Deutsche Luftwaffe bei Manöver in Israel

Die Luftwaffe der Bundeswehr nimmt derzeit am von der israelischen Luftwaffe ausgerichteten internationalen Manöver „Blue Flag“ in der Negev-Wüste teil.

Dazu reiste auch Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe, nach Israel, wo er unter anderem gemeinsam mit dem Kommandeur der israelischen Luftwaffe, Maj. Gen. Amikam Norkin, die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchte. 

Die deutsche Luftwaffe hatte eigens für das Manöver ein „Eagle Star“-Kampfflugzeug speziell foliert, um als Zeichen der besonderen Beziehung zwischen den deutschen und israelischen Luftstreitkräften am israelischen Himmel ein Zeichen der Freundschaft zu setzen.

Ein besonderes Zeichen war auch der gemeinsame historische Überflug von Jets beider Länder über die Knesset (das israelische Parlament) und Israels Hauptstadt Jerusalem. Die beiden Kommandanten der Luftwaffen steuerten dabei jeweils eines der Flugzeuge.

Quelle: Newsletter der israelischen Botschaft Fotos: Israeli Air Force / Nevo Levin


Afghanistan: US-General kritisiert Biden

US-Präsident Biden und die Bundesregierung machen fehlenden Kampfwillen der afghanischen Armee für den Erfolg der Taliban verantwortlich.

Im Interview mit dem Onlineformat STRG_F widerspricht der Ex-Kommandeur der US-Streitkräfte in Afghanistan, David Petraeus. „Sie hatten plötzlich keine Rückendeckung mehr“, sagt er mit Blick auf die afghanischen Streitkräfte. „Unsere Luftwaffe war weg“.

Er habe als Kommandeur in Afghanistan selbst erlebt, in welch riesiger Anzahl afghanische Sicherheitskräfte kämpften und starben. Nach dem Abzug der US-Luftwaffe sei aber die wichtige Rückendeckung aus der Luft weggefallen. „Wie kann man von Streitkräften erwarten, dass sie kämpfen, wenn sie wissen, dass keiner mehr zur Unterstützung kommt?“, so Petraeus.

Der US-General widerspricht damit der Darstellung von US-Präsident Biden, der die Schuld für den schnellen Erfolg der Taliban auf die afghanische Armee geschoben hatte. Auch die Bundesregierung hatte sich dieser Darstellung angeschlossen. Die afghanischen Streitkräfte seien nicht bereit gewesen „sich den Taliban entgegenzustellen“, so Außenminister Heiko Maas.

Petraeus kritisierte Bidens Aussagen: „Die Fakten sind, dass 27 Mal so viele afghanische Sicherheitskräfte im Kampf für ihr Land gestorben sind als US-Amerikaner.“ – Tatsächlich starben nach Angaben der Brown University 2442 US-Amerikaner und ca. 66.000 afghanische Sicherheitskräfte in dem 20-jährigen Krieg.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/1a3f1847ead608a


Lucassen: Ordnungsruf im Bundestag für „soldatischen“ Israel-Glückwunsch

Der Bundestag hat am Mittwoch, 19. Mai, durch die sitzungsleitende Präsidentin Dagmar Ziegler einen Ordnungsruf erteilt und zwar an den Obmann der AfD im Verteidigungsausschuss, Rüdiger Lucassen.

Der Parlamentarier hatte seine Rede mit den Worten beendet: „Ich wünsche der Israel Defense Force viel Soldatenglück – und speziell der israelischen Luftwaffe bei der Suche nach den Terrororführern der Hamas eine gute Jagd und fette Beute.“

Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion fand mit seinem Einspruch gegen den Ordnungsruf im Bundestag keine Mehrheit. Er begründete ihn u.a. damit, dass soldatische Sprache „in besonderer Weise“ von der Meinungsfreiheit gedeckt sei.

Soweit gekürzt die Meldung aus dem Bundestag: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw20-de-einspruch-ordnungsruf-843094

In einer eigenen Pressemitteilung erklärt Lucassen dazu:

„Damit sendet das deutsche Parlament ein verheerendes Signal. Wem es mit der Verteidigung Israels vor islamistischen Terroristen ernst ist, der kann den israelischen Streitkräften nur viel Erfolg wünschen. Der Bundestag aber bestraft solche Glückwünsche.

Ich bedauere es sehr, dass einer Mehrheit der deutschen Volksvertreter in dieser brisanten Lage der nötige Mut und die nötige Klarheit fehlen. Jedes Bekenntnis zur Sicherheit Israels verkommt so zur unglaubwürdigen Floskel.“

.


FDP-Politiker: JA zum Existenzrecht Israels

Stellungnahme der FDP-Parlamentarier Frank Schäffler und Christian Sauter:

Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat seit Dienstagabend aus dem Gaza-Streifen über 1000 Raketen auf die israelische Stadt Tel Aviv abgefeuert, nachdem die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis, besonders in Jerusalem, zuletzt wieder zugenommen haben.

