München: Christliche Lukas-Schule feierte 25-jähriges Jubiläum mit großem Konzert

Von Hans-Joachim Vieweger

1989: ein geschichtsträchtiges Jahr  –  und eben auch das Jahr, in dem die christlich-evangelikale Lukas-Schule in München gegründet wurde. Daran erinnerte sie nun mit einem großen Fest in der Stadthalle Germering.  Lukasschule_Helden1

Bei der Feier wurden auch die Hintergründe des damaligen Starts vertieft, in dessen Mittelpunkt die Schüler standen.

Schließlich ging es von Anfang an um sie und darum, ihnen neben allem wichtigen Wissen eine wesentliche Botschaft weiterzugeben: dass sie von Gott wunderbar geschaffen, gewollt und geliebt sind.

Gerade deshalb ist es so spannend zu sehen, welche Gaben in jedem Einzelnen stecken, z.B. in jenen, die sich musikalisch engagieren, wie in der Streicher-Gruppe der Schule.

Ruth Wowerat und Gabriele Bauer hatten daraus für die Feier ein beeindruckendes Orchester geformt, wie es wohl kaum eine andere Grundschule aufweisen kann. Mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Helden“ saßen sie auf der großen Bühne und präsentierten unter anderem Offenbachs Can-Can.

Mit den T-Shirts kündigte sich schon der zweite Höhepunkt des Abends an: Ein Musical über den israelitischen König David  –  ein „echt cooler Held“, wie es in den Liedern hieß.

Alle Grundschüler waren beteiligt, genauso alle Lehrer  –  egal, ob beim Vorbereiten der Texte, der Kostüme und der Dekoration, beim Einstudieren der Musik und der Theaterszenen oder bei der begeisternden Motivation der Kinder während des großen Auftritts.

Beeindruckend auch Michael Weiser, der als Sprecher fungierte. Wobei die Bezeichnung „Sprecher“ massiv untertrieben ist  –  Weiser agierte so ausdrucksvoll, dass er jederzeit als Schauspieler durchgehen würde. Lukasschule_Helden3

Wohl kaum einer, der sich nicht angesprochen fühlte, als Weiser in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Goliath von den alltäglichen „Riesen“ sprach, die einem das Leben schwer machen können, im Schulalltag genauso wie im Berufsleben.

Oder wenn er die Zuschauer mitnahm auf die Zeitreise ins Land Israel vor 3000 Jahren. Als der Hirtenjunge David vom Propheten Samuel zum König gesalbt wurde, obwohl doch seine Brüder viel stärker waren als er  – und er von außen betrachtet gar nicht wie der große Held wirkte, der Israel einmal regieren sollte.

Doch David zeigte sich just dadurch als „Held“, dass er nicht auf sich selbst und seine Fähigkeiten vertraute, sondern auf Gott.

Wobei sich auch hier ein höchst aktueller Bezug zeigt: Was zählt, um in unserer Gesellschaft ein Held zu sein und cool dazustehen? Sind es das Geld, die Schönheit, die Sportlichkeit oder die Klugheit, wie einzelne Kinder in gerappter Form vortrugen?

Die Geschichte von David zeigt, dass es auf etwas anderes ankommt: „Ein echt cooler Held ist jemand, der aus ehrlichem Herzen, mit Mut und Gottvertrauen handelt. Dazu muss man nicht super spitze sein. So wie du bist, hat Gott dich geschaffen  –  und so kannst du ein Held sein.“  –  So lautete das Fazit des Erzählers – und 280 junge Helden haben das an diesem Tag bestätigt.

Die Webseite der Lukasschule: http://www.lukas-schule.de/


Evangelische Allianz München: Die Artikel der SZ über die Lukas-Schule sind unterstes Niveau

Vorwurf: Süddeutsche Zeitung betreibt „antikirchliche Kampagne“

Eine „antikirchliche Kampagne“ wirft der Vorsitzende der Evangelischen Allianz München, Siegfried Winkler, der Süddeutschen Zeitung vor.  (Die Evangelische Allianz ist ein Dachverband theologisch konservativer evangelischer Gemeinschaften und Werke.)

Das Blatt hat seit dem 19. Oktober in mehreren Artikeln behauptet, die evangelikal orientierte Schule in München sei fundamentalistisch ausgerichtet, flöße Kindern mit dem Teufel Angst ein, vertrete den Kreationismus und dulde homosexuellen-feindliche Propaganda.

