„Christen in der AfD“ kritisieren Karlsruher Entscheidung zum „dritten Geschlecht“

Pressemeldung der „Christen in der AfD“:

Das Bundesverfassungsgericht hat nun also entschieden, dass das deutsche Personenstandsgesetz einen weiteren Eintrag für ein „drittes Geschlecht“ vorsehen muss.

Vor dem Hintergrund der wenig bekannten Tatsache, dass die Verfassungsrichter von den Parteien gewählt werden und in deren Auswahl sicherlich nicht nur die juristischen Qualifikationen der Bewerber einfliessen, kann eine derartige Entscheidung nicht überraschen. Und schon gar nicht, wenn im Ersten Senat eine ehemalige Direktorin des „Gender-Kompetenz-Zentrums“ (was auch immer das sein mag) der Berliner Humboldt-Universität wirkt.

Nur vordergründig geht es bei dem Urteil des BVG um die zahlenmäßig geringe Gruppe der sog. „Intersexuellen“, also von Personen, die aus biologischen Gründen nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind. Im vorgeblichen Bemühen des Gesetzgebers, diese Personengruppe nicht zu „diskriminieren“, steckt leider nur die halbe Wahrheit.

Der entscheidende Punkt ist – und hier sind wir Christen direkt angesprochen – dass die Karlsruher Richter wie selbstverständlich von der Existenz eines „dritten Geschlechtes“ ausgehen. Wie dieses definiert sein soll, darüber schweigen sich die Hüter der Verfassung aus. Verständlicherweise, möchte man sagen, denn ein „drittes Geschlecht“ gibt es nicht.

Gottes Schöpfungsordnung sieht genau zwei Geschlechter vor: Mann und Frau. Und beide lassen sich anhand anatomischer Merkmale in der Regel sehr genau unterscheiden. Alles andere entspringt der blühenden Phantasie selbsternannter Gender-Aktivisten.

Es ist ein Symptom der Glaubenskrise in den westlichen Ländern, dass selbst in kirchlichen Kreisen der Widerstand gegen derartige antichristliche Zumutungen nur spärlich aufflackert. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat, wie immer hart am Zeitgeist segelnd, die Entscheidung des BVG als „nachvollziehbar“ bezeichnet.

Will man denn nicht sehen, dass dieses Urteil sowie der ganze Gender-Unsinn nur einem einzigen Zweck dient, nämlich dem Generalangriff auf die traditionelle und womöglich sogar noch christlich geprägte Ehe zwischen Mann und Frau?

Doch auch wenn in deutschen Standesämtern nun bald drei (oder 10 oder 50) Geschlechter zur Auswahl stehen: Weder die göttliche Schöpfungsordnung, die „nur“ aus Mann und Frau  besteht, noch die sakramentale Ehe sind durch juristische Kapriolen wirklich gefährdet. Die Ebene des Göttlichen ist dem Gender-Unsinn schlechterdings nicht zugänglich.

Es wird nur offensichtlich, dass der nun auch im BVG angekommene gesellschaftliche Mainstream nichts weniger vorhat, als die Grundlagen unserer christlich-abendländisch geprägten Kultur in Trümmer zu legen. Wenn dies nun vielen Christen im Lande endlich bewußt wird, hat die Entscheidung des BVG sogar noch eine gute Seite.    

Hardi Helmut Schumny
Mitglied im Bundesvorstand der „Christen in der AfD – ChrAfD“

Quelle: http://www.chrafd.de/index.php/75-kein-drittes-geschlecht-nirgends

Siehe hier die Kritik der Bestseller-Autorin Christa Meves an diesem BVG-Urteil: https://charismatismus.wordpress.com/2017/11/19/mann-und-frau-im-schoepfungsplan-gottes/

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Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

Von Christa Meves

Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts (1) enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden. Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit  –  jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen  –  gar nicht gibt.

Die bisherige Rechtsprechung stellte wahrheitsgemäß in Rechnung, dass es der Schöpfer aller Dinge offensichtlich vorgesehen hat, dass der Mensch seit seiner Zeugung von IHM sowohl als unwiederholbares Individuum wie als künftiger Mann oder als künftige Frau geschaffen wurde. (Die entschlüsselte DNA hat das wissenschaftlich nachgewiesen).

