Frankfurt: Lesben- und Schwulenverband Hessen verliert gegen Prof. Gerhard Amendt

Presse-Erklärung der AG Familienkonflikt:

Am 6. September 2018 hat die Pressekammer des Landgerichts Frankfurt auf Antrag von Prof. Dr. Gerhard Amendt den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, zur Unterlassung rechtswidriger Äußerungen verurteilt.

Der LSVD hatte behauptet, Prof. Amendt sei ein „Homosexuellen-Therapeut“ und arbeite für das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), dem unterstellt wird, solche Therapien zu fördern.

Der LSVD hat das Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren mittlerweile als endgültige Regelung akzeptiert.

Die Entscheidung betrifft eine rufschädigende Kampagne, die ihren Anfang im März 2018 genommen hat im Vorfeld des Internationalen Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ an der Universität Frankfurt.

Ausgangspunkt der Kampagne war ein Artikel auf der Seite Merkurist.de über Prof. Dr. Amendt als wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. Diese Berichterstattung wurde anschließend von zahlreichen weiteren Medien und sogar etablierten Fraktionen im Römer aufgegriffen und der Ruf des anerkannten Wissenschaftlers und Soziologen schwer beschädigt.

Im Rahmen des Kongresses an der Goethe Universität kam es dann vom 13. bis 15. April 2018 zu Demonstrationen und gewalttätigen Störungen der Veranstaltung, die letztlich unter Polizeischutz stattfand.

Der Großteil der an der Kampagne beteiligten Medien hat inzwischen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben oder eine einstweilige Verfügung von Herrn Prof. Dr. Amendt zugestellt bekommen. Sie sind damit verpflichtet, die unwahren und rufschädigenden Behauptungen nicht mehr zu wiederholen.

Das Urteil der Pressekammer Frankfurt gegen den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, hat Prof. Dr. Amendt vollständig rehabilitiert.

Demnach kann den Publikationen und der Arbeit von Prof. Dr. Amendt als Soziologe nicht entnommen werden, dass dieser ein „Homosexuellen-Therapeut“ sei. Diese Behauptung ist unwahr und darf daher nicht wiederholt werden. Andernfalls droht die Zahlung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000 Euro.

Allerdings ist die Verunglimpfung des Frankfurter Kongresses keineswegs ein Einzelfall. Gegen eine solche Behinderung der Wissenschaftsfreiheit ist dringend mit den Mitteln des Rechtsstaates Widerstand zu leisten.

Andernfalls weitet sich ein Zustand aus, der mit sprachlosem Terror und Falschbehauptungen nicht nur Personen und Veranstaltungen stört, wenn nicht verhindert, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftsfreiheit in eklatanter Weise einschränkt. 

Solch eine Entwicklung gefährdet die Laufbahn von jungen Wissenschaftlern, sie verhindert die Erforschung wichtiger gesellschaftlicher Probleme und sie zwingt Studenten in dumpfe Loyalitätsbezeugung gegenüber „politisch korrekten Meinungen“. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://familyconflict.eu/urteil-lesben-und-schwulenverband-hessen-muss-persoenlichkeitsrecht-achten/

 


Homosexuellenverband kritisiert das Papstschreiben – und lobt EKD und ZdK

Das 300 Seiten umfassende Schreiben „Amoris Laetitia“ (Freude der Liebe) von Papst Franziskus über Ehe und Familie befaßt sich   – wenngleich eher am Rande  – auch mit dem Thema Homosexualität. Radio Vatikan

Manfred Bruns, der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD), hat sich in einer Pressemitteilung bereits heftig über die entsprechenden Passagen beschwert. Unter dem Titel „Keine „Freude der Liebe“ für Lesben und Schwule“ wird das nachsynodale Dokument als „Enttäuschung“ bezeichnet.

Der Papst stelle zwar fest, so heißt es in der Erklärung, „dass Lesben und Schwulen mit Respekt begegnet werden soll“ und man sie nicht „ungerecht zurücksetzen“ dürfe. (Diese Äußerungen sind freilich nichts Ungewöhnliches, sondern stehen schon seit Jahrzehnten im Weltkatechismus.)

