München: LMU-Forscher verneinen Kontext von Lockdown und Infektionsrückgang

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sehen keinen unmittelbaren Zusammenhang des Lockdowns und der sog. Notbremse mit dem Rückgang des Infektionsgeschehens in Deutschland.

Die Corona-Zahlen sanken der brisanten Studie zufolge bereits vor der „Bundesnotbremse“. Die Infektionsdynamik war auch schon vor dem Herbst-Lockdown und seiner Verschärfung im Winter gebrochen.

Kritiker sehen sich dadurch in ihrem Vorwurf, die Corona-Politik der Bundesregierung sei „unverhältnismäßig“, nunmehr bestätigt, auch hinsichtlich der Schulschließungen.

Sie weisen darauf hin, das sonst so gerne zitierte Motto „Hört auf die Wissenschaft“ gelte auch jetzt und sei ernstzunehmen. Die AfD bekräftigt derweil ihre Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß zur Lockdown-Politik der Bundesregierung.

Der stellv. Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Sebastian Münzenmaier, erklärt außerdem:

„Hätte die Bundesregierung nicht unbeirrt am Lockdown festgehalten, sondern stattdessen – wie von der AfD-Fraktion immer wieder gefordert – von Anfang an die Risikogruppen konsequent geschützt, wären Familien, Kindern und Jugendlichen viele Belastungen erspart geblieben.

Zudem hätte der noch gar nicht zu beziffernde immense wirtschaftliche Schaden, den vor allem der Einzelhandel, die Gastronomie und das Gastgewerbe zu verzeichnen haben, vermieden werden können. Ohne die fatale Lockdown-Politik wären den Bürgern die unverhältnismäßigen Einschränkungen ihrer Freiheitsrechte erspart geblieben, die bei Vielen das Vertrauen in die Demokratie und den Rechtsstaat erschüttert haben.


Bayern: Universitäten deutschlandweit führend

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM) zählen laut Shanghai-Ranking 2020 zu den Top 55 der besten Universitäten weltweit.

Im internationalen Vergleich findet sich die LMU in diesem Jahr auf Rang 51, die TUM auf Rang 54. Unter den deutschen Universitäten belegen die beiden Münchner Exzellenz-Universitäten die Positionen 1 und 2 und sind damit deutschlandweit führend.

Beide Hochschulen konnten somit ihr gutes Ergebnis vom Vorjahr beim Academic Ranking of World Universities, das das Center für World-Class Universities der Shanghai Jiao Tong University veröffentlicht, sogar noch verbessern.

Insgesamt ist der Freistaat im diesjährigen Shanghai Ranking mit sechs Universitäten vertreten: Neben der LMU und TUM sind die Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg (FAU) sowie die Universitäten in Würzburg, Regensburg und Bayreuth gelistet.

Quelle: http://www.csu.de