SPD-Politikerin Manuela Scheswig setzt Unionsparteien unter Druck

„Ich kann den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen“, so erklärte SPD-Vorstandsmitglied Manuela Schwesig laut einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“. 42252-3x2-teaser190x127

Aufgrund der Meinungsunterschiede in dieser Frage wurde die sechste Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe „Familie, Frauen und Gleichstellung“ nach heftigem Streit vorzeitig abgebrochen. Dabei ging es um die Öffnung der Ehe und ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare.

Vor und nach der Bundestagswahl äußerten sich Unions-Politiker, darunter Angela Merkel, mehrmals gegen diese absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby.

Allerdings gibt es einzelne Unionsabgeordnete, die eine weitgehende Angleichung der herkömmlichen Ehe mit der homosexuellen Lebenspartnerschaft anstreben.

Möglicherweise möchte Manuela Schwesig mit ihrer Drohung diese Abgeordneten aktivieren. Sie sind zwar eine Minderheit innerhalb der Union, doch viele Medien übertreiben maßlos ihre Bedeutung.

Sollte die Große Koalition ernsthaft in Gefahr kommen, könnte diese Minderheit mit Hilfe der Medien die gesamte Union aus CDU und CSU einschüchtern. Aus Erfahrung weiß man, dass sie unter diesen Umständen leicht alle Prinzipien über Bord wirft.

Kommentar von Mathias von Gersdorff 

und hier gehts zu seiner Protest-Aktion in „Kultur und Medien: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/11/postkartene-mail-aktion-hermann-grohe.html


Kinder gebären, ohne sie zu erziehen? – „Ich bin keine Brutmaschine!“

Von Birgit Kelle (Familienmutter und Leiterin von Frau 2000plus)

Die Betreuungsgeld-Debatte hat in ihrem Niveau einen erneuten Tiefpunkt erreicht.

Manuela Scheswig, Arbeitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern, hat den Begriff „Gebärmaschinen“ in den Ring geworfen.

Angeblich macht die CSU uns Mütter zu solchen, wenn wir finanziell dabei unterstützt werden, drei Jahre unserem Kind zu widmen. Frau Scheswig hat offenbar gar nichts verstanden  –  dem kann geholfen werden.

Ja, wirklich skandalös, was in der Menschheitsgeschichte seit Tausenden von Jahren vor sich geht. „Heimchen am Herd“ hatte sich wohl abgenutzt als Begriff, die Mütter noch nicht weit genug beschämt, irgendwie hatte es an Wirkung verloren.

Aber da haben wir die SPD unterschätzt, da geht doch noch was auf der Diffamierungsskala. Fehlt nur noch das Mutterkreuz in der Debatte, dann sind wir definitiv ganz unten angekommen.

Frau Schwesig, Sie machen Frauen zu Gebärmaschinen. Wer darauf abzielt, dass Frauen einfach nur Kinder bekommen sollen, um sie schnellstmöglich irgendwohin weiterzureichen, der behandelt Frauen wie Brutkästen.

Da wird die Schwangerschaft zum notwendigen Übel, zur medizinisch erforderlichen Übergangsstation, die den Produktionsprozess in der Wirtschaft leider immer wieder stört.

Sie zielen doch darauf ab, dass wir Mütter nichts weiter sind als „Gebärmaschinen“, wenn Sie Mutterschaft auf den kleinsten gemeinsamen Nenner minimieren, damit wir möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“

Den vollständigen Text lesen Sie bitte hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/11708-familie-im-kapitalismus