Bruns beanstandet aber, daß das päpstliche Schreiben dazu auffordert, den Schwulen und Lesben zu helfen, „den Willen Gottes ganz zu erfüllen, sprich enthaltsam zu leben und auf Liebe und Sexualität zu verzichten, Umpolungs- und Heilungsangebote inklusive“.

Zudem wird kritisiert, daß Franziskus sich besorgt zeige, weil „angeblich Entwicklungsgelder davon abhängig gemacht werden, ob Staaten die Eheöffnung (für Homosexuelle) ermöglichen.“ Vat_Flagge

Sodann würdigt der Verbandsvorsitzende am Familienschreiben des Papstes genau das, was von theologisch konservativen Katholiken kritisiert wird:
 
„Einzige Neuerung ist, dass die nationalen Bischofskonferenzen mehr Spielraum haben, wenn es um die praktische Auslegung moralischer Normen auf dem Gebiet der Sexualität geht. Der LSVD erwartet, dass sich die deutschen Bischöfe für eine Erweiterung des Familienbildes aussprechen, auch mit Blick auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.“

Zudem lobt Bruns das progressive „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ wegen seiner Erklärung „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen“ vom Vorjahr, zumal darin auch eine kirchliche „Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften“ gefordert wurde.
 
Die Zustimmung des LSVD gilt freilich vor allem der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland):

„In der evangelischen Kirche werden Lesben und Schwule immer mehr als gleichberechtigte Gemeindeglieder akzeptiert…So diskutiert die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Wochenende, ob sie zukünftig die Liebe zweier Menschen traut – egal ob ‪‎lesbisch, ‎schwul oder heterosexuell.“

Wir dokumentieren hier die beiden Passagen des Papstschreibens zur Homosexualität:

250. Die Kirche passt ihre Haltung Jesus, dem Herrn, an, der sich in grenzenloser Liebe für jeden Menschen, ohne Ausnahme, geopfert hat. Mit den Synodenvätern habe ich die Situation von Familien bedacht, welche die Erfahrung machen, dass in ihrer Mitte Menschen mit homosexueller Orientierung leben  –  eine Erfahrung, die nicht leicht ist, sowohl für die Eltern, als auch für die Kinder. Darum möchten wir vor allem bekräftigen, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, in seiner Würde geachtet und mit Respekt aufgenommen werden soll und sorgsam zu vermeiden ist, ihn »in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen« oder ihm gar mit Aggression und Gewalt zu begegnen. In Bezug auf die Familien kommt es hingegen darauf an, eine respektvolle Begleitung zu gewährleisten, damit diejenigen, welche die homosexuelle Tendenz zeigen, die notwendigen Hilfen bekommen können, um den Willen Gottes in ihrem Leben zu begreifen und ganz zu erfüllen.

251. Im Laufe der Debatte über die Würde und die Mission der Familie haben die Synodenväter angemerkt: »Was die Pläne betrifft, die Verbindungen zwischen homosexuellen Personen der Ehe gleichzustellen, gibt es keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn.«  – Es ist unannehmbar, »dass auf die Ortskirchen in dieser Frage Druck ausgeübt wird und dass die internationalen Organisationen Finanzhilfen für arme Länder von einer Einführung der „Ehe“ unter Personen des gleichen Geschlechts in ihrer Gesetzgebung abhängig machen«.

 

Fotos: Radio Vatikan


Kölner Kommunalpolitiker wünscht ehrliche Statistik zu Übergriffen auf Homosexuelle

„Hier wird mit zweierlei Maß gemessen“

Torsten Ilg ist ein junger Kommunalpolitiker der FREIEN WÄHLER in Köln-Rodenkirchen, der sich zudem für die Stadtarbeitsgemeinschaft der Schwulen und Lesben im Rat der Stadt Köln engagiert. Am 13. Januar forderte er unter dem Titel „Gewalt gegen Schwule: Nennt endlich Ross und Reiter“ mehr ehrliche Aufklärungsarbeit jenseits politisch-ideologischer Scheuklappen. Dabei geht es auch um die Prävention und damit um einen wirksameren Schutz für die Betroffenen.
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Das „Schwule Überfalltelefon SÜT“ in Köln weigert seit einiger Zeit beharrlich, eine auf Gruppen und Ethnien bezogene Täterstatistik zu erstellen. Daher fordert Ilg eine bessere Kriminalstatistik zum Schutz gegen Übergriffe auf Homosexuelle:

„In Anbetracht der jüngsten gewalttätigen Vorfälle in Köln aber auch in anderen Großstädten, ist meines Erachtens ein radikales Umdenken erforderlich.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

In der Vergangenheit ist seitens des LSVD, aber auch von anderen schwul-lesbischen Interessensverbänden jeglicher Zusammenhang zwischen den kulturellen, ethnischen oder religiösen Hintergründe von Tätern bei der statistischen Bewertung oder Einschätzung von Übergriffen stets verneint oder zumindest stark relativiert worden.

Völlig selbstverständlich sah oder sieht man aber die vorhandene Gefahr, die von rechtsradikalen Gewalttätern nachweislich ausgeht. Jedoch wird bei Betrachtung des Migrationshintergrunds von Tätern, eine differenzierte Untersuchung eher blockiert und eine ehrliche Debatte seit vielen Jahren tabuisiert. So weigert sich beispielsweise auch das „Schwule Überfalltelefon SÜT“ in Köln seit einiger Zeit beharrlich, eine auf Gruppen und Ethnien bezogene Täterstatistik zu erstellen.

Das war nicht immer so. Bis ins Jahr 2014 gab es durchaus den zaghaften Versuch, die vermutete Ethnizität von Opfern und Tätern statistisch zu erfassen. Man stellte dies jedoch fortan mit der seltsamen Begründung plötzlich wieder ein, dass angeblich der „Anteil Jugendlicherdie Zahlen relativieren würde“.

Auf der Internetseite des SÜT heißt es lapidar: „Inzwischen fragen wir nicht mehr nach und erfassen nur noch spontane Äußerungen.“  – Ich frage mich ernsthaft, ob hier nicht eine gezielte „Kosmetik“ betrieben werden soll, nur um politisch unbequeme Wahrheiten zu unterdrücken?“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.gaystream.info/#!Gewalt-gegen-Schwule-Nennt-endlich-Ross-und-Reiter/cjds/56952f5d0cf21038318d872f


Schwuler Autor kritisiert „Homo“-Funktionäre: „Warum ich aus dem LSVD ausgetreten bin“

Von Dennis Riehle
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Mehr Rechte hier, mehr Gleichstellung dort: Interessenverbände vertreten die Anliegen ihrer Mitglieder. Zweifelsohne dürfen sie das, doch kritisch wird ein solcher Einsatz immer dann, wenn er den Eindruck erweckt, für eine ganze Gruppe sprechen zu wollen  –  oder ideologisch einseitige Forderungen zu stellen.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Homosexuellen in Deutschland weitere Gleichberechtigung zukommen zu lassen. Mit Nachdruck und Engagement werden nahezu täglich neue Missstände aufgezeigt und Appelle gegen die angeblich noch immer stark ausgeprägte Diskriminierung Schwuler und Lesben gerichtet.

Ich bin selbst schwul – und stehe deshalb nicht im Verdacht, einen Verband zu kritisieren, der überhaupt nicht mein Klientel repräsentieren würde und von dem ich keine Ahnung hätte. Im Gegenteil: Ich sehe mich als Verfechter für die Anliegen Homosexueller. Und trotzdem bin ich nun aus dem LSVD ausgetreten. Warum?

Wer besonders laut schreit, hat nicht immer recht

Ich formulierte es vor kurzem mit einer schon nahezu abgedroschenen Floskel: „Nicht die, die besonders laut schreien, müssen immer recht haben“. Denn diesen Eindruck erweckt der Lesben- und Schwulenverband seit Jahren auf mich. Nahezu das Mitleid von Politik und Bevölkerung, Menschenrechtlern und Antidiskriminierungsstellen provozierende Aussagen sind nicht das, was für mich eine gute Interessenvertretung ausmacht.   0016

Ein Mitstreiter erklärte mir vor einiger Zeit, es müsse das Ziel der Schwulen- und Lesbenbewegung sein, mindestens die gleichen Rechte für Homosexuelle zu erreichen wie für die restliche Bevölkerung. „Mindestens“ genauso viele Rechte wie für andere Bürger?  – Nein, ich möchte nicht „besser“ behandelt werden wie der Heterosexuelle aus der Nachbarschaft, denn ich habe keine besondere Fürsorge nötig.