Bei dem bislang schwersten Raketenangriff seit Beginn des Nahost-Konflikts starben mehrere Menschen, hunderte wurden verletzt. Allein das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome verhinderte weit höhere Opferzahlen.

Israel reagierte mit verstärkten Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, u. a. zerstörte die israelische Luftwaffe das Polizeihauptquartier der Hamas. Mehrere hochrangige Mitglieder der Hamas wurden bei den Angriffen getötet.

„Die Angriffe der Hamas verurteile ich auf das Schärfste. Israel hat das Recht und die Pflicht, seine Bürger zu schützen“, urteilt der Verteidigungspolitiker Christian Sauter.

Das Existenzrecht Israels sei klarer Teil deutscher Staatsräson. Antisemitische Ausschreitungen in Deutschland sind scharf zu verurteilen und die Hintergründe dazu klar zu benennen.

Quelle: https://mailchi.mp/6490235393ce/corona-manahmen-bundeswehr-liegenschaften-brexit-5153864?e=381694bcc7


Generalinspekteur der Bundeswehr in Israel

​Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr, besuchte in den letzten zwei Tagen Israel. Er war zu Gast beim Stabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Aviv Kochavi (siehe Foto).

Der Besuch des Generals ist der erste Besuch in Israel seit seinem Amtsantritt.

Zwischen den Israelischen Verteidigungsstreitkräften und der deutschen Bundeswehr besteht eine enge Kooperation. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit nahm die deutsche Luftwaffe vor knapp einem Monat an der internationalen Übung „Blue Flag“ in Israel teil.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin – Foto: IDF


Erneuter Raketenhagel auf Israel

Die islamische Terrororganisation Hamas hat von Dienstag- bis Mittwoch-Morgen fast 200 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Getroffen wurde unter anderem der Innenhof eines Kindergartens, ein Sportstadion und ein Wohnhaus. Vier Menschen wurden verletzt. Die Raketen waren teils iranischer Bauart.

In Reaktion auf den Raketenbeschuss haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) terroristische Infrastrukturen im Gazastreifen zerstört. Die Luftwaffe flog Angriffe auf terroristische Ziele.

Quelle: Israelische Botschaft


Israel: Reservesoldat bei Terrorangriff getötet

Eliav Gelman (30 J.), Reservist der Luftwaffe, wurde gestern (24.2.) während eines palästinensischen Messerangriffs durch den Querschläger eines weiteren Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet.

Ersten Ermittlungen zufolge wartete Gelman an einer Bushaltestelle an der Gush-Etzion-Kreuzung in Judäa, als er von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen wurde. Weitere Soldaten, die sich ebenfalls dort aufhielten, schossen in Richtung des Angreifers.

BILD: Eliav Gelman (Foto: Hagar Amibar/Israel Air Force)

Eine oder mehrere Kugeln trafen fälschlicherweise Gelman und verletzten ihn schwer. Er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Angreifer wurde mittelschwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Eliav Gelman hinterlässt zwei Söhne im Alter von 2 und 5 Jahren sowie seine schwangere Frau.

Er ist das 32. Todesopfer der jüngsten palästinensischen Terrorserie, die im September 2015 begonnen hat.

Quellen: Israelische Botschaft / Times of Israel


Nord-Sudan: Islamisches Regime bombardiert christliche Gemeinden

Die (nord-)sudanesische Regierung bombardiert erneut Christen und deren Häuser, Kirchen, Schulen und Krankenhäuser. Dabei wurden kürzlich zahlreiche Gläubige ermordet oder schwer verletzt. Bei einem Luftangriff auf eine evangelische Kirche wurden sieben Mitglieder der sudanesischen „Church of Christ“ (siehe Foto) ermordet. 

In der Region droht auch eine Hungersnot, weil die Menschen wegen der Bombardierungen ihre Felder nicht mehr bestellen können. cb339e2736

Die Opfer gehören einer schwarzafrikanischen, nicht-arabischen Ethnie (Volksgruppe) an, die in den Nuba-Bergen (Bundesstaat Süd-Kordofan) lebt: an der Grenze zwischen der islamisch geprägten Republik Nord-Sudan und dem überwiegend christlichen Süd-Sudan.

Seit der Abspaltung des Süd-Sudan im Jahr 2011 wollen sich die Nuba dem Süd-Sudan zuwenden. Dieses Begehren beantwortet der islamische Norden mit Gewalt bzw. dem Einsatz der Luftwaffe. Nuba-Christen gelten dem sudanesischen Präsidenten Hasan Ahmed al-Baschir als „Ungläubige“, die islamisiert werden müssen.

Zehntausende Christen haben sich vor den Bombardements in die Berge geflüchtet und leben in Höhlen. „Die Höhlen sind jedoch nicht sicher, weil es dort vor Skorpionen und Schlangen wimmelt. Aber die Menschen sagen: Lieber mit diesen Schlagen leben, als den Bomben des Khartum-Regimes ausgesetzt zu sein“.  – Dies erklärte Macram Max Gassis,  kath. Geistlicher der Diözese El Obeid, in einem Deutschlandfunk-Interview. 

Parallel zu den Luftangriffen gehen brutale, staatlich finanzierte Milizen von Haus zu Haus, um Christen aufzuspüren. „Sie wollen die Nuba assimilieren“, so Gassis. „Und eine ethnische Gruppe assimilieren heißt für mich: Töten, ethische Säuberungen, ihre Kultur, die Traditionen, die Sprache und Lebensart vollständig zerstören mit dem Ziel einer Arabisierung“.

Gassis fordert die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf das Regime in Khartum auszuüben, um die Bombardierungen zu beenden. Damit würde auch die dramatische Ernährungslage verbessert.

Die Nuba sind dafür bekannt, dass sie sehr hart arbeiten. Sie sind es nicht gewohnt, von außen unterstützt zu werden. Sie können selbst anbauen, fürchten sich aber gegenwärtig davor, weil sie Opfer der Bomben werden könnten. Der Hungertod ist längst Realität: Die Menschen haben keine Lebensmittel. Sie essen Blätter und wilde Beeren aus dem Wald.

Trotz Krieg, Terror und Verfolgung durch die islamische Regierung in Kharthum fühlen sich die Nuba als „Rückgrat der Kirche“.

Quelle (Text/Foto): Hilfsaktion Märtyrerkirche HMK:  www.verfolgte-christen.org


Israel: Rettung in letzter Sekunde für zwei Frühchen

Luftwaffe half Babys einer sudanesische Flüchtlingsfrau

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben in der Nacht zum Dienstag gleich zwei Leben gerettet: In einem Krankenhaus in Eilat hatte eine sudanesische Flüchtlingsfrau Zwillinge geboren, die nur jeweils 900 Gramm wogen.

In Eilat gibt es kein Krankenhaus mit einer Frühchenstation, so daß das Leben der beiden Babys akut gefährdet war. Auf Initiative der Klinik vor Ort wurde ZAHAL eingeschaltet.

Ein Hubschrauber der Luftwaffe flog zunächst ein Team des Krankenhauses Assaf ha-Rofe bei Rishon le-Zion nach Eilat, wo dieses den Transport von Mutter und Kindern vorbereitete. Schließlich wurde die junge Familie ins Krankenhaus Assaf ha-Rofe ausgeflogen.


Transport des Brutkastens (Foto: IDF)

Ein Sprecher von ZAHAL erklärte zur Hilfe der Armee: „Die medizinischen Erwägungen sind wichtiger als alles andere. Ich kenne nicht viele Staaten, die Frühgeborene ohne Krankenversicherung ausfliegen und die gesamten Kosten von beinahe einer Viertelmillion Shekel (etwa 50.000 Euro) übernehmen.“

Der Zustand der Zwillinge ist stabil.

Quelle: Israelische Verteidigungsstreitkräfte vom 26.2.2013


Israelische Elitesoldaten retteten eine 15-köpfige arabische Familie vor den reißenden Fluten

Das arabische Dorf Baka el-Rarbijeh (Baka-West) wurde von der Elite-Einheit 669 der israelischen Luftwaffe „gestürmt“. Die Familie Abed Ali saß wegen Überschwemmungen auf dem Dach ihres Hauses fest, als sie auf die Idee kam, die israelische Luftwaffe um Hilfe zu rufen.

Foto: K. Ruprecht

 

Eine Stunde lang schwebte ein CH-53-Jasur-Helikopter über dem Haus, bis die gesamte 15-köpfige Familie sicher im Bauch des schweren Hubschraubers aufgenommen war. Die Elitesoldaten filmten die Aktion mit Kameras an ihren Helmen. Der Hadera-Fluss war über die Ufer getreten  –  und so war das isolierte Haus der Familie Abed Ali völlig von reißenden Fluten umgeben.

Ganem Abed Ali, einer der Geretteten, erzählte: „Erst ließen sich die Kämpfer an Seilen zu uns herab und redeten mit uns, um uns zu beruhigen. Dann wurden wir einer nach dem anderen zum Hubschrauber hochgehievt.“

Die Familie wurde schließlich nach Petach Tikva zum Beilinson-Hospital geflogen, um ärztlich versorgt zu werden. „Gott sei Dank, dass die Luftwaffe uns gerettet hat“, sagte Abed Ali: „Ganz Baka applaudiert.“

Zuvor hatten Soldaten der 669-Einheit einen Bürger des arabischen Dorfes Taibeh vom Dach seines in den Fluten untergehenden Autos mit einem Blackhawk-Helikopter gerettet.

Quelle: Christliche Webseite http://www.israelnetz.com