Am 7. November forderte das Blatt die „Rote Karte“ für den Leiter des Gymnasiums der Lukas-Schule, Jörg Birnbacher. Begründung der Zeitung: Toleranz höre auf, wenn das Wertefundament, das Staat und Gesellschaft zusammenhalte, offen attackiert und verhöhnt werde.

Nach Ansicht Winklers hat die Zeitung keine Beweise für ihre Anschuldigungen vorgebracht. Stattdessen berufe sie sich auf Aussagen anonym bleibender Eltern sowie auf Internetseiten, wobei vieles falsch dargestellt würde.

So werde dem Schulleiter unterstellt, Autor beim umstrittenen Internetportal kreuz.net gewesen zu sein, weil dieses im Jahr 2006 mehrere von Birnbacher –  damals Vorsitzender des „Forums Geistige Wende“  –  verschickte Pressemitteilungen abdruckte.

Zudem würden daraus einzelne Sätze willkürlich herausgegriffen, um Birnbacher als religiösen Eiferer zu diskreditieren. „Diese Art des Journalismus ist unterstes Niveau“, sagte Winkler gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Es sei unverständlich, dass die „Süddeutsche“ ihre Qualität opfere, um eine von Staat und Kirche anerkannte Privatschule in Verruf zu bringen.

Hintergrund:

Die Lukas-Schule in München umfasst außer dem im Aufbau befindlichen Gymnasium eine Grund-, Haupt-, und Realschule mit insgesamt 913 Schülern. Nach eigenen Angaben will sie Kindern „vom Wort Gottes her klare Orientierung geben und so ein Fundament legen, von dem aus der junge Mensch seine Umwelt annehmen, bewerten und sein Leben gestalten kann“.  –  Für die konfessionell verschieden geprägten Lehrer gilt als gemeinsamer Nenner die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz.

Quelle: www.idea.de


Erneute Stimmungsmache der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die Lukasschule in München

Eine von der SZ verunglimpfte Erklärung wurde von Jörg Birnbacher und zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten unterzeichnet

Tina Baier kann es offenbar nicht lassen: Die SZ-Autorin veröffentlichte erneut einen diffamierenden und manipulierenden Artikel in der heutigen Samstags-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ (3.11.2012) gegen die fromm-evangelische Lukas-Schule, wobei besonders unfair mit Jörg Birnbacher, dem Leiter des Lukas-Gymnasiums, verfahren wird.

Bereits im Untertitel der SZ wird dem Rektor „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ vorgehalten. In Wirklichkeit ist es Tina Baier, die wahrheitswidrige Stimmungsmache betreibt  –  und erneut gegen die Lukasschule und Jörg Birnbacher agitiert.

Die Beschuldigung gegen den Leiter des Lukas-Gymnasiums wird damit begründet, daß „Birnbacher vor einigen Jahren auf der Internet-Plattform kreuz.net Stimmung gegen Homosexuelle gemacht hat.“

Sodann wird darauf verwiesen, daß die Deutsche Bischofskonferenz sich „gerade wieder von kreuz.net distanziert“ habe, „weil dort gegen Juden, Schwule und Kirchenreformer gehetzt wird“.

Tatsächlich handelt es sich bei „kreuz.net“ um ein unseriöses und anonymes Radauportal, das vor allem durch Judenfeindlichkeit und eine völlig unterirdische Gossensprache negativ auffällt.

Allerdings betreibt die „Süddeutsche“ in diesem Artikel eine denkbar hinterhältige Hetze gegen Rektor Birnbacher und die Lukas-Schule, weil mehrfach nicht berücksichtigt wird, daß die Webseite „kreuz.net“ selbstverständlich öffentlich verbreitete Pressemitteilungen und Aufrufe übernimmt, ohne daß sich Autoren und Unterzeichner dagegen wehren können, zumal das unsägliche Internet-Portal anonym ist.

Selbstverständlich weiß die angeblich so intensiv „recherchierende“ SZ-Mitarbeiterin hierüber Bescheid, weil dieser journalistische Sachverhalt auch ohne langwierige Recherche klar ersichtlich auf der Hand liegt.

