Unionsfraktion beklagt Serie von Anschlägen gegen Israel und appelliert an Abbas

Nach dem vierten Anschlag innerhalb von zwei Wochen spitzt sich die Lage in Israel erneut zu. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verurteilt die neue Serie palästinensischer Anschläge in Israel entschieden. Das Wiederaufflammen des Gaza-Konflikts in diesem Jahr hat sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite bereits zu großen Verlusten, Zerstörungen und viel Leid geführt.

Ein neuer Ausbruch von Gewalt würde den Friedensprozess, der gerade erst langsam wieder aufgenommen wird, erheblich behindern. Eine Chance für den Frieden kann es nur geben, wenn das Existenzrecht und die Sicherheit des Staates Israels anerkannt und zugesichert werden.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas muss deshalb seinen Einfluss geltend machen und die Anstachelungen zur Gewalt von Seiten der Hamas beenden. Die Bundesregierung hat auf der internationalen Wiederaufbaukonferenz für den Gazastreifen zugesagt, 50 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Am Wiederaufbau will sich auch Israel beteiligen, wie Außenminister Avigdor Lieberman erklärte. Palästinenserpräsident Abbas muss zu seinem Wort stehen und dafür sorgen, dass die Hilfsgelder nicht der radikalislamischen Hamas zufließen.

Deutschland ist Freund und wichtigster Verbündeter des jüdischen Staats Israels. Deshalb liegt uns seine Sicherheit sehr am Herzen. Voraussetzung dafür ist das Ende von Terrorismus und Gewalt sowie die Schaffung von Grundlagen für eine Zwei-Staaten-Lösung, in deren Verlauf die endgültigen Grenzen festgelegt werden.“


Ägypten bietet Palästinensern einen Staat auf der Sinai-Halbinsel an

Der ägyptische Präsident As-Sisi hat dem palästinensischen Autonomie-Chef Mahmud Abbas vorgeschlagen, den zukünftigen Palästinenserstaat auf der ägyptischen Sinai Halbinsel zu errichten. CIMG0825

Dafür ist der ägyptische General As-Sisi bereit, den Palästinensern 1600 qkm Land neben dem jetzigen Gazastreifen zu geben, was den Streifen um fünf Mal vergrößert.

Im Gegenzug müßten die Palästinenser bezüglich der sog. Grünen Grenze von 1967 um Judäa und Samaria (Westbank, Westjordanland) Kompromißbereitschaft zeigen.

Gemäß arabischen und israelischen Quellen wurde dieser Plan in den letzten fünf Wochen bearbeitet und Abbas vor wenigen Tagen in Kairo vorgelegt. Die palästinensischen Flüchtlinge können alle in den neuen Palästinenserstaat einwandern.

In Judäa und Samaria würde weiterhin nur eine palästinensische Autonomie an der Seite Palästinas im Sinai herrschen. Washington und Jerusalem waren in die geheimen Verhandlungen involviert und haben Kairo grünes Licht gegeben.

Doch bisher hat Abbas das ägyptische Angebot abgelehnt. Der überraschende Vorstoß aus Ägypten ist eigentlich keine neue Idee, sondern wurde bereits vor 8 Jahren von israelischen Akademikern kreiert.

Hinter dieser Geste steht freilich auch ein politischer Grund: Ägypten will die gesamte Gegend der Sinai-Halbinsel um den Gazastreifen loswerden, denn dort zwischen Gaza und El Arisch haben sich radikal-islamische Terrorgruppen eingenistet.

Quelle: http://www.israelheute.com


Die Ehefrau von Palästinenserpräsident Abbas wurde in Israel behandelt

Amina Abbas, die Frau des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, wurde in einer Privatklinik nahe Tel Aviv behandelt.  Assuta-Krankenhaus (Foto: Assuta-Website)

Mitte Juni wurde sie in das israelische Assuta-Krankenhaus (siehe Foto) in Ramat Hachayal eingeliefert. Nach einer Beinoperation wurde sie wieder entlassen.

Ihr Aufenthalt unterlag größter Geheimhaltung und stand unter dem Schutz von Wachpersonal, um die Privatsphäre der Patientin zu gewährleisten.

Dies geschah zu einer Zeit, als drei jüdische Schüler von Terroristen entführt und ermordet wurden.

Anfang Juni ermöglichte Israel auch die Behandlung der Schwiegermutter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen. Sie ist nach Jerusalem zu einer Krebstherapie eingereist.

Aus dem Gazastreifen wurden seit Beginn dieses Jahres über 200 Raketen von Hamas-Aktivisten auf israelische Bürger und Ortschaften abgefeuert.

Der israelische Staat gestattet immer wieder Palästinensern die Einreise nach Israel zur medizinischen Behandlung.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Ehefrau von Palästinenser-Präsident Abbas wurde in Israel behandelt

Am vergangenen Wochenende wurde Amina Abbas, die Frau des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, in einer Privatklinik nahe Tel Aviv behandelt.  IMG_1016

Am Donnerstag wurde sie in das Assuta-Krankenhaus in Ramat Hachayal eingeliefer. Am Freitag fand eine Beinoperation statt und am Sonntag wurde sie wieder entlassen.

Ihr Aufenthalt unterlag größter Geheimhaltung und stand unter dem Schutz von Wachpersonal, um die Privatsphäre der Patientin zu gewährleisten.

Anfang des Monats hat Israel auch die Behandlung der Schwiegermutter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen ermöglicht. Sie ist nach Jerusalem zu einer Krebstherapie eingereist.

Israel gestattet immer wieder Palästinensern die Einreise nach Israel zur medizinischen Behandlung.

Quellen: Times of Israel / Israelische Botschaft