Linke „Cancel Culture“ gegen prominenten Atheisten, der nicht genderkonform denkt

Weil der Evolutionsbiologe Richard Dawkins anzweifelt, dass Männer sich einfach so zu Frauen umdefinieren können, verstößt ihn eine große amerikanische Atheistenvereinigung.

Der Evolutionsbiologe und Werber für Atheismus, Richard Dawkins („Der Gotteswahn“), war viele Jahre ein Liebling linksliberaler und „humanistischer“ Kreise. Inzwischen weht aber auch ihm der eisige Wind der Cancel Culture ins Gesicht. Die atheistische Amerikanische Humanistische Assoziation hat ihn sogar symbolträchtig „gelöscht“ und den Titel „Humanist des Jahres“ (1996) entzogen.

Warum? Dawkins habe… behauptet, „dass die Identität von Transgender-Individuen betrügerisch“ sei und zugleich habe er „Schwarze Identität angegriffen“. Seine anschließenden Erklärungsversuche seien unsensibel und ungenügend gewesen.

Dawkins hatte es gewagt, sich kritisch mit Identitätsdiskursen auseinanderzusetzen, die Linken heilig sind…

Der 80-jährige Dawkins hat unterdessen schon einige Erfahrung mit der Cancel Culture gesammelt. Vor ein paar Monaten wurde er von einem Debattenklub in Dublin erst eingeladen und dann vom neuen Vorstand ausgeladen, als diesem gewahr wurde, dass Dawkins sich wiederholt kritisch über den Islam geäußert hat.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/feuilleton/atheisten-canceln-dawkins-wegen-transgender-aussage;art310,217602


Medienexperte: Journalisten sind oft links

Der Leipziger Kommunikationswissenschaftler Christian Hoffmann hat dem deutschen Journalismus eine linke Schlagseite attestiert. „Eine deutliche Mehrzahl der Journalisten ist links der Mitte positioniert“, sagte Hofmann der Neuen Zürcher Zeitung. Eine von ihm verantwortete Analyse habe ergeben, daß das Journalistenherz in Deutschland mehrheitlich links schlage..

Laut Hoffmann gibt es mehrere Erklärungen dafür, warum Journalisten politisch eher links eingestellt sind:

„Ein zentraler Faktor ist sicher die Akademisierung des Berufsfelds. Akademiker stehen mehrheitlich links der gesellschaftlichen Mitte. Ein weiterer Faktor ist die ökonomische Krise des Journalismus. Für Konservative und Liberale sind materielle Motive bei der Berufswahl wichtiger als für Linke.“

Hoffmann äußerte zudem Verständnis für die Kritik von Liberalen und Konservativen am öffentlich-rechtlichen Rundfunk:

„Ein von allen gemeinsam finanziertes Medienangebot sollte die ganze Breite politischer Ansichten repräsentieren. Und wenn man sich eine Befragung wie die der ARD-Volontäre anschaut, dann stehen die Anstalten vor einer doppelten Herausforderung: Es gibt es den Anspruch des Publikums auf eine ausgewogene Berichterstattung, und es gibt Journalisten, die selbst noch einmal links der ohnehin eher linken journalistischen Mitte stehen.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2021/linke-journalisten/


Laschet führt die CDU weiter nach links

Von Peter Helmes

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist beim digitalen CDU-Parteitag zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt worden. Bei der Stichwahl setzte er sich mit 521 Stimmen (52,8%) gegen seinen härtesten Konkurrenten Friedrich Merz (466 Stimmen, 38,9 %) durch. Der Kandidat Norbert Röttgen erhielt ist ersten Durchgang die wenigsten Stimmen (22,6 %).

Die CDU ist von Angela Merkel, die nie eine konservative Herkunft hatte, entfremdet und so weit nach links geschoben worden, daß vor dem digitalen Parteitag der CDU Bewerber wie Armin Laschet – und viele Mit-Jubler – lauthals und ungeniert fordern konnten, „die erfolgreiche Politik von Angela Merkel“ fortzusetzen.

Die allfälligen Verluste der CDU bei fast jeder Wahl während der Amtszeit Merkels wurden stets schöngeredet, statt daß sie zu einer umfangreichen Analyse und Revision geführt hätten. Nein, es wurde „gesundgebetet“: Wer verloren hatte, sagte, er habe gewonnen, wer zertrümmert wurde, ignorierte aber die Ruinen. Niemand will etwas von einer Zeitenwende erkannt haben.

