ein Vatikanstatement. Es spricht auch von Zufriedenheit über die Fortschritte der demokratischen Strukturen in Liberia, sowie über das Engagement der Kirche für Frieden und nationale Aussöhnung.

Präsidentin Sirleaf schätzt am Papst vor allem sein Engagement für die Armen. Dies erklärte die 75-Jährige vor der Audienz bei einer Pressekonferenz in Rom:

„Die Worte des Heiligen Vaters haben ein starkes Echo, sein Beispiel ist sehr inspirierend, und die Themen, die er anspricht, decken sich mit den Entwicklungszielen, die die internationale Gemeinschaft formuliert hat. Weil seine Worte diese besonders starke Kraft haben, werde ich ihm aufmerksam zuhören und mich von ihm inspirieren lassen.“

Für Liberias Staatschefin ist die Sicherung der Welternährung eine der wichtigsten Prioritäten:

„Liberia kann eine Verbesserung in der Ernährungssicherung verzeichnen. Die Nahrungsmittel-Unsicherheit ist von 43% auf 38% gesunken, aber sie bleibt eine Herausforderung. Eine Verbesserung ist da, aber nicht ausreichend. Wir haben noch immer Hunger, vor allem in den ländlichen Regionen.“

Nach 14 Jahren Bürgerkrig bemüht sich die Präsidentin, Gesellschaft und Wirtschaft wieder aufzubauen. Im Jahre 2011 hat sie für ihren Einsatz den Friedensnobelpreis erhalten.

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2014/04/05/papst_trifft_pr%C3%A4sidentin_von_liberia/ted-788091


Urteil gegen Charles Taylor ist eine deutliche Warnung an Diktatoren

Gestern verurteilte das Sondergericht der Vereinten Nationen in Den Haag den ehem. Präsidenten von Liberia, Charles Taylor, wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Diktator Taylor führte während seiner Amtszeit zudem einen erbitterten Kampf gegen das Christentum, besonders gegen die katholische Kirche, die sich jedoch als glaubwürdige Instanz der Gerechtigkeit und Nächstenliebe bewährte.

Zu dem Urteil des UN-Gerichts erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:

„Das Urteil gegen den liberianischen Ex-Präsidenten ist mehr als eine Warnung an alle Diktatoren, die glauben, gegen Menschenrechte verstoßen zu können, um Ihre Macht zu festigen. Sie werden nicht straffrei ausgehen. Das Urteil des Sondergerichts für Sierra Leone ist ein starkes Signal.

Taylor hat, so das Gericht, „wesentlichen Einfluss“ auf die Kriegsverbrechen der neunziger Jahre in Sierra Leone gehabt und ist daher mitschuldig. Rebellentruppen, die von ihm wesentlich unterstützt wurden, haben dort tausende Opfer verstümmelt und vergewaltigt. Auch Kindersoldaten wurden hierfür benutzt. Tausende Menschen wurden blutrünstig ermordet.

Dafür droht dem ehem. Präsidenten Liberias, der sich als erster afrikanischer Ex-Staatschef vor einem internationalen Gericht für Kriegsverbrechen verantworten muss, nun lebenslängliche Haft.“