Der HERR wird sein Volk nicht verstoßen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 94 (93),12-13.14-15.18-19.

Wohl dem Mann, den du, HERR, erziehst,
den du mit deiner Weisung belehrst.
Du bewahrst ihn vor bösen Tagen,
bis man dem Frevler die Grube gräbt.

Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.

Wenn ich sage: «Mein Fuß gleitet aus»,
dann stützt mich, HERR, deine Huld.
Mehren sich die Sorgen des Herzens,
so erquickt dein Trost meine Seele.

 

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LEDIGE sorgen sich um die Sache des HERRN

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Kor 7,32-35:

Brüder! Ich wünschte aber, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des HERRN; er will dem HERRN gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt.

Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des HERRN, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen.

Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem HERRN dienen könnt.

 


Evangelikaler Pastor: Die Ehe nach Gottes Gebot steht unter seinem Segen

Von Pfarrer Jakob Tscharntke

Du sollst nicht ehebrechensagt das nach kirchlicher Zählung 6.Gebot. Aber an der Zerstörung der Ehe und Familie arbeitet unsere Politik seit Jahrzehnten mit Hochdruck. Die durch die Medien gepeitschte Unmoral tut ein Übriges.

Wo gelingen heute noch Ehen? Wohl rund 50% dürften geschieden werden, ohne daß wir die unzähligen vorehelichen Beziehungen mitrechnen, die ja dem Wesen nach auch schon ein Scheitern von eheähnlichen Beziehungen darstellen.

Es geht mir überhaupt nicht um ein Aburteilen von Menschen. Ich sehe die große Not, der Beziehungen heute ausgesetzt sind. Das schöpfungsgemäße Wesen von Mann und Frau wird geleugnet. Frauen werden möglichst in die vollzeitige Berufstätigkeit gezwungen. Die Belastungen für Mann und Frau im Beruf nehmen nicht nur rein arbeitsmäßig, sondern vor allem psychisch enorm zu.

Frauen haben meist gar keine Zeit und Kraft mehr, zuhause ein Nest für die Ehe und Familie herzurichten. Abends kommen zwei gestreßte Menschen nachhause. Jeder hat den Kopf voll mit den Dingen seines Berufsalltags und soll jetzt ein offenes Ohr und Herz für die Anliegen, Nöte und Sorgen des Andern haben. Und dann muß der Haushalt gemacht und Unzähliges organisiert und verwaltungstechnisch geregelt werden.

Dabei ist eine gelingende Ehe das Schönste, was uns auf dieser Erde passieren kann. Und so dürfen wir die Gebote Gottes ja immer auch auffassen: nämlich als Verheißungen, als Zusagen.

Gottes Gebot „Du sollst nicht“ ist ja zugleich die Zusage: Mit meiner Kraft und Hilfe kannst du anders! Gott gebietet uns nichts, was mit seiner Hilfe nicht möglich wäre.

Und wo gibt es etwas Schöneres, als wenn zwei Menschen in Liebe und Verständnis füreinander da sind. Wo nicht einer auf seine Rechte und Bedürfnisse pocht, sondern die Bedürfnisse des Anderen im Blick hat. In der Predigt vom 15.3.2009 mit dem Thema „Ehen mit Bestandsgarantie“ (http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Predigtarchiv-2017/Predigtdateien-2009) habe ich versucht, die Zusagen Gottes für unsere Ehen auszuführen und für ein gelingendes Miteinander praktisch anzuwenden.

„Ehen mit Bestandsgarantie“ – das klingt sehr hochtrabend, wahrscheinlich in vielen Ohren geradezu völlig unrealistisch. Ich bleibe aus tiefster Überzeugung bei dieser Formulierung: Wo Menschen eine Ehe schließen und in einer Ehe leben nach den Ordnungen und unter den Verheißungen Gottes, da haben ihre Ehe eine göttliche Bestandsgarantie.