Seit Angela Merkel die CDU übernommen (und jede wichtige Wahl verloren) hatte, ruht die Partei nicht mehr in sich und ist ohne charismatische Führung. Merkel war alles Mögliche, gewiß aber keine christlich-demokratische Identifikationsfigur. Sie stand nie für Grundwerte – schon gar nicht für konservative – und könnte ebenso jeder anderen, beliebigen Organisation vorstehen.

Mit Merkel kam der CDU der „Markenkern“ abhanden – eine offensichtlich unumkehrbare Entwicklung. Mit der glücklosen „AKK“ wurde diese Entwicklung nicht gestoppt, sondern beschleunigt.

Merkel hatte für die Partei den „langsamen Tod“ gewählt und AKK mit der Leitung der CDU-Palliativstation betraut. Der Plan scheint aufzugehen.

In der über 70-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben Christsoziale und Christdemokraten diese Republik geprägt und entscheidend dazu beigetragen, die christlich-abendländischen Werte hochzuhalten.

Diese Leitfigur der Nachkriegs-Republik endete, als die „Modernisierer“ kamen, die uns einredeten, wir müßten „offen“ sein – offen für neue Kulturen, offen für neue Religionen, offen für die Kündigung unserer Traditionen und Werte. Toleranz predigen sie uns, aber fordern das genaue Gegenteil: Toleranz ihren Werten gegenüber, aber verbissene Ablehnung unserer tradierten Überzeugungen, verbrämt als Multikulti.

Kanzlerin Merkel duldet keinen Widerspruch. Sie ‚führt‘, auch in ihren Jahren als CDU-Vorsitzende, absolutistisch ihren Willen aus. Es bleibt zu überlegen, wem sie sich eigentlich als verpflichtet betrachtet. Die von ihr verfolgte Entwicklung entspricht den Vorgaben der Frankfurter Schule, der ´68er Revolution.

Daß Männer wie Thomas Strobl und Armin Laschet – sein wichtigstes Buch trägt bezeichnenderweise den Titel: „Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance“ – sowie Karrierefrauen wie Julia Klöckner und Ursula von der Leyen zu Stellvertretern der Merkel aufsteigen konnten, kennzeichnet die tiefgehende Misere der CDU: Karriere statt Charakter.

Zwei von diesen Figuren haben es weit nach oben geschafft: Ursula von der Leyen „regiert“ die EU. Und der Zweite von ihnen, Armin Laschet, sitzt jetzt ganz oben.

Die Umwandlung Deutschlands nimmt Fahrt auf.

Quelle und vollständiger Artikel von Peter Helmes hier: https://conservo.wordpress.com/2021/01/16/die-cdu-hat-das-tradierte-profil-verzerrt-und-inzwischen-verloren-kommentar-zur-wahl-laschets/


Digital-Giganten behindern Meinungsfreiheit

Beatrix von Storch

Die großen US-Digital-Konzerne missbrauchen ihre marktbeherrschende Stellung, um die

Meinungsfreiheit zu zerstören. Die Sperrung des US-Präsidenten Donald Trump auf Twitter ist aktuell nur die Spitze des Eisberges und der Höhepunkt einer Zensur- und Löschorgie, die sich vor allem gegen konservative und allgemein gegen nicht-linke Nutzer und Positionen richtet. 

Die konservative Twitter-Alternative Parler wurde in einer konzertierten Aktion von Google, Apple und Amazon aus dem Internet verbannt.

Das können diese Tech-Giganten, weil dieses Kartell weite Teile der digitalen Infrastruktur kontrolliert. Das gibt ihnen die Macht, all jene Teilnehmer nach Belieben auszuschließen, die nicht auf ihrer politischen Linie sind.

In einer Anhörung von dem US-Senat musste Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf die Frage des republikanischen Senators Ted Cruz, ob Facebook eine neutrale Plattform sei, einräumen, dass Facebook stark nach links tendiere.

Auch Jack Dorsey, der CEO von Twitter, musste eingestehen, dass die Mitarbeiter von Twitter stark nach links tendieren. Für die Löschung und Sperrung von Beiträgen und Profilen sind also Ideologen verantwortlich, die löschen, was ihren Vorstellungen widerspricht.

Dazu mehr in meinem Kommentar in der Jungen Freiheit unter der Überschrift „Mit Ludwig Erhard gegen den Digital-Totalitarismus“ – zu finden hier.

