Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren, nicht uns – sondern Deinen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»
.
Unser Gott ist im Himmel;
alles, was IHM gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.
.
Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Himmel ist der Himmel des HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren, nicht uns, sondern deinen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was IHM gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Himmel gehört dem HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.


ARD-Spielfilm „So auf Erden“ verunglimpft bibeltreue Gemeinden und Ansichten

Von Christa Meves

Wir erleben das nun bereits seit vielen Jahrzehnten: Unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben die Position der vorherrschenden Meinungsmache übernommen. Dass es ein fantastisches Mittel ist, um Zuschauer nachhaltig zu beeinflussen, kennt bereits die uralte dramaturgische Erfahrung – besonders durch das Schauspiel.

Per Identifikation mit einer heldenhaften Schauspielerfigur ist der Mensch besonders nachhaltig beeindruckbar, ja unter Umständen – bei entsprechender Absicht – direkt verführbar. Die Heldenfigur des alten Dramas bildete durch ihre hervorragenden Eigenschaften ein starkes Vorbild für die Menschen, besonders für die jungen in den entsprechenden Gesellschaften.

Am Abend des 4. Oktober, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, wurde dieses Muster in einer geradezu perfiden Weise mit dem Film „So auf Erden“ in der ARD bedient.

Den Helden dieses Machwerkes verkörperte ein drogensüchtiger schwuler Straßensänger. Er geriet unversehens in den Dunstkreis einer bibeltreuen, freien evangelischen Gemeinde. Hier entlarvte er – allein durch sein So-Sein – im Laufe der Geschichte das Glaubensleben des Leiters.

Dieser – so zeigte es sich – unterlag durch seine unaufgedeckte Lebenslüge einer bedenklichen Selbsttäuschung. Es war unverkennbar, dass die Tendenz dieses Filmes ganz im Sinne des mehrheitlichen Beschlusses im Bundestag vom 27. Juli 2017 zur „Ehe für alle“ war.

Diese durch Mehrheit im Parlament erreichte Maßnahme war zwar bereits schon bisher als Thema in ähnlichen Sendungen erkennbar gewesen, wurde in dieser neuen Sendung aber durch eine Story thematisiert, die jedes Maß des Geschmacks, ja der Toleranz gegenüber streng biblisch Glaubenden vermissen ließ.

Zwischen den Zeilen bildeten die Ausführungen sogar einen Verstoß gegen die bei uns so hoch gepriesene Religionsfreiheit: Die Glaubensstrenge des Leiters dieser erzbibeltreuen freien Gemeinde wurde eingangs markiert, indem er die Taufe eines Kindes als unbiblisch verweigerte. Der missionarische Eifer des Leiterpaares wurde dann durch eine sich lang hindehnende Hilfeleistung an dem hilflos aufgelesenen Straßensänger demonstriert. Sie nahmen ihn bei sich auf.

Doch dadurch wurde das Gastgeberpaar auf eine dramatische Probe gestellt; denn allmählich entwickelte sich in dem Sänger eine große, seiner Art entsprechende Liebe für seinen Wohltäter. Die direkten Zärtlichkeiten des Gastes entfachten bei dem Leiter eine Entlarvung seiner Lebenslüge; denn es wurde offensichtlich – das gestand er seiner Frau dann sogar direkt ein – dass er bereits als junger Mensch mit einem Kumpel ein Leben nach seiner Weise praktiziert hatte.

Zwar versuchte der nun mit sich selbst im Konflikt liegende Leiter durch einen dubiosen Exorzismus der erkannten Selbsttäuschung zu entrinnen. Das misslang. Aber dann war noch der Konflikt mit der Gemeinde zu besiegen. Zunächst versuchten nach paulinischem Muster gute Freunde, ihn auf die traditionelle Schiene zurückzubringen, aber schließlich sah er selbst ein, dass er bei der nun erkannten, ihm gemäßen Wahrheit bleiben müsse. Er trat von seinem Amt zurück.

In der Schlussszene wurde dann Hoffnung auf die neue Offenheit in der Gemeinde angedeutet. Die hochherzige Ehefrau übernahm mithilfe des Versöhnungsgebetes aus dem Evangelium einen Aufruf zu christlicher Toleranz.

Wenn diese bewusst gewollte, verführerische Tendenz mithilfe des als lächerlich dargestellten bibeltreuen Glaubenslebens nicht in so deutlich sichtbarer tendenziöser Absicht erfolgen würde, wäre jedes Wort über dieses Machwerk zu viel. Dann bliebe allein die Trauer über einen hier erkennbaren Verlust unserer einst so hervorragenden Theaterkultur.

Aber in der schamlosen Weise – besonders der unverblümten Darstellung einer Bettszene zwischen den beiden Männern – bleibt allein das Entsetzen über den Verlust der Würde des Menschen, die laut Bundesverfassung als Naturrecht allen, wirklich ALLEN zusteht.

Fazit:
Unsere in dieser Weise neu gesetzlich verstärkte Demokratie billigt zwar jedem Menschen zu, sein Leben nach der eigenen Maßgabe zu gestalten. Aber es ist im höchsten Maße undemokratisch, traditionelle Lebensformen – mögen sie noch so eng anmuten – abschaffen zu wollen, indem man sie  –  mit höhnischen Übertreibungen agierend  – als unecht und veraltet darstellt.


Die Wege des HERRN sind gerade, die Gerechten gehen auf ihnen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hosea 14,2-10.

So spricht der HERR: Kehr um, Israel, zum HERRN, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum HERRN, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: media-390606-2 - Kopie

Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen. Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.

Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt. Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon. Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.

Was hat Ephraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.

Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des HERRN sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

 


Götzen sind Machwerke von Menschenhand

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 115 (113B),3-4.5-6.7ab-8.9-10:

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Sie haben einen Mund und reden nicht,
Augen und sehen nicht;
sie haben Ohren und hören nicht,
eine Nase und riechen nicht;

mit ihren Händen können sie nicht greifen,
mit den Füßen nicht gehen.
Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen,
alle, die den Götzen vertrauen.

Israel, vertrau auf den HERRN!
ER ist für euch Helfer und Schild.
Haus Aaron, vertrau auf den HERRN!
ER ist für euch Helfer und Schild.