Gratwanderung für Eltern: Zwischen „Loslassen“ der Kinder und Leichtsinn

Von Birgit Kelle

Seit einigen Monaten schreibe ich auf dem Portal „361 Grad- Die Neuerfindung der Familie“ eine Kolumne zu Familienthemen.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Jetzt hab ich mich über einen Beitrag dort geärgert  –  und aus der Sicht eine Mutter geantwortet. Thema des Artikels war die „Überbehütung“ von Kindern, die sogenannten „Helikopter-Eltern“, die ihre Kinder nicht loslassen, nicht ziehen lassen können und sie angeblich ständig überwachen und damit einengen.

Als Mutter stelle ich fest: Es ist nur ein schmaler Grat zwischen Loslassen und Leichtsinn und auch die Gesellschaft ist nicht zimperlich mit der Bewertung „Vernachlässigung“ zur Hand, wenn man Kindern ihre Freiheit lässt. Lässt man sie ihnen wiederum nicht, dann ist man also „Helikopter-Mutter“.

Grund genug also, das Thema einmal genauer zu beleuchten:

„Die Sorge um den eigenen Nachwuchs kann einen innerhalb von Minuten um Jahre altern lassen. Wenn ein Kleinkind auf einem Volksfest oder im Schwimmbad in der Menge verschwindet, und man es nicht mehr sieht. Wenn sie nicht anrufen, obwohl sie es versprochen haben. Wenn sie nicht pünktlich daheim sind, und man sich fragt, wo sie sind. Wenn sie aus der Schule nicht heimkommen und sich irgendwo verzetteln.

Es  gehören starke Nerven dazu, das auszuhalten als Eltern…Und ich werde mir als Mutter nicht vorschreiben lassen, was zu viel und was zu sehr ist. Es sind meine Kinder, meine Verantwortung, ich trage sie im Fall der Fälle und nicht ein Therapeut oder Entwicklungspsychologe, der gut reden hat  –  es ist ja nicht sein Kind.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier:  http://www.atkearney361grad.de/zwischen-loslassen-und-leichtsinn/

BIRGIT KELLE ist Familienmutter, Publizistin und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“

Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net