Ergänzende Hinweise aus der CF-Redaktion:

Nach dem Abstellen von Trump-Nachrichtenaccounts mit Hilfe von Twitter, Instagramm, Apple, Google, Amazon und Facebook hat auch Youtube jetzt den Kanal mit Trump-Videos gesperrt – vorläufig für eine Woche, wie das Big-Tech-Unternehmen verlautbarte. (Der US-Präsident hatte auf Twitter 88 Millionen Follower, sodann 35 Millionen Facebook-Abonnenten und 25 Millionen Instagram-Nutzer.)

Kommentar zur Twitter-Sperrung von Dr. Josef Bordat: https://jobosblog.wordpress.com/2021/01/13/ist-es-richtig-trumps-konten-zu-sperren/

Weitere Infos zur aktuellen Zensur international agierender Tech-Giganten (inkl. den Rauswurf der von Konservativen genutzten Parler-Plattform) HIER:
https://t3n.de/news/parler-verklagt-amazon-rauswurf-1349559/
https://www.unzensuriert.at/content/120641-tech-giganten-saeubern-internet-von-konservativen-stimmen-doch-viele-durchschauen-das-spiel/


Mexiko: „Antirassistische“ linke Randalierer beschädigen Kirchen und weitere Gebäude

In Xalapa im mexikanischen Bundesstaat Veracruz wurden die Kathedrale und das kirchliche Institut „El Beaterio“ bei Protesten am gestrigen 8. Juni beschädigt. Ungefähr fünfzig Aktivisten, darunter Mitglieder radikalfeministischer Gruppen, verwüsteten dabei öffentliche und private Gebäude im Zentrum von Xalapa.

In Mexiko laufen seit einer Woche Demonstrationen gegen „Polizeigewalt in den USA“, wobei es immer wieder zu für Zerstörung und Gewalt gegen Institutionen gekommen ist.

BILD: Gewalttätige Proteste aus den USA dehnen sich auf andere Länder aus

Laut der lokalen Presse wurden in Xalapa allein seit dem 1. Juni insgesamt fünf Kirchen beschädigt.

Am Sonntag, den 7. Juni, verurteilte Erzbischof Jesús Carlos Cabrero von San Luis Potosí die gewalttätigen Proteste, zu denen es am vergangenen Freitag im historischen Zentrum der Stadt, insbesondere in der Nähe der Büros der Staatsanwaltschaft und des Staatskongresses gekommen war.

Der Erzbischof beklagte, dass die radikalen Demonstreten hauptsächlich Minderjährige waren, die seiner Meinung nach manipuliert werden: “Ich verstehe nicht, was die Kinder genau dort zu suchen haben“, betonte er in diesem Zusammenhang.

Mit einem Dialog über Werte und Respekt könne mehr erreicht werden, als wenn man sich solchen Protesten anschließt und nur blind zuschlägt, mahnt der katholische Oberhirte abschließend.

Quelle: Fidesdienst


USA: Rechtsstreit um Abtreibungsverbot landet vor dem Oberstem Gerichtshof

Der Rechtsstreit um ein Verbot von Abtreibungen im US-Bundesstaat Texas während der Corona-Pandemie ist vor dem Obersten Gerichtshof der USA gelandet. Das berichtet das Kölner „Domradio“.  

Texas sowie mehrere andere US-Bundesstaaten, darunter Ohio, Iowa, Alabama, Indiana und Oklahoma, hatten alle nicht dringend notwendigen medizinischen Eingriffe  –  und damit auch Abtreibungen –   untersagt, um Kapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Patienten freizuhalten. Dagegen hatten linke und feministische Gruppen geklagt.

Dass sich das Oberste Gericht –   der Supreme Court  –  in Kürze mit dem Thema befassen werde, gilt dem Bericht nach jedoch als unwahrscheinlich.

Quelle: ALFA-Newsletter


Tübingen: Grüner OB Palmer warnt die CDU vor weiterem Linksruck

Der schwäbische Grüne, Buchautor und Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, ist seit Jahren als Querdenker auch in den eigenen Reihen bekannt. Vor allem hinsichtlich einer ausufernden Asylpolitik warnt er vor Naivität und einer Vernachlässigung der Inneren Sicherheit.

Angesichts der Rückzugs-Entscheidungen der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) erklärte der Politiker durchaus mit Bedauern, es gäbe „keine konservative Partei mehr“ in unserem Land. Parteien sollten aber „unterscheidbar“ sein – und zwar gerade im Sinne einer gut funktionierenden Demokratie.

Hier der Wortlaut seiner Äußerung auf Facebook:

„Ich finde den Rückzug von AKK richtig. Sie ist nie im Amt angekommen. Die CDU unter Merkel hat ihre politische Rolle nicht mehr wahrgenommen.