Strukturelle Folter und Gewalt gibt es gegenüber Homosexuellen in Deutschland glücklicherweise schon seit längerem nicht mehr. Und trotzdem beschleicht mich die Wahrnehmung, dass gerade eine zugespitzte, weit übertriebene Darstellung der Dinge Verantwortliche in der Gesellschaft unter Druck setzen soll. „Seht her, wie schlecht es uns Schwulen und Lesben doch geht“, könnte man die Eindrücke zusammenfassen, die man beim Lesen von Veröffentlichungen des LSVD erhält.

Systematische Benachteiligung von Homosexuellen?

Ich frage mich, wie ein Miteinander funktionieren soll, wenn jeder Interessenverband der vielen Minderheiten in Deutschland derart offensiv seine Sichtweisen vertreten würde, wie es der LSVD tut. Es geht nicht schnell und weit genug, was die Politiker beschließen. Es reicht nicht aus, was an großen Schritten bereits erreicht wurde. Ob „Homo-Ehe“, Steuergleichheit oder Adoptionsrecht – wenn es nach dem LSVD ginge, wäre all das schon vorgestern umgesetzt worden. Ohne Rücksicht darauf, dass eine Gesellschaft auch Zeit benötigt, Veränderungen anzuerkennen.

Das Grundgesetz garantiert uns allen Würde und sichert auch zu, niemanden zu benachteiligen. Natürlich ist der Status von Schwulen und Lesben in verschiedenen Bereichen noch nicht der, den Heterosexuelle ganz selbstverständlich erreichen. Aber können wir von einer strukturierten und gar systematischen Herabwürdigung sprechen, die Homosexuellen quer durch die Lande zuteil wird?

Und was verstehen wir eigentlich unter Nichtachtung? Ist beispielsweise das Festhalten an der verschiedengeschlechtlichen Ehe als Idealtypus des Zusammenlebens und des Ortes von Fortpflanzung gleichzusetzen mit einer Diskriminierung homosexueller Partnerschaften?

Intoleranz in den eigenen Reihen

Wir sind heutzutage rasch dabei, uns über Ausgrenzung zu beschweren. Dort, wo nicht alles gleich ist, scheinen zwangsläufig Schmähungen zu herrschen. Ich weiß nicht, ob der LSVD tatsächlich für alle Lesben und Schwule in Deutschland spricht, wenn er einerseits Toleranz einfordert, andererseits gerade Homosexuelle aber selbst am besten wissen, wie intolerant es in den eigenen Reihen zugeht. 038_35

Oberflächlichkeit prägt oftmals das Miteinander. Der Körperkult entscheidet über den Wert eines Menschen. Und beim CSD betreiben wir eine Sexualisierung – von einer politischen Demonstration sind nackte Oberkörper und der Wettbewerb um das schönste Kostüm geblieben. 

Nein, nicht nur die ältere Generation nimmt daran Anstoß  –  auch ich stehe immer wieder irritiert am Straßenrand, wenn sich mitten im Sommer vermeintliche Karnevalszüge an mir entlang rauschen. Schwule und Lesben wollen ein gleichwertiger Teil der Gemeinschaft sein – und setzen dennoch immer wieder darauf, Vorurteile zu bedienen und eine Parallelwelt (die bekannte und unter Homosexuellen gleichsam verpönte wie geliebte „Szene“) aufrecht zu erhalten.

„Ich bin nicht der einzige „bürgerliche“ Schwule hierzulande“

Man schreibt mir die Eigenschaft zu, in vielen Fragen „konservativ“ zu sein. Und ja: Ich halte durchaus an Traditionen fest – und habe zumindest Verständnis dafür, dass Normvorstellungen nicht von jetzt auf nachher wandlungsfähig sind.