Gleichwohl heißt es in Baiers dreistem Artikel mit verleumderischer Zielstrebung:

„Nach Recherchen der SZ hat Birnbacher im Jahr 2009 eine auf kreuz.net veröffentlichte Erklärung „gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet. In dem kreuz.net-Beitrag (…) geht es um „Homo-Ideologen“, die „Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen“ wollen.“

Hierbei wird suggestiv der wahrheitswidrige Eindruck vorgetäuscht, als habe Jörg Birnbacher  – der damals überdies weder Lehrer noch Rektor der Lukasschule war –  eine auf kreuz.net zurückgehende Erklärung unterzeichnet. 

Pausenhof der Lukas-Schule

In Wirklichkeit handelt es sich um eine Pressemitteilung der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die mit Kreuz.net rein gar nichts zu tun hat.

Im Text dieser Erklärung findet sich zudem kein einziges Wort von „widernatürlichen Versuchungen“; vielmehr handelt es sich hierbei um eine Kommentierung von Kreuz.net.

Folglich steht fest:

1. Die SZ wählte als Titel für ihren erneuten Rundumschlag gegen die Lukas-Schule mit Anführungszeichen das Zitat: „Von widernatürlichen Versuchungen geplagt“.

Im Untertitel ist vom „Leiter des Lukas-Gymnasiums die Rede“, der „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ betreibe.

Somit entsteht bereits im Ober- und Untertitel durch heimtückisch-raffinierte Manipulation der irreführende Eindruck, als sei dieses Zitat (“widernatürliche Versuchungen“) auf den Schulleiter des Lukas-Gymnasiums zurückzuführen.

2. Diese falsche Unterstellung wird sodann im Artikel noch verstärkt, obwohl Birnbacher jene Äußerung nie getätigt oder unterzeichnet hat.

Stattdessen unterschrieb er  – damals noch Lehrer an einem staatlichen Gymnasium  –  eine engagierte, aber völlig sachorientierte Stellungnahme der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die in ihrer Erklärung auf das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht sowie auf die Rede-  und Forschungsfreiheit in Deutschland hinweist, die durch Aktionen der hessischen Grünen und diverser homosexueller Verbände tatsächlich mit Füßen getreten wurde.

Dieser Appell für Meinungs- und Versammlungsfreiheit beginnt mit den Worten:

“Erneut versuchen Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände zusammen mit Bündnis 90/ Die Grünen, die Rede-, Wissenschafts- und Therapiefreiheit zu beschränken.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) attackiert in einem Offenen Brief vom 26. März 2009 an den Oberbürgermeister der Stadt Marburg und die Universitätsleitung den „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg stattfinden wird.“

Sodann wendet sich Erklärung dagegen, daß seitens grüner und homosexueller Kreise massiver Druck auf die Veranstalter ausgeübt wird mit dem Ziel, jene Persönlichkeiten, die sich kritisch zur praktizierten Homosexualität geäußert haben, nicht auf dem Kongreß sprechen zu lassen.

Die Initiative schreibt dazu:

„Solche Aktionen stellen einen Angriff auf fundamentale Freiheitsrechte dar, die in der Verfassung garantiert sind. Wieder wird versucht, die Freiheit der Versammlung, der Rede, des wissenschaftlichen Diskurses und der Wahl der Therapie zu beschneiden.“

Sodann wird schon unter Punkt 1 festgehalten:

„Niemand bestreitet die Würde von Menschen mit homosexueller Orientierung und ihre persönliche Freiheit, eine homosexuelle Lebensweise zu praktizieren.“

Sieht so etwa „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ aus, wie die SZ behauptet?  – Natürlich unterschlägt deren Autorin Baier diese Passagen komplett, um das von ihr gelieferte Zerrbild nicht zu beeinträchtigen.

Die Stellungnahme fährt fort: „Es gibt aber Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und therapeutische Hilfe suchen.“  –  Daher sollen „therapeutische Angebote für Menschen“, die diese freiwillig anstreben, „nicht unterdrückt“ werden.

Vielmehr sei es, so heißt es in dem Aufruf weiter, „eine Missachtung der Wissenschaftsfreiheit und der Meinungsfreiheit“, wenn sogar „die wissenschaftliche Information und Auseinandersetzung“ hierüber unmöglich gemacht werden solle.  „Dies darf in einem freiheitlichen Staat nicht hingenommen werden!“, so die Schlußfolgerung des Appells vom 19. April 2009.

