Heilsarmee will mit dem Namen „Takasa“ zum ESC nach Malmö

Seit kurzem ist das Geheimnis gelüftet. Die evangelische  „Heilsarmee“ fährt unter dem Namen „Takasa“ nach Malmö. Das Wort aus dem Suahelischen heisst übersetzt „reinigen“. Der christlichen  Sängergruppe,  die beim ESC die Schweiz vertritt,  war von der ESC-Leitung untersagt worden, mit ihrem Namen „Heilsarmee“ und ihren üblichen Uniformen aufzutreten.

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Die Heilsarmee fährt mit dem Namen «Takasa» nach Malmö

Jetzt ist bekannt, unter welchem Namen und in welchen Kleidern die Heilsarmee am Eurovision Song Contest in Malmö auftreten wird. Die sechsköpfige Band steht in weißen Hemden und dunklen Hosen auf der Bühne.

Christoph Jakob (31), Leadsänger, sagt: „Unser Ziel in Malmö ist simpel: ‚Switzerland 12 points‘!“ –  Und der älteste Contest-Teilnehmer aller Zeiten, Emil Ramsauer (95 J.) erläutert: „Auch wenn ich lieber in Uniform aufgetreten wäre, kann ich meine Kollegen jetzt nicht im Stich lassen.“

Heilsarmee-Sprecher Martin Künzi erklärt in einer Mitteilung:

„Der neue Name Takasa klingt rätselhaft und verkörpert Lebensfreude, wie sie die Band auf der Bühne vermitteln möchte. Während der Name für puren, reinen Musikgenuss steht, beherbergt er gleichzeitig eine Bedeutung nahe der Spiritualität.“   

Auf Suaheli (afrikanischer Dialekt) heißt der Name „reinigen“, im Japanischen bedeutet er „Höhe“.

Webseite:
Takasa auf dem Weg nach Malmö

Quelle: evangelikale Infoseite http://www.jesus.ch


Schweiz: Heilsarmee erwägt wegen unchristlicher Auflagen einen Rückzug vom ESC

Die Schweizer Sangesgruppe der christlichen Heilsarmee wird möglicherweise auf einen Auftritt beim Musikwettbewerb „Eurovision Song Contest“ ESC verzichten.

Der Grund: Der Veranstalter, die European Broadcasting Union (Europäische Rundfunk-Union/EBU), verlangt, daß die sechs Musiker im Alter zwischen 20 und 94 Jahren nicht unter dem Namen Heilsarmee sowie ohne ihre Uniform auftreten, mit der sie sich sichtbar zum christlichen Glauben bekennen. 231207-Heilsarmee-Songcontext

Das Reglement verbiete es, daß der Eurovisions-Auftritt zu Werbezwecken benutzt werde, erklärte Kommunikationsdirektor Jarmo Siim.

Die Gruppe der evangelistisch und sozial aktiven Freikirche war mit ihrem Lied „You and Me“ (Du und ich) am 15. Dezember mit über 37 Prozent der Stimmen vom Schweizer Fernsehpublikum als Vertreter des Alpenlandes bestimmt worden. Das Finale findet im Mai in Malmö (Schweden) statt.

Wie der Marketingleiter der Heilsarmee, Martin Künzi (Bern) am 18. Dezember mitteilte, stoßen die Auflagen der EBU bei den „Soldaten Christi“ auf Unverständnis. Dies gelte besonders im Blick auf die Uniform, zumal die anderen Gruppen ihr Erscheinungsbild auch selbst bestimmen könnten.

Die Darbietung von „You and Me“ sei ein Gesamtpaket und auch als solches zum Sieger erkoren worden. Wenn die Heilsarmee tatsächlich den Auflagen in vollem Umfang nachkommen müsste, würde sie von einem Auftritt in Malmö absehen. Trotzdem glaube man noch daran, daß man mit dem Schweizer Fernsehen einen Weg finden könne, ohne sich „verrenken“ zu müssen. Man werde allerdings zu einer raschen Entscheidung gedrängt.

