US-Parlamentarier schlagen koptische Christin „Mama Maggie“ für Nobelpreis vor

Mehrere amerikanische Kongreß-Abgeordnete haben die koptische Christin Maggie Gobran für den nächästen Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

«Maggie Gobran ist eine Frau von höchster Integrität und ihre unermüdliche Arbeit hat tausenden von Ägyptern gedient, darunter unzählige Kinder. Sie hat den Armen eine Stimme gegeben», steht laut «The Christian Post» in einem Brief an das Nobel-Komitee. Dieser wurde von den republikanischen US-Kongreßabgeordneten Frank Wolf, Bill Huizenga, Joseph Pitts, Robert Aderholt und John Carter unterzeichnet.

Die Hilfsorganisation «Stephen’s Children» kümmert sich um christliche und muslimische Kinder und Familien, die in den Slums von Kairo leben. Zudem helfen die Mitarbeiter verarmten Gemeinden in Oberägypten. Von den Einheimischen wird Gobran «Mama Maggie» gerufen und «Mutter Teresa Kairos» genannt.

«Aufgrund ihrer tiefen religiösen und moralischen Verpflichtung hat Mama Maggie es geschafft, eine Organisation zu gründen, die den Ärmsten, Verzweifelten und den Schwächsten der ägyptischen Bevölkerung hilft», heißt es in dem Brief der Parlamentarier.

«Stephen’s Children» hat bereits über 25.000 Familien in Ägypten geholfen. Allein im Jahr 2010 habe der Verband viele Gemeinden unterstützt: mit 80 Kliniken und ebenso vielen Bildungszentren in Pfarrgemeinden sowie fünf Berufsbildungszentren, schreibt «The Christian Post». Hinter «Mama Maggie» stehen rund 1500 Arbeiter und Lehrende.

Gobran ist eine koptische Christin, die in einer Mittelklassefamilie in Kairo aufwuchs.  Bevor sie «Stephen’s Children» gründete, war sie Marketing-Managerin und Informatik-Dozentin an der Amerikanischen Universität Kairo.

Nachdem sie die Armenviertel ihrer Heimatstadt besuchte und das Elend sah, nagten zunächst Glaubenszweifel an ihr. Doch dann habe sie ihre christliche Berufung verstanden,  notleidenden Menschen zu helfen.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch