Costi Hinn: Neffe eines charismatischen Star-Predigers findet zum nüchternen Glauben

Von Felizitas Küble

Über das Wirken des pfingstlerischen „Evangelisten“ Benny Hinn haben wir bereits im Jahre 2011 in unserem CHRISTLICHEN FORUM kritisch berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2011/07/08/benny-hinn-der-charismatische-starprediger/ 

Hinn gehört zu den zahlreichen Vertretern eines „Wohlstandsevangeliums“, einer einflußreichen Richtung innerhalb der protestantisch-charismatischen Bewegung. Viele selbsternannte Propheten dieses Spektrums leben auch privat in Saus und Braus – ganz ihrer „Botschaft“ gemäß also.

Benny Hinn gehört neben John Wimber (+) und dem kürzlich verstorbenen Reinhard Bonnke zu den prominentesten Stars in der amerikanischen Schwärmerbewegung, die sich vor allem auf Zeichen und Wunder, „Heilung und Befreiung“ spezialisiert.

Doch manchmal geschehen dort „Zeichen und Wunder“ der anderen Art, der nüchternen nämlich.

So erging es Costi Hinn, der sich von den Irrlehren und schwarmgeistigen Praktiken seines Onkels Benny öffentlich abgewandt hat.

Er schreibt über sein Leben in der Hinn-Sippe:

„Wir lebten einen verschwenderischen Lebensstil, waren zu Loyalität gezwungen und unsere Version des Evangeliums war das grosse Geschäft. Jesus Christus war zwar immer noch Teil unseres Evangeliums, aber er war eher ein Geist in einer Lampe anstatt der König der Könige: Wenn man die Lampe nur richtig rubbelte – durch Spenden und Glauben –, würde das geistliche Erbe freigesetzt. Wir lebten die Wohlstandstheologie: eine 1000-m²-Mansion, zwei Mercedes Benz in der Garage, dazu ein Zwei-Millionen-Dollar-Strandhaus in Kalifornien – wir waren gesegnet!“

Costi Hinn berichtet weiter, die kritischen Stimme von außen seien in der Familie nicht toleriert, sondern als Verfolgung durch Finsterniskräfte gedeutet worden.

Auch die vermeintliche „Heilungsgabe“ stand im Dienste des Mammon: „Wir heilten nur in den Veranstaltungen, wo passende Musik eine Stimmung erzeugte, Geld den Besitzer wechselte und die Menschen «genug Glauben» hatten.“

Allmählich wuchsen in dem jungen Mann die Zweifel, auch weil „viele unserer Prophezeiungen im Widerspruch zur Bibel“ standen.

BILD: Typischer Titel für ein Charismatiker-Buch: „Er berührte mich!“ (Benny Hinn)

Doch er dachte, gerade der Reichtum müsse doch ein Zeichen dafür sein, daß Gott auf der Seite seiner Sippe stehe – so wurde es ihm ständig beigebracht.

Als sich dann aber herausstellte, daß seine Frau Christine nicht „in Zungen beten“ konnte, obwohl dies in seinem Umfeld für äußerst wichtig gehalten wurde, stiegen erneut skeptische Fragen in ihm hoch.

Er las gründlich in der Heiligen Schrift und erkannte zunehmend, wie einseitig und irreführend viele Bibelstellen von charismatischer Seite ausgelegt und in den Dienst der eigenen Interessen gestellt werden.

Infolgedessen trennte Costi sich von der Charismatischen Bewegung und nahm in Kauf, von seiner Herkunftsfamilie diffamiert zu werden. Er wurde danach Pastor einer bibelorientierten Gemeinde in Arizona.

Quelle für die Zitate: https://www.livenet.ch/themen/people/erlebt/317028-warum_costi_hinn_seinem_onkel_und_dessen_theologie_den_ruecken_kehrte.html


Simbabwe: Bischöfe hoffen nach dem Ende der Mugabe-Diktatur auf bessere Zeiten

Nach der Amtsenthebung bzw. dem erzwungenen „Rücktritt“ des sozialistischen Diktators und Präsidenten Robert Mugabe steht Simbabwe (früher: Rhodesien) vor neuen Wahlen und hofft auf Rechtsstaat und Demokratie.