Dem Schöpfer ist diese seine Vorgabe so zentral wichtig, dass die Heilige Schrift mit den Worten beginnt: „Als Mann und als Frau schuf ER sie“ –  und ER fügte hinzu: „Seid fruchtbar und mehret euch.“

Diese Zuweisung enthält den göttlichen Willen, dass sich der Mensch eigenständig für seine Erneuerung entscheide. Heute können Hirn- und Hormonforschung bestätigen: Auf Zukunft ist der Mensch durch die vorausgegangene Vereinigung eines Mannes mit einer Frau  vom Schöpfer gewissermaßen geradezu programmiert! Und wie viele hormonelle Vorbereitungen tragen dem Rechnung. 

Ja, hinter diesem göttlichen Willen steht sogar noch mehr Wahrheit als diese Tatsache allein: Es entsteht so ein Elternpaar, das im besten Fall natürlicherweise diesen Winzling nach seiner Geburt mit einem tief erschütterten Erstaunen in Empfang nimmt – mit einem hochsprühenden Impuls, es mit opferbereiter Liebe zu beschützen und aufziehen zu wollen.

Daraus ergibt sich – so lässt es sich heute nachweisen – die Möglichkeit, dass sich in das noch ganz unausgereifte Gehirn die spätere Qualität, ein liebes- und arbeitsfähiger Erwachsener zu werden, geradezu vorprägt. Und das bleibt als ein Depot der Entfaltungsvorgaben sogar lebenslänglich erhalten! (Leider allerdings auch als ein eingeprägter Mangel, wenn diese Erfahrung im Kind ausbleibt.)

Wer als Eltern bei ihrer verantwortungsschweren Erziehungsaufgabe Erfolg haben will, setze also – zwingend gestützt durch eine staatliche Konstituierung der Familie – auf die Liebe! Und das lässt dankbare Eltern sogar als Konsequenz zu der biblischen Aussage vordringen: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen und mit deiner ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27)

Gottes Inkarnation in Jesus Christus macht diesen Sinn unseres Geschaffenseins mithilfe seiner Opfertat und seiner Auferstehung als die zentrale Wahrheit unseres Seins erkennbar. Die Familie mit liebevollen Eltern (samt Großeltern und Paten) ist – als ein zentraler Träger dieser Sinngebung – deshalb das unaufgebbare Mittel Gottes zur Realisierung und Ausgestaltung von Menschlichkeit.

Noch niemals war der Mensch so zentral und so maßlos unverfroren, durch Missachtung der natürlichen Schöpfungsvorgänge, besonders durch seine Versuche, die Familie abzuschaffen, seinem Schöpfer die Zunge geradezu herauszustrecken. Damit erhebt sich der Mensch über seinen Kreator hinaus, offenbar in der Vorstellung, ohne Gott das Leben allein bewältigen zu können.

Aber mit grausiger Konsequenz führt das dazu – wie Gott das bereits dem ersten Menschenpaar warnend zugerufen hat – dass er sich damit über kurz oder lang als Individuum wie auch als Gesellschaft Unglück und Niedergang, ja schließlich den Tod einhandelt. Wie viele Beweise dafür kann uns bis heute die Weltgeschichte lehren!

Der Beschluss einer Richterschaft  –  ohne erkennbare Einsicht in diese Gefahr –  ist deshalb eine Entscheidung, die die Schutzfunktion wahrer Rechtsprechung vermissen lässt.

Möchten wir deshalb angesichts dieser Bedrängnis in unserer Gesellschaft situationsentsprechend unaufhörlich Gottes Erbarmen erflehen!

(1) http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/10/rs20171010_1bvr201916.html;jsessionid=40C856279F6DA9EFE12574BC581482B3.2_cid370

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, auf dessen Webseite sich weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Münster: Freckenhorster Kreis wünscht Homo-Segnung – Bistumsblatt reagiert wohlwollend

Von Felizitas Küble

Wie nicht anders zu erwarten, setzt sich der liberal-katholische Freckenhorster Kreis für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein.

