Berlin führt bei WCs „Urinale“ für Frauen ein

Die Stadt Berlin bzw. die rot-rot-grüne Regierung dort wird künftig für geschlechtergerechte, öffentliche Toiletten sorgen. Das „Toilettenkonzept für Berlin“ von Umweltsenatorin Regine Günther sieht Urinale für Frauen vor.

In dem Bericht ist unter dem Kapitel „Geschlechtergerechtigkeit“ nachzulesen, dass Pissoirs bzw. die damit verbundene Möglichkeit für Männer, im Stehen zu urinieren, diskriminierend gegenüber Frauen sei.

Daher müsse nun auch Frauen auf öffentlichen Toiletten die Möglichkeit geboten werden, im Stehen zu urinieren. Jede Toilette bekommt künftig eigene „Urinale“.

Quelle und vollständige Meldung: https://www.unzensuriert.de/content/0024617-Damit-auch-Frauen-im-Stehen-pinkeln-koennen-Geschlechtergerechte-Urinale-Berlins

Berliner Toilettenkonzept – siehe hier auf Seite 30: http://www.berlin.de/senuvk/verkehr/toilettenkonzept/de/download.shtml

Nur 1/4 sieht „Energiewende“ als Erfolg an

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage wissen, ob die Energiewende in Deutschland aus Sicht der Befragten ein Erfolg ist oder nicht.

Zwei Fünftel (41 %) aller Befragten halten diese nicht für einen Erfolg, wobei die Ablehnung bei den Männern (46 %) deutlich höher ausfällt als bei den Frauen (37 %). Insgesamt hält nur ein Viertel (26 %) der Befragten die Energiewende für einen Erfolg. Auch hier stimmen etwas mehr Männer (28 %) als Frauen (23 %) zu. Mehr als jeder vierte Befragte (27 %) weiß keine Antwort auf die Frage.

Wenn man das Wahlverhalten der Befragten betrachtet, zeigt sich, dass die Energiewende nicht von den Wählern aller Parteien für einen Misserfolg gehalten wird. Bei den Unionswählern liegt die Zustimmung zur Aussage mit 38 Prozent vor der Ablehnung derselben (34 %). Bei den Wählern der Grünen gibt es mit jeweils 38 Prozent genauso viel Zustimmung wie Ablehnung.

Von den Wählern der AfD halten 71 Prozent die Energiewende für einen Misserfolg. Auch jeweils mehr als die Hälfte der Wähler der Linken (55 %) und der FDP (51 %) ist mit der Energiewende in Deutschland unzufrieden.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Israelischer Militärexperte M. von Creveld warnt den Westen vor Verweichlichung

Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld hat vor einem Bürgerkrieg in Europa und dem Zusammenbruch des Westens gewarnt. Hauptursächlich dafür sei eine Verweichlichung der Gesellschaft.

Dies geschehe in erster Linie „aufgrund der Art und Weise, wie wir Menschen des Westens unsere Kinder erziehen, sie gegen jede potentielle Gefahr beschützen, sie davon abhalten, erwachsen zu werden und sie zu unselbständigen Wesen erziehen“, sagte van Creveld in einem Interview mit der konservativen Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT über sein neues Buch „Wir Weicheier“.

Dasselbe passiere mit den Armeen. „In den meisten europäischen Ländern, Deutschland ausdrücklich eingeschlossen, ist der Begriff Militarismus in der Bedeutung eines gesunden Stolzes des Soldaten auf seinen Berufsstand, zu einem Tabu geworden.“

Der Westen folge dem Beispiel vieler früherer Kulturen, die untergegangen seien. Die entscheidenden Faktoren seien stets dieselben gewesen: „Übermäßiger Wohlstand, der zu weniger strengen Sitten sowohl in geistiger als auch in körperlicher Hinsicht führt; eine wachsende Kluft zwischen Reich und Arm; der zunehmende Widerwille, Wehrdienst zu leisten, sowie eine Vorliebe für Söldner.“

Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/israelischer-militaerhistoriker-warnt-vor-zusammenbruch-des-westens/


INSA-Umfrage: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt an ein Jenseits

Das INSA-Meinungsforschungsinstitut aus Erfurt wollte pünktlich zu Ostern von den Befragten wissen, ob sie an ein Weiterleben nach dem Tod glauben. Insgesamt glauben drei von zehn Befragte (30 %) sagen dazu JA. Jede dritte weibliche Befragte (35 %) und jeder vierte männliche Befragte (26 %) glaubt daran.

35 Prozent der Befragten glauben nicht an ein Weiterleben nach dem Tod, darunter mehr Männer (41 %) als Frauen (30 %). 28 Prozent der Befragten wissen nicht, ob sie daran glauben sollen.

Vor allem Muslime (67 %) glauben an ein Weiterleben im Jenseits  – jeder Zweite der evangelisch-freikirchlichen Befragten (49 %) ebenfalls; zudem 40 Prozent der Katholiken und ein Drittel (32 %) der evangelisch-lutherischen Befragten. Jeder zweite konfessionslose Befragte (49 %) verneint ein Jenseits.

