Was ein katholischer Priester in Werl beim Einkaufen an der Kasse erlebte

Die katholische Propstei im westfälischen Werl berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe der Pfarrnachrichten (die zweiwöchentlich erscheinen) auf der Titelseite folgendes Ereignis:

„Einer unserer Gemeindepriester schreibt ein Erlebnis in Werl vom Oktober 2017 auf: 

„Ich stelle mich Samstag am frühen Nachmittag nach erfolgtem Einkauf an die Kasse im Lidl/Werl, um zu bezahlen. Bekleidet war ich mit der üblichen priesterlichen Alltagsdienstkleidung, also als Priester erkennbar.

Der Supermarkt war recht gut gefüllt und wenn ich richtig gesehen habe, waren alle Kassen geöffnet. Vor mir waren noch 3 Kunden und hinter mir noch ein weiterer Kunde.

Direkt vor mir war eine Dame, vermutlich (?) Herkunft, mit einem langen, beige-braunen Mantel bekleidet und einem dunkelbraunen Kopftuch.

Sie legte gerade die Ware auf das Kassenband. Plötzlich kam (offensichtlich) der Ehemann dieser Frau dazu. Als er mich sah, begann er, mich in seiner Muttersprache zu beschimpfen. Dass es eine Beschimpfung war, war eindeutig! 

Ich habe darauf in keiner Weise reagiert. Dann aber fasste der besagte Mann an meinem Einkaufswagen und schüttelte/schob selbigen hin und her, während er weiter schimpfte.

Daraufhin fühlte ich mich aufgefordert, zu reagieren und sagte dem Herrn mit normal höflichem Ton, dass er ruhig in deutscher Sprache mit mir sprechen könne, da ich die durchaus verstünde.

Er schaltete direkt um und schimpfte wie folgt: „Du Ungläubiger!“  – „Du Schwein!“  – Sofort wählte ich ohne Kommentar mit dem Handy die Nummer der Polizei, die sich nicht zuständig sah.

Von den Umstehenden hat niemand etwas dazu gesagt.“

HIER geht es zum BUSSGELD-Katalog bei BELEIDIGUNGEN: https://www.bussgeldkatalog.org/beleidigung-im-strassenverkehr/

 


AfD kritisiert Lidls Kreuz-Retusche als Selbstverleugnung der europäischen Identität

Griechenland, Deutschland, Italien – offenbar entfernt der Lidl-Konzern nach und nach überall in Europa Kreuze auf Fotos von Produktverpackungen. Die Kreuze werden einfach wegretuschiert.

Waren es Anfang September Kreuze auf Kirchen der griechischen Insel Santorini erwischt es jetzt die Kirche in Dolceacqua (Imperia) in Italien. Überall heißt es: Weg mit dem Kreuz! 

Dazu erklärt Dirk Driesang, Mitglied im Bundesvorstand der AfD:

„Wer Kreuze wegretuschiert, der vergeht sich an der europäischen Geschichte, verleugnet sich selbst und kastriert unser kulturelles Gedächtnis. Unsere europäische Identität ist untrennbar verbunden mit der Entwicklung des Christentums und der christlichen Kirchen in Europa. Wer Kreuze wegretuschiert, vergeht sich an der Wirklichkeit. Wo aber der ‚Widerstand durch Wirklichkeit‘ fehlt, da wird ‚prinzipiell alles‘ möglich.

Hannah Arendt sah im möglichen Verlust von Wirklichkeit sogar die ‚größte Gefahr der Moderne‘.

Der Lidl Konzern kann Produktverpackungen prinzipiell gestalten wie er möchte. Wir aber müssen uns als mündige Bürger dringend Gedanken darüber machen, welch eine gefährliche Richtung solch eine Moderne einschlägt. ‚Retuschierte Wirklichkeit‘ ist jedenfalls ein Widerspruch in sich und kann uns nur auf Irrwege führen.