Gerade der LSVD spricht immer wieder von der Vielfalt – in Wirklichkeit verfolgt er nicht nur eine Gleichmacherei, sondern den Versuch, seiner Sicht eine pauschale und unumstößliche Verbindlichkeit zu verleihen. Kritische Meinungen über das Konzept des Verbandes sind nicht willkommen. Die Mitarbeit von Mitgliedern, die nicht „auf Linie sind“, scheint nicht gewollt.

Sprachlosigkeit gegenüber differenziert Denkenden ist auch eine Form der Missachtung. Und sie habe ich im LSVD so erlebt: Zurücksetzung gerade dort, wo die Freiheiten der Demokratie bis auf das Letzte ausgereizt werden sollen.

Ein Verband, der über seine Weltanschauung nicht zu reflektieren bereit ist und keinen Hehl aus seiner eindeutigen politischen Gesinnung macht, braucht aus meiner Sicht ein Gegengewicht. Denn ich weiß, dass ich nicht der einzige „bürgerliche Schwule“ in diesem Land bin…

Dennis Riehle, Martin-Schleyer-Str. 27 in 78465 Konstanz
Webpräsenz: www.Dennis-Riehle.de


„Google“ erfüllt Zensurwünsche des deutschen Homosexuellen-Verbands LSVD

Pressemitteilung der Initiative „Schützt unsere Kinder“:

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) teilte in einer Pressemeldung vom 14.2.2014 mit, dass man mit Google übereingekommen sei, “volksverhetzende” Auto-Vervollständigungen zu zensieren. DSC03323a

Der LSVD hatte in einem Schreiben an Google darauf hingewiesen,

“dass in der Google-Suche homophobe Auto-Vervollständigungen angezeigt werden.(…) Deshalb haben wir Google mit Schreiben vom 28.1.2014 gebeten, diese volksverhetzenden Auto-Vervollständigungen zu unterbinden.”

Google habe laut LSVD sofort reagiert und angekündigt, “Vervollständigungen prüfen und sie gegebenenfalls zu unterbinden“. (…)

BILD: Demonstration der Initiative „Schützt unsere Kinder“ in Stuttgart gegen den grün-roten Bildungsplan  (Foto: M. von Gersdorff)

Wenn sich der verwunderte Leser jetzt fragen sollte, warum ein Suchmaschinenriese wie Google, gegen dessen Auto-Vervollständigungen Menschen wie Bettina Wulff nur prozessieren können, so schnell den Wünschen der LSBTTIQ-Lobby entspricht, dem bietet das Schwulen-Magazin „Queer.de“ folgende Erklärung an:

“Der US-Konzern Google gilt als äußerst homofreundlich: So setzte er sich in den USA dafür ein, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. Außerdem engagiert sich die Firma regelmäßig bei CSDs.”

Quelle und vollständige Meldung hier: http://zukunft-familie.org/google-zensiert-fuer-den-lsvd/



Evangelischer Bischof von Berlin verteidigt den „Marsch fürs Leben“

Presse-Erklärung des BVL (Bundesverband Lebensrecht):

Der Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg/schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge, hat sich hinter den „Marsch für das Leben“ gestellt, nachdem der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVB) die Organisatoren als „religiöse Fundamentalisten“ bezeichnet hatte.

Foto: BVL

Foto: BVL

„Die Kritik des LSVB an den Initiatoren der Demo ist verwunderlich. Denn die Demonstration richtet sich nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht von Homosexuellen“, betonte der Sprecher des Bischofs, Volker Jastrzembski, am Montag gegenüber dem evangelischen Pressedienst epd.

Die Äußerung des Verbandes belege vielmehr die Tendenz, „Religion aus dem öffentlichen Leben verbannen zu wollen“.

