TV-Hauptnachrichten: Totschweigen der Limburger StA-Meldung zu Bischof TvE

Die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben am gestrigen Mittwoch, den 2. Juli, in ihren Hauptnachrichtensendungen kein Wort davon erwähnt, daß die Limburger Staatsanwaltschaft (StA) ihre Vorermittlungen hinsichtlich des ehem. Limburger Bischofs Tebartz-van Elst (TvE) „mangels Anfangsverdachts“ eingestellt hat und daher kein förmliches Ermittlungsverfahren aufnimmt.   1_0_745851

Diese Meldung war am gestrigen Nachmittag bereits bekannt und wurde hier im CHRISTLICHEN FORUM kurz nach 18 Uhr veröffentlicht.

Dennoch wurde in der ZDF-Nachrichtensendung „heute“ um 19 Uhr nichts davon erwähnt, daß der monatelang von zahlreichen Medien attackierte und diffamierte Bischof Dr. Tebartz-van Elst vom Vorwurf der Untreue komplett entlastet wurde.

Diese HEUTE-Sendung siehe hier (Mediathek): http://www.heute.de/zdfheute-nachrichten-startseite-3998.html

Auch eine Stunde später, in der ARD-Tagesschau um 20 Uhr, fand dieses Thema schlicht nicht statt: http://www.tagesschau.de/sendung/tagesschau/

 

 


Bischof em. Tebartz-van Elst zieht jetzt nach Regensburg

Am Dienstag, den 10. Juni 2014, haben die Geschwister von Bischof em. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Nach Beendigung seines Dienstes in der Diözese im März dieses Jahres gibt Bischof Tebartz-van Elst im September seinen Wohnsitz in Limburg auf. Damit macht er auch räumlich den Weg für einen Neuanfang im Bistum Limburg frei.1_0_745851

Bei der Suche nach einem neuen Wohnsitz hat sich nun seine Familie entschlossen, gemeinsam in Regensburg eine Wohnung anzumieten, in der Tebartz-van Elst bis zur Übernahme einer neuen Aufgabe bleiben kann.

Die Wahl ist auf Regensburg gefallen, weil Bischof Voderholzer ihm mitbrüderliche Aufnahme und Gastfreundschaft in seiner Diözese zugesichert hat.

Die Mietwohnung dient auch den Familienangehörigen, die dem Bischof weiterhin zur Seite stehen werden. Eine Dienstwohnung, die einem emeritierten Bischof zusteht, nimmt Tebartz-van Elst damit nicht in Anspruch.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/kategorie/bischof-em-tebartz-van-elst-verlaesst-limburg-neuer-wohnsitz-im-bistum-regensburg-3128/

Siehe hierzu ergänzend folgender Kommentar:

Der Katholikentag in Regensburg hatte das Leitmotiv Brückenbauen. Jetzt werden aus Regensburg tatsächlich Brücken gebaut und zwar nach Limburg. Schon nach dem Amtsverzicht von Bischof Tebartz-van Elst hatte ihm Bischof Voderholzer angeboten, im Bistum Regensburg unterzukommen, bis er eine neue Aufgabe bekommen hat.

Dieses Angebot hat der Limburger Altbischof jetzt angenommen und wird im September nach Bayern übersiedeln. Dort haben er und seine Familie eine Wohnung angemietet, wo er weiterhin von seinen Verwandten in dieser schweren Zeit unterstützt werden und warten kann, bis Rom eine neue Aufgabe für ihn gefunden hat.

Wohl dem, der eine solche Familie und einen solchen Mitbruder hat.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2014/06/bischof-tebartz-van-elst-zieht-nach.html

 


Kardinal Müller und Erzbischof Gänswein stellen sich weiter vor Limburger Bischof

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, hat sich erneut gegen jene Medienkampagne gewandt, mit der Bischof Tebartz-van Elst im Vorjahr monatelang konfrontiert war. Müller

Laut einem heutigen Bericht von WELT-online sagte Kardinal Müller der ARD in Rom, dem Limburger Oberhirten sei nichts an Verfehlungen nachzuweisen, was das Bischofsamt unmöglich machen würde.

Die Entscheidung werde unabhängig von der Stimmungslage in Deutschland fallen, betonte der Glaubenspräfekt. Weder Papst Franziskus noch die Bischofskongregation ließen sich durch Druckausübung vereinnahmen.

Der Leiter des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär von Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein, erklärte etwa zeitgleich, dem 54-jährigen Limburger Bischof sei viel Unrecht geschehen: „Und da muss man auch den Mut haben, sich dagegenzustellen und zu sagen: Das hat dieser Mann nicht verdient.“

Foto: Bistum Limburg

 


Eine Kampagne gegen den Limburger Bischof lief bereits vor 5 Jahren

Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat schon vor der diesjährigen Schlammschlacht in den Medien mehrfach Kampagnen gegen sich erlebt, vor allem im Jahre 2008:

Anlaß für die damaligen Auseinandersetzungen war die Tatsache, daß er einen katholischen Pfarrer als Bezirksdekan absetzte, nachdem dieser am 15. August (also ausgerechnet am Hochfest Maria Himmelfahrt!) im Wetzlarer Dom bei der Segnung einer homosexuellen Lebenspartnerschaft mitgewirkt hatte. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Der skandalöse Vorgang löste nicht allein bei kirchentreuen Katholiken Empörung aus, sondern auch bei bibeltreuen Evangelikalen.

Mathias von Gersdorff (siehe Foto), katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, hat sich seinerzeit in mehreren Aktionen mit dem Limburger Bischof solidarisiert und über die wirklichen Geschehnisse informiert.

Hier folgen einige Links aus jener Zeit, die zugleich einige „verschwiegende“ Hintergründe des gegenwärtigen Kesseltreibens gegen Tebartz-van Elst verdeutlichen können:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2008/08/kinder-in-gefahr-dvck-ev-untersttzt.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2008/08/aktion-kinder-in-gefahr-begrt.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2008/08/limburger-bischof-bischof-franz-peter.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2008/08/kleine-homosexuellen-gruppen-poltern.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2008/08/bistum-limburg-ehe-als-fundament-der.html


Der Limburger Bischof lebt derzeit im niederbayerischen Kloster Metten

Die niederbayerische Benediktinerabtei Metten hat Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgenommen. Seit Mittwoch sei der 53-jährige Oberhirte von Limburg Gast des Klosters, teilte Abt Wolfgang M. Hagl (siehe Foto) am heutigen Donnerstag, den 31. Okober,  in seiner folgenden Presse-Erklärung mit: 

„Seit gestern ist der Bischof von Limburg, Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Gast der Benediktinerabtei Metten. Der Bischof nimmt am Gebets- und Gemeinschaftsleben der Abtei teil.

Seit seiner Lehrtätigkeit an der Universität Passau und auch während seines Dienstes als Weihbischof in Münster und dann als Bischof von Limburg hat er immer wieder geistliche Zeiten in diesem Kloster verbracht.

Die Benediktiner freuen sich, dass der Bischof von Limburg in Metten eine geistliche Zeit der Erholung verbringt. Wir bitten um Verständnis, dass keine weiteren Erklärungen abgegeben werden und bitten, das Kloster als besonderen Ort der Stille zu respektieren.“

Quelle und Foto:  Abtei Metten

Erklärung des Bistums Regensburg hierzu:

„Bischof Rudolf Voderholzer begrüßt die Entscheidung der Abtei und dankt dem Abt und den Mitbrüdern. Er sieht die Entscheidung als Zeugnis der großen Tradition benediktinischer Gastfreundschaft.

Bischof Voderholzer bittet weiter, nun das Ergebnis der Untersuchungskommission in Limburg abzuwarten. Auf der Grundlage der festgestellten Fakten wird Papst Franziskus  –  und nur er –  über die weiteren Schritte entscheiden.“

INFO-Hinweis: Ein nicht geringer Teil der Jouirnaille nörgelt weiter und beanstandet, daß Bischof TvE nicht in ein „bescheidenes“ Franziskanerkloster gezogen sei, stattdessen in eine barocke „Prunk-Abtei“ etc. 

Welch ein Unsinn  –  siehe hier: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/10/prunk-und-protz-gerade-auch-am.html


Causa Limburg: Ein Bischof steht nicht im Dienst der Medien, sondern der Kirche

Von Felizitas Küble

Kürzlich schrieb Daniel Deckers, der in der „Frankfurter Allgemeinen“ seit Wochen süffisant über den Limburger Bischof herzieht, daß der zur Zeit vielfach attackierte Kirchenmann den „Anforderungen“ seines Amtes „offenbar nicht gewachsen“ sei und seine „Autorität eingebüßt“ habe. Vollbild anzeigen

Wo hat er diese denn wohl „eingebüßt“? –  Bei der FAZ, dem „Spiegel“ und weiteren Presseorganen? 

Kein katholischer Oberhirte  –  auch nicht Dr. Tebartz-van Elst –  muß den Medien gefallen, er ist nicht ihr Untertan und noch weniger ihr Befehlsempfänger. Zudem fällt es nicht in die Kompetenz des weltlichen Blätterwaldes, zu beurteilen, welcher Bischöfe welchen Anforderungen gewachsen seien oder nicht. papst_letzter_tag_01

Von größerer Bedeutung ist hier sicherlich, daß der Vatikan sich klar vor Tebartz-van Elst stellt.

Ein katholischer Bischof muß keineswegs die „Vierte Macht“ (Medien) hinter sich wissen, sondern die „Oberste Macht“, den allmächtigen Gott also.

Man muß kein Anhänger des attackierten Bischofs sein, um die seit Wochen anhaltende Kampagne gegen den Limburger Bischof unfair zu finden; hierzu genügt das schlichte Empfinden für Gerechtigkeit und journalistische Sorgfaltspflicht.

Doppelmoral: Keine Medienkritik an Bischof Fürst

Daß es damit in diesem Kesseltreiben nicht zum Besten bestellt ist, läßt sich schon daraus ableiten, daß jener repräsentative Protzbau, den der modernistische Bischof Gebhard Fürst am 2. Juli dieses Jahres vor vierhundert Gästen öffentlich eingeweiht hat, keinerlei Medienkritik hervorrief.

Dabei handelt es sich beim bischöflichen Ordinariat und Palais zu Rottenburg immerhin um ein „architektonisches Highligh“, wie der Oberhirte selber stolz verkündete  – wobei das vielgerühmte Gebäude nach vier Jahren Sanierungs- und Bauarbeit über 39 Millionen Euro verschlang.  

Das katholische PUR-Magazin schreibt in seiner jüngsten Ausgabe (Nr. 9/2013) hierzu:

“Das Gebäude ist ein exklusives, aufwendig gestaltetes Objekt, das vielfach mit naturnahen und sehr kostspieligen Materialien gestaltet ist. Der Sprecher des Diözesanrates, J. Warmbrunn, zeigte sich froh darüber, daß das Großprojekt in mehrfacher Hinsicht zu einem guten Abschluß kam. Der Diözesanrat als Gremium mit Finanzhoheit habe es in jeder Phase gefördert und die nötigen Mittel bewilligt. Pressse, Politik und Kirche lobten den Bau.”

Erschwerend kommt hinzu, daß das Rottenburger Projekt voll und ganz aus Kirchensteuermitteln finanziert wurde, das von Limburg hingegen zu über 90% aus dem Vermögen des „Bischöflichen Stuhles“, also nur geringfügig durch den Kirchensteuerzahler.

Wie kommt es also, daß dieses fast 40 Millionen Euro teure Projekt der reformeifrigen Rottenburg Bistumsleitung keine kritische Berichterstattung in den Medien nach sieht zieht, von einer Endlos-Kampagne wie in der Causa Limburg ganz zu schweigen?  – Indem die Frage gestellt wird, ist sie auch schon beantwortet.

 

2. Foto: Radio Vatikan


Unnötige Aufregung um einen Indienflug des Limburger Bischofs

Zusammen mit seinem Generalvikar flog Bischof Tebartz-van Elst nach Indien, um dort verschiedene soziale Projekte zu besuchen. Mit Indien ist das Bistum und besonders der Bischof eng verbunden, zB. durch indische Schwestern, die den bischöflichen Haushalt führen.

Um Geld zu sparen, wurde das Programm sehr gestrafft. Daher beschlossen die beiden Kirchenmänner  –  beide über 50, der Generalvikar bereits jenseits des normalen Renteneintrittsalters  –  sich während des neunstündige Fluges auszuruhen.

Um schlafen zu können und weil daduch niemandem Kosten entstanden, nutzten sie die Bonusmeilen des Generalvikars und buchten sich in die 1. Klasse hoch, wo die Chancen auf einen ruhigen Flug deutlich besser sind.

Über diesen Umstand gibt es nun große Aufregung, sieht man darin doch erneut den bischöflichen Hang zum Luxus und dem Verprassen des Kirchenvermögens bestätigt.

Zwar war das Kirchenvermögen vom Upgrade gar nicht betroffen, zwar hat sich der Bischof streng an die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz für solche Flüge gehalten, zwar ist der Job der beiden Herren per se schon stressig, zwar ist Indien im Hochsommer klimatisch belastend, zwar kommt noch ein Jetlag hinzu, zwar hat man schon auf Kosten der beiden versucht, Geld zu sparen, aber das muss ja niemanden kümmern.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://demut-jetzt.blogspot.de/2012/08/luxurios-papsttreu-einfach-bose-eben.html

Stellungnahme des bischöflichen Ordinariats Limburg: http://de.gloria.tv/?media=323557