Es gibt keine konservative Partei mehr in Deutschland. Merkel hat so viel SPD und Grün aufgenommen, dass von Union nicht mehr viel übrig blieb. Das ist auch schlecht für SPD und Grün, die einen zehren sich an der Macht aus, den anderen bleibt die Macht verwehrt.

Gut also, wenn die Union nach Merkels Versuch, durch AKK ihre Ära zu verlängern, wieder zu sich selbst findet. Logischerweise wird dass dann von Links als Rechtsruck kritisiert werden.

Daran ist nichts schlimm. Parteien müssen unterscheidbar sein und rechts hat in der Demokratie die gleiche Berechtigung wir links, solange das Grundgesetz geachtet wird.“

Quelle des Zitats: https://www.facebook.com/ob.boris.palmer/posts/3000861719953340


Harte und „sanfte“ Reaktionen von links auf den Oma-Umweltsau-Skandal des WDR

Von Felizitas Küble

Nachdem sich leitende Vertreter des Westdeutschen Rundfunks für den abartigen Oma-ist-eine-Umweltsau-Song entschuldigt haben, geht die Diskussion über dieses Lied eines WDR-Kinderchors weiter, das geistig aus der Klimakämpferszene stammt (der letzte Spruch enthielt passenderweise ein Greta-Zitat). 

Die Reaktionen des linken Lagers über die Empörungswelle gegen diesen WDR-Skandal sind aufschlußreich:

Es gibt einerseits fanatische Personen wie z.B. Danny Hollek, die provokativ sogar noch Öl ins Feuer gegossen haben. Hollek ist seit vier Jahren Autor des WDR und ein ultralinker Antifa-Aktivist zugleich (das paßt anscheinend wunderbar zusammen).

Er hat Omas per Tweet rundweg als „Nazisäue“ beleidigt – und dabei offenbar nicht einmal bedacht, daß unsere Großmütter zur NS-Zeit höchstens kleine Kinder gewesen sein können. Nach massiven Protesten brüstete er sich zuerst („Haha. Wie jetzt alle ausrasten“), danach entschuldigte er sich per Tweet.

Doch schon zuvor stellte Twitter fest, man sähe keinen Anlaß, Holleks Nazisau-Eintrag zu löschen, was diesen sichtlich erfreute. Ob bei Twitter wohl hinsichlich der vielgeschmähten „Hassreden“ mit zweierlei Maß gemessen wird?

Neben den radikalen Stimmen gab es auch die linksliberale, eher tantenhafte Reaktion im bildungsbürgerlichen Stil – in diesem Fall von der „seriösen“ Wochenzeitung „Die Zeit“, die gerne von Akademikern, Studienräten und sonstigen Intellektuellen gelesen wird.

Unter dem ironischen Titel „Nationalheiligtum deutsche Oma“ schreibt sich David Hugendick am 29. Dezember online seinen Frust über die „lebhafte Erregung“ hinsichtlich der WDR-Affäre von der Seele: https://www.zeit.de/kultur/2019-12/wdr-kinderchor-umweltsau-oma-klima-kommentar

Er verniedlicht den Skandalsong als „harmloses Klamauklied“ und belehrt seine Leser wie folgt: Wenn es gegen Rentner geht, versteht Deutschland keinen Spaß. Der deutsche Rentner gilt ja vielen andauernd als verfolgte Unschuld…Die deutsche Oma ist offenbar ein Nationalheiligtum.“

Sodann schreibt er, die ältere Generation habe „klimatisch gesehen über die Verhältnisse“ gelebt  – es darf gelacht werden. Die jungen Leute mit ihren Smartphones dienen damit etwa der Umwelt?

Das WDR-Lied sei  – so heißt es weiter – als eine „Kritik an der klimapolitischen Durchgeknalltheit der Wohlstandsrentnergeneration (zu) verstehen, die kaum zu leugnen ist.“

Der Verfasser beanstandet nicht etwa den Skandalsong, sondern die Beschwerdeführer, denn es bedürfe „einer gewissen taktischen Verblödungsbereitschaft, um dieses Lied als Angriff auf die Familie zu sehen.“

Abschließend schreibt Hugendick satirisch: „Freuen wir uns also in diesem Sinne alle auf das nächste Jahr. Dann wird die deutsche Oma vielleicht auch endlich als Weltkulturerbe angemeldet.“

Weitere Infos über die Hintergründe des Skandals hier: https://sciencefiles.org/2019/12/30/wir-sind-alle-umweltsaue-offentlich-rechtliches-fiasko/


Berlin: Mauerfall-Feier weltweit sichtbar mit antisemitischer „Kunst“

Während der Veranstaltung am Brandenburger Tor zum 30. Jahrestag des Mauerfalls war bei einer Videoprojektion groß ein Schriftzug auf Hebräisch zu sehen, der „Schluss mit der Besatzung“ forderte und sich dabei auf die israelische Politik bezog.