Blickt man auf die Parteizugehörigkeit der Befragten, so zeigt sich, dass vor allem Wähler der Union (36 %) ein Leben nach dem Tod bejahen. Fast genauso viele Befragte Unionswähler (35 %) glauben allerdings nicht daran. Den Gedanken an ein Weiterleben nach dem Tod lehnen Wähler der Linken (43 %), AfD (42 %), SPD (40 %), FDP (40 %) und Grünen (34 %) überwiegend ab. Ein Drittel der Wähler von Grünen (32 %), SPD (30 %) und FDP (30 %) wissen es nicht.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Medizin-Professor Freyschmidt will eine „Männerquote“ beim Arztberuf

Der ehem. Professor der Medizinischen Hochschule Hannover, Jürgen Freyschmidt, hat sich für eine Männerquote unter Ärzten ausgesprochen. Die Teilzeitarbeit der Frauen nach dem Medizinstudium verschärfe die Versorgungsproblematik drastisch, warnte er in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

„Es ist die Angst, ins Fettnäpfchen zu treten, wenn es darum geht, das eigentliche Problem anzufassen – und das liegt in dem unausgeglichenen Geschlechterverhältnis zwischen Ärztinnen und Ärzten“, schrieb Freyschmidt. Auch die von jungen Ärzten angestrebte „Work-Life-Balance“ stelle das derzeitige Gesundheitssystem vor große Probleme.

Über 65 Prozent aller Studienanfänger seien derzeit weiblich, da Frauen im Schnitt bessere Abiturnoten hätten als Männer. Doch viele von ihnen würden das Studium vorzeitig abbrechen oder nach dem Staatsexamen durch eine Familiengründung ihren Beruf nicht oder nur teilweise ausüben: „Von den ärztlich tätigen Ärztinnen arbeiten zahlreiche nur halbtags, was besonders die Kliniken zu spüren bekommen, wenn nachmittags Stationen nicht mehr ausreichend besetzt sind.“

Der einstige Chefarzt fordert anstelle von guten Noten für die Aufnahme in das Medizinstudium einen psychologischen Eignungstest und eine Quote von 50 Prozent weiblichen und 50 Prozent männlichen Anfängern. 

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Umfrage: Zunehmende Angst vor allem bei Frauen in Deutschland

Rund ein Drittel der deutschen Frauen fühlt sich unsicherer als noch vor zwei Jahren. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest/Dimap im Auftrag des NDR. DSC00254

34 Prozent der Frauen verspürten einen Rückgang ihres Sicherheitsempfindens im öffentlichen Raum. Für 63 Prozent hat sich die Lage nicht verändert. Von den Männern fühlen sich 29 Prozent unsicherer, während 68 Prozent keinen Unterschied feststellen können.

Laut der Erhebung vermeiden es 62 Prozent der deutschen Frauen, in den Abendstunden bestimmte Parks, Straßen und Plätze zu besuchen. 36 Prozent von ihnen gaben an, dies häufiger zu tun als noch vor zwei Jahren. 31 Prozent versuchen demnach, abends sogar auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu verzichten.

Die Frage, ob es bestimmte Personengruppen gibt, von denen sie sich besonders bedroht fühlten, bejahten 51 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer.

Unter den genannten Gruppen nehmen „Flüchtlinge“ den Spitzenplatz ein. 32 Prozent der Deutschen fühlen sich von diesen besonders bedroht. Dahinter folgen „Neonazis/Rechte“ mit 13 und „Jugendliche“ mit zwölf Prozent.

Quelle: https://jungefreiheit.de/allgemein/2017/deutsche-frauen-fuehlen-sich-unsicherer/

Gemälde: Evita Gründler


INSA-Umfrage: Knappe Mehrheit befürwortet das Motto „Deutschland zuerst“

Stärkste Ablehnung bei grünen Wählern

Im aktuellen Meinungstrend wollte das Erfurter INSA-Institut von den Befragten wissen, ob sie Donald Trumps Leitwort „America first“ (Amerika zuerst) auch übertragen für Deutschland begrüßen würden. Die Mehrheit der Befragten (51 %) meint, für Deutschland sollte „Deutschland zuerst“ gelten. 28 Prozent lehnen dies ab. Die Ablehnung ist bei Männern größer als bei Frauen (32 % zu 24 %).     AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

Betrachtet man die Frage aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, zeigt sich, dass ältere Befragte dem Motto positiver gegenüberstehen als jüngere. Die Mehrheit der Befragten ab 45 Jahren steht der Aussage zustimmend gegenüber (45 bis 54 Jahre: 56 %; 55 bis 64 Jahre: 57 %; über 65 Jahre: 55 %). Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Zustimmung  bei 37 Prozent und die Ablehnung bei 35 Prozent.

Betrachtet man die Zustimmung und Ablehnung der Aussage nach Parteipräferenz, zeigt sich, dass etwa jeder zweite CDU/CSU- (50 %), SPD- (48 %), Linke- (47 %) und FDP- (46 %) Wähler der Aussage zustimmt. Wähler der AfD stimmen zu 93 Prozent zu. Die größte Ablehnung findet sich bei den Anhängern der Grünen (47 %). 

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de