„Wir hoffen und beten, dass die bevorstehenden Wahlen am 30. Juli eine froher Anlass für uns alle sein werden“, erklären die katholischen Bischöfe von Simbabwe in einem Hirtenbrief mit dem Titel „Eine neue Tür öffnen“, in der sie sich zur Präsidentschaftswahl Ende des Monats äußern.

Seit November 2017, als Mugabe, der das Land seit der Unabhängigkeit 1980 regierte, zum Rücktritt gezwungen wurde, befindet sich Simbabwe zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen, was auch die Bischöfe in ihrem Hirtenbrief beschreiben:

„In den sechs Monaten nach dem Rücktritt von Mugabe und dem Amtsantritt von Emmerson Mnangagwa zum Interims-Präsidenten haben wir viele Gründe für  Zuversicht gesehen“, wobei die Oberhirten an neue politische Freiheiten und den Kampf gegen die Korruption seitens der Regierung erinnern.

Die Bischöfe schreiben, man solle sich nicht von einzelnen „Episoden der Gewalt“ entmutigen zu lassen. Am vergangenen 23. Juni waren bei einer Wahlkundgebung mit dem vorübergehenden Präsident Mnangagwa zwei Leibwächter bei einem Sprengstoffanschlag ermordet worden.

Weiter heißt es in dem Hirtenbrief: „Wie auch immer das Ergebnis aussehen wird, Simbabwes neue Politik muss kooperativer und integrativer sein und nicht auf einem oder zwei führenden Politikern basieren“. Vielmehr gehe es darum, auf „starke demokratische Institutionen“ zu setzen und über die bevorstehende Wahl hinauszudenken.

Präsident Mugabe war trotz seiner diktatorischen Machenschaften – darunter die Enteignung von weißen Farmern –  für das Jahr 2015 zum Präsidenten der „Afrikanischen Union“ gewählt worden.

Die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) und „Amnesty international“ warfen ihm mehrfach die Verletzung von Menschenrechten und politische Unterdrückung von Dissidenten vor. 

Der sozialistische Mugabe und seine Frau leben inmitten von Armut und Elend des Volkes selber im größten Luxus. Wikipedia berichtet dazu: „An seinem 86. Geburtstag sollen mehr als 500.000 US-Dollar für Champagner und Kaviar ausgegeben worden sein. Die Kosten für die Feier zu seinem 93. Geburtstag wurden auf 1,9 Millionen Euro geschätzt.“     (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mugabe)


Frankreichs sozialistischer Präsident schwelgt in Luxus und bekämpft die Ungeborenen

Präsident Hollande verliert keine Zeit, um den Zivilisationsbruch zu vollenden, den er mit Homo-„Ehe“ begonnen hat. Jetzt erlaubt sein Regime die Stammzellforschung –  das heißt: es werden embryonale Stammzellen unter „Embryonenverbrauch“ (welch seltsames Wort!) gezüchtet, um angeblich eines fernen Tages vielleicht die eine oder andere Krankheit heilen zu können. 

Da müssen die Embryonen schon mal auf ihr Lebensrecht und ihr Leben verzichten  –  die Grande Republique wird es ihnen danken. Vielleicht stiftet sie sogar das Grabmal des unbekannten Embryos, auf dem eine ewige Flamme brennt? nodstartbild_program_13_14

Daß es in Wirklichkeit um den Zugriff auf die menschliche Keimbahn und die Hoheit über die Fortpflanzung geht inklusive Eugenik, verschweigt unser Neojakobiner natürlich.

Dazu paßt ein weiters Schmankerl: als Modell für die neuen Marianne-Briefmarken  hat der Designer eine der Femen ( aus der Ukraine) gewählt…

Was nun das Bild von Hollande als Salonjakobiner abrundet:

Im September  2012 hielt sich Monsieur le Président 2 Tage in New York auf, die Übernachtung in einem Luxushotel kostete 10.000 $ pro Nacht  –  und die Reise den französischen Steuerzahler insgesamt  930.000 €.

Da fällt uns doch unser zurückgetretener Bundespräsident Wulff ein, gegen den ein leicht übereifriger Staatsanwalt wegen  einer Übernachtung für 400 € ermittelte.

Quelle: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/07/konsequent-ist-er-ja.html