HERR, hab Mitleid mit deinen Knechten!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 90 (89),12-13.14-15.16-17.

Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
HERR, wende dich uns doch zu!
Hab Mitleid mit deinen Knechten!

Sättige uns am Morgen mit deiner Huld!
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
Erfreue uns so viele Tage, wie du uns gebeugt hast,
so viele Jahre, wie wir Unglück erlitten.

Zeig deinen Knechten deine Taten
und ihren Kindern deine erhabene Macht!
Es komme über uns die Güte unsres Gottes.
Lass das Werk unsrer Hände gedeihen,
ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!

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Buch-Tip: Ein Bürgermeister schlägt Alarm

Im Frühjahr dieses Jahres erschien eine „überfällige Streitschrift“ – so nennt sie sich selber – mit dem Titel „Rettet die Demokratie“. Das Buch, das im Hamburger Rowohlt-Verlag herausgekommen ist, hat es bereits zum Bestseller in der „Spiegel“- TOP-Liste gebracht.

Der Autor heißt Dirk Neubauer und ist zum zweiten Mal zum Bürgermeister von Augustusburg in Sachsen gewählt wordenim Vorjahr mit 68,3% der Stimmen.

Mit den Bürgern versteht er sich gut, mit der Parteipolitik weniger, da er sie zu machtbesessen findet. Er zog die Konsequenzen auch für sich selber und trat aus der SPD aus. Er bedauert, daß viele Politiker zu abgehoben agieren und die Menschen zu wenig ernst nehmen. So erreicht unser demokratische System das Volk nicht mehr, das es vertreten soll.

Der Autor plädiert für das Subsidiaritätsprinzip: alles alles möglichst vor Ort entscheiden, mehr direkte Bürgerbeteiligung wagen, statt sich im „Stillstand“ gemütlich einrichten. Raus aus der Krise durch mehr Eigenverantwortung von Politikern und Bürgern.

Bestellung und Leser-Rezensionen hier: https://www.amazon.de/Rettet-die-Demokratie-%C3%BCberf%C3%A4llige-Streitschrift/dp/3499007223


Kardinal Burke kritisiert Traditionis custodes

In einer 19-Punkte-Erklärung zum Schreiben Traditionis Custodes von Papst Franziskus hat Kardinal Raymond Leo Burke (siehe Foto) die Maßnahmen gegen die überlieferte Messe als „hart und revolutionär“ bezeichnet und die Frage aufgeworfen, ob der Papst überhaupt die Autorität hat, die Feier der heiligen Messe in der überlieferten Form zu verbieten.

Der Kardinal stellt in seiner Erklärung vom 22. Juli die Frage, ob der Papst die klassische Liturgie „rechtlich aufheben“ könne. Papst Franziskus lege der TLM Beschränkungen auf, „die letztlich deren Abschaffung signalisieren.“

Damit verfügte Papst Franziskus mit sofortiger Wirkung weitreichende und tiefgreifende Änderungen des Schreibens Summorum Pontificum seines Vorgängers Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007. Dieses erkannte das Recht aller Priester an, die traditionelle Messe unter Verwendung des Römischen Messbuchs von 1962 zu feiern.

Der Kirchenrechts-Experte Burke argumentiert wie folgt: Es sei „die Fülle der Macht (plenitudo potestatis) des römischen Papstes erforderlich, um die Lehre und die Disziplin der Kirche zu verteidigen und zu fördern“. Aber diese Macht sei keine „absolute“ Potestas dahingehend, dass ein Papst die Lehre der Kirche nach seinem Gutdünken ändern „oder eine liturgische Disziplin vernichten kann, die in der Kirche seit der Zeit von Papst Gregor dem Großen und sogar noch früher lebendig ist“, so der Kardinal.

Kardinal Burkes Erklärung, dies auf seiner persönlichen Website veröffentlicht wurde, verteidigt nachdrücklich die Rechtmäßigkeit der überlieferten Messe, die Papst Benedikt XVI. in Summorum Pontificum die „außerordentliche Form“ des römischen Ritus nennt und als Usus Antiquior würdigt.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-burke-kann-papst-franziskus-die-alte-messe-ueberhaupt-abschaffen-8858


Jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 63 (62), 2.3-4.5-6.7-8.

Gott, du mein Gott, dich suche ich,
meine Seele dürstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rühmen mein Leben lang,
in deinem Namen die Hände erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Ich denke an dich auf nächtlichem Lager
und sinne über dich nach, wenn ich wache.
Ja, du wurdest meine Hilfe;

jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.