Freilich wurde diese Erklärung nicht allein von Jörg Birnbacher unterzeichnet, sondern von zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, so daß sich der heutige Rektor der Lukas-Schule in bester Gesellschaft befindet.

Bernhard Meuser

Zu jenen, die diesen Aufruf unterschrieben haben, gehören beispielsweise der Salzburger Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun, der renommierte Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. Martin Kriele sowie der katholische Verlagsleiter Bernhard Meuser (siehe Foto).

Mit dabei ist auch der Papstberater und bekannte Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann, der CSU-Parlamentarier Norbert Geis, die Chefin der CDL (Christdemokraten für das Leben), Mechthild Löhr  –  und der Schweizer Domherr und bischöfliche Medienbeauftragte Christoph Casetti (Bistum Chur).

Unterzeichner dieses   –  von der SZ als „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ diskreditierten  –   Aufrufs sind überdies der evangelische Theologe Philip Kiril Prinz von Preußen sowie die katholischen Religionsphilosophinnen Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Prof. Dr. Edith Düsing, außerdem Prof. Dr. Hubert Gindert, der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken.

Auch Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, unterzeichnete diese Erklärung, die Rektor Jörg Birnbacher angekreidet wird   –  zudem weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Kirche, Wissenschaft, Kultur und Politik.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Der hier kritisierte SZ-Artikel ist   –  mit veränderten Überschriften, aber sonst inhaltsgleich   –  inzwischen online zu lesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stimmungsmache-gegen-homosexuelle-gymnasiumsleiter-soll-auf-kreuznet-publiziert-haben-1.1513300

 
 


KONSERVATIVE ÖKUMENE: Die evangelische Lukas-Schule wird vor allem von katholischer Seite entschieden verteidigt

Angesichts der zur Zeit laufenden Medienkampagne gegen die fromm-evangelische Lukas-Schule in München fällt auf, daß es vor allem glaubenstreue Katholiken sind, die sich entschieden für diese evangelikale Privatschule einsetzen.

Ein interessantes Phänomen und zugleich hoffnungsvolles Zeichen einer wachsenden „konservativen Ökumene“, die über Konfessionsgrenzen hinweg dem antichristlichen Zeitgeist die Zähne zeigt und biblische Prinzipien unbeirrbar hochhält.

Zu den kath. Verteidigern der Lukas-Schule gehört auch das Infoportal MEDRUM, das gestern erneut einen entsprechenden Artikel veröffentlicht und die Süddeutsche Zeitung kritisiert hat (Titel: „Zerrbild einer hoch angesehenen christliche Schule“).

In diesem MEDRUM-Bericht heißt es eingangs:

„Die Informationsarbeit der Süddeutschen Zeitung über die evangelische Lukas-Schule in München hat viele Eltern von Schülern entrüstet. Für sie ist das, was Tina Baier im Artikel „Methoden an evangelischer Privatschule“ in der Süddeutschen Zeitung am 19. Oktober 2012 geschrieben hat, nicht akzeptabel.

Zwar gibt es auch abweichende Meinungen, sie repräsentieren jedoch eine klare Minderheit. Das Gros der Elternschaft hält die Vorwürfe für unerklärlich und stellt fest, dass ein Zerrbild einer hoch angesehenen Schule gezeichnet wurde. Dies geht aus dem starken und eindeutigen Echo hervor, das der Artikel in der Süddeutschen Zeitung hervorgerufen hat.“

Hier finden Sie alle MEDRUM-Texte zum Thema: http://www.medrum.de/search/node/Lukas-Schule

Auch der AEK, der politisch orientierte Arbeitskreis engagierter Katholiken in der CDU stellt sich vor die attackierte Lukas-Schule:  http://www.aek-online.de/

Vor allem der katholische Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, Mathias von Gersdorff, hat sich vom ersten Tag an (19.10.) deutlich pro Lukas-Schule positioniert und diese evangelikale Privatschule mehrfach verteidigt – siehe hier:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/search/label/Lukasschule

Diese kath. Webseite hat ebenfalls klar Flagge gezeigt:  http://www.stopdesinformation.de/startseite/diese-woche-neu/

Auch dieses informative kath. Webmagazin FFM-direkt aus Frankfurt hat viele unserer Beiträge übernommen: http://www.ffmdirekt.de/religion/

