„Spiegel“ fabuliert von jüdischer Verschwörung

Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL erhebt in seiner aktuellen Ausgabe schwere Vorwürfe gegen zwei Vereine (WerteInitiative und Nahost Friedensforum). Es geht um angebliche jüdische Einflussnahmen auf die deutsche Nahostpolitik in Zusammenhang mit Geldzahlungen.

Beatrix von Storch (siehe Foto), stellv. Vorsitzende und Antisemitismusbeauftragte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, erklärt dazu:

„Der SPIEGEL-Artikel ‚Gezielte Kampagne‘ bedient ganz klar antisemitische Klischees und schürt mit haltlosen Behauptungen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland weiter. Diese Art der Berichterstattung ist verantwortungslos und gefährlich, die Behauptungen sind lächerlich – aber es passt in das bei vielen Linken vorhandene Weltbild, bei dem diese ihren Antisemitismus als Anti-Israelpolitik zu verschleiern versuchen.

Politikern, die die antisemitische Boykott-Bewegung BDS bekämpfen, zu unterstellen, sie seien von der israelischen Regierung oder vom Geheimdienst Mossad über die beiden Vereine beeinflusst worden, erinnert sehr an den bei Extremisten jeglicher Couleur beliebten Topos der ‚Jüdischen  Weltverschwörung‘.

In Zeiten, in denen der von der Großen Koalition importierte Antisemitismus immer aggressiver und brutaler den Alltag von Juden in Deutschland prägt, sollten Mainstream-Medien dieser üblen Entwicklung nicht noch Vorschub leisten.

Wie unglaubwürdig diese herbeiphantasierte SPIEGEL-Verschwörungstheorie ist, kann man auch anhand des gemeinsamen Bundestags-Antrags ‚Antisemitismus entschlossen bekämpfen‘ vom 18. Januar 2018 erkennen.

In der Drucksache 19/444 wird ‚jede Form von Judenfeindlichkeit verurteilt. Das umfasse auch alle antisemitischen Äußerungen und Übergriffe, die als vermeintliche Kritik an der Politik des Staates Israel formuliert werden, tatsächlich aber einzig und allein Ausdruck des Hasses auf jüdische Menschen und ihre Religion seien.‘

In dem Antrag fordert der Deutsche Bundestag die Bundesregierung unter III. 7. auf, ‚der weltweiten Bewegung ‚Boycott, Divestment, Sanctions‘ entschlossen entgegenzutreten. Der Deutsche Bundestag verurteilt den Aufruf zum Boykott israelischer Geschäfte und Waren sowie die Aufbringung von ‚Don’t Buy‘-Schildern auf Waren aus Israel aufs Schärfste.‘

Dieser einstimmige Beschluss (einstimmig bis auf die Linkspartei) gegen den BDS-Antisemitismus als Ergebnis einer jüdischen Verschwörung?

Will der SPIEGEL wirklich vermitteln, dass die ganz große Mehrheit des Deutschen Bundestages an der langen Leine Israels hängt? –  Einmal mehr eine echte SPIEGEL-Story.“


Homo-Ehe: Ministerin Manuela Schwesig (SPD) wettert weiter gegen CDU-Politikerin

Mathias von Gersdorff

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) kann es weiterhin nicht lassen, sich als LSBTIQ-Aktivistin aufzuführen, obwohl sie eigentlich Mitglied der Bundesregierung ist, was ihr etwas mehr Zurückhaltung nahelegen sollte. Edith-Breburda

Nun wetterte sie in einem Interview mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ gegen Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Ministerpräsidentin des Saarlands. Die CDU-Politikerin hatte sich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen.

Schwesig hierzu: „Wenn eine Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer die Wünsche von homosexuellen Paaren, die Ehe und Familie leben wollen, mit Inzest oder Polygamie in Verbindung bringt, dann ist das absolut inakzeptabel.“

Abgesehen davon, dass Kramp-Karrenbauer das so nicht gesagt hat, ist es unangebracht, dass Schwesig bei jeder ihr sich bietenden Gelegenheit die politischen Forderungen einer bestimmten Lobby-Gruppe verteidigt; dies zudem auch noch in aggressiver Form gegen Andersdenkende.

BILD: Diese plastische Kunst will zeigen, daß Mann und Frau zur Schöpfungsordnung gehören und sich gegenseitig ergänzen (Foto: Dr. Edith Breburda)

Vor wenigen Tagen missachtete Schwesig den Beflaggungserlass und hisste die Regenbogenflagge, also die Fahne der LSBTIQ-Lobby, vor dem Bundesfamilienministerium.

