Bei unserem GOTT ist Vergebung, damit man ihm in Ehrfurcht dient

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6ab.

Aus der Tiefe rufe ich zu dir:
HERR, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!
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Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
wer könnte dann bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.
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Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den HERRN,
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Bewahre das dir anvertraute Glaubensgut!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim. 1,6-8.13-14:

Ich rufe dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil wurde.
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Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
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Schäme dich also nicht, dich zu unserem HERRN zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft.
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Halte dich an die gesunde Lehre, die du von mir gehört hast; nimm sie dir zum Vorbild und bleibe beim Glauben und bei der Liebe, die uns in Christus Jesus geschenkt ist.
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Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt.

Die Israeliten murren gegen Moses und wollen Fleisch statt immer nur Manna essen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Num (4 Mo) 11,4b-15.

In jenen Tagen sagten die Israeliten: Wenn uns doch jemand Fleisch zu essen gäbe! Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und Melonen, an den Lauch, an die Zwiebeln und an den Knoblauch. Doch jetzt vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna.
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Das Manna war wie Koriandersamen, und es sah wie Bdelliumharz aus. Die Leute pflegten umherzugehen und es zu sammeln; sie mahlten es mit der Handmühle oder zerstampften es im Mörser, kochten es in einem Topf und bereiteten daraus Brotfladen.
Es schmeckte wie Ölkuchen. Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna.
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Moses hörte die Leute weinen, eine Sippe wie die andere; jeder weinte am Eingang seines Zeltes.
Da entbrannte der Zorn des HERRN; Moses aber war verstimmt und sprach zum HERRN:
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Warum hast du deinen Knecht so schlecht behandelt, und warum habe ich nicht deine Gnade gefunden, dass du mir die Last mit diesem ganzen Volk auferlegst?
Habe denn etwa ich dieses ganze Volk in meinem Schoß getragen oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagen kannst: Nimm es an deine Brust, wie der Wärter den Säugling, und trag es in das Land, das ich seinen Vätern mit einem Eid zugesichert habe?
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Woher soll ich für dieses ganze Volk Fleisch nehmen? Sie weinen vor mir und sagen zu mir: Gib uns Fleisch zu essen!
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Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, es ist mir zu schwer. Wenn du mich so behandelst, dann bring mich lieber gleich um, wenn ich überhaupt deine Gnade gefunden habe. Ich will mein Elend nicht mehr ansehen.
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Foto: Felizitas Küble

Prophet Jesaja: „Der HERR hat mich schon im Mutterleib als seinen Knecht berufen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.
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ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
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Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
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Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle.
So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.
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Und ER sprach: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil sich erstreckt bis an das Ende der Erde.

GOTT gibt mich nicht der Unterwelt preis

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 16 (15),2.5.7-8.9-11a.

Ich sage zu Gott: «Du bist mein Herr;
mein ganzes Glück bist du allein.»
Du, HERR, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen.
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Ich preise den HERRN, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.
Ich habe den HERRN beständig vor Augen.
ER steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
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Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;
du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen.
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.

GOTT ist König über die ganze Erde!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 47 (46),2-3.6-7.8-9.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der HERR, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.

Gott stieg empor unter Jubel,
der HERR beim Schall der Hörner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Spielt unserm König, spielt ihm!

Denn Gott ist König der ganzen Erde.
Spielt ihm ein Psalmenlied!
Gott wurde König über alle Völker,
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.


„All meine Quellen entspringen in Dir“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 87 (86),2-3.4.5.7.

Der HERR liebt Zion,
seine Gründung auf heiligen Bergen;
mehr als all seine Stätten in Jakob liebt ER die Tore Zions.
Herrliches sagt man von dir,
du Stadt unseres Gottes.
 

Leute aus Ägypten und Babel
zähle ich zu denen, die mich kennen;
auch von Leuten aus dem Philisterland,
aus Tyrus und Kusch
sagt man: Er ist dort geboren.
 

Von Zion wird man sagen:
Jeder ist dort geboren.
ER, der Höchste, hat Zion gegründet.
Und sie werden beim Reigentanz singen:
All meine Quellen entspringen in dir.