Zudem haben sich einige Blogs junger kath. Frauen beteiligt:
http://liseschmitt.xobor.de/blog-e22582-Lukasschule-in-Muenchen-Offener-Brief-an-die-Eltern-unserer-Schueler.html
http://schwarzwaldmaedle.xobor.de/blog-e22539-So-etwas-sollte-es-auch-in-unseren-kath-Schulen-geben-einfach-wunderbar-und-Nachahmungswert.html
http://kleinewelt.xobor.de/blog-e10315-Lukasschule-in-Muenchen-Offener-Brief-an-die-Eltern-unserer-Schueler.htm

167 Eltern der Lukas-Schule beschweren sich bei der „Süddeutschen Zeitung“

„Die SZ zeichnete ein völliges Zerrbild der Schule“

In der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) vom heutigen Donnerstag, den 25. Oktober, wurde ein aufschlußreicher Protestbrief von 167 Eltern der Müncher Lukasschule veröffentlicht, die sich über die unfaire SZ-Berichterstattung beschweren.

Hier der volle Wortlaut des Schreibens:  

Lukas-Schule in München

„Wir kennen die Lukas-Schule als Eltern zum Teil seit vielen Jahren. Den SZ-Artikel empfinden wir als diffamierend. Wenn wir den Beitrag mit unseren Erfahrungen vergleichen, zeigt sich, dass hier ein völliges Zerrbild der Schule gezeichnet wird.

Uns ist kein Fall bekannt, in dem einem Schüler „mit dem Teufel gedroht“ oder seitens der Lehrer verboten wurde, irgendwelche Bücher zu lesen.

Unsere Erfahrung ist vielmehr, dass unsere Kinder in der Lukas- Schule höchst engagierte, idealistische und auf den Einzelfall eingehende Lehrer hatten beziehungsweise haben.

Als Eltern erleben wir in der Lukas-Schule vor allem, dass den Kindern vermittelt wird, dass sie  –  unabhängig von ihrer Leistung  –  wertvoll und angenommen sind.

Diese Form der Wertevermittlung stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder, insbesondere der Schwachen. Sicher ist die Lukas-Schule auch aus diesem Grund eine in der Stadtpolitik und bei Beratungsdiensten hochangesehene Schule.

Nicht von ungefähr gibt es auch seit Jahren mehr Bewerber als Plätze.

Wir bedauern sehr, dass die Autorin des Beitrags offenbar nicht mit Eltern gesprochen hat, deren Kinder gerne an die Lukas-Schule gehen. Andere Journalisten haben sich schon die Zeit genommen, am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen und beispielsweise Andachten zu besuchen, um sich auf diese Weise persönlich ein Bild von den christlichen Wertvorstellungen der Schule zu machen.“

Ariane Bloching, München
Leonhard von Habsburg-Lothringen, Germering
Martin Krause, München
Kirsten H. Eibl-Lindner, München
und weitere 163 unterzeichnende Eltern der Lukas-Schule


Die Doppelmoral der Süddeutschen Zeitung und ihre „Teufelskeule“ gegen die Lukasschule

Mathias von Gersdorff  

Die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) unternimmt derzeit eine Hetzkampagne gegen die evangelikale Lukas-Schule in München.
Der Grund: „Kindern werden offenbar merkwürdige Geschichten vom Teufel erzählt“, so die SZ am 19. Oktober.
Vom Teufel reden darf der „aufgeklärte“ Mensch nicht, meint wohl die SZ  –  und es ist deshalb aus deren Sicht unverantwortlich, dass Satan in einer Schule überhaupt genannt wird  –  auch wenn die Schule die Bibel ernst nimmt.

Wenn das Reden vom Teufel tatsächlich eine Bedrohung für die gesunde Entwicklung von Schülern ist, sollte die SZ nicht gegen die gediegene Lukas-Schule vorgehen. Da sucht sie wirklich das Haar in der Suppe.

Heuchelei der SZ: Die angebliche Furcht vor der Teufelsfurcht…

Allgegenwärtig ist der Teufel in diesen Monaten in den Neuerscheinungen von Musik-CDs  – und diese richten sich vornehmlich an Jugendliche, also an jene Klientel, um die doch die SZ ach so besorgt ist.