Abgesehen davon, dass Schwesig die Neutralitätspflicht des Staates verletzt, verhält sie sich diskriminierend:

1. Sie darf als Regierungsmitglied nicht bestimmte Lobbys gegenüber anderen bevorzugen.
2. Sie schafft ein Angstklima für die Mitarbeiter, die nicht mit den politischen Zielen und Forderungen dieser Lobby einverstanden sind.

Man muss sich nur den Fall vorstellen, dass ein Mitarbeiter einen Button der Eltenrechts-Kundgebung „Demo für Alle“ oder der Lebensrechtsbewegung am Revers trägt: Hätte er keine beruflichen Nachteile zu befürchten? Würde man ihm im Bundesministerium nicht übel nehmen, dass er gegen Homo-Ehe und gegen Abtreibung ist? Wie würde sich Schwesig selbst gegenüber einen solchen Angestellten oder Beamten verhalten?

Schwesig legt offensichtlich großen Wert darauf, dass jeder ihre Meinung über jene erfährt, die Kritik an den absurden politischen Forderungen der LSBTIQ-Lobby zu üben wagen: Das sei für sie Homo- oder Transphobie.

Im Juni 2015 ließ Schwesig ein Plakat vor ihrem Ministerium mit dem Slogan „Bei uns ist für Homophobie und Transphobie kein Platz!“ ankleben.

Was Homophobie und Transphobie überhaupt ist bzw. sein soll, definiert Schwesig selbst. Wehe dem, der nicht ihrer Meinung ist.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“; zudem schreibt er aktuelle Kommentare hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


„Ehe für alle“-Initiative von Dirk Ludigs will „Druck auf die Politik“ erhöhen

Von Felizitas Küble

Eine aktuelle Pressemitteilung der schwul-lesbisch-„queeren“ Initiative „Ehe für alle“ wartet jetzt mit dem bombastischen Titel auf: „Größtes Bündnis der LSBTI-Geschichte in Deutschland gegründet: Initiative EheFürAlle erhöht den Druck auf die Politik“ 159481-3x2-teaser296

Nach der Irland-Abstimmung hätten sich, so heißt es weiter,  bislang 22 Gruppen, Vereine und Verbände in Deutschland zur Initiative „EheFürAlle“ zusammengeschlossen.“

Der Sprecher dieses Bündnisses, Dirk Ludigs, erklärt dazu: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit koordinierten Aktionen den gesellschaftlichen Druck auf den Bundestag und die Kanzlerin zu erhöhen, bis die Ehe endlich auch in Deutschland für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wird.“

Man darf sich aber wundern, denn mit Dirk Ludigs steht jetzt ausgerechnet jener schwule Publizist und Aktivist an vorderster Front pro „Ehe für alle“, der sich bislang ganz anders positionierte:

Ludigs schrieb in den letzten Jahren mehrfach gegen eine Einführung der „Homo-Ehe“, weil ihm diese Vorstellung viel zu verbürgerlicht bzw. zu wenig „queer“ und „bunt“ etc. erschien.

Dirk Ludigs contra Ehe für Homosexuelle

So äußerte er sich z.B. in diesem Artikel vom 13.11.2013 auf der homosexuell orientierten Webseite „Siegessäule“ eindeutig ablehnend zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe:

„Es wird sie schon alleine deshalb nicht geben, weil jeder der sie fordert, das Wesen der LGBTI*-Welt von Grund auf verkennt. Sie ist eben queer, bunt, verschieden und bis zum Platzen voll mit unterschiedlichsten Individuen.

Sie ist in sich schon eine fragile Koalition der Andersartigen, die weder durch eine Religion, noch politische Überzeugung und schon gar nicht durch einen gemeinsamen Lebensentwurf zusammengehalten wird. Sie ist polymorph, pervers und in ihr streiten queere Studierende um Genderfragen, outen sich lesbische Verlegerinnen als Ehegegnerinnen und streiten Transgender sich mit Transsexuellen um das Für und Wider von Anpassungs-OPs.“

Ähnlich argumentierte Ludigs im schwulen Portal „Du & Ich“, als er dort in einem Artikel u.a. den grünen Politiker Volker Beck kritisierte:

„Vielen vor allem linken und alternativen Bewegten war seine Fixierung auf die Homo-Ehe zutiefst suspekt, sein Bild des „normalen Schwulen“, das er so sehr abgab wie propagierte, drohte in deren Augen alternative Lebensentwürfe wie den des promisken Szeneschwulen erneut an den gesellschaftlichen Rand zu drängen, von dem aus man sich für sein Verhalten erneut zu rechtfertigen hätte.“ pressefotoberger11

David Berger übt Kritik an Äußerungen Ludigs

Der homosexuelle Philosoph und bekannte Publizist Dr. David Berger (siehe Foto) äußerte sich in einem Beitrag vom 15.4.2015 im Debattenmagazin „The European“ kritisch über problematische Äußerungen dieses umtriebigen Aktivisten:

„Ludigs war einst Chefredakteur der inzwischen eingegangenen Homo-Magazine „Du&Ich“ und „Front“ und ist heute als Kolumnenautor bei dem bereits erwähnten Magazin „Siegessäule“ tätig.

