Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker kritisiert grün-roten „Aktionsplan“

In Baden-Württemberg gehen seit Jahren die Wogen hoch und die Eltern-Proteste nehmen zu, nachdem die grün-rote Landesregierung mit ihrem „Bildungsplan“ bzw. ergänzendem „Aktionsplan“ eine schulische Frühsexualisierung der Kinder anstrebt und von ihnen und den Bürgern nicht nur eine „Toleranz“, sondern sogar eine „Akzeptanz“ der sog. „sexuellen Vielfalt“ verlangt, als ob es staatliche Aufgabe sei, den „Untertanen“ das Denken vorzuschreiben.

Diese intolerante staatliche Sexualpolitik nimmt jetzt die kirchlichen Einrichtungen immer stärker in die Zange, um auch katholische und evangelische Repräsentanten einzuschüchtern und durch Drohungen gefügig zu machen.

Der Buchautor und Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker aus Osnabrück hat hierzu erschreckende Fakten in seinem von der FAZ am 11.7.2015 veröffentlichten Leserbrief erwähnt. Wir dokumentieren nachfolgend seine Zuschrift an die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:

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Starker Auftakt in Hannover: 1200 Teilnehmer gegen Genderwahn und Frühsexualisierung

Hedwig von Beverfoerde

Wir haben den Sprung nach Niedersachsen geschafft! Über 1200 Menschen demonstrierten gestern friedlich und in guter Stimmung in Hannover.

Die Gegendemonstration eines – eigens gegen uns gegründeten  – Aktionsbündnisses konnte gerade einmal 250 Leute auf die Straße bringen. Erste Fotos von unserer Demo gibt es hier.

Unser Demonstrationszug verlief störungsfrei vom Steintor bis zum Niedersächsischen Landtag, wo wir wieder hunderte Luftballons aufsteigen ließen und mit lauten „Wir Protestieren“-Rufen unsere Meinung über den niedersächsischen Entschließungsantrag zum Thema sexuelle Vielfalt in der Schule zum Ausdruck brachten.

Auf der Kundgebung sprachen u.a. der bekannte Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker, der Deutschlandfunk-Moderator Jürgen Liminski, der Initiator einer von 15.000 Menschen gezeichneten Online-Petition gegen die niedersächsischen Schul-Sexualisierungspläne, Gerriet Kohls (Freie Wähler Niedersachsen), Frau Anette Schultner von der AfD Niedersachsen und der Vertreter der niedersächsischen Elternrechtsgruppe „Eltern21“, Eckhard Kuhla.

Prof. Spieker stellte eine glasklare Diagnose zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“:

Statt Sexualität zu kultivieren und ihren Wert und ihre Schönheit zu vermitteln, ziele sie „unter der Tarnkappe der Vielfalt auf die Banalisierung der Sexualität und auf die Zerstörung von Ehe und Familie.“ 

Er forderte die CDU-Fraktion auf, sich der gesetzlichen Einführung dieser Sexualpädagogik zu widersetzen und mit allen Initiativen zusammenzuarbeiten, die dieses Ziel verfolgen.

Liminski stellte hinsichtlich der Frühsexualisierung die Frage „Wem nutzt es?“ und verwies auf die pädosexuelle Vergangenheit der Grünen.

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative www.familien-schutz.de


Elternrechts-Demo gegen Frühsexualisierung am Samstag (22. 11.) in Hannover

Hedwig von Beverfoerde

Das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE veranstaltet am Samstag, den 22. November 2014, um 14 Uhr erstmals in Hannover am Steintor(platz) eine Demonstration unter dem Motto: „Ehe und Familie vor – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ DSC03312a

Ablauf der Veranstaltung: 14 Uhr Kundgebung mit Musik und Reden u.a. von:

  • Jürgen Liminski (Journalist und Buchautor)
  • Prof. Manfred Spieker (Sozialwissenschaftler)
  • Maria Steuer (Familiennetzwerk)
  • Gerriet Kohls (Eltern21)
  • Eckhard Kuhla (Agens e.V.)
  • Ruth Heil (Ehe- und Familienberaterin)

15 – 16 Uhr: Demonstrationszug durch Hannovers Innenstadt zum Niedersächsischen Landtag

16 Uhr: Abschlußkundgebung am Landtag, bei der hunderte rosa und blaue Luftballons aufsteigen werden, um den Elternprotest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Aktueller Anlass ist der Entschließungsantrag von SPD und Grünen in Niedersachsen „Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“.