Quelle: http://www.idea.de  /  Foto: http://www.jesus.ch


„Die Priester“ treten beim deutschen Vorentscheid für den ESC an

AVE STELLA MARIS: Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf!

Die Heilsarmee stellt die Schweizer Kandidaten für den „Eurovision-Song-Contest“ 2013 in Malmö, nun will auch in Deutschland eine christliche Gruppe ihr Glück beim europäischen Musikwettbewerb ESC versuchen: 

Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Sangesformation „Die Priester“ tritt zusammen mit der Opernsängerin Mojca Erdmann am 14. Februar 2013 beim deutschen ARD-Vorentscheid in Hannover an. 

Dort müssen sich „Die Priester“ mit ihrer modernen Kirchenmusik gegen elf Konkurrenten durchsetzen. Darunter sind auch die „Söhne Mannheims“ und die Dance-Pop-Gruppe „Cascada“.

Die Hamburger Star-Sopranistin Erdmann, die sich „Die Priester“ als Verstärkung holten,  gab 2011 ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York und trat bei den Salzburger Festspielen auf.

„Die Priester“ wählten für den ESC das klassische Marienlied „Ave Stella Maris“ („Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf“); es ist ein bekannter und bedeutender Marienhymnus  –  und einer der ältesten: der Text ist aus dem Frühmittelalter (8. Jahrh.) überliefert.

Die Musikgruppe besteht aus drei Geistlichen:

Pater Vianney MeisterChefkantor der Schola in der Erzabtei Sankt Ottilien, sodann Abt Rhabanus Petri (Benediktinerkloster Schweiklberg) und der deutsche Weltpriester Andreas Schätzle; er ist Programmdirektor von „Radio Maria“ in Wien.  

Ihr erstes Album „Spiritus Dei“ wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. Mittlerweile ist ihre zweite CD „Rex Gloriae“ erschienen. Ein Großteil der Einnahmen fließt in christliche und wohltätige Hilfsprojekte.

Quellen:  http://www.jesus.de und Gloria-TV


Die christliche Heilsarmee vertritt die Schweiz beim Eurovision-Song-Contest 2013

Das hat das Schweizer TV-Publikum am 15. Dezember entschieden: die Heilsarmee hat sich gegen acht Konkurrenten durchgesetzt und kann nun zum Finale ins schwedische Malmö.  231204-Heilsarmee-Eurovisions

Damit bleibt die Heilsarmee bei ihren musikalischen Wurzeln und greift in die Saiten. Mit der Hymne «You and me» hat sie sich in die Herzen des begeisterten Publikums gesungen.

Martin Künzi, Projektverantwortlicher der Heilsarmee, erklärte zu diesem mutigen Unterfangen:

„Am Anfang war alles einfach eine verrückte Idee. Aber dann hat die Idee innerhalb der Heilsarmee immer mehr begeisterte Anhänger gefunden; als es uns schliesslich gelang, Hitmill als Produzentin zu gewinnen, waren wir uns einig: Dieses Experiment müssen wir wagen.“

Nach Wochen des Hoffens ist nun klar: der Mut der Sänger hat sich gelohnt. 

Mit dieser Wahl ist erstmals eine «Kirchenband» am Eurovision-Song-Contest vertreten. Hinzu kommt der Rekord, daß der Bassist Emil Ramsauer mit 94 Jahren der älteste  Teilnehmer ist, den dieser Contest jemals hatte.  231207-Heilsarmee-Songcontext

FOTO: Christoph Jakob (31 J.) und Sarah Breiter (20 J.) bei ihrer Siegesperformance.

Die Band:
Emil Ramsauer (94), Kontrabass und E-Gitarre
Michael Sterckx (47), Posaune
Katharina Hauri (46), Pauke und Backing Voice
Christoph Jakob (31), Leadgesang
Sarah Breiter (20), 2. Stimme
Jonas Gygax (22), E-Gitarre

Zum Thema:  Video der Sendung

Quelle (Text/Foto): www.jesus.ch