Der Autor forderte noch vor gut einem Jahr in einem schwulen Lifestylemagazin, die heutigen Schwulen mögen doch bitte wieder mehr Verständnis für Pädosexuelle aufbringen. Denn: „Die heute gängige Pawlow’sche Distanzierung der Grünen und der Schwulenbewegung“ von der gemeinsamen Vergangenheit mit den Pädosexuellen sei „unanständig“ und leiste „der Dämonisierung einer sexuellen Minderheit Vorschub“.

„Waldschlösschen“ gehört ebenfalls zur Aktionseinheit

Zudem erstaunt es, daß die neue Initiative „Ehe für alle“ ausgerechnet das sog. „Waldschlösschen“ in die Schar seiner Unterstützer aufgenommen hat.

Zu dieser  –  auch mit Steuergeldern finanzierten  –  Gruppierung  schrieb Dr. Berger in dem zuvor erwähnten Artikel:

„Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ hatte im vergangenen November in einem großen Beitrag auf die „unklare Positionierung“ der schwulen Tagungsstätte im Hinblick auf Sympathien für Pädosexualität hingewiesen.

Daraufhin erfolgt vonseiten des Stiftungsrats der Volkshochschule, zu dem auch der Grünen-Politiker Jürgen Trittin gehört, – wohl auf dessen Betreiben – eine Stellungnahme, nach der die Strafbarkeit von sexuellen Handlungen mit Kindern für die Akademie „außer Frage stehe“.

Interessanterweise wurde die Stellungnahme offensichtlich, nachdem der Presserummel verstummt war, wieder aus dem Netz genommen. (…) Die einzige nennenswerte Aktion des BLSJ der letzten Jahre trägt bezeichnenderweise den Titel „Waldschlösschenappell“.

Felizitas Küble leitet beruflich den KOMM-MIT-Jugendverlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk eV in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Regenbogen-Zebrastreifen – und warum keine Zeichen für wirklich Diskriminierte?

Mathias von Gersdorff

Nun überlegt auch die Frankfurter SPD, Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens einzuführen. Damit soll ein „Zeichen gegen Homophobie“ gesetzt werden.

Die Schamlosigkeit der Begründung ist erstaunlich: Die Lobby, welche die Homosexuellen vertritt, war in den letzten Jahren äußerst erfolgreich. Inzwischen wird ernsthaft diskutiert, ob man das Eherecht homosexuellen Paaren öffnen sollte. Selbst dieses offenkundig absurde Ansinnen findet also Gehör. Die SPD will nicht gegen Diskriminierung vorgehen, sondern sich einer erfolgreichen Lobby anbiedern. Dabei geht sie durchaus diskriminierend vor, denn sonst müßte sie konsequenterweise Zebrastreifen für alle diskriminierten Minderheiten fordern.

Davon gibt es viele in unserer Gesellschaft. Doch diese Diskriminierungen werden entweder gar nicht oder kaum bekämpft, weil wirklich diskriminierte Menschen normalerweise keine oder eine nur sehr kleine Lobby haben. Das macht ja gerade die Diskriminierung erst möglich.

Hierzu einige Beispiele: luitgard5

Bei uns wird es aufgrund des technologischen Fortschritts immer einfacher, behinderte Personen sogar bis kurz vor der natürlichen Geburt zu töten, was auch tatsächlich geschieht, wie die Statistiken zeigen. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleiben die Zebrastreifen, die auf diese himmelschreiende Ungerechtigkeit hinweisen?

Allgemein konnten hierzulande bereits Millionen Menschen im Mutterleib vernichtet werden, obwohl das Grundgesetz ihnen ausdrücklich ein „Recht auf Leben“ zuspricht. Dies wird seit Jahrzehnten straf- und tatenlos hingenommen. Sind nun etwa Zebrastreifen mit Embryo-Bildern geplant?

Seit Jahren erklärt das Bundesverfassungsgericht vergeblich, dass Eltern unverhältnismäßig hoch besteuert werden. Die Bemühungen der Politik, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, sind sehr zaghaft. Wieso entwirft man keine Zebrastreifen mit kinderreichen Familien, um auf diese dauernde Diskriminierung aufmerksam zu machen?

Es ist schwer vorstellbar, dass Politiker diese Vorschläge aufgreifen, denn in unserem Land ist die „Antidiskriminierungspolitik“ weitgehend zu purem Lobbyismus verkommen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“