Als aufgeklärte Europäer haben wir einen anderen Anspruch. Eine Zukunft ohne Wirklichkeit ist jedenfalls für die AfD nicht vorstellbar.“

Siehe hierzu auch unsere andere Meldung von heute: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/12/kritik-an-geloeschtem-kreuz-auf-joghurt-design/


Kritik an gelöschtem Kreuz auf Joghurt-Design

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Pressemitteilung zu einem „Weideglück“-Produkt:
 
Auf der Verpackung des Produkts „Weideglück Sahne Joghurt nach griechischer Art“ wurden die Kreuze auf den blauen Kuppeln der bekannten Kirchen von Santorin retuschiert (siehe Foto).
Wir fragen uns, welche Gründe zu einer derartigen Verfälschung des Originals geführt haben könnten:
* Ist es eventuell nicht mehr zeitgemäß, das christliche Symbol des Kreuzes öffentlich zu präsentieren?
* Möchte „Weideglück“ vermeiden, dass bestimmte Kundengruppen durch Kreuzsymbolik vom Kauf abgehalten werden?
* Oder ist die Werbeagentur, welche für das Produktdesign zuständig ist, mit der korrekten Darstellung der Kirchen von Santorin überfordert?
 
Sicherlich stellen sich auch andere Kunden diese oder ähnliche Fragen. Auf eine Anfrage bei „Weideglück“ haben wir noch keine Rückmeldung erhalten.
 
Cornelia Voogt und Manfred K. Böhm aus Rüsselsheim
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Hinweis: Es gab vor Monaten bereits eine kritische Debatte über Kreuz-Entfernungen bei Lidl: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/03/lidl-entfernt-kreuze-auf-verpackungen/
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Zudem ist Lidl derzeit auch in Italien in der Kritik: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/10/12/lidl-in-italien-in-der-kritik/

AfD protestiert gegen Kreuz-Entfernung bei Lidl: „Kulturelle Selbstverleugnung“

Zur Lidl-Retusche auf den Mousaka-Produkten erklärt AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland:

„Was die Verantwortlichen bei Lidl hier gemacht haben, ist peinliche Selbstaufgabe und ein weiterer schrecklicher Beleg für die schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft.

Es ist nicht nur respektlos gegenüber der griechischen Kultur und den Christen, die dort leben. Es ist feige und rückgratlos, auf diese Art und Weise in vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Islam einzuknicken.

Wenn jetzt auch schon unsere großen Handelsketten die Islamisierung Deutschlands durch das Entfernen christlicher Symbole befördern, so sollten wir uns ernsthaft überlegen, ob wir deren Produkte noch konsumieren können.

Wir leben in einem Land mit christlich-abendländischer Kultur. Das ist gut so und das soll auch so bleiben. Es ist ein fatales Signal, wenn Lidl aus feiger Vorsicht und kulturvergessenem Gewinnstreben unsere Wurzeln verleugnet, in dem christliche Symbole einfach wegretuschiert werden.

Wenn man die Lidl-Logik weiter denkt, müssten die Kirchen auch bald ihre Kreuze von den Türmen entfernen.“

Siehe hierzu diesen bereits im CF veröffentlichten Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/03/lidl-entfernt-kreuze-auf-verpackungen/

 


LIDL entfernt Kreuze auf Verpackungen

In den sozialen Netzwerken ist eine Debatte über den deutschen Discounter Lidl (Neckarsulm) entbrannt. Das Unternehmen hatte in mehreren Ländern auf Verpackungen seiner Marke „Eridanous“ mit griechischen Produkten – etwa Bifteki, Feta und Tzatziki – Kreuze wegretuschiert. 

Auf den Verpackungen sind zumeist die blau-weißen Kirchen und Häuser der griechischen Urlaubsinsel Santorin in der Nähe von Kreta zu sehen. Während sich auf vielen Kuppeln der Kirchen – auf der Insel gibt es rund 300 – Kreuze befinden, fehlen sie auf den Bildern.

Ein Sprecher von Lidl Belgien erklärte laut der belgischen Nachrichtenplattform „RTL Info“:
„Wir vermeiden grundsätzlich den Gebrauch von religiösen Symbolen. Damit wollen wir unsere Neutralität unterstreichen.“

Das Unternehmen respektiere die religiöse Vielfalt, deshalb habe man bewusst das Design verändert.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/lidl-entfernt-kreuze-von-verpackungen-102279.html

NEU: LIDL GIBT FEHLER ZU: http://www.idea.de/nachrichten/detail/lidl-ueber-wegretuschierte-kreuze-wir-haben-einen-fehler-gemacht-102325.html

Ergänzender Kommentar von Rechtsanwalt Steinhöfel aus Hamburg: https://www.steinhoefel.com/2017/09/gemuesehaendler-mischen-sich-in-den-wahlkampf-ein.html