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Der HERR gab ihnen Brot vom Himmel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 78 (77),18-19.23-28.

In ihrem Herzen versuchten sie Gott,
forderten Nahrung für den Hunger.
Sie redeten gegen Gott; sie fragten:
„Kann uns denn Gott den Tisch decken in der Wüste
?“

ER gebot den Wolken droben
und öffnete die Tore des Himmels.
ER ließ Manna auf sie regnen als Speise,
ER gab ihnen Brot vom Himmel
.

Da aßen die Menschen Wunderbrot;
Gott gab ihnen Nahrung in Fülle.
ER ließ den Ostwind losbrechen droben am Himmel,
führte in seiner Macht den Südwind herbei
,

ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub,
gefiederte Vögel wie Sand am Meer.
ER ließ sie mitten ins Lager fallen,
rings um Israels Zelte
.

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Wenn ihr euch an Gottes Wahrheit haltet, verbirgt ER sein Angesicht nicht mehr vor euch

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Buch Tobias 13,2.6.7.8.

Gepriesen sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein Königtum sei gepriesen.
ER züchtigt und hat auch wieder Erbarmen;
ER führt hinab in die Unterwelt
und führt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Wenn ihr zu ihm umkehrt,
von ganzem Herzen und aus ganzer Seele,
und euch an seine Wahrheit haltet,
dann kehrt ER sich euch zu
und verbirgt sein Angesicht nicht mehr vor euch.

Wenn ihr dann seht, was ER für euch tut,
bekennt euch laut und offen zu ihm!
Preist den HERRN der Gerechtigkeit,
rühmt den ewigen König!

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GOTT ist mir zum RETTER geworden!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 118 (117),1-2.14-15.16-21.

Danket dem HERRN, denn ER ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der HERR;
ER ist mir zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des HERRN wirkt mit Macht!

„Die Rechte des Herrn ist erhoben,
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“

Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Der HERR hat mich hart gezüchtigt,
doch ER hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem HERRN zu danken.

Das ist das Tor zum HERRN,
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast;
du bist mir zum Retter geworden.

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Ewig denkt GOTT an seine Verheißungen

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 105 (104),1-2.3-4.5-6.8-9.

Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Singt ihm und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!

Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den HERRN suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem Ewigen und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!

Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.
Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die ER erwählt hat.

Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.


Frau Merkel und die Arroganz der Macht

Der bewährte Autor Hans Heckel schreibt in der Preußischen Allgemeinen – früher Ostpreußenblatt genannt – wöchentlich eine mehr oder weniger ironische Kolumne mit politischem Rückblick über die vergangenen sieben Tage.

In seinem Beitrag vom 28.11. befaßt sich Heckel mit der Arroganz der Macht seitens der Kanzlerin und der Beflissenheit ihrer zahlreichen Hofschranzen aus Medien und Politik. Der Verfasser zitiert als Beispiel aus dem FOCUSMagazin:

So schreibt „Focus online“ einen Tag vor der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zum Fortgang der Corona-Restriktionen: „Was wird aus Weihnachten in Deutschland? Diese Frage wird den Corona-Gipfel bestimmen…Auch über die Regelungen an Weihnachten und Silvester haben sich die Ministerpräsidenten verständigt. Es bleibt die Sorge, ob Merkel zufrieden sein wird.“

Die „Sorge“, ob „Merkel zufrieden sein wird“? Nein, nein, jetzt kein NS-Vergleich mit Führerstaat und so!

Es erinnert auch vielmehr an einen versteinerten Fürstenhof, an dem die devoten Schranzen den Saum der Gekrönten küssen in steter Furcht, der Huld der Gottgleichen verlustig zu gehen. Bis die Erlösung kommt: Majestät sind „zufrieden“. Dem Himmel sei Dank! Die Stellung bei Hofe mit all den prallen Pfründen bleibt erhalten.
Deutschlands Demokratie im Herbst 2020.“

Quelle für das Zitat: https://paz.de/artikel/ist-merkel-zufrieden-a1895.html


Gerade weil GOTT stark ist, richtet ER in Milde

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 12,13.16-19:

HERR, deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit, und deine Herrschaft über alles lässt dich gegen alles Nachsicht üben.
Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die trotzige Auflehnung.

Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Nachsicht; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.
Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst.

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