HighTech-Städte: Silicon Valley weltweit auf Platz 1 und Tel Aviv auf Platz 2

Der Boston Globe, eine der wichtigsten Zeitungen in den USA, hat Tel Aviv zur weltweit zweitbesten Stadt für technische Startups (Unternehmensgründungen) erklärt  –  nach Silicon Valley in Kalifornien.

Die Liste der führenden High-Tech-Orte auf der ganzen Welt wurde mithilfe von Startup Genome erstellt. Demnach steht Tel Aviv (siehe Foto) noch vor New York, das nur den fünften Platz belegt, Los Angeles (dritter Platz) und London (siebter Platz). 20130606_101435_resized

Acht Faktoren wurden bei der Festlegung der Rangliste berücksichtigt: die Gesamtaktivität von Unternehmen in der Region, die Höhe des vorhandenen Risikokapitals, die Gesamtleistung und das Leistungspotential, die Risikobereitschaft der Gründer, die Fähigkeit, neue Technologien aufzunehmen, die Qualität des Unterstützernetzwerkes, Talent und Unterschiede zum Silicon Valley.

Tel Aviv hat demzufolge die höchste Dichte von technischen Startups weltweit. Im Jahr 2009 fanden sich 63 israelische Unternehmen auf der Liste der NASDAQ, mehr als aus Europa, Japan, Korea, Indien und China zusammen.

Trotz des Erfolges liegen die Startups hinsichtlich der Aufnahme neuer Technologien, wie z.B. Programmiersprachen, noch unter dem Durchschnitt. Startup Genome rechnet damit, dass die Stadt eine Nische und Drehscheibe der Region wird, aber kein globales Kraftwerk wie Silicon Valley.

Startup-Wettbewerb mit Gewinnern

Die Botschaft des Staates Israel weist anlässlich dieser Nachricht noch einmal auf den Startup-Wettbewerb des israelischen Außenministeriums hin, an dem sich die Botschaft in Zusammenarbeit mit Berlin Partner GmbH beteiligt.

Fünf Tage, prall gefüllt mit Terminen bei potenziellen Investoren und den Vertretern bedeutender Venture Capital Gesellschaften sowie einem Ausflug nach Jerusalem und ans Tote Meer winken dem deutschen Sieger des Wettbewerbs Start Tel Aviv 2013. Er wird am 7. September 2013 im Rahmen der deutschlandweit ersten Langen Nacht der Startups in Berlin gekürt und vom 13. bis 17. Oktober nach Israel reisen.

Interessenten finden weitere Infos hier: http://startupmfa.wix.com/start-tel-aviv und http://www.startupnight.de/startups/start-tel-aviv-2013.html

Eine Übersicht der Startup-Szene in Israel finden Sie unter: http://mappedinisrael.com/

Qelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Die „Kinolegende“ Kirk Douglas ist 95 Jahre alt; er schrieb jetzt sein zehntes Buch

„Gute Werke  – aus Dankbarkeit und weil es meinem Glauben entspricht“

Seit 58 Jahren ist der amerikanische Fernsehstar Kirk Douglas mit seiner Frau Anne, einer gebürtigen Deutschen, verheiratet. Er ist jetzt 95 Jahre alt.  Ihr gemeinsamer Sohn Peter Douglas (56 J.) arbeitet als Filmproduzent. 

Kirk Douglas ist ein Sohn jüdisch-russischer Einwanderer, er wuchs in armen Verhältnissen auf:

„Wir hatten kaum etwas zu essen“, erzählt er. „Meine Eltern hatten nie eine Schule besucht und konnten weder lesen noch schreiben. Das habe ich ihnen beibringen müssen.“

Der „amerikanische Traum“ wurde wahr

Für ihn sei der amerikanische Traum wahr geworden: „Ich genoss eine Ausbildung, arbeitete mich hoch und bin heute Millionär“, so Douglas.

„Aus Dankbarkeit – und weil es meinem Glauben entspricht – unterstütze ich nun Menschen und Organisationen, die es meines Erachtens wert sind“, sagt er.

„Geld war mir nie wichtig, solange ich genug hatte, um meinen Hunger zu stillen“, erklärt er im Interview mit der Illustrierten Frau im Spiegel und fügt hinzu: „Anderen ist das nicht vergönnt, deshalb muss ihnen geholfen werden.“   –  Der Hollywood-Star sagtweiter: „Man verdient Geld, um es für gute Zwecke auszugeben.“

Er selbst spendete mit seiner Frau Anne (82 J.) im Juli über 40,5 Millionen Euro an fünf Hilfsorganisationen, darunter die Alzheimer-Station eines Pflegeheims für Schauspieler und eine Synagoge in Los Angeles.

„Das sollten Sie mich fragen, wenn ich wirklich alt bin…“

Der berühmte Schauspieler ist auch politisch interessiert. Auf die Frage, wie er sich informiere, antwortet er, dass er viel lese.  „Und wie schafft er es, so jung zu wirken?“ –  „Das sollten sie mich fragen, wenn ich wirklich alt bin. Schließlich bin ich erst 95“, meint Kirk Douglas, der trotz einem 1996 überstandenen Schlaganfall keineswegs daran denkt, die Hände in den Schoß zu legen.

Gerade hat er sein zehntes Buch veröffentlicht. In dem bisher nur auf Englisch erschienenen „I Am Spartacus!“ erinnert er sich an seine größte Rolle: In dem 1960 entstandenen Historienfilm verkörpert Douglas den Anführer des Sklavenaufstands im antiken Rom.

Quelle: Frau im Spiegel (ots)