Hierzu einige wenige Beispiele von vielen (weitaus mehr findet man im Internet in Webseiten wie „Metal-Hammer“, von denen es eine unüberschaubar große Anzahl gibt):

Am 21. September 2012 brachte die Band „Satan´s Wrath“ (Satans Zorn) die Platte „Galloping Blasphemy“ (Galoppierende Gotteslästerung) heraus.

Am 28. September 2012 erschien von „Hellbringer“ (Höllenbringer) die Platte „Dominion of Darkness“ (Herrschaft der Finsternis) mit Liedern wie „Bell Of The Antichrist“ (Glocke des Antichrist), „Satanic Destructor“ (Satanischer Zerstörer) oder „Demons Blood“ (Blut des Teufels) mit Liedern wie „Zwischen Satan und Belial“.

In „Phantom Antichrist“ von „Kreator“ geht es beispielswiese um „Your Heaven, My Hell“ (Dein Himmel, deine Hölle) oder „Choir Of The Damned“ (Chor der Verdammten).

„Sodom“ liefert in seiner letzten Platte Titel wie „Sons Of Hell“ (Söhne der Hölle) oder „Hellfire“ (Höllenfeuer).

Besonders aufregen dürfte sich wohl die „SZ“ mit „Watains“ bzw. „Opus Diaboli“ mit Liedern wie „Storm of the Antichrist“ (Sturm des Antichrists) oder „Devil s Blood“ (Blut des Teufels)

Auch in der Platte von „Job For A Cowboy“ (Arbeit für einen Cowboy) „Demonocracy“ (Dämonenkratie) wird die SZ manches Anrüchige finden.

„Thanatos“ (Gott des Todes) thematisiert in „Emerging from the Netherworlds“ (Aus den Tiefen emporkommend) Themen wie „Dolor Satane“ (Schmerz Satans).

Soweit also beispielhaft einige wenige Titel der Musik-CDs aus dem Black-Metal-Milieu der letzten Monate.

Hiergegen sollte sich der aufklärerische Eifer der „SZ“ richten, sofern es ihr tatsächlich darum geht, Schüler mit dem  Teufelsthema zu verschonen.

Aber offenbar handelt es sich bei dieser angeblichen Sorge um Kinder lediglich um einen Vorwand in einer unfairen Kampagne gegen eine christliche Schule.

Quelle: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/10/aus-angeblicher-furcht-vor-der.html


Lukasschule in München: „Offener Brief an die Eltern unserer Schüler“

„Tief betroffen sind wir davon, dass die Berichterstattung dazu geführt hat, dass Schüler der Lukas-Schule in der Öffentlichkeit beschimpft wurden“

Liebe Eltern,
ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Oktober über unsere Schule hat für viel Wirbel unter Eltern, aber auch in der Öffentlichkeit gesorgt. Teile des Berichts wurden inzwischen von anderen Medien wiedergegeben  –  leider ohne der Schule die Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben.

Tief betroffen sind wir davon, dass die Berichterstattung dazu geführt hat, dass Schüler der Lukas-Schule in der Öffentlichkeit beschimpft wurden.

Um der Verunsicherung zu begegnen und Klarheit zu schaffen, haben wir Sie, liebe Eltern, zu Informationsabenden eingeladen.

Die dabei behandelten Fragen möchten wir auch auf diesem Weg noch einmal benennen.

In aller Klarheit stellen wir fest: Die gegen uns erhobenen Vorwürfe sind unzutreffend, was wir insbesondere an folgenden Punkten deutlich machen wollen:

1. Die Lukas-Schule  –  und hiermit sind Träger, Schulleitung und Lehrerkollegium gemeint  –  steht für den Glauben an einen Gott, der alle Menschen liebt  – unabhängig von ihrer Herkunft, Leistung oder anderen Eigenschaften; Diskriminierung findet bei uns nicht statt und würde auch niemals toleriert.

2. Unsere Schule steht vorbehaltlos für die Einhaltung der staatlichen Lehrpläne, auch im Fach Biologie  –  Wissenschaftsfeindlichkeit und Einschränkungen der Meinungsfreiheit sind uns fremd.

3. Wir sprechen weder Denk- noch Literaturverbote aus  –  die Behauptung, einzelne Bücher an der Schule seien verboten, ist schlicht und einfach unwahr.