Beatrix von Storch, Vize-Vorsitzende und Antisemitismusbeauftragte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, erklärt dazu:

„Wenn der linke Kultursenator jetzt zurückrudern muss und sich entschuldigt, dann nur wegen des massiven öffentlichen Drucks angesichts dieser unglaublichen Entgleisung, aber nicht aus ehrlicher Überzeugung.

Dass an diesem historischen Tag widerliche Reklame für Antisemitismus in Deutschland betrieben wurde, passt in das bei vielen Linken vorhandene Weltbild, bei dem diese ihren Antisemitismus als Anti-Israel-Politik zu verschleiern versuchen.

81 Jahre nach der Pogromnacht ist es eine Schande, dass in Berlin so etwas passieren kann.

Aber es ist leider festzustellen: In Zeiten, in denen der von Merkel importierte Antisemitismus immer aggressiver und brutaler den Alltag des jüdischen Lebens in Deutschland prägt, wird auch der Antisemitismus der Linken immer stärker.“

 

 


Drei Quellen des Antisemitismus hierzulande: rechtsextrem, islamisch und linksextrem

Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungschutz, Hans-Georg Maaßen (siehe Foto), hat sich in einem Interview mit der JÜDISCHEN RUNDSCHAU kritisch zu einigen aktuellen Themen geäußert  – von der Inneren Sicherheit über den Zustand der SPD bis hin zur Asylkrise usw.

Die „Jüdische Rundschau“ ist freiheitlich-konservativ orientiert und unabhängig – im Unterschied zur „Jüdischen Allgemeinen Zeitung“, die ein amtliches Organ des Zentralrats der Juden in Deutschland ist.

Besonders aufschlußreich ist der folgende Abschnitt des Interviews mit Maaßen:

JÜDISCHE RUNDSCHAU: Aktuell finden wir Antisemitismus in rechten, linken und muslimischen Kreisen. Können Sie uns als ehemaliger Präsident des Verfassungsschutzes eine gegenwärtige Einschätzung der Bedrohungslage von Juden in Deutschland geben?

Hans-Georg Maaßen: Aus meiner Sicht ist der rechtsextremistische Antisemitismus seit jeher eine virulente Bedrohung für jüdische und israelische Menschen in Deutschland. Antisemitismus ist einer der Grundpfeiler der Nazi-Ideologie. Deshalb bekämpfen die Sicherheitsbehörden den rechtsextremistischen Antisemitismus mit hohem Engagement und Personaleinsatz. (…)

Was den linken Antisemitismus oder Antizionismus angeht, wird er auf politischer Ebene, insbesondere von Sozialisten, immer noch verharmlost und verniedlicht.

Ich nehme es so wahr, dass der linke Antisemitismus sich weniger gegen das Individuum richtet, sondern gegen „die Juden“ und gegen die Existenz des Staates Israel. Das wird teilweise dadurch vertarnt, dass man gegenüber „palästinensischen“ oder arabischen extremistischen oder gar terroristischen Gruppierungen mehr oder weniger offen Verständnis oder Sympathie äußert.

Wer offen oder klammheimlich mit den Feinden Israels paktiert, bedroht die Existenz unseres Partners Israel, des einzigen stabilen demokratischen Staates im Nahen Osten.

Die Gefahren des islamischen Antisemitismus werden aus meiner Sicht noch unterschätzt. Ich spreche bewusst vom islamischenund nicht vom islamistischen Antisemitismus, denn nach meiner Einschätzung kommt der Antisemitismus in der Erziehung muslimischer Kinder oftmals vor.

Ich sehe die Gefahr, dass muslimische Kinder in Deutschland bereits in der Familie und in der Moscheegemeinde gegen Israel und gegen jüdische Menschen aufgehetzt werden. Und das ist eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Deutschland. (…)“

Das vollständige Interview hier: https://juedischerundschau.de/article.2019-10.ich-spreche-bewusst-vom-islamischen-und-nicht-vom-islamistischen-antisemitismus.html