In den vergangenen Wochen hatten katholische und evangelische Kirchenvertreter ihre Unterstützung für den Marsch in Grußworten zum Ausdruck gebracht, so etwa der kath. Erzbischof von Berlin, Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, sowie der ev. Bischof von Berlin, Dr. Markus Dröge.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann, erklärt hierzu:

„Wir sind dem evangelischen Bischof von Berlin, Dr. Markus Dröge, ausgesprochen dankbar für seine christliche Solidarität und die entschiedene Zurückweisung der absurden und böswilligen Unterstellungen seitens des Schwulen- und Lesbenverbands gegen die Freunde des Lebens. Bischof Dröge weist zurecht darauf hin, dass die sexuelle Ausrichtung beim Friedensmarsch für das Leben keine Rolle spiele, vielmehr das Lebensrecht und damit die gelebte Toleranz gegenüber Geborenen wie Ungeborenen im Mittelpunkt steht. (…) Wir sind mit Albert Schweitzer der Überzeugung: ,Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft!’  – Vielen Dank, Herr Bischof!“


Skandal: Berliner CDU-Senator Mario Czaja gratuliert Abtreibungszentrum „Balance“

FPZ tötet Ungeborene und agitiert gegen Lebensrechtler

Das Berliner „Familienplanungszentrum Balance“ (FPZ) ist eine  – wie man auf deren Webseite nachlesen kann –  vor allem von „Pro familia“ gegründete Organisation, die sich neben Beratungstätigkeit auch dem Abtreibungsgeschäft widmet und vorgeburtliche Kindestötungen unter seinem Dach durchführt. 

So heißt es dort in der Rubrik „Angebote“ wörtlich: Wir bieten die Durchführung des operativen oder medikamentösen Schwangerschaftsabbruches in unserem Haus an.“

Zum „Selbstverständnis“ dieses Tötungszentrums gehört es offenbar auch, gegen Lebensrechtler zu agitieren, die sich für den Schutz ungeborener Kinder einimages (2)setzen.

So hat das FPZ für den 18. September zu einer Podiumsdiskussion  eingeladen.  –  Bezeichnender Titel dieser Tagung: „Ist die sexuelle Selbstbestimmung in Gefahr? Der neue Einfluß christlicher Fundamentalisten!“

Zur „sexuellen Selbstbestimmung“ gehört demzufolge auch die Vernichtung von wehrlosen Babys im Mutterleib, also die FREMDBESTIMMUNG gegen Menschen vor ihrer Geburt. An der erwähnten Podiumsdiskussion nehmen zudem der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) sowie FDZ-Mitgründer „Pro Familia“ teil, außerdem die atheistische Bruno-Giordano-Stiftung.

Zusammenrottung gegen den „Marsch für das Leben“

Die Veranstaltung findet drei Tage vor dem „Marsch für das Leben“ (siehe Foto) in Berlin statt, der am 21. September vom BVL (Bundesverband Lebensrecht) durchgeführt wird. Offenbar geht es bei der FPZ-Tagung darum, wie man die Lebensrechtler-Demonstration möglichst „kreativ“ bzw. rechtswidrig stören kann.

Alle Jahre wieder wird der friedliche Marsch von höchst unfriedlichen linksextremen Randalierern heimgesucht, so daß meist eine massive Polizeipräsenz zum Schutz der Demonstrationsfreiheit christlicher Lebensrechtler erforderlich ist.

Foto: BVL

Foto: BVL

Auf der Startseite von BALANCE heißt es eindeutig: 

„Anlässlich der jährlichen Aktivitäten der Abtreibungsgegner_innen (selbst ernannten Lebensschützer_innen), die jährlich einen Marsch für das Leben in Berlin und anderen Städten organisieren (dieses Jahr am 21.09.2013 in Berlin), hat sich ein breites Bündnis unterschiedlicher Organisationen zusammen gefunden, um mit kreativen Aktionen den Protest am 21.9.2013, 13 Uhr am Brandenburger Tor öffentlich zu machen und ein Zeichen für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu setzen.“

In diesem Sinne bzw. Unsinne verabschiedete das Balance-Zentrum aktuell eine sog. Bündniserklärung.

Totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat gefordert

Getragen wird diese Pro-Abtreibungs-Resolution von einem „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, zu dem ausdrücklich auch „Die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke“ gehören, also staatliche Stellen.

