Seehofer vor Merkel eingeknickt: Stuhlkreis statt Anzeige gegen die linke „taz“

In einer Pressemitteilung erklärt Bundesinnenminister Horst Seehofer, dass er sich zwar gegen die Kolumne der taz, in der Polizisten übel verächtlich gemacht wurden, wende, eine Anzeige stelle er aber – entgegen seiner ersten Ankündigung –  nicht.

Der stellv. Bundessprecher der AfD, Stephan Brandner, zeigt sich wenig überrascht davon, dass Seehofer lieber eine Diskussion mit der taz anstrebe und auf eine Anzeige verzichte:

„Ein Bundesinnenminister, der auf Stuhlkreise, statt auf eine funktionierende Justiz setzt, macht sich und sein Ministerium gleichermaßen lächerlich.

Offenbar hat Bundeskanzlerin Merkel ihren Innenminister wieder mal zurückgepfiffen, um sich nicht bei der linken Szene in Ungnade zu bringen.

Der randalierende Mob wird sich durch dieses Vorgehen ein weiteres Mal bestätigt fühlen.

Für die Polizisten in Deutschland, die jeden Tag ihr Leben und ihre Gesundheit für unser Land aufs Spiel setzen, ist die Reaktion des Bundesinnenministers ein Schlag ins Gesicht. Ihnen nutzen keine Lippenbekenntnisse, keine Gesprächsrunden und auch keine öffentlichen Bekundungen, sondern nur ein klares und entschiedenes Vorgehen von ganz oben bis ganz unten.

Und schließlich darf und kann es nicht sein, dass man ganz schnell einen persönlichen Termin beim Bundesinnenminister bekommt, wenn man nur primitiv genug die Polizei beschimpft.“


Erfolgreiches Symposium für Ehe und Familie am 15.2.2020 in Böblingen

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Am Samstag, den 15. Februar, veranstalteten das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle und die Petitionsplattform CitizenGO in Böblingen bei Stuttgart das Symposium »Familie vor dem Abgrund – Ursachen und Auswege«.

Die Tagung wurde von DemoFürAlle-Sprecherin Hedwig v. Beverfoerde moderiert. In vier Vorträgen und drei kurzen Präsentationen erfuhren die über 500 Teilnehmer aus unterschiedlicher Perspektive über aktuelle Gefahren für die Familie und wirksame Gegenmaßnahmen und konstruktive Lösungsansätze.

Aus Sicherheitsgründen war, wie schon in den Jahren zuvor, der genaue Veranstaltungsort den Teilnehmern erst kurz zuvor mitgeteilt worden, so daß der linke Gegenprotest auf dem Stuttgarter Schloßplatz nicht mehr nach Böblingen verlegt werden konnte. Knapp 100 Gegendemonstranten der Antifa marschierten erst spät noch zu einem vergeblichen Störungsversuch vor der Legendenhalle in Böblingen auf, die von 150 Polizeikräften jedoch abgesichert war. 

Im Eröffnungsvortrag »Wie der Staat die Familie zerstört« erörterte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann die historischen und philosophischen Hintergründe schädigender Eingriffe des modernen Staates in die Familie, zum Beispiel durch feministische Politik und den Wohlfahrtsstaat, die die Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit der Familie einschränkten. Es bedürfe dringend eines Abbaus der „familienzerstörenden Staatseingriffe“, schloss Hülsmann.

Wie staatliche Unterstützung für Familien gelingen kann, zeigte Dr. Imre Téglásy im Vortrag »Konstruktive Familien- und Gesellschaftspolitik in Ungarn«. Der Direktor von Human Life International Hungary, der selbst Abtreibungsüberlebender ist, stellte die Maßnahmen Ungarns gegen den „demographischen Winter“ vor, in deren Folge Geburten- und Heiratsraten bereits angestiegen seien.

Für große Begeisterung sorgte der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Prof. Dr. Raphael M. Bonelli, der in kurzweiligem Stil den Blick in das Innere der Familie lenkte, mit seinem Vortrag »Wie Familie funktioniert, was ihr hilft und was nicht«. Auf Basis aktueller psychologischer Forschung erläuterte Bonelli, dass Familien eine innere Ordnung benötigten und wie diese erreicht werden könne. Er plädierte für die Wertschätzung echter Männlichkeit und echter Weiblichkeit und für eine Erziehung der Kinder zum Wahren, Schönen und Guten.

Der Historiker und Politikwissenschaftler Dr. Hubertus Knabe erklärte in seinem Vortrag »Zersetzen. Systematische Familienentzweiung in der DDR«, ausgehend von deren Familien- und Arbeitsgesetzen, die Familienpolitik der DDR, deren Folge eine der höchsten Scheidungsraten der Welt sowie zuletzt eine Geburtenrate von nur 1,4 Kindern pro Frau gewesen seien.

Den Abschluss des Symposiums bildeten drei kurze Präsentationen von Initiativen, die sich konkret und konstruktiv für Ehen und Familien einsetzen: Initiative Elternaktion, Team.F – Neues Leben für Familien e. V. und der Blog Berufung Mami.

Bilder von der Veranstaltung finden sich unter: www.familie-am-abgrund.de/fotos.