Darin plant die Landesregierung u.a. eine verbindliche, fächerübergreifende Thematisierung „sexueller Vielfalt“. Neue Schulbücher sollen nur noch dann zugelassen werden, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“. DSC03232a

Schulen sollen künftig mit schwul-lesbischen Initiativen wie SchLAu Niedersachsen Aufklärungsprojekte mit den Schülern ohne Anwesenheit der Lehrer durchführen.

Am vergangenen Freitag wurde dieser Entschließungsantrag mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP vom Kultusausschuss angenommen und an den niedersächsischen Landtag übergeben, der voraussichtlich im Dezember darüber abstimmen wird.

Dazu die Koordinatorin der DEMO FÜR ALLE, Hedwig von Beverfoerde: »Die Zeit bis dahin müssen wir alle gemeinsam nutzen, um die berechtigten Einwände der Eltern und den oft nur stillen Protest so vieler besorgter Familien wirkungsvoll und weithin hörbar in die Öffentlichkeit zu bringen.«

Die DEMO FÜR ALLE und eine Liste aller Partner des Aktionsbündnisses finden Sie auf unserer Internetseite: www.demofueralle.de.

Freifrau Hedwig von Beverfoerde
presse@familien-schutz.de  –  Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin


Führende Lebensrechtler wünschen Seligsprechung Erzbischof Dybas

Von Felizitas Küble

Das Christoferuswerk in Münster sammelte an seinem Infozelt auf dem Katholikentag in Regensburg erneut Unterschriften für eine Seligsprechung des einstigen Oberhirten von Fulda, Erzbischof Johannes Dyba, den viele Gläubige als „Löwen von Fulda“ verehren.IMG_0598

Auch durch Plakate und Postkarten wurde auf diesen mutigen und unbeugsamen Bischof hingewiesen, der im Juli 2000 unerwartet verstorben war.

Dabei unterzeichneten neben zahlreichen Katholiken auch evangelische Christen den Aufruf an die Kirche, Dyba als Vorbild für die Gläubigen und als Fürsprecher zur Ehre der Altäre zu erheben.

Überdies unterschrieben namhafte Vertreter von Lebensrechtsverbänden in Regensburg den Seligsprechungs-Appell des Christoferuswerks, darunter Martin Lohmann (siehe Foto unten: rechts), der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), sowie Angela Doose, die Leiterin der „Jugend für das Leben“ in Deutschland. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Schon zuvor hatten führende Lebensrechtler sich dem Plädoyer pro Dyba-Seligsprechung angeschlossen, zB. die Buchautorin Alexandra Linder, stellv. Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“ (ALfA)  –  und der katholische Publizist Mathias von Gersdorff (siehe Foto), Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und Mitbegründer der Initiative „SOS Leben“. 

Zu den weiteren Unterzeichnern gehören beispielsweise die Vorsitzende der Stiftung „Ja zum Leben“, Johanna Gräfin von Westphalen (siehe Foto) sowie Hedwig Gräfin von Buquoy, die dem Stiftungsvorstand angehört. portrait_westphalen-r

Zudem die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, sowie ihre Stellvertreterin Odila Carbanje, die zugleich als CDL-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen amtiert; außerdem der Historiker Prof. Dr. Leo Peters, Mitglied im Bundesvorstand der CDL.

Auch die engagierte CDL-Lebensrechtlerin Elisabeth Freifrau von Lüninck aus Bestwig im Sauerland schließt sich dem Appell des Christoferuswerks an; über ihren Austritt aus der CDU „nach einem halben Jahrhundert“ berichtete hier die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/homo-ehe-die-kanzlerin-bat-um-zehn-tage-zeit-12100525.html

Für die Seligsprechung Dybas plädiert auch Hildegard Regensburger, Leiterin des Förderkreises  „Ja zum Leben“ sowie eines Mutter-Kind-Heims in Ichenhausen und zugleich stellv. CDL-Landesvorsitzende in Bayern; ebenso der baden-württembergische CDL-Landesvorsitzende, Rechtsanwalt Josef Dichgans.PICT0106

Unterschrieben wurde der Aufruf des Christoferuswerks außerdem von der Vorsitzenden der „Aktion Familienschutz“ und der Leiterin von ONE OF US in Deutschland, Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto: links) sowie von Prof. Dr. Manfred Spieker, einem führenden Experten der Lebensrechtsbewegung in Deutschland.