Die erwähnte „Bündniserklärung“ verlangt in ihrem fünf-fachen Forderungskatalog auch die „Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch“ – und damit die totale Freigabe der Abtreibung bis zum 9. Monat einschließlich!

Die Resolution ruft zur „Kundgebung für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“ am 21. September auf, denn es sei an der Zeit, „reaktionären Weltanschauungen entgegenzutreten“.

Da JA zum Lebensrecht aller Menschen ist also eine „reaktionäre“, eine rückschrittliche Weltanschauung aus Sicht dieses „Bündnisses“, das die Ermordung wehrloser Babys im Mutterleib offenbar für „fortschrittlich“ hält.

Als wären diese Zusammenhänge und Zusammenrottungen zu Lasten des Lebensrechts nicht schon grausig und verheerend genug, erdreistete sich der Berliner CDU-Senator für „Gesundheit und Soziales“, Mario Czaja, dem Balance-Abtreibungszentrum zu seinem 20-jährigen Bestehen auch noch ein warmes Grußwort zukommen zu lassen.

Auf deren Webseite ist das Schreiben des christdemokratischen Senators (in Berlin besteht eine  Große Koalition von SPD und CDU) vom 23. August 2012 in der Rubrik  „Über uns gleich eingangs veröffentlicht.

Nachträglicher HINWEIS vom 5.9.2013: Das erwähnte Grußwort wurde dort inzwischen gelöscht…!

Die Gratulation beginnt mit den Worten:

„Zum 20jährigen Bestehen spreche ich dem Vorstand und dem Team des Familienplanungszentrum – BALANCE meine herzlichen Glückwünsche aus und danke Ihnen für Ihr großes Engagement, mit dem Sie über zwei Jahrzehnte das FPZ BALANCE als unverzichtbaren Anlaufpunkt zum Thema Sexualität und Schwangerschaft für Ihre Klientinnen und Klienten etabliert haben.

„Sie haben sich neuen Problemlagen angepaßt“

Seit zwanzig Jahren bietet das FPZ BALANCE Beratung und Versorgung im Bereich von Familienplanung und Sexualität im Rahmen eines integrativen Konzepts an. Dabei haben Sie Ihr Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und an neue Problemlagen angepasst.“

Vorgeburtliche Kindstötung als „Erweiterung“ des Leistungsspektrums“? Abtreibung als „Anpassung“ an „neue Problemlagen“? Oder wir dürfen wir diese Ausdrücke verstehen?!

Sodann heißt es: „Die gezielte Ansprache zu Sexualität, Partnerschaft, Empfängnisverhütung und Schwangerschaft und zugleich die damit verbundenen medizinischen Leistungen zielgruppengerecht zu erbringen, ist eine ganz besondere Leistung Ihrer Einrichtung.“

Ist die Vernichtung menschlichen Lebens eine „medizinische Leistung“?

Außerdem würdigt der Herr Senator folgendes: „Dabei bilden einerseits Fragen der physischen, psychischen und sexuellen Gewalt gegenüber Frauen und andererseits Geschlechterbeziehungen im Sinne von gesellschaftlich zugewiesenen Geschlechterrollen wichtige Bezugspunkte Ihrer Arbeit.“

Das Balance-Zentrum wendet die schlimmste Form physischer Gewalt gegen ungeborene Kinder an, nämlich deren Ermordung.  Abtreibung ist zugleich psychische Gewalt gegen Frauen, denn auf Dauer zeigt sich immer wieder: „Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau“  – auch wenn sie zugleich Täterin ist.

Abschließend schreibt der christdemokratische Politiker:  „Für die zukünftige tägliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Kraft und gutes Gelingen und freue mich auf Anregungen zur Diskussion.“

Gottlob erspart er uns „Gottes Segen“ zum systematischen Tötungsgeschäft dieser Abtreibungsambulanz, der er gleichwohl „gutes Gelingen“ wünscht  –  etwa beim weiteren Vernichten wehrloser Babys im Mutterleib ?!

Das geradezu makabre Glückwunschschreiben des Senators ist ein  unglaublicher, aber leider wahrer Skandal, zumal für einen christdemokratischen Politiker.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster