Die Himmel verkünden Gottes Gerechtigkeit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 97 (96),1-2.5-6.11-12.

Der HERR ist König. Es juble die Erde!
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem HERRN,
vor dem Angesicht des Königs der ganzen Erde.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am HERRN,
und lobt seinen heiligen Namen!

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Zum Altare Gottes will ich treten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 43 (42),1-2ab.3.4.

Verschaff mir Recht, o Gott,
und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk!
Rette mich vor bösen und tückischen Menschen!
Denn du bist mein starker Gott.
Warum hast du mich verstoßen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, du mein Gott.

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Der HERR ist die Kraft meines Lebens

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 27 (26),1.4.13-14.

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom HERRN, danach verlangt mich:
In seinem Hause zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den HERRN!


Gottes Wort ist LICHT auf unserem Lebensweg

Von Jörgen Bauer

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. (Psalm 119,105)

Der Psalm 119 ist deshalb bemerkenswert, weil er der längste Psalm in der Bibel ist und sich der Verfasser regelrecht in Lobesworten „überschlägt“, wenn er vom Wort Gottes schreibt, denn von nicht anderem handelt dieser Psalm.

Der Psalmist kann von Gottes Wort überhaupt nicht genug bekommen und hält es für das Allerbeste, was man überhaupt erhalten kann. Damit liegt er absolut richtig, und wir sollten uns seine Gedanken zu eigen machen.

Während meiner Berufstätigkeit hatte ich in meinem Schreibtisch gleich mehrere Bibeln in unterschiedlichen Ausführungen.

Es hat sich ganz einfach als praktisch und hilfreich erwiesen regelmäßig einen Blick in die Heilige Schrift zu werfen, denn sie reicht völlig aus, wenn es um grundsätzliche Fragen geht. Und auch jetzt liegt bei mir unter dem PC-Monitor immer eine Bibel nebst einer Konkordanz, wovon ich regen Gebrauch mache.

Da kann ich noch so viele Ratgeber oder philosophische und psychologische Betrachtungen lesen: Die Bibel bringt es kurz und prägnant auf den Punkt. Sie vermittelt uns ein zutreffendes Welt- und Menschenbild, und das wusste und weiß ich immer wieder zu schätzen, wenn es galt und gilt, eine Sache zu bewerten oder etwas zu entscheiden.

Die richtigen Antworten auf unsere Fragen finden wir, wenn die richtigen Schlüsse aus den biblischen Berichten ziehen, in denen Dinge berichtet werden, die uns bis heute aus unserem Alltag bekannt sind.

Auch wenn das Umfeld zu biblischen Zeiten ein anderes war, als wie wir es heute kennen, ist doch eines unverändert geblieben, nämlich das menschliche Herz mit seinen Wünschen und Begierden samt den Motiven für unser Handeln. Die Bibel zeigt auf, wie das jeweils endet und warnt uns vor falschen Entscheidungen.

Alles, was wir heute erleben, was uns bewegt, Angst bereitet und umtreibt, ist nicht wirklich neu, sondern immer nur das Altbekannte, wenn auch in immer neuer Verpackung, wodurch wir uns nicht täuschen lassen dürfen. Das Wort Gottes schärft uns den Blick für die Hintergründe und bewahrt davor, scheinbar logischen und „einsichtigen“ Parolen auf den Leim zu gehen.

Unser Gastautor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim


Gedicht: „Ein LICHT, das leuchten will…“

Ein Licht,
das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend, stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo’s der Meister will.

Ein Licht,
das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.

Ein Licht,
das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob’s vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.

Ein Licht,
das leuchten will in Herrgotts Händen,
es ist ja nichts als nur ein Widerschein;
des ew’gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
ein Licht, das leuchten will für Gott allein.

(Hedwig von Redern)


MARIENLOB aus dem christlichen Altertum

Sei gegrüßt,
Maria, heilige Mutter Gottes!
Sei gegrüßt,
kostbarer Schatz der Schöpfung.
Sei gegrüßt,
Tabernakel des HERRN,
den die Welt nicht fassen konnte.

Mutter und Jungfrau,
Urbild und Zepter des Glaubens,
aus dir ging unser Retter hervor,
der den Tod besiegte.

Sei gegrüßt,
durch dich hat das Licht,
Gottes eingeborener Sohn,
all jene erleuchtet, die in der Finsternis sind
und im Schatten des Todes wandeln.

Kirchenlehrer Cyrill von Alexandrien
(370 – 444 n. Chr.)


HERR, sende dein Licht und deine Wahrheit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 42 (41),2-3.43(42),3.4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altare Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, du mein Gott.

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Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 27 (26),1.4.13-14.

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom HERR, danach verlangt mich:
In seinem Hause zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN!

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TOD, wo sind nun deine Schrecken?

JESUS lebt, mit ihm auch ich! 
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Der HERR lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
ER verklärt mich in sein Licht,
dies ist meine Zuversicht!


Zum Altare Gottes will ich treten, zum Gott meiner Freude und meines Jubels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 42 (41),2-3.43(42),3.4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und sein Antlitz schauen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deinem Tempel.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.