In der Donnerstagszeitung zum Regensburger Katholikentag (Ausgabe an Christi Himmelfahrt) findet sich ein ausführliches Interview zur Abtreibungsthematik mit diesem Osnabrücker Sozialwissenschaftler, der dem päpstlichen Rat „Justitia et Pax“ als Consultor angehört.

HIER geht es zum Pro-DYBA-Formular, das man ausdrucken, unterschreiben und an uns einsenden oder zufaxen kann: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963  – Fax 0251-614020

 

 


Studien erweisen Nachteile für Kinder in homosexuellen Partnerschaften

Prof. Dr. Manfred Spiekers Leserbrief in der heutigen FAZ vom 4.12.2013:

Es gibt gegenteilige Studien

Zum Artikel „Lückenhafte Erkenntnisse“ von Susanne Kusicke (F.A.Z. vom 22. November):

Wer für gleichgeschlechtliche Paare das Adoptionsrecht fordert, wie die SPD in den laufenden Koalitionsverhandlungen, beruft sich auf die Bamberger Studie von Marina Rupp über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die behauptet, es gebe keine Unterschiede zu Kindern in Familien mit Vater und Mutter. Zugleich bestreitet er, dass gegenteilige Studien existierten. P1000834

Es ist verdienstvoll, dass Susanne Kusicke in ihrem Artikel über die Kritik an der Bamberger Studie berichtet, die Frank Häßler für das Bundesverfassungsgericht verfasst hat, auch wenn das Gericht sie ignorierte.

Darüber hinaus aber ist festzuhalten: Es gibt gegenteilige Studien, die zeigen, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten gegenüber solchen in Familien mit Vater und Mutter Nachteile erleiden.

Die jüngste dieser Studien nach jenen von Sotirios Sarantakos (Australien), Mark Regnerus (Vereinigte Staaten) und Loren Marks (Vereinigte Staaten) stammt von Douglas W. Allen, einem Ökonomen der Simon Fraser Universität in Vancouver.

Er hat die Frage nach dem High-School-Abschluss von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Haushalten untersucht. Seine Basis ist der kanadische Zensus von 2006 und die Tatsache, dass Kanada die Homo-Ehe bereits 1995 legalisiert hat. Sein Ergebnis, publiziert in der „Review of Economics of the Household“ (2013, Seite 635–658):

Die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen, beträgt im Vergleich mit Kindern aus heterosexuellen Haushalten nur 65 Prozent.

Allen differenziert nach lesbischen und schwulen Haushalten sowie nach dem Geschlecht der Kinder. Mädchen haben es noch viel schwerer: Sie erreichen den High-School-Abschluss mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent in lesbischen und von nur 15 Prozent in schwulen Haushalten.

Allen lässt als Ökonom offen, was die Ursache für die deutlich größeren Probleme der Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten ist. Er neigt zu der Annahme, dass Väter und Mütter sich nicht gegenseitig voll ersetzen können. Fest steht für ihn nur, dass die landläufige Annahme, es gebe keine Unterschiede, nicht haltbar ist.

Professor Dr. Manfred Spieker, Osnabrück


Der Papst ernannte Manfred Spieker zum Berater des „Päpstl. Rats für Gerechtigkeit und Frieden“

Prof. Spieker unterzeichnete unsere Pro-Dyba-Aktion

Papst Benedikt XVI. hat am vergangenen Samstag einige neue Mitglieder und Berater des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden ernannt. 

So wurde der Trierer Bischof Stephan Ackermann zum Mitglied des Rates ernannt, ebenso der Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal.

Zu Beratern ernannt wurden u.a.  Peter Klasvogt, Direktor des Instituts für Sozialforschung „Kommende“ in Dortmund, sowie Manfred Spieker, Dozent für christliche Soziallehre an der Universität Osnabrück.Unsere PK pro Bischof DYBA (2)

Prof. em. Dr. Manfred Spieker setzt sich seit Jahrzehnten mit großem Sachverstand und Engagement für das Lebensrecht ungeborener Kinder und den Schutz der Familie ein, auch als Publizist und Vortragsredner sowie als Buchautor (darunter  die Titel „Der verleugnete Rechtsstaat“, „Die Würde des Embryo“). 

Dabei würdigte der katholische Sozialwissenschaftler mehrfach die Verdienste des Fuldaer Erzbischofs Johannes Dyba und unterzeichnete eine Petition des Christoferuswerks in Münster für eine Seligsprechung Dybas.

Näheres siehe hier: http://www.news4press.com/Erfolgreiche-Aktion-fuer-Seligsprechung-v_584440.html