4. Die vielen positiven Berichte aus den vergangenen 22 Jahren zeigen, dass unsere Lehrer nicht Angst einflößend agieren und auch niemanden bedrohen,
schon gar nicht geistlich.

Die falschen Unterstellungen des SZ-Berichts basieren vor allem auf Geschichten über zwei Kinder, die unsere Haupt- bzw. Grundschule besucht haben (sollen).

Im ersten Fall handelt es sich wohl um einen Jungen, der große Schwierigkeiten mit seiner Lerndisziplin hatte und auch seine Hausaufgaben wiederholt nicht machte. Nach etlichen Gesprächen mit der Mutter, in denen es unter anderem um die Erledigung der Hausaufgaben ging, bekam er nach neunmaligem Versäumnis seiner Hausaufgaben einen Verweis, den die Mutter nicht akzeptierte. Stattdessen führte sie an, was für schreckliche religiöse Dinge die Lehrerin angeblich gesagt habe und drohte mit der Presse.

Die Lehrerin hat diese Vorwürfe bestritten; von Eltern anderer Kinder wurden diese Vorwürfe nicht erhoben. In einem persönlichen Gespräch mit der Lehrerin und der Schulleitung ließ die Mutter die Lehrerin nicht zu Wort kommen.

Aufgrund der Weigerung des Schülers, Hausaufgaben zu erledigen und seine Mitarbeit zu steigern und wegen der mangelnden Gesprächsbereitschaft der Mutter erfolgte im April 2012 die fristgerechte Kündigung des Schulvertrags zum Schuljahresende. Das wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Elternhaus und Schule war zerstört.

Der zweite in der Süddeutschen Zeitung geschilderte Fall ist uns unbekannt und klingt merkwürdig. Wenn ein Mädchen von Beginn der Grundschule an Angstträume gehabt haben soll  –  warum wurde seitens der Eltern niemand von der Schule eingeschaltet?  Es würde jeder elterlichen Sorgepflicht widersprechen, ein Kind trotz solcher Vorwürfe vier Jahre auf der Schule zu belassen.

Wir möchten noch einmal kurz deutlich machen, wofür die Schule steht.

Foto: Petrusbruderschaft

Die Lukas-Schule ist eine evangelische Bekenntnisschule. Unser besonderes Ziel ist es, im schulischen Alltag gelebten christlichen Glauben erfahrbar zu machen. Wir bieten den Kindern professionellen und innovativen Unterricht durch staatlich geprüfte und erfahrene Lehrkräfte, die Christen sind und ihr Leben in Verantwortung vor Gott gestalten.

Wir betonen das Gemeinsame der christlichen Konfessionen, nicht das Trennende; das hat in den vergangenen 22 Jahren maßgeblich zum Erfolg der Schule beigetragen.

Auch wenn wir die Unterstellungen und Vorwürfe entschieden zurückweisen, möchten wir nicht den Eindruck erwecken, als ob an unserer Schule keine Fehler gemacht würden. Sicher gibt es auch Kinder und Jugendliche, die an unserer Schule nicht glücklich geworden sind.

Wir erlauben uns aber den Hinweis, dass sich unser Konzept sehr positiv auf die allermeisten unserer ehemaligen und aktuellen Schüler ausgewirkt hat bzw. auswirkt, sowohl im persönlichen als auch im schulischen Bereich.

Schüler oder Eltern, die sich an einzelnen Themen stoßen, bitten wir ganz herzlich: Kommen Sie auf uns zu, lassen Sie uns darüber reden.

Dankbar sind wir für die aktuell laufenden Gespräche mit der Regierung von Oberbayern und der evangelischen Landeskirche. Mit beiden pflegen wir seit jeher einen engen Kontakt. Wir freuen uns, dass diese beiden für uns wichtigen Institutionen sofort den Dialog gesucht haben.

Bei Ihnen, liebe Eltern, bedanken wir uns für die überwältigende Unterstützung, die wir in den vergangenen Tagen erfahren haben und für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeit.

Die Schulleitung:
Angelika Beck (RS), Jörg Birnbacher (GY), Christina Härle (GHS)

Der Schulvorstand:
Sabine Beham, Alexander Plenk, Dr. Ingo Resch

Quelle: http://www.lukas-schule.de/images/stories/food/offener_brief.pdf