Hl. Paulus: „Alle haben mich im Stich gelassen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim  4,10-17ab:

Mein Sohn! Démas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien. Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein. Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt. Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente. dsc06228

Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der HERR wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen. Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden. Der HERR stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören.

 


Vanessa: Ein Kind sagt JA zu seinem Kind

Von Cordula Mohr
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Anfang September 2014 erhielt ich einen Anruf von Mechthild Brüning, meiner Stellvertreterin im Vorsitz der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) im Regionalverband Rheine.

Sie hatte am Abend zuvor von der ALfA in München eine telefonische Bitte um Mithilfe bekommen. Dort war der Anruf einer Mutter eingegangen, deren erst 14-jährige Tochter schwanger wurde, sich aber tapfer für das Austragen des Kindes entschieden hat. Die Eltern selbst bemerkten die Schwangerschaft erst in der 22. Woche. Nun baten sie um Unterstützung in dieser schwierigen Situation.

Zunächst suchten die Eltern und ihre kindliche Tochter Vanessa jemanden, der mit ihnen den Weg geht, den die Familie sich ausgesucht hat, nämlich das Baby im Elternhaus großzuziehen. Behörden und Kliniken empfahlen der Familie im Gespräch häufig die Adoption. Man konnte sich dort kaum vorstellen, daß eine derart junge Mutter mit einem Kleinkind zurechtkommt.

Leider stand eine drohende Arbeitslosigkeit des Familienvaters im Raum. Somit wurden auch die Geldsorgen von Vanessas Eltern größer.

Ich sprach mit der Mutter und bestärkte sie in dem Gefühl und Bewußtsein, auf dem richtigen Weg zu sein. Ich sprach ihr zu, wie großartig es sei, dass Vanessa ihr Baby im Elternhaus großziehen darf. Dies sei sicher besser als eine Adoption, die immer nur eine Notlösung sein könne.images (2)

Die Familie freute sich über diese Ermutigung – und trotz aller Schwierigkeiten auch über den neuen Erdenbürger, der unterwegs war.

Vanessa hatte ihre Schwangerschaft zunächst geheimhalten wollen, um den Eltern keine Sorgen zu bereiten, zumal angesichts der drohenden Arbeitslosigkeit und einem Burnout des Vaters. Ich erklärte der Mutter, dass wir seitens der ALfA finanziell helfen können. Beim zweiten Gespräch stellte sich heraus, dass es mittlerweile zum Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber von Vanessas Vater gekommen ist.

Weiter erfuhr ich, daß es der kindlichen Schwangeren recht gut geht, obwohl sie von einigen jüngeren Mitschülern hinterrücks beleidigt wurde. Als die Schulleitung davon erfuhr hat, man sehr klar und gut reagiert und den Betreffenden mit Abmahnung gedroht. In ihrer eigenen Klasse wurde Vanessa aber allgemein akzeptiert. Die Mitschüler sprachen Ihr Mut zu und sagten: „Du wirst es schaffen!“

Da die finanzielle Lage von Vanessas Eltern schwierig war, habe ich ihr mündlich eine Patenschaft der ALfA zugesagt, worüber die Freude groß war.

Am 11. November des vorigen Jahres fuhr ich zu dieser Familie, um den Patenschaftsantrag auszufüllen. Vanessa war zuhause, weil sie den Praktikumsplatz im Kindergarten wegen ihrer Schwangerschaft nicht antreten konnte. Somit hatten wir genügend Zeit für ein gutes Gespräch. Außerdem traf ich ihre Mutter und ihre jüngere Schwester aA.L.Content_Was_wir_wollenn.

Vanessa erzählte mir, daß sie sich von ihrem Freund, einem Jungen aus ihrer Klasse, zum Sex gedrängt gefühlt habe. Mittlerweile trennte sich Vanessa von ihm. Das Jugendamt wird wohl einen Kontakt zum Kindsvater herstellen. Die Familie von Vanessa überlässt dies den Behörden. Von sich aus möchten auch die Eltern keinen Kontakt zu dem Jungen aufnehmen.

Vanessa will auf jeden Fall ihre Schule gerne zu einem guten Ende bringen und ihre Eltern unterstützen sie in diesem Vorhaben.

Ich selbst bin beeindruckt von dem festen Zusammenhalt dieser Familie. Vanessa benötigt natürlich noch sehr ihre Mutter, um ihrer eigenen Mutterrolle gewachsen zu sein. Die ALfA hat eine Patenschaft übernommen und unterstützt die kindliche Mutter und ihr Baby monatlich mit einer finanziellen Zuwendung. Eine Einmalzahlung für die Erstausstattung erfolgte ebenfalls.

Am 12. Januar dieses Jahres, genau an dem errechneten Termin, hat der kleine Lukas gesund und auf dem natürlichen Geburtsweg das Licht der Welt erblickt. Unser Regionalverband Rheine und die ganze ALfA freut sich, dieser ungewöhnlich jungen und außergewöhnlich tapferen Mutter geholfen zu haben und sie auch weiterhin zu unterstützen.

Unsere Autorin Cordula Mohr ist Familienmutter (drei Kinder) und Regionalvorsitzende der ALfA in Rheine sowie Mitglied des Landesvorstands NRW der CDL (Christdemokraten für das Leben); dieser Beitrag erschien auch im aktuellen „Lebenszeichen“ der ALfA.


„Alle haben mich im Stich gelassen, doch der HERR stand mir zur Seite“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 4,10-17b:

Mein Sohn! Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien.  Herz-Jesu_01

Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein.  Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt.

Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente.

Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen.  Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden.
Aber der HERR stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.

 


GOTT wird Mensch: Die Magd des HERRN empfängt den Sohn des Höchsten

Heutige Lesung zum FEST „Verkündigung des HERRN“: Lk 1,26-38:

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war einem Mann namens Josef anverlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.  media-373855-2

Der Engel trat bei ihr ein und sprach: Sei gegrüßt, du Gnadenvolle, der HERR ist mit dir.
Maria erschrak über diese Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sprach der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: IHM sollst du den Namen Jesus geben.

ER wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der HERR, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. ER wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Maria sprach zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sprach Maria: Siehe, ich bin die Magd des HERRN; mir geschehe nach Deinem Wort.

Danach verließ sie der Engel.


Traurige Erfahrung des Apostels Paulus: „Alle haben mich im Stich gelassen.“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 4,10-17b:

Mein Sohn! Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien. Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein. Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt.  header_buch

Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente. Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen. Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden.

Aber der HERR stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.


HOCHFEST der Verkündigung des HERRN: „Der Engel des HERRN brachte Maria die Botschaft“

Aus der heutigen Festlesung der kath. Kirche: Lukas 1,26-38:

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war einem Mann namens Josef anverlobt, der aus dem Hause David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sprach: Sei gegrüßt, du Gnadenvolle, der HERR ist mit dir.  media-373855-2
Maria erschrak über diese Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sprach der Engel zu ihr:

Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. ER wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der HERR, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. ER wird über das Haus Jakob herrschen in Ewigkeit   –   und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Maria fragte den Engel: „Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

Der Engel antwortete ihr:

Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Und Maria sprach:  „Siehe, ich bin die Magd des HERRN; mir geschehe nach Deinem Wort.“  –  Danach verließ sie der Engel.