Und wo gesunde Ehen sind und ein Volk, das nach den Geboten Gottes lebt und von der Sünde umkehrt, da ist ein Volk und ein Vaterland, das unter dem Segen Gottes lebt. Und wo Gott segnet, da toben alle Feinde und Mächte der Finsternis vergeblich!

Jakob Tscharntke ist ein protestantisch-freikirchlicher Pastor aus Reutlingen. – Erstveröffentlichung seines Beitrags hier: http://w2jgko72f.homepage.t-online.de/wordpress/?p=411

 


„Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 128 (127),1-2.3.4-5.

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen;
wohl dir, es wird dir gut ergehn.

Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau
drinnen in deinem Haus.
Wie junge Ölbäume sind deine Kinder
rings um deinen Tisch.

So wird der Mann gesegnet,
der den HERRN fürchtet und ehrt.
Es segne dich der Ewige vom Zion her.
Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen.

 


Junge Eltern bevorzugen wieder vermehrt das traditionelle „Rollenmodell“

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Zeitschrift Eltern hervorgeht, wird die klassische Rollenverteilung bei jungen Eltern wieder beliebter:

23 Prozent der Eltern unter 30 Jahren halten das traditionelle Familienmodell, in dem der Vater Alleinverdiener ist und sich die Mutter um Kinder und Haushalt kümmert, für erstrebenswert. 2013 waren es sechs Prozent.

41 Prozent wünschen sich eine Vollzeitstelle für den Vater und eine Teilzeitarbeit für die Mutter. 77 Prozent der befragten Eltern gaben an, eine moderne Aufteilung von Arbeit, Kindererziehung und Haushalt sei nicht das Wunschmodell, erst recht, wenn es um die ersten Jahre mit dem Kind gehe.

Eine klare Mehrzahl der Befragten (87 Prozent) gab an, zunehmenden Druck zu verspüren. Ein Grund dafür sei die Berufstätigkeit. 86 Prozent der Eltern meinen, daß sich Familien heute eher dem Arbeitsmarkt anpassen müßten als umgekehrt. 29 Prozent könnten Beruf und Familie gut vereinbaren.

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Eltern gaben an, sie hätten einige oder große Probleme, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Zudem sagten 61 Prozent, sie könnten sich nicht aussuchen, ob sie arbeiten gehen oder zu Hause bei den Kindern bleiben. 

Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/mehr-junge-eltern-streben-klassische-rollenverteilung-an/


Gesegnet ist, wer auf Gottes Wegen geht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 128 (127),1-2.3.4-5.

Gesegnet der Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen;
wohl dir, es wird dir gut ergehn.

Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau
drinnen in deinem Haus.
Wie junge Ölbäume sind deine Kinder
rings um deinen Tisch.

So wird der Mann gesegnet,
der den HERRN fürchtet und ehrt.
Es segne dich der HERR vom Zion her.
Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen.

 


Jahrelang vermißter Familienvater aus Münster taucht in bayerischer Höhle auf

Pressemitteilung der Polizei Münster:

Ein seit September 2014 vermisster Münsteraner ist am Mittwoch (21.12.) durch Polizisten in einem Waldstück bei Pentling (Bayern) aufgefunden worden. Der jetzt 65-jährige Münsteraner lebte dort nach eigenen Angaben seit mehreren Monaten in einer Höhle an einem Berghang. Polizei

Die freudige Nachricht, dass er zwischenzeitlich Vater eines Sohnes geworden ist, überbrachten ihm die Beamten der bayrischen Polizei heute (22.12.). Der damals 63-jährige Münsteraner war von seiner Ehefrau im Jahr 2014 als vermisst gemeldet worden.

Aufgrund diverser Vorerkrankungen suchte die Polizei Münster lange Zeit nach dem Verschwundenen. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen lagen zu keiner Zeit vor. Alle Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte verliefen im Sande.

Warum der Mann seine damals schwangere Ehefrau verlassen hat, ist bis heute nicht bekannt. Der Münsteraner wird zurzeit in einer städtischen Unterkunft in Pentling betreut.