Es handelt sich dabei – eigenen Angaben zufolge – um eine „Reformbewegung“ im Bistum Münster. Die Gruppierung wurde 1969 gegründet, zunächst von einigen dutzend progressiven Priestern, später kamen Laien dazu; die meisten von ihnen sind bereits im vorgerückten Alter.

Der Freckenhorster Kreis schreibt in seiner Stellungnahme vom 3. Oktober 2017, der kirchliche Segen werde „in verschiedenen Lebenssituationen zugesprochen“.  – Sodann heißt es: „In jedem Fall geht es darum, etwas Neues zu beginnen und diesen Anfang „in Gottes Namen“ zu wagen.“

Es gibt in Wirklichkeit durchaus auch Segnungen ohne Neuanfang, wenn zB. eine Silber- oder Goldhochzeit gefeiert wird.

Zudem erläutert die Erklärung, gleichgeschlechtliche Paare wollten mittels einer Segnung „ihren Glauben bezeugen“, dem sie „in ihrer Partnerschaft Raum geben“ und auf den sie ihre Beziehung „gründen“ möchten.

Sündhafte Verhältnisse kann man aber nicht auf den Glauben „gründen“, geschweige kann  man ihn damit „bezeugen“. Das gilt für alle sexuellen Kontakte außerhalb der Ehe, sei es Ehebruch, vorehelicher Hetero-Sex oder gar gleichgeschlechtliche Beziehungen.

Die erwähnte „Reformbewegung“ denkt freilich auf einer ganz anderer Wellenlänge; sie stellt die rhetorische Frage: „Wer maßt sich an, darüber urteilen zu wollen und einen Segenswunsch in dieser Situation verweigern zu wollen?“

Das „maßt“ sich Gott selber an, der die Ehe von MANN und FRAU im Paradies gestiftet und damit seinen allerersten Auftrag an die Menschen verknüpfte: „Wachset und mehret euch!“ 

Durch Christus wurde die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben, zu einem heiligen Zeichen, das Gottes Gnade und Huld wirksam vermittelt; damit hilft dieses Sakrament den Eheleuten, in ihrer Liebe und Treue zu wachsen, sich also gegenseitig zu „heiligen“.

Zur theologischen Begründung seines „reformerischen“ Unterfangens schreibt der Kreis: „Denn biblisch segnet Gott Menschen. Und diese geben mit ihrem Leben Antwort, weil sie den Segen Gottes miteinander teilen und so Bild der Liebe Gottes sind.“

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist ein „Bild der Liebe Gottes“, nicht jedoch homosexuelle Beziehungen, die zudem gegen die Schöpfungsordnung Gottes verstoßen.

Überdies ist die Ehe auf Fruchtbarkeit angelegt  –  so wie auch die Liebe des Allmächtigen fruchtbar ist, nicht zuletzt durch seine Schöpfung. Die Ehe ist ein wirksames Zeichen der Liebe zwischen Christus und der Kirche – und auch diese Liebe ist fruchtbar, nämlich durch Mission und Apostolat.

Nun wundert man sich beim Freckenhorster Kreis über nichts, schon gar nicht über diese zeitgeistliche Stellungnahme. 

Vielsagend ist allerdings die Reaktion von „Kirche und Leben“, der amtlichen Bistumszeitung von Münster in ihrem Online-Artikel vom 11. Oktober: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/freckenhorster-kreis-fuer-segnung-homosexueller-paare/

Mit dem großen Bild eines lesbischen Paares, das sich in Frankreich kirchlich-protestantisch segnen läßt, wird schon die Richtung gewiesen. Auch die  beiden Titel und die Zwischenüberschrift wirken auf den Leser denkbar freundlich. Der Beitrag von Markus Nolte berichtet insgesamt unkritisch bis wohlwollend über diese Freckenhorster Erklärung; es wird ihr nirgends widersprochen.

Darin liegt der springende Punkt: Nicht so sehr die Freckenhorster Stellungnahme ist das Problem, sondern die Streicheleinheiten der offiziellen Bistumszeitung, deren Herausgeber Bischof Dr. Felix Genn ist.

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz, Archiv, Evita Gründler


220.000 Unterzeichner gegen die Homo-Ehe

Der Staat hat Ehe nicht erfunden, sondern vorgefunden

Der „Bus der Meinungsfreiheit“ hat am Freitag seinen letzten Tourstop in Berlin erreicht und im Kanzleramt die Petition „Ehe bleibt Ehe“ eingereicht.

Ein Bündnis aus den Organisationen „CitizenGO“ und „Demo für alle“ hatte rund 220.000 Unterschriften gegen die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare gesammelt.

Um für die Petition zu werben, war das Bündnis in einem Bus durch zehn deutsche Städte gereist. Dabei standen auch andere Themen wie Gender oder Meinungsfreiheit im Fokus ihrer Aufklärungsarbeit.

Er sei angenehm überrascht von den Gesprächen mit interessierten Bürgern gewesen, betonte Eduard Pröls von „CitizenGO“ gegenüber der konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Die Ehe existiere zwischen einem Mann und einer Frau, weil nur aus diesem Lebensbund Kinder entstehen könnten, sagte Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto), Leiterin der  „Demo für alle“ in Berlin. Die Ehe habe der Staat nicht erfunden, sondern vorgefunden.

Deshalb sei es wichtig, die Institution Ehe vor staatlichem Einfluß zu schützen. Etwa 60 Gegendemonstranten versuchten die Veranstaltung durch einzelne Zwischenrufe zu stören.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/220-000-unterschriften-gegen-homo-ehe-eingereicht/


Warum ich als Homosexueller die Ehe von Mann und Frau besonders schätze

Von Dennis Riehle

Es war eine respektvolle Debatte im Deutschen Bundestag, wie man sie sich öfter einmal wünschen würde. Denn jeder wusste: Auch wenn man für die „Ehe für alle“ war, so musste man gerade bei Gewissensentscheidungen die persönlichen Beweggründe des Anderen für ein eventuelles Nein zumindest würdigen.

Ich bin als Homosexueller gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Und nein, diese Einstellung leitet sich nicht aus dem zweckgebundenen Denken ab, das viele Kritiker einer „Ehe für alle“ vorbringen, denn das Kinderkriegen allein kann kein ethischer Wert einer Beziehung sein.

Niemand bestreitet, dass Prinzipien des Zwischenmenschlichen ohne jeglichen Abstrich auch in einer Verbindung aus Mann und Mann oder Frau und Frau gelebt werden können. Das Grundgesetz schützt eine Institution, die sich nicht ausschließlich durch das Versprechen zum Einstehen füreinander definiert.

Es billigt dieser einzigartigen Konstellation der naturgeschaffenen Unterschiedlichkeit, die sich sexuell, aber auch in der Gegensätzlichkeit geschlechtlicher Eigenschaften klassisch ergänzt, eine Position zu, die auch für mich als Schwulen verstehbar privilegiert erscheint.

Die positive Betonung des Wertes der Ehe bedeutet nicht gleichzeitig die Diskriminierung anderer Lebensformen. Ich fühle mich nicht benachteiligt, wenn einem Miteinander, das sich über die Maße vervollkommnet, noch weitere, abseits der allseits gültigen und universellen Menschenrechte hinaus gehende Grundrechte zugesprochen werden, die mir zwar eine Entbehrung abverlangen, mich in meiner Würde aber nicht schlechter stellen.

Gleichstellung kann nur dort gelingen, wo auch Vergleichbares gegenübersteht. Hat die Natur mit unterschiedlichen Geschlechtern nur aus Zufall heraus eine Verschiedenheit der Menschen geschaffen, ohne damit aber einen Sinn zu verbinden? 

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist keine Auserwählung, sondern die Hinnahme der bloßen Erkenntnis, dass sich in vielen verschiedenen Bereichen das Korrelat zwischen zwei unterschiedlichen Geschlechtern als offenkundig idealistisch erweist, über den Schatz der gelebten Solidarität, wie sie unter allen Menschen praktiziert werden kann, aber keine Aussage trifft. 

Unser Autor Dennis Riehle aus Konstanz hat weitere Stellungnahmen hier online gestellt: www.Dennis-Riehle.de

 


Stellungnahme der AfD zur „Ehe für alle“

Der Bundestag hat einen schweren gesellschaftlichen Fehler begangen. Die Ehe für alle ist grundfalsch, denn sie verkennt die herausgehobene Bedeutung der Familien, in denen Kinder erzogen werden, denn nur Familien sichern die Zukunft unserer Gesellschaft, unserer sozialen Sicherungssysteme und unserer Wirtschaft.

Artikel 6 des Grundgesetzes wird nun nicht nur ad absurdum geführt, er wird durch die Beliebigkeit der Ehe verletzt. Niemand genießt den dort aufgeführten besonderen Schutz und ein Privileg mehr, wenn dies „für alle“ gilt.

Wir sehen die Ehe in der Tradition der christlich-abendländischen Kultur, die die Völker Europas nach wie vor prägt und in der die Ehe seit Jahrtausenden zwischen Mann und Frau als erstrebenswerter Bund ein zentrales gesellschaftliches Element darstellt.

Daher fordert die AfD statt einer beliebigen „Ehe für alle“ eine Förderung der traditionellen Familie mit Kindern als Kernstütze unserer Gesellschaft.

Dazu brauchen wir mehr Steuer- und Beitragsgerechtigkeit für diese Familien durch einen umfassenden Leistungsausgleich. Geeignetes Instrument dafür ist beispielsweise ein Familiensplitting, das über angemessene Freibeträge pro Familienmitglied zu einer spürbaren Entlastung von Familien führen soll.

Frau Merkel ist auch in dieser wichtigen gesellschaftlichen Frage wieder einmal beliebig und ohne inneren Kompass. Sie verprellt ein weiteres Mal aus Gründen des Machterhalts und der vorauseilenden Befriedigung der Wünsche möglicher Koalitionspartner bürgerlich-konservative Wähler ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Verluste  – wie bereits in der Europa-, Flüchtlings- und Sicherheitspolitik ist Frau Merkel eine von SPD und FDP getriebene Politikerin.

Dass sie dabei ein weiteres kulturelles Kernelement unserer Kultur und den Verfassungsrang der Ehe verwässert, scheint ihr vollkommen egal zu sein.

Gemälde: Evita Gründler


Homo-Ehe: Ex-Sportler und CDU-Politiker Gienger wirft der SPD „Koalitionsbruch“ vor

Eberhard Gienger, direkt gewählter CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckar-Zaber, kündigte in einer Pressemitteilung an, am Freitag gegen die sogenannte „Ehe für alle“ zu stimmen.

Der ehem. Sport-Weltmeister und dreifache Familienvater sieht „keinerlei Grund für eine Entscheidung in Sachen Ehe, die ohne ordentliche Beratung jetzt noch schnell durchgepeitscht“ werden solle. Die derzeitige gesetzliche Regelung hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft sei ausreichend für die Gleichberechtigung, erklärte der CDU-Parlamentarier, der zugleich Mitglied im CDU-Fraktionsvorstand ist.

Aus Sicht des Bundestagsabgeordneten handelt es sich um einen Koalitionsbruch durch die SPD, sollte die Abstimmung noch in dieser Woche durchgedrückt werden.

Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass kein Koalitionspartner gegen den Willen des Anderen einen Punkt auf die Tagesordnung setzt. Die CDU-Fraktion habe aber  – so Gienger weiter  – am vorigen Dienstag klar bekundet, dass sie diese Abstimmung nicht wünscht.

Auch die Delegierten von zwei Bundesparteitagen der CDU haben eine völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe per Beschluß abgelehnt.

Gienger stellte klar, daß die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau ist. Der Begriff Ehe sei zudem geschützt durch Artikel 6 unseres Grundgesetzes. Der Ausdruck „